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C++ als Einsteiger lernen.

KAEPS133

Freizeitschrauber(in)
Hallo,

ich hab mich dazu entschlossen Programmieren lernen zu wollen. Ich würde gerne C++ lernen und später vll sogar Spiele oder Komplexere Programme zu schreiben. Wenn ich solange durchziehe.

Jetzt wollte ich von euch Wissen mit welchem Buch ich sowas gut, einfach und schnell lernen kann. Am liebsten hätte ich natürlich ein Buch das sich direkt auf Spieleprogrammieren bezieht.

Ich bin mir schon im klaren darüber das es nicht einfach wird und es schon ein schwerer Brocken wird. Deswegen frag ich euch nach einem Guten und einfachen Buch. Das solle natürlich möglichst nicht zu teuer sein, nicht das ich dann nach 100 Seiten aufhöre und ich dann ein 80€ Buch da liegen hab.

Dieses Buch hat mir auf den ersten Blick schonmal etwas zugesagt.

Bin auf Tipps von euch gespannt =)
 

Phil_5

Freizeitschrauber(in)
Ich habe recht gute Erfahrungen mit C# und XNA bezgl. Spieleprogrammierung gemacht.

Aber da du ja bei 0 anfängst, müsstest du erstmal so halbwegs mit c# klarkommen.
Ich würd da mal bei Galileo Computing :: Visual C# 2008 -- Das umfassende Handbuch anfangen zu lesen....

Wenn du das durch hast, hilft google recht gut für XNA weiter ;)

Info: XNA ist ein "Add-on" für c# welches recht einfach recht gutaussehende Spiele realisierbar macht.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Wenn du Spiele entwerfen willst solltest du dich eher mit dem Unreal 3 und Steam SDK(beides Freeware für nicht kommerziellen Gebrauch) befassen als C++ zu lernen.
So oder so finde ich dein Anliegen aber doch recht übermütig. Man lernt nicht mal eben so ein Spiel zu programmieren.

Das Buch was du da verlinkt hast befasst sich übrigens mit C# und nicht mit C++, das bringt dich also schon mal nicht weiter ;) .
 
TE
KAEPS133

KAEPS133

Freizeitschrauber(in)
Das das übermütig ist weiß ich und hab ich ja auch geschrieben. Aber ich will es zumindest mal versuchen.

Ich will einfach eure Tipps haben wie ich am besten Vorgehe.
Mit dem Source SDK komme ich ansich recht gut zurecht. Aber ich würde auch so gerne noch Programme schreiben können. Grundsätzlich erstmal das Wissen in Richtung der Programmierung erweitern.
 

JOJO

Freizeitschrauber(in)
Ist schon richtig wie Du es machst. Komplexe Programme zu benutzen ist nicht immer der richtige Weg. C++ ist der richtige Anfang. Nichts spricht dagegen, wenn man zuerst mal mit einer einfachen Sprache anfängt. Wenn C++ verinnerlicht ist, versteht man auch höhere Programmiersprachen einfacher. Ich habe im Studium noch Assembler erlernen müssen, also die Sprache die direkt an der CPU verarbeitet wird. Alles was danach kam, war dann schon einfacher für mich.

Eine Buchempfehlung kann ich Dir leider nicht geben, da C++ nicht mein Resort ist...
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Was den generellen Programmiereinstieg an geht finde ich die Ansicht von meinem Info Lehrer in der Schule und von meinem Prof in der Uni recht einleuchtend:
Erst mal mit Java anfangen und vernünftiges Objektorientiertes programmieren lernen. C(in welcher Form auch immer)lesen kann man danach auch und die Unterschiede und damit das Programmieren dort lernt man anschließend auch recht schnell.

Einen Fred zu passenden Büchern gibt es da auch schon:
http://extreme.pcgameshardware.de/p...834-ultimatives-java-buch-fuer-anfaenger.html
 

JOJO

Freizeitschrauber(in)
Will dir da ja nicht unbedingt widersprechen. Doch was Dozent und Prof immer raushauen ist auch nicht der Wahrheit letzter Schluss...

BASIC wäre eine mit der einfachsten Sprachen, es geht nicht grundsätzlich erst einmal um objektorientierte Programmierung!

