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Bundestagswahl 2021 - Wahlkampfthread

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Zum Thema Klimapolitik:
Das ist der klassische dumme Springer Presse Ansatz immer wenns um Klima geht.
"Wir allein könnens doch nicht retten" - und was ist die Konklusion daraus? Sollen wir es dann ganz sein lassen?
Das ist so dumme engstirnige Meinungsmache die komplett außer Acht lässt, dass je mehr Staaten sich aktiv für einen modernen Klimaschutz einsetzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier Modelle entstehen die andere Staaten übernehmen.
Jemand muss anfangen, sonst heißt es in jedem Staat "och wir alleine könnens nicht" und dann machts niemand und wir schießen an den 1.5°C einfach vorbei und in 100 Jahren ist der bumms hier am Ende.
Toll, dann haben wir etwa 20 Jahre die "deutsche Wirtschaft" gerettet, aber unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstört. Erstklassiger Tradeoff.

Weil der Focus zu dämlich und zu feige ist mit der Bekämpfung des Klimawandels auch gleich noch eine Revolution unserer Gesellschaft (Achtung an alle Geiferer da draußen, eine Revolution ist ein nachhaltiger Wandel der in kurzer Zeit entsteht...) zu fordern, mal zu fordern zu überdenken wir wir in 20 Jahren Leben, wohnen und arbeiten wollen, ne das geht nicht. Dafür reichts dann halt nicht.

Probleme aufzeigen top.
Lösungen anbieten? Flop.

Alles was man zum Gabor wissen muss?
Der Realpolitiker bekämpft eine widrige Wirklichkeit, in dem er sie als Wirklichkeit anerkennt. Er flüchtet nicht in eine ökologische Dystopie, sondern fragt, was er im Hier und Jetzt tun kann.

Er tut, was die Menschen auf den nordfriesischen Inseln seit Jahrhunderten mit stoischer Kraft und sensationellem Erfolg tun: Sie bekämpfen nicht die Nordsee. Sie bauen Deiche.

AUs einem seiner Kommentare zum Klimawandel.
Wie hoch die Deiche werden sollen wenn der Meeresspiegel steigt, ah komm, das sind Details. Die in der Nordsee machen das seit Jahrhunderten. Passt doch, Probleme der Zukunft mit Maßnahmen von vorvorgestern bekämpfen.

Und dass dann zukunftsfähig nennen...

Diese Kommentare sind nichts als widerliche Versuche jetzt aus diesen Unwettern Meinungsmache zu betreiben.
Letztes Jahr hat der Focus zum Klimawandel halt noch das hier veröffentlicht:

Neue Ziele benennen ist schön. Doch PIK- Direktor Edenhofer winkt ab: „Es reicht nicht, immer neue Klimaziele zu setzen, sondern wir brauchen konkrete Maßnahmen, um diese auch zu erreichen.“ (Anmerkung: Im Artikel werden konkrete Maßnahmen beschrieben die man umsetzen könnte...)

Und um Ziele zu erreichen, muss man auch mal loslaufen, ließe sich ergänzen. Bislang hat die Weltgemeinschaft den Startschuss geflissentlich überhört. Angesichts des offensichtlich unaufhaltsamen Klimawandels sollten die UN-Mitgliedsstaaten nun auch verstärkt zu Plan B übergehen: Schadensbegrenzug.

Und jetzt bringt man Artikel raus, die uns quasi von der moralischen Verantwortung freisprechen, mal loszulaufen indem uns vorgepredigt wird, wir könnens ja eh nichtmehr beeinflussen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Eckism

Volt-Modder(in)
Als Industrieland sollte man sich endlich besinnen, auf E-Fuel zu setzen, damit es mal kostengünstiger wird.
Deutsche Firmen könnten sich dumm und dämlich verdienen, global würde es dem Klima nützen ohne jemanden wehzutun und man würde eventuell auch die Einlagerung von co2 im Gestein kostengünstiger machen. Soviel Lithium wird eh nicht gefördert, damit alle Verbrenner durch E-Autos ersetzt werden...das kommt ja jetzt schon langsam ins straucheln.
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
E Fuel wird einfach deutlich teurer als Benzin heute und das selbst ohne Mineralölsteuer.

Man wird es brauchen, aber es ist kein Massenprodukt für den Privatwagen.
 
