Diablo 4 und Overwatch 2 werden sich laut Blizzard verzögern

PCGH-Redaktion

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Blizzard will weiter an den beiden kommenden Vorzeigetiteln Diablo 4 und Overwatch 2 feilen, weswegen im nächsten Jahr wohl noch nicht mit einem Release zu rechnen ist.

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Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Also bei einem Diablo4 kommts auf 3 Jahre mehr oder weniger doch nicht an. Da muss ja traditionell sowieso nochmal ein, zwei Jahre nach Release drauf rechnen bis es fertig/gut ist (D2 mit LOD und D3 mit RoS) :haha:
 

Rizzard

PCGH-Community-Veteran(in)
Nun folgt von Activision und Blizzard die Ankündigung, dass sowohl Diablo 4 als auch das ebenfalls 2019 angekündigte Overwatch 2 sich weiter verzögern
Unterdessen hatte bekanntlich auch das Mobilspiel Diablo Immortal bereits zahlreiche Verzögerungen erfahren, wobei zuletzt im August dieses Jahres angekündigt wurde, dass der Titel sein Erscheinungsdatum 2021 verpassen würde und nun eine Veröffentlichung im Jahr 2022 angestrebt wird. Zudem soll es an derer Front laut Berichten auch immer noch einige Netzwerkprobleme mit Diablo 2 Resurrected geben
Mal ehrlich, was machen die bei Blizzard den ganzen Tag?
 

dynastes

Software-Overclocker(in)
Im Moment passiert bei Blizzard nicht viel, wenn es um Support alter / aktueller und die Entwicklung neuer Spiele geht. Es dringt wenig nach außen, aber man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass das Studio momentan nur noch ein ausgehöhlter Korpus ist, der erst mal wieder mit Leben gefüllt werden müsste, um überhaupt weiter funktionieren zu können. Man hat viele Entwickler und auch Führungspersonal verloren und daher ist momentan eher Stillstand an der Tagesordnung.

Gut, dass der Support für meinen Liebling HotS weniger wird, ist soweit nicht zwingend unerwartet, es bleibt aber Fakt, dass dieses Jahr noch nicht ein neuer Held veröffentlicht wurde, während es 2019 und 2020 noch jeweils mehrere pro Jahr waren - und da war der Titel ja auch längst im Maintenance-Mode. Dennoch ist die Crew dort leise weiter ausgeblutet und jegliche Kommunikation versiegt, der zuletzt offiziell zuständige Teamleiter hat mittlerweile einen anderen Arbeitgeber im LinkedIn-Profil stehen - eine Ansage dazu gab es jedoch nie.

Wie man hört, geht es dabei anderen (und größeren / wichtigeren) Titeln nicht anders. Selbst die Versorgung des Dickschiffs WoW soll in jüngerer Zeit beinahe zum Erliegen gekommen sein, SC2 läuft ebenso auf Sparflamme und selbst das noch sehr neue D2R soll ja nach wie vor sehr unrund laufen. Von WC3 müssen wir an dieser Stelle dann auch schon gar nicht mehr reden, der im Lichte des nahenden Remasters zunächst aufblühenden Community / Turnier-Szene hat man mit fehlenden Features und gebrochenen Versprechungen schließlich umgehend zum Release einen üblen Schlag versetzt, nur um das Spiel danach nahezu sofort aufzugeben und etwaigen Nachbesserungen so komplett die Basis zu entziehen.

Dann die Absage der nächsten Blizzcon, die Verschiebung der letzten Titel, die bekanntermaßen in der Pipeline sind, ansonsten nahezu komplette Funkstille auf allen Communitykanälen ... ich wäre mittlerweile nicht mehr überrascht, wenn in nächster Zukunft die Schließung des Studios verkündet würde.

EDIT: Okay, bei Hearthstone scheint es noch zu laufen. Aber mal ehrlich, im Vergleich zu allem anderen bedarf es bei diesem Spiel ja auch nur einem relativen Minimum an Spieldesign und sonstigem Arbeitsaufwand. Außerdem passt es natürlich auch am ehesten noch in Activisions Mobile-Game-Strategie.
 
Zuletzt bearbeitet:

Marlock

PC-Selbstbauer(in)
Im Moment passiert bei Blizzard nicht viel, wenn es um Support alter / aktueller und die Entwicklung neuer Spiele geht. Es dringt wenig nach außen, aber man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass das Studio momentan nur noch ein ausgehöhlter Korpus ist, der erst mal wieder mit Leben gefüllt werden müsste, um überhaupt weiter funktionieren zu können. Man hat viele Entwickler und auch Führungspersonal verloren und daher ist momentan eher Stillstand an der Tagesordnung.

Gut, dass der Support für meinen Liebling HotS weniger wird, ist soweit nicht zwingend unerwartet, es bleibt aber Fakt, dass dieses Jahr noch nicht ein neuer Held veröffentlicht wurde, während es 2019 und 2020 noch jeweils mehrere pro Jahr waren - und da war der Titel ja auch längst im Maintenance-Mode. Dennoch ist die Crew dort leise weiter ausgeblutet und jegliche Kommunikation versiegt, der zuletzt offiziell zuständige Teamleiter hat mittlerweile einen anderen Arbeitgeber im LinkedIn-Profil stehen - eine Ansage dazu gab es jedoch nie.