Es geht vielmehr erst einmal darum zu verstehen, was ich mit entsprechenden Befehlen und Routinen erreichen kann!

Wenn man ganz unten anfängt, wäre es schon wichtig zu wissen, was ein PAP (Programm Ablauf Plan) ist, wie man ihn erstellt und in entsprechenden Programmiersprachen umsetzt!

Der Unterschied zwischen einem guten und schlechten Programmierer ist, dass der "Gute" fundamentales Wissen über Soft- und Hardware hat, also weis was er mit seiner Programmierung bewirkt. Der "Schlechte" wird immer an der Oberfläche mit fertigen Modulen anderer Programmierer experimentieren...
 

nahkillo94

PC-Selbstbauer(in)
Also ich hab auch erst vor einem Jahr angefangen mit C++ zu programmieren, und ich komme recht gut zurecht! Also ich kann Jojo nur recht geben! Man sollte sich erstmal am PC auskennen. Wissen für was jedes Teil da ist und grob verstehen wie es funktioniert.

Dann lernst du eine Programmiersprache. Im Eigenstudium mit Buch nicht leicht, aber mit viel ehrgeiz schaffbar. Achja setzt deine Ansprüche nicht zu hoch! Ein Spiel ist ein sehr sehr komplexes Projekt. Dazu braucht man jahrelange Erfahrung in einer OOP (zum verständniss: objekt orientierte Programmiersprache), in der DirectX-SDK und man muss sich in eine Engine einarbeiten.
Erstmal klein anfangen und traditionell ein HELLOWORLD-Programm erstellen. Dann einen Taschenrechner bis hin zum ersten 2D-Spiel.

Ich persönlich halte nix davon gleich mit SDK's wie Unreal oder Source anzufangen und erst recht nichts von XNA! Aber muss jeder selbst Wissen.

Ich kann dir dieses Buch sehr empfehlen:
Einstieg in C++: Amazon.de: Arnold Willemer: Bücher

Hab ich auch und komme sehr gut zurecht damit. Ich hoffe ich konnte dir helfen!
 

rabit

BIOS-Overclocker(in)
Also ich hab auch erst vor einem Jahr angefangen mit C++ zu programmieren, und ich komme recht gut zurecht! Also ich kann Jojo nur recht geben! Man sollte sich erstmal am PC auskennen. Wissen für was jedes Teil da ist und grob verstehen wie es funktioniert.

Dann lernst du eine Programmiersprache. Im Eigenstudium mit Buch nicht leicht, aber mit viel ehrgeiz schaffbar. Achja setzt deine Ansprüche nicht zu hoch! Ein Spiel ist ein sehr sehr komplexes Projekt. Dazu braucht man jahrelange Erfahrung in einer OOP (zum verständniss: objekt orientierte Programmiersprache), in der DirectX-SDK und man muss sich in eine Engine einarbeiten.
Erstmal klein anfangen und traditionell ein HELLOWORLD-Programm erstellen. Dann einen Taschenrechner bis hin zum ersten 2D-Spiel.

Ich persönlich halte nix davon gleich mit SDK's wie Unreal oder Source anzufangen und erst recht nichts von XNA! Aber muss jeder selbst Wissen.
Ich ziehe mein Hut vor dir, ein Beitrag der ehrlich mal das trifft worauf es ankommt.
Komisch das in unserem Studium die Elektrotechniker und die It.ler Assambler lernen mussten.
Die Mathematik nicht zu vergessen.

Also unser Prof hat gesagt das ein guter Programierer nicht an Assambler vorbeikommt.
Und die, die direkt mit Hochsprachen anfangen kennen nicht den kürzesten weg zum Ziel.
Im übertragenem Sinn sind diese Leute, keine die in der Großfertigung anfangen können weil die immer einen grösseren Speicherbereich nutzen werden als nötig und nie Zeitkritisch programieren können.
Fazit es entstehen unnötig Kosten für Hw mit grösserem Speicherbereich.
Ich bin froh das ich Assambler kann. (halbwegs)
Und wer Assambler kann, kann andere Hochsprachen mit Leichtigkeit beherschen umgekehrt wird es zu kompliziert, da die an Comfort gewohnt sind mit den Bibliotheken die man im Assambler in der Form nicht hat.
Ist das hier ein Uni Forum sind ja nur studierende oder Ings am Werk^^
Ich gehe wieder Studieren um einige Profs mal zu hören brauche wenigstens nicht in eine Comedyshow zu gehen:lol::lol::lol::lol:
Sofort mit Hightec anfangen.
Aber nicht die Grundlagen und die Architektur verstehen oh man o man
Als Erweiterung und aufbauend ist c und java echt unschlagbar kann Assambler nicht bieten zumindest nicht so überschaubar und so schnell zu programieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Architektur verstehen und Assembler programmieren(ich persönlich kann das übrigens durchaus etwas) sind zwei paar Schuhe. Die Grundlagen zu Hardware und Betriebssystem sollte man natürlich trotzdem kennen, aber das habe ich ja auch nie ausgeschlossen. ;)