TE
-ElCritico-

-ElCritico-

Software-Overclocker(in)
Das Problem bei solchen Artikeln ist immer, dass man alles pessimistisch darstellt und so tut als wenn eh alles egal ist und man doch lieber so weiter machen sollten wie vorher, weil man eh nichts ändern kann.
Das gleiche macht die Bild Zeitung auch.
Nur muss man anfangen was zu ändern und die Industrieländer müssen Vorreiter sein, denn die haben das letztendlich verschuldet.
Was ist denn, wenn der CO2 Anteil so weiter steigt und wir irgendwann 5 Grad Erwärmung haben? Denkt dann jeder, dass es keine Rolle spielt oder kommen wieder die Phrasen hoch, dass das Erdklima sowieso schwankt und es Zeiten auf der Erde gab, wo die Erde komplett eisfrei war?
Das war gerade nicht die Schlussfolgerung, sondern dass Deutschland alleine die Abwendung vom "Point of no return" nicht schaffen würde. Mich interessierten eher seine Quellen und Fakten, um mein Horizont zu erweitern.
Irgendwann wird man nicht mehr gegensteuern können.
Spätestens dann wenn die weltweiten Permafrostböden im großen Stil anfangen aufzutauen.
Dann wird sehr viel Methan freigesetzt und die Erde sich noch schneller erwärmen und wiederum immer mehr auftauen. Das ist wie eine Spirale welche sich nach oben schraubt.
Ich sehe die Permafrostböden als Katalisatoren, viel schlimmer finde ich das Abschmelzen vom Eis auf dem Festland (Grönland und Südpol z.B.), denn dann wird dauerhaft weniger Sonnenlicht zurück ins All reflektiert. Alle schlimmen Modelle, die man sich vorstellt, stehen in keinem Vergleich damit.
Das ist der klassische dumme Springer Presse Ansatz immer wenns um Klima geht.
"Wir allein könnens doch nicht retten" - und was ist die Konklusion daraus? Sollen wir es dann ganz sein lassen?
Das ist so dumme engstirnige Meinungsmache die komplett außer Acht lässt, dass je mehr Staaten sich aktiv für einen modernen Klimaschutz einsetzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier Modelle entstehen die andere Staaten übernehmen.
Jemand muss anfangen, sonst heißt es in jedem Staat "och wir alleine könnens nicht" und dann machts niemand und wir schießen an den 1.5°C einfach vorbei und in 100 Jahren ist der bumms hier am Ende.
Toll, dann haben wir etwa 20 Jahre die "deutsche Wirtschaft" gerettet, aber unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstört. Erstklassiger Tradeoff.

Weil der Focus zu dämlich und zu feige ist mit der Bekämpfung des Klimawandels auch gleich noch eine Revolution unserer Gesellschaft (Achtung an alle Geiferer da draußen, eine Revolution ist ein nachhaltiger Wandel der in kurzer Zeit entsteht...) zu fordern, mal zu fordern zu überdenken wir wir in 20 Jahren Leben, wohnen und arbeiten wollen, ne das geht nicht. Dafür reichts dann halt nicht.

Probleme aufzeigen top.
Lösungen anbieten? Flop.

Alles was man zum Gabor wissen muss?


AUs einem seiner Kommentare zum Klimawandel.
Wie hoch die Deiche werden sollen wenn der Meeresspiegel steigt, ah komm, das sind Details. Die in der Nordsee machen das seit Jahrhunderten. Passt doch, Probleme der Zukunft mit Maßnahmen von vorvorgestern bekämpfen.

Und dass dann zukunftsfähig nennen...

Diese Kommentare sind nichts als widerliche Versuche jetzt aus diesen Unwettern Meinungsmache zu betreiben.
Letztes Jahr hat der Focus zum Klimawandel halt noch das hier veröffentlicht:



Und jetzt bringt man Artikel raus, die uns quasi von der moralischen Verantwortung freisprechen, mal loszulaufen indem uns vorgepredigt wird, wir könnens ja eh nichtmehr beeinflussen.
Wie ich schon zu Threshold schrieb, kann man Artikeln Informationen entnehmen, statt idiologisch verblendet alles auszublenden, was zur eigenen Meinung/Info nicht passt.
Ich kann dir gerne sagen, was meine Schlussfolgerung nach dem Lesen war, nämlich dass Emissionsreduktion alleine nie und nimmer ausreichen wird. Wir würden in dem Fall die Symptome bekämpfen und nicht die Krankheit selbst. Parallel zur Reduktion der weltweiten Treibhausgasemissionen sind Maßnahmen von Nöten, die aktiv CO2 aus der Atmosphäre aus dem Verkehr ziehen. Ich bin abonnement von National Geografic, da wurde das Problem der Methan-produzierenden Algen angesprochen:

