Die Siedler (2022): Ubisoft präsentiert Verteidigung - Kritik bleibt

PCGH-Redaktion

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Die Entwickler von Die Siedler haben in einem neuen Blog-Eintrag die Verteidigungsmaßnahmen gegen Feinde im Spiel erläutert - doch die Beta wirkt nach.

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PCGH_Dave

Redaktion
Teammitglied
Dieses Beispiel zeigt so wunderbar auf, wie Spiele heutzutage produziert werden. In Trailern wird das Blaue vom Himmel versprochen, dann wird während der Entwicklung aus Geld- und Zeitgründen genau auf die Elemente verzichtet, die der Trailer angepriesen hat (da der sein Ziel ja erfüllt hat: Hype erzeugen) und das Marketing hebt dann groß und breit die Stärken des Spiels vor – Features, die eigentlich selbstverständlich sind. Ich kann Verteidigungstürme in einem Strategiespiel bauen? Echt jetzt? Das Militär und der Handel sind wichtig? Also ich dachte immer, dass ich in einem RTS nur dem Gras beim Wachsen zusehen brauche. Die Krönung bei Siedler ist dann tatsächlich eine Vogelscheuche, die Gegner ablenkt und Ochsen mit magischen Raketenwerfern auf ihren Rücken. Das ist so absurd, dass es zum Dauer-Phänomen im Internet verkommen könnte. Mir tun die Entwickler leid, diese Menschen befolgen ja nur die Anweisungen von "Oben", aber die da Oben sollten sich mal genau überlegen, was sie da eigentlich für eine gequirlte Sch.eiße auf die Fans loslassen. Alle schreien danach, das Spiel bitte noch mal zu verschieben oder eine Alpha daraus zu machen, damit sie das Spiel erhalten, was ihnen die Trailer damals versprochen haben. Aber ich sage euch, das Siedler wird genau so auf den Markt kommen, wie ihr es in der aktuellen Fassung gesehen habt. Was können wir Spieler also tun, um ein Zeichen zu setzen? Die Siedler nicht kaufen. Punkt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Was können wir Spieler also tun, um ein Zeichen zu setzen? Die Siedler nicht kaufen. Punkt.
Nur zeigt die Vergangenheit ja leider nicht / selten das man dann in den Führungsetagen aus solchen Zeichen auch etwas sinnvolles / richtiges schlussfolgern würde.
Ehr ganz im Gegenteil, i.d.R. führt das doch dann auch nur dazu das solche Titel / Reihen letztlich vollständig eingestellt werden, mit der Begründung "der Kunde wolle diese Spieleserien ja scheinbar nicht mehr möchte" da sie sich nicht verkaufen.

Das natürlich in etwa eine so schlaue Schlussfolgerung wie überhaupt keinen Zucker mehr zu verwenden, weil er bei zu exessiver Verwendung, zur Verdeckung der Minderwertigkeit der restlichen Zutaten in einem Nahrungsmittel, äußerst ungsund ist.

Beispiele dafür haben wir ja in der Vergangenheit leider mehr als genug gehabt, ob es ein C&C Generals (2) war, ein Sim City 5, Supreme Commander 2, Earth 2160, oder so viele andere Reihen, die man mit mit Krach und Tempo, durch miese Konzepte, gegen die Wand gefahren hat und dann in folge davon vollständig einstellte.
 
Zuletzt bearbeitet:

PCGH_Dave

Redaktion
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Ja, man kann aber nicht alle Publisher/Entwickler über einen Kamm scheren. Das beste Beispiel dafür ist Hello Games. Wenn ich Redakteure aus aller Welt einlade, mein Spiel zu spielen und jeder von ihnen sagt "Ähm, so war das aber nicht von euch geplant" und alle Fans, die das sehen sagen "Ubisoft, was soll das?", dann sollte auch der letzte Bürohengst begriffen haben, dass da irgendwas schiefgelaufen ist das daran nicht die Fans Schuld sind.

Von offizieller Seite heißt es immerhin:
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"Das Team" muss es also schon ausbaden. Nur was sie ändern, ist die Frage. Das kann vom Schaden eines Soldaten bis hin zum Ändern eines Skins erwartungsgemäß nichts Großes sein. Ich lasse mich gerne überraschen.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
"Das Team" muss es also schon ausbaden. Nur was sie ändern, ist die Frage. Das kann vom Schaden eines Soldaten bis hin zum Ändern eines Skins erwartungsgemäß nichts Großes sein. Ich lasse mich gerne überraschen.
Natürlich wird es zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich sicher nichts Großes mehr sein, wie Maurice von Gamestar vor nicht so langer Zeit schon richtig dazu in einem Video geäußert hat, die Siedler wurde bereits mehrmals verschoben und am Ende muss noch irgendwas finanziell bei rumkommen, ohne das man durch die entstehenden Kosten am Ende nur noch draufzahlt.