Mein Prof an der Uni ist übrigens der Spezi für Embedded Systeme und Echtzeitprogrammierung, also sicher keiner der nichts mit Effizienz am Hut hat.
Nur ist es halt leichter jemandem zuerst Objektorientierung(und da ist Java nun mal Referenz da sie wie keine andere Sprache ausschließlich dazu zwingt) bei zu bringen und dann andere Programmiersprachen hinzu zu nehmen als ihn erst mal mit Bandwurmcode anfangen zu lassen um es ihm kurz darauf wieder aus zu treiben.
 

rabit

BIOS-Overclocker(in)
Ich meine nicht deinen Prof.;)
Und Profs sind auch für mich keine Referenz.:what:
Ich finde Programmierung und Architektur sind unzertrennlich.
Schliesslich programierst Du es.
Gibt bestimmt welche denen man Jahrelang gerne zuhört und bei denen man lernt..:schief:
Aber back to Topic.
Ich vergleiche das mal plastisch:
Um Formel 1 fahren zu können sollte man erstmal Karts oder normale Autos fahren können und nicht sich als unerfahrener mit 14 auf einem Lamborghini setzen und versuchen auf den Nürburgring Bestzzeiten zu fahren.
(Welche Reifen bei welchem Wetter, Fahrwerksanpassung zu seinem Fahrstil....etc.
(Ausnahmen gibt es immer)
Er soll froh sein wenn er den Wagen unbeschadet über die Ziellinie bringt.
Später wenn die HW bei seiner Programierung nicht das macht was er möchte, wie soll er Fehlersuche betreiben?
Wie soll er effizient proggen wenn er nicht weis wie und warum gestackt wird oder ein Pointer gesetzt wird oder ein Interrupt......
Oder er etwas von einer Bibliothek modifizieren möchte weil er nicht alle Bibliotheken kennt?
Oder womit soll er sein persönliches Bibliothek erweitern wenn er noch nichtmal und oder verknüpfungen kennt oder setzen und rücksetzen.....
Sofort mit iwie Engines arbeiten finde ich für eien Anfänger to much.
 
Zuletzt bearbeitet:

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Um Formel 1 fahren zu können sollte man erstmal Karts oder normale Autos fahren können und nicht sich als unerfahrener mit 14 auf einem Lamborghini auf den Nürburgring Bestzzeiten zu fahren.
Er soll froh sein wenn er den Wagen unbeschadet in die Ziellinie bringt.
Was auch bis jetzt jeder hier geschrieben hat. ;)

Aber um in deinem Bild zu bleiben:
Natürlich sollte man mit dem Kart anfangen, aber den Motor von selbigem muss man nicht auch noch selbst bauen. ;)
 

rabit

BIOS-Overclocker(in)
Wenn du Spiele entwerfen willst solltest du dich eher mit dem Unreal 3 und Steam SDK(beides Freeware für nicht kommerziellen Gebrauch) befassen als C++ zu lernen.
.
C++ ist schon eine sehr weit oben angesiedelte Hochsprache.
Unreal und Steam ist wieder noch spezieller.
Hm ist bestimmt machbar.
Kann ur sagen alle im Studium ob Elko, It alle mussten durch Assambler jedem das seine.
Zum Abschluss: Wir wollen ihm ja alle helfen.....
 

nahkillo94

PC-Selbstbauer(in)
wow! wusste ich gar nicht, dass heute noch assembler gelernt wird, wo wir doch im zeitalter von c++ und co. leben! kann man sich das selbst beibringen oder geht das nur im studium??
 