Es gibt Mikroorganismen, die Methan zersetzen:

Da sollte man auch ansetzen, inbesondere am Meer und in der Nähe der Permafrostböden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sparanus

Volt-Modder(in)
Die Quelle mit Preisangabe will ich sehen.
Ohne Preisangabe finde ich das auch.

Vielleicht reine Herstellungskosten wenn man den Strom durch eigene Solarzellen kostenlos bekommt? Das könnte ich mir vorstellen.
 

compisucher

BIOS-Overclocker(in)
E Fuels ist halt so eine Seitenentwicklung, um irgendwie den Verbrenner eine Daseinsberechtigung geben zu wollen.
Ökonomisch kurz vor Blödsinn, weil der dafür benötigte Strom nicht direkt, sondern indirekt genutzt wird und somit schlichtweg der Wirkungsgrad der (mühsam) gewonnenen Energie reduziert wird.
Gleiches gilt ja auch für H2.
Die Problematik ist ja immer noch die Speicherung ausreichender Energie, um irgendwas zu bewegen.
So was kann eine Zwischenlösung für Flugzeug oder Schiff sein, muss aber nicht.

Ändert aber nichts daran, dass all diese netten Technos nur klimaneutral sind - bäh...
Sprich die vorhandene CO2 oder Methan or whatever an netten Treibausgasen wird nicht verringert, sondern bleiben.

Es ist doch logisch, dass alleine jetzt schon der Prozess der Klimaerwärmung nur mit Klimaneutral nicht mehr wirklich aufhaltbar ist, weil die Auswirkungen erst in ein paar Jahren richtig zuschlagen werden.

Was wir brauchen, ist eine deutliche, ja massive Reduktion.
Und das wird einen erheblichen Impakt für jeden Einzelnen bzgl. Mobilität, Urlaub, Essgewohnheiten, ja selbst Wohnen haben.
Wer das jetzt nicht versteht, hat eigentlich schon verloren.

Und es spielt letztlich keine Rolle, wie hoch der Anteil des Menschen an den Treibhausgasen ist - das ist eine akademische und theoretische Diskussion, die selbst die Wissenschaft spaltet.
Fakt ist, ein Anteil ist auf die Industrialisierung zurückzuführen und wenn wir nicht aufpassen, wird aus natürlichen Umweltreaktionen (Permafrost/ Anhebung Mangels Eisdruck der Antarktis und Grönland = Freisetzen ungleich größerer Treibhausgasmengen) noch mehr auf uns zurollen, als uns allen bisher bewußt ist.
 

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Wie ich schon zu Threshold schrieb, kann man Artikeln Informationen entnehmen, statt idiologisch verblendet alles auszublenden, was zur eigenen Meinung/Info nicht passt.
Wie lustig, der Artikel ist ideologische Verblendung indem Fakten als alternativlos präsentiert werden.
"Wachstum der Emissionen kommt aus dem Rest der Welt, nicht der EU"...
Genau das ist der beschränkte Dummfug den ich meine - ja natürlich kommt das Emissionswachstum aus anderen Ländern, die versuchen grade unseren Lebensstandard zu kopieren. Das ist ja eines der wesentlichen Probleme, wenn alle Menschen leben würden wie wir, dann wäre der Planet schon längst am Ende. Wobei das auch nicht stimmt, wir retten nicht den Planeten, wir retten unsere Lebensgrundlage - oder versuchens zumindest.
Und grade deshalb muss die EU doch vorne weg gehen, muss neue Wege finden, muss auch mal Verzicht üben, damit diese Entwicklung abgeflacht wird. Solange wir von Reihenhaus + X Autos / jedes Jahr ein neues Handy nicht wegkommen und unsere Industrie bzw. unsere wirtschaftliche Grundlage nur auf Konsum und Wachstum und damit die Verschwendung von limitierten Rohstoffen basiert, solange brauchen wir uns nicht wundern, wenn andere Länder nach exakt diesem Wohlstand streben. Und statt uns zu erneuern, neue Wege zu gehen, mal ernsthaft drüber nachzudenken, ob z.b. jeder Arbeit braucht, oder ob wir mit einem Grundeinkommen leben könnten, ob wir sozial Schwachen helfen ein besseres Leben zu führen etc, darüber wird nicht nachgedacht. Das führt nämlich auch direkt zur Debatte der Ernährung, wir müssten dringend mal Schluss mit dieser billig-Fleischproduktion machen, dann müsste man auch nicht den Regenwald abfackeln um da Soja für die Viecher anzubauen die wir uns dann für 99 cent auf den Grill bei der EM hauen. Das führt zur Debatte der Mobilität, führt zur Debatte über Flugreisen, führt zur Debatte über Beförderung von Gütern durch die ganze Welt, führt zu einer Debatte über Energie, deren Gewinnung & deren Verbrauch...