Es können also maximal, so kurz vor Release, nur noch Kleinigkeiten sein die da geändert werden.
Das Problem, mit Kleinigkeiten lässt sich das aber in keinem Fall mehr ausreichend gerade biegen, was man da jetzt verbockt hat.

Und aus Publishersicht gilt doch sowieso in letzter Instanz auch im Zweifel der Grundsatz, auch vor dem Hintergrund das man ja immer seine Investoren auszahlen muss, die im Nacken sitzen, lieber irgendwann so auf den Markt werfen, obwohl man weiß es ist Mist und hoffen das noch genug hängen bleibt, um zumindest noch die Kosten wieder einzuspielen und dann ist die Marke halt "verbrannt", als draufzahlen, nur um damit einen Namen zu retten.
 
Zuletzt bearbeitet:

geist4711

Software-Overclocker(in)
naja, sollense zeigen und erklären was sie wollen, es bleibt murks wenn man daran nix ändert.

da spiele ich lieber siedler3 oder 2dng weiter, auch wenns pixeliger ist -man hat eben das soiedlerfeeling und nicht dieses komische RTS-geschwurbel wo es nur um "schnell schnell militär und rush" geht.
siedler war mal auf langzeit-stategie ausgelegt bzw man konnte es so spielen was mir immer sehr gefallen hat.
diese kuzpartien auf kleinen karten mochte ich noch nie, weshalb ich auch eher freie spiele anstatt story gespielt hab.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Als großen Aspekt könnte man noch den Namen ändern. Wenn das ganze nicht "Die Siedler", sondern "Aufbaustrategie im Stile von Cultures" heißen würde, dann wäre ein Großteil der Beschwerden nie aufgekommen und das Team hätte die Möglichkeit gehabt, eigene Ideen zur Reife oder zum Fail bringen. Wenn man dagegen mit einer Legende anfängt... .

Dieses Beispiel zeigt so wunderbar auf, wie Spiele heutzutage produziert werden. In Trailern wird das Blaue vom Himmel versprochen, dann wird während der Entwicklung aus Geld- und Zeitgründen genau auf die Elemente verzichtet, die der Trailer angepriesen hat (da der sein Ziel ja erfüllt hat: Hype erzeugen) und das Marketing hebt dann groß und breit die Stärken des Spiels auf – Features, die eigentlich selbstverständlich sind. Ich kann Verteidigungstürme in einem Strategiespiel bauen? Echt jetzt? Das Militär und der Handel sind wichtig? Also ich dachte immer, dass ich in einem RTS nur dem Gras beim Wachsen zusehen brauche. Die Krönung bei Siedler ist dann tatsächlich eine Vogelscheuche, die Gegner ablenkt und Ochsen mit magischen Raketenwerfern auf ihren Rücken. Das ist so absurd, dass es zum Dauer-Phänomen im Internet verkommen könnte. Mir tun die Entwickler leid, diese Menschen befolgen ja nur die Anweisungen von "Oben", aber die da Oben sollten sich mal genau überlegen, was sie da eigentlich für eine gequirlte Sch.eiße auf die Fans loslassen. Alle schreien danach, das Spiel bitte noch mal zu verschieben oder eine Alpha daraus zu machen, damit sie das Spiel erhalten, was ihnen die Trailer damals versprochen haben. Aber ich sage euch, das Siedler wird genau so auf den Markt kommen, wie ihr es in der aktuellen Fassung gesehen habt. Was können wir Spieler also tun, um ein Zeichen zu setzen? Die Siedler nicht kaufen. Punkt.

Wieso muss ich bei Ochsen mit Raketen auf dem Rücken an eine gewisse Ziege mit Jetpack denken? Die passt jedenfalls gut zur "Verteidigung" dieses Projekts seitens Ubisoft, die in etwas so durchdacht wirkt, wie man es von einer Vogelscheuche erwarten könnte.
 

Dr-Wandel

PC-Selbstbauer(in)
Also, ich lasse mich erst mal überraschen vom ersten Eindruck wenn das Spiel dann wirklich rauskommt und die ersten richtigen Tests zu lesen sind. Vielleicht wird es gar nicht so schlimm, aber man hat ja immer noch die Wahl das Spiel zu kaufen oder eben nicht zu kaufen.
 
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