rabit

BIOS-Overclocker(in)
Nein man kann ohne weiteres c, Monster c, C++ und was es da noch alles gibt ohne Assambler lernen.
Aber es wird oft Assambler für Mikrokontroler eingesetzt Gründe siehe in den Vorposts.;)
 

nahkillo94

PC-Selbstbauer(in)
is klar! Hab mir grad mal nen HelloWorld Quellcode angeguckt! Das is ja echt nen harter Brocken!! Bis man das flüssig drauf hat dauerts ne Weile, könnt ich mir denken! Aber ich hab keine Zeit dafür! erstmal nen ordentliches Abi!

Ob die Programmierer bei MS das können??
 

DMA

Komplett-PC-Käufer(in)
Was, Helloworldprogramme können die MS sicher. [/ironie]

Nein, aber die meisten Spiele werden heute auf irgendwelchen gekauften Engines gemacht.
Als Programmierer für Spiele muß man sich nur selten an das "Hardcoden" machen.
Die meiste Zeit scriptet man etwas für eine Engine.

Außer man wird natürlich Engine programmierer, aber ich glaub als Hobby würde das eh zuweit gehen.

Blitz Basic wäre evt. noch ein einfacher und gut dokumentierter Einstieg.
René Meyer hat da einig egute Bücher verfasst, vllt soltest du dir mal etwas in die Richtung ansehen.
 

dot

BIOS-Overclocker(in)
Ob man jetzt hier einem Interessierten der ein wenig programmieren moechte mit Assembler abschrecken muss, halte ich fuer zweifelhaft. Das mag ja ziemlich sinnvoll sein, wenn man vorallem hardwarenah (z.B. bei µC) basteln muss, aber ansonsten ist es doch einfach nur umstaendlich.
 

Kadauz

Freizeitschrauber(in)
Bin auch der Meinung, dass Assembler nicht unbedingt wichtig ist. Und das hat auch nichts mit "vom grunde auf lernen" zu tun. Aber ich stimme mit dir überein, dass sowas wie C++ oder Java zu Beginn etwas overkill ist.
 

phenomgamer²

PC-Selbstbauer(in)
Vielleicht noch einmal zurück zur Ausgangsfrage...denn mich interessiert es auch. Und ich bin auch denke mal ein blutiger Anfänger was programmieren angeht. Das einzige was ich draufhab is das Binärsystem und das kam eher von der technischen seite und zwar den transistoren ^^

HAt jemand also vllt noch einen Vorschlag für ein vernünftiges Grundlagenbuch dass mich gut einführt.
Das java-buch, welches hier benannt wurde hört sich nämlich schon sehr interessant an und teuer ist es auch nicht
 

gangville

Software-Overclocker(in)
vill kannst du ja mit visual studio was anfangen und ei n eigenes programm schreiben.

muss ja nicht die professional edition sein, kann auch die normale sein.

also mir hat das programmieren mit vision pro und visual studio spaß gemacht.
 

DMA

Komplett-PC-Käufer(in)
Trotzdem, ohne Buch ist es schwer sich einzufinden, da muß man viel probieren und sich Beispiele anschauen (so hab ich mir C und C++ gelehrt).

Visual Studio ist nicht schlecht, doch viele Funktionen braucht man am Anfang nicht.
Da kann es schon vorkommen, daß die IDE etwas überladen ist und das noch mehr abschreckt.

Code::Blocks wäre da sicher eine nette Alternative.
 

pixelflair

Software-Overclocker(in)
Also ich hab vor Jahren mal mit TurboPascal angefangen und muss nun inner uni java machen und finds für den einstieg eigentlich perfekt ;) werde danach auch freiwillig noch C++ machen.