Aber wenn im Focus steht, da könne man nun mal nix machen, tja, was bleibt uns dann übrig. Anscheinend gibts überhaupt keine Ansätze was zu ändern...
Oh doch, die gibt es. Aber die tun all jenen weh die gerade vom aktuellen System profitieren - ein Fakt gegen den Springer seit Jahren mit allem was sie haben anschreiben.

Scheiß auf diese Drecksblätter, die ständig die Wirtschaft retten wollen, koste es was es wolle, scheiß auf diese Typen die sich selbst mit Steaks sattfressen wollen und 5 Liter SUVs fahren weil Sie genau wissen, dass Sie die ********************* nicht mehr erleben wenn wir hier +2°C oder mehr bekommen. Wenn mir so jemand erzählt, Europa könne keinen sinnvollen Beitrag leisten, dann ist derjenige direkt Teil des Problems und nicht der Lösung.

Ich kann dir gerne sagen, was meine Schlussfolgerung nach dem Lesen war, nämlich dass Emissionsreduktion alleine nie und nimmer ausreichen wird.
Das ist korrekt, wir sind zu weit fortgeschritten als dass wir jetzt nur noch mit Emissionsreduktion was retten könnten. Daraus wird aber kein Automatismus, dass eine Emissionsreduktion jetzt nicht mehr stattfinden müsse - im Gegenteil, wir müssen jetzt dringend daran arbeiten, dass es nicht noch schlimmer wird.

Wir würden in dem Fall die Symptome bekämpfen und nicht die Krankheit selbst. Parallel zur Reduktion der weltweiten Treibhausgasemissionen sind Maßnahmen von Nöten, die aktiv CO2 aus der Atmosphäre aus dem Verkehr ziehen.
Das ist korrekt, aber wir sind uns einig, dass die Reduktion der Emissionen runter muss und zwar deutlich. Und dass kein Gelaber der Welt was an diesem Fakt ändert. Aber wieso die Reduktion der Emissionen Symtombekämpfung sein soll, wenn doch die steigenden Emissionen der letzten 150 Jahre den Klimawandel begünstigt haben, dass hätt ich dann doch gern mal erklärt.

Symptombekämpfung ist jetzt drüber zu diskutieren höhere Deiche zu bauen...
 

compisucher

BIOS-Overclocker(in)
Symptombekämpfung ist jetzt drüber zu diskutieren höhere Deiche zu bauen...
So viele Deiche , wie theoretisch in ein paar Jahren benötigt, wird kein Mensch bauen können.
 

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
So viele Deiche , wie theoretisch in ein paar Jahren benötigt, wird kein Mensch bauen können.
Tja, dazu rät uns aber das allwissende Focus Orakel...
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich sehe die Permafrostböden als Katalisatoren, viel schlimmer finde ich das Abschmelzen vom Eis auf dem Festland (Grönland und Südpol z.B.), denn dann wird dauerhaft weniger Sonnenlicht zurück ins All reflektiert. Alle schlimmen Modelle, die man sich vorstellt, stehen in keinem Vergleich damit.
Unterschätze die Gefahr vom Permafrost und die Folgen dadurch nicht:

Bei Methan handelt es sich um ein Gas, das etwa 25-mal so klimawirksam wie CO2 ist. Aus diesem Grund warnen die Vereinten Nationen in ihrem aktuellen Jahresbericht davor, die Umwelt- und Klimagefahren aus tauendem Permafrost zu unterschätzen: Das Auftauen des Dauerfrosts führt dazu, dass Treibhausgase freigesetzt werden, die wiederum die Erderwärmung beschleunigen. Je wärmer es auf der Erde wird, desto schneller tauen die Permafrostböden, womit sich der Kreis schließt. Wissenschaftler sprechen von einem "positiven Rückkopplungseffekt"...