Wie man hört, geht es dabei anderen (und größeren / wichtigeren) Titeln nicht anders. Selbst die Versorgung des Dickschiffs WoW soll in jüngerer Zeit beinahe zum Erliegen gekommen sein, SC2 läuft ebenso auf Sparflamme und selbst das noch sehr neue D2R soll ja nach wie vor sehr unrund laufen. Von WC3 müssen wir an dieser Stelle dann auch schon gar nicht mehr reden, der im Lichte des nahenden Remasters zunächst aufblühenden Community / Turnier-Szene hat man mit fehlenden Features und gebrochenen Versprechungen schließlich umgehend zum Release einen üblen Schlag versetzt, nur um das Spiel danach nahezu sofort aufzugeben und etwaigen Nachbesserungen so komplett die Basis zu entziehen.

Dann die Absage der nächsten Blizzcon, die Verschiebung der letzten Titel, die bekanntermaßen in der Pipeline sind, ansonsten nahezu komplette Funkstille auf allen Communitykanälen ... ich wäre mittlerweile nicht mehr überrascht, wenn in nächster Zukunft die Schließung des Studios verkündet würde.

EDIT: Okay, bei Hearthstone scheint es noch zu laufen. Aber mal ehrlich, im Vergleich zu allem anderen bedarf es bei diesem Spiel ja auch nur einem relativen Minimum an Spieldesign und sonstigem Arbeitsaufwand. Außerdem passt es natürlich auch am ehesten noch in Activisions Mobile-Game-Strategie.
Ich bin nicht Verwundert was gerade bei Blizzard passiert. Nachdem "Rockstars" wie sich einige der alten dort gesehen haben rausgeschmissen wurden oder jetzt in Deckung gegangen sind, wegen den Skandalen gegenüber Mitarbeiter. Schadet Blizzard nun ihre hireing practice der vergangenen Jahre die jetzt zum Teil die Führung übernommen hat. Darum haben sie jetzt mehr Proteste der Mitarbeiter als das sie Arbeiten und das liegt nicht nur daran das sich eine Hand voll Leute an Mitarbeiter vergriffen haben sondern ideologisch Art. Wird noch eine Ganze Zeit dauern bis sie sich wieder organisieren können oder Activision zieht die Reißleine
 

bynemesis

Software-Overclocker(in)
meinetwegen kann man das alles ganz einstampfen.
von blizzard kaufe ich nix mehr. egal was für ein spiel da kommt (kommen eh nur luftpumpen, daher WAYNE).
 

Stormado

Software-Overclocker(in)
Vielleicht bessert sich Blizzard ja jetzt und versucht seine Mitarbeiter zu schützen. Ob ein D4 nun 1-3 Jahre später kommen oder nicht, ist egal. Hauptsache den Mitarbeitern geht es gut. Und m. M. n. kann es für das Spiel selbst auch nur von Vorteil sein, wenn man sich mehr Zeit lässt.

Bei D2R:
und selbst das noch sehr neue D2R soll ja nach wie vor sehr unrund laufen.
Das stimmt zwar schon, gerade die Server machen doch arg Probleme. Aber ansonsten läuft es bei mir rund. Warteschlangen gibt es nur zwischen 5 und 12 Uhr, sowie irgendwann ab 14-15 Uhr und 19 Uhr. Danach läuft alles rund, die Abstürze sind sehr sehr selten.

Im Hintergrund arbeitet das Team fleißig daran, dass die Server neu aufgebaut werden bzw. dass es Softwareseitig besser wird. Das merkt man definitiv schon. Wenn sie dann noch weitere Truhenfächer einbauen und das Diablo-Klon-Event anpassen, sollten die Server-Probleme vollends weg sein.
 

Echo321

Software-Overclocker(in)
Vielleicht bessert sich Blizzard ja jetzt und versucht seine Mitarbeiter zu schützen. Ob ein D4 nun 1-3 Jahre später kommen oder nicht, ist egal. Hauptsache den Mitarbeitern geht es gut. Und m. M. n. kann es für das Spiel selbst auch nur von Vorteil sein, wenn man sich mehr Zeit lässt.
Wenn ich das nur glauben könnte. Bei den ganzen Entlassungen sieht es eher so aus als ob komplette Abteilungen neu aufgebaut werden müssen und sie deswegen nicht eher fertig werden können. Ob es die neuen Mitarbeiter besser haben .. ich glaube nicht dran :( Die werden zu Anfang hochmotiviert sein und später aus Angst um ihren Job schweigen. Zu der Zeit erinnert sich dann keiner mehr an das Skandaljahr 2021.

Ich hoffe es kommt anders, ich glaube aber nicht dran. Man darf auch nicht vergessen das Acti/Blizz immer noch verdammt gutes Geld verdient. Trotz Skandal, trotz fehlender (oder schlechter ) Inhalte bei deren Top-Marken, trotz frustrierter Spieler (WC3R, D2R ..) , trotz wachsender Konkurrenz. Allein deswegen glaube ich nicht das sich was ändern wird :(
 
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