Buchempfehlung: Java ist auch eine Insel vonGalileo
 

Fifadoc

BIOS-Overclocker(in)
ich hab in der schule mal TurboPascal und danach dann Delphi gelernt. beides ist zum einstieg optimal, finde ich.
keine programmiersprache ist von seiner syntax her einfacher zu lernen.

in der Uni hab ich dann Matlab und C++ gelernt. brauche heute nur noch C++. Damit werden in der Praxis (Wissenschaft) halt unter Linux Algorithmen und Simulations-Tools geschrieben. C++ ist einfach nur sau schnell.

zu Java: die sprache mag toll sein, aber ich persönlich find sie grottig. Echtes oop lernt man, meiner meinung nach, am besten von klein auf und nicht mit einer spache, die eh schon alles hat. In java kannst du ganze tools "schreiben" indem du sie zusammen klickst.


zum jeweiligen lernen würd ich empfehlen eine einfache sprache wie TurboPascal oder Basic zu nehmen. Daran halt erstmal die grundlegenden Strukturen wie Variablen, Schleifen, Abfragen, Rekursionen, Zeiger etc zu üben.
Wenn man das drauf hat, kann man sich an weiteres trauen. Eine Hochsparache, die direkt in einer grafischen Oberfläche arbeitet hat man dann schnell drauf.
Ich hab c++ in 2 Wochen gelernt, da ich halt schon programmieren konnte. Binärbäume, Objekte und so sachen kannte ich aus Delphi und die Idee ist immer die gleiche, nur die Syntax ist eine andere.
 

Thomsn

PCGH-Community-Veteran(in)
zu Java: die sprache mag toll sein, aber ich persönlich find sie grottig. Echtes oop lernt man, meiner meinung nach, am besten von klein auf und nicht mit einer spache, die eh schon alles hat. In java kannst du ganze tools "schreiben" indem du sie zusammen klickst.

Der Absatz erschließt sich mir nicht.

Was hat das Erlernen des Konzepts Objektorientierung mit dem Umfang der Standardbibliothek der jeweiligen Sprache zu tun?
Und welche Rolle spielt dabei deiner Meinung nach ein GUI-Designer, der mit dem Sprachkern erstmal auch garnichts zu tun hat?


Wie man an eine Sprache herangeführt wird ist meiner Meinung nach viel mehr eine Frage der verwendeten Entwicklungsumgebung. Die Entscheidung für eine solche lässt sich aber ziemlich fix ändern und es wird niemand gezwungen, per IDE anzufangen. Man kann zur Not auch per Notepad.exe und cmd.exe Java-Programme basteln und häufig wird das in der Einsteigerliteratur auch erklärt.

Hat man sich dann eine Weile lang mit dem Thema allgemein beschäftigt, wird man eh merken, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt als die, die man bereits kennt.
 

replax

Komplett-PC-Aufrüster(in)
an deiner stelle würde ich mit C++ anfangen. wenn es dir direkt aufs spiele programmieren ankommt, erstmal c++ "lernen" und dann kannst du mit einem GDK (game development kit) wie deem DarkGDK in visual studio kleine games schreiben.
wenn du kein geld für ein buch ausgeben willst (was NICHT zu empfehlen ist) oder dir c++ erstmal gangucken willst und einigermaßen englisch kannst, guck mal auf www.learncpp.com. da wird alles sehr gut erklärt und erläutert.

die besten bücher bekommst du bei galileocomputing, was auch empfehlenswert ist.
 
C

Crymes

Guest
Welche Programmiersprache wird eigentlich für die Cry-Engine 3 / Windows genutzt?
 

Bauer87

Software-Overclocker(in)
Die Cry-Engine nutzt C++. Windows baut ursprünglich auf C auf, neuere Teile nutzen C++, dann gibt es bestimmt noch Fragmente, die seit Jahrzehnten mitgeschleppt werden, in anderen Sprachen. Und für Microsoft will ich hoffen, dass in wichtigen Teilen auch Assembler-Code drin steckt.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Da CPUs ja (noch) kein C sprechen ist wohl davon aus zu gehen dass selbst bei MS ganz unten Assembler Code steckt ;) .
 

Bauer87

Software-Overclocker(in)
Man kann C ja kompilieren. Nur der erste existierende Compiler muss zwingend in einer niedrigen Programmiersprache geschrieben sein. Es ging mir darum, dass Assemblercode einfach schneller ist, wenn man ihn der Architektur der Maschine gut anpasst. (Und da Windows eh nur auf x86 läuft, ist das in dem Fall ja nicht all zu viel Arbeit.)
 

bingo88

PCGH-Community-Veteran(in)
Also für ein OS muss man heutzutage nur den ersten Bootloader in ASM schreiben, danach kann man C oder sogar C++ nutzen. Bei den entsprechenden Bibliotheksfunktionen (z. B. memcpy) ist Assembler hingegen sinnvoll, da man die SIMD Instruktionen (z. B. SSE) nutzen kann. Wobei man sich bei heutigen Maschinen da auch nicht mehr so stark drauf konzentrieren muss, wie noch vor ein paar Jahren. Die Compiler optimieren idR schon recht brauchbar, sodass man asm auf ein Minimum reduzieren kann bzw. der Geschwindigkeitsvorteil von 3-4 ms den Aufwand kaum rechtfertigt.
 

Bauer87

Software-Overclocker(in)
Ich meinte tatsächlich auch nur die Funktionen, die ständig (quasi dauerhaft) genutzt werden und die wirklich geschwindigkeitskritisch sind. Also tatsächlich Speicherzugriff, etc. (Wobei Windows beim Speicherzugriff im Vergleich mit anderen Systemen jetzt nicht überragend dasteht. Vielleicht ist es doch C/C++. Schließlich ist Microsoft Stabilität deutlich wichtiger als Geschwindigkeit.)
 

Raz3r

Freizeitschrauber(in)
Hab hier ne gute Seite gefunden für Spieleprogrammierung.
Isogames.de

Die Unreal Engine 3 (komplett) gibts jetzt zum kostenlosen Download für alle.
Allerdings dürftest du deine Spiele nicht verkaufen, dafür brauch man eine Lizenz. Kannst es dir ja mal ansehen die Seite ist echt gut.

Dort findest du unter der Kategorie "Bücher" welche für C++ unter anderem die sich nur auf Spieleprogrammierung beziehen.
Ein Forum um Fragen zu stellen gibts auch.

Hoffe konnte dir evtl. etwas weiter helfen.
 

Bauer87

Software-Overclocker(in)
Die in meinen Augen beste momentan erhältliche Open-Source-Engine (GPL) ist wohl XreaL.

Da bekommt man den Code und man darf das fertige Spiel natürlich auch verkaufen.
 

bingo88

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich meinte tatsächlich auch nur die Funktionen, die ständig (quasi dauerhaft) genutzt werden und die wirklich geschwindigkeitskritisch sind. Also tatsächlich Speicherzugriff, etc. (Wobei Windows beim Speicherzugriff im Vergleich mit anderen Systemen jetzt nicht überragend dasteht. Vielleicht ist es doch C/C++. Schließlich ist Microsoft Stabilität deutlich wichtiger als Geschwindigkeit.)
Da kann ich mich noch gut an die Libs aus dem VS 2002 oder 2003 erinnern, wo noch keine SIMD Instruktionen enthalten waren ;)
Wenn man die 800 Euronen für den Intel Compiler hinlegt, kann man auch ganz gut auf ASM verzichten - verliert aber den Nerd-Bonus :ugly:
 

nahkillo94

PC-Selbstbauer(in)
Was bringt eigentlich der Intel Compiler? Is doch eigentlich ein ganz normaler C++ Compiler. Korrigiert mich wenn ich mich irre!
 

bingo88

PCGH-Community-Veteran(in)
Der Intel-Compiler optimiert den Code auf Intel-CPUs indem er diverse SIMD Befehle etc. automatisch einsetzt. Von manchen wird das Teil als "Benchmarkcompiler" beschimpft (Nicht-Intel-CPUs werden/wurden - trotz Unterstützung der enstprechenden Befehle - bei den Optimierungen z. B. nicht berücksichtigt und führten stets den langsamsten Codepfad aus). Bis jetzt konnte ich noch alles benötigte direkt in Assembler coden, da brauch ich keine 800 Euronen für das Teil auszugeben. Ich meine mich aber auch dunkel zu erinnern, dass die Performancevorteile sich eher im unteren ein- bis zweistelligen Prozentbereich befanden, je nach verwendetem Code und Benchmark. Dies jetzt aber ohne Garantie, ist schon ne Weile her, dass ich darüber mal was gelesen habe! Ich behaupte jetzt mal, für den Ottonormalprogrammierer ist es wohl overkill, der fährt mit Visual C++ (Express) oder GCC vermutlich genauso gut.
 
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