...Im Frühjahr 2018 veröffentlichte Pfeiffer mit Kollegen eine Studie in der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Das Ergebnis der Studie: Tauender Permafrost produziert mehr Methan als erwartet. Bisher vermutete die Wissenschaft, dass im Permafrost unter Sauerstoffabschluss nur sehr geringe Mengen Methan gebildet werden. Pfeiffer und ihre Kollegen fanden nun aber heraus, dass unter Luftabschluss genauso viel Methan produziert wird wie CO2. Da Methan weitaus klimawirksamer ist, fällt es sehr viel stärker ins Gewicht.

Diese Erkenntnis ist besorgniserregend. Die Permafrostregionen auf dem ganzen Globus enthalten unvorstellbare 1.300 Gigatonnen Kohlenstoff. "Den Faktor Permafrost beziehen die bisherigen Klimamodelle nicht ausreichend mit ein", warnt Strauss.

Tauender Permafrost könnte das Weltklima zum Kippen bringen, sind sich die Forscher einig. Wenn sich die Erde weiter im momentanen Tempo erwärmt, könnte das Treibhausgas aus Permafrost die globale Durchschnittstemperatur zusätzlich um 0,3 Grad steigen lassen.

Und das fällt durchaus ins Gewicht: Der Weltklimarat prognostiziert, dass bereits bei einer Erwärmung um durchschnittlich 1,5 Grad etwa 70 bis 90 Prozent der Korallenriffe verschwinden und einige flache Inselstaaten durch den Meeresspiegelanstieg unbewohnbar sein werden.
Quelle: Tauender Permafrost – eine unterschätzte Gefahr für das Weltklima


Da sollte man auch ansetzen, inbesondere am Meer und in der Nähe der Permafrostböden.
Die Gase in Permafrostböden entstehen ja wenn Bakterien Tier - und Pflanzenreste zersetzen. In wie weit man da noch zusätzliche Bakterien ansiedeln kann weiß ich nicht.

Scheiß auf diese Drecksblätter, die ständig die Wirtschaft retten wollen, koste es was es wolle, scheiß auf diese Typen die sich selbst mit Steaks sattfressen wollen und 5 Liter SUVs fahren weil Sie genau wissen, dass Sie die ********************* nicht mehr erleben wenn wir hier +2°C oder mehr bekommen. Wenn mir so jemand erzählt, Europa könne keinen sinnvollen Beitrag leisten, dann ist derjenige direkt Teil des Problems und nicht der Lösung.
Ich kenne auch ein paar Klimaleugner welche sich aus Protest extra dicke Autos anschaffen mit viel Spritverbrauch.
Die sind der Meinung das das alles "natürliche Schwankungen" sind welche es schon immer gegeben hat.
Die sind unbelehrbar... egal welche Fakten man ihnen auftischt.:stupid:
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
"Solidarität mit Ursula Haverbeck"?

Als nicht gänzlich politisch ungebildete Person sollte man zumindest so grob diesen Namen einordnen können (rechtsextreme Aktivisitin die wegen Volksverhetzung bis November 2020 in Haft saß) und will man wie Amthor Berufspolitiker sein, sollte man die Frau erst recht einordnen können, oder wenn schon nicht zumindest so schlau sein nicht mit Personen für Fotos zu posieren, die irgendwelche Solidaritäts-Slogans tragen.

Selbst wenn man als Digital-Frontmann der CDU zufällig eine politisch komplett ungebildete Person ist, der der Name gar nichts sagt, ist es ein ziemliches Statement sich grinsend neben Personen mit Fraktur auf dem Shirt, strengem Seitenscheitel auf dem Kopf und Hitlerbärtchen zu präsentieren. Dass das Motiv "Rechtsradikal? Kann ich mich mit anfreunden" kommunizieren sollte, ist offensichtlich und bei den entsprechenden Kreisen sicherlich auch angekommen. Nicht geplant war vermutlich, dass es auch außerhalb der Zielgruppe Aufmerksamkeit erhält...


Das Problem ist wohl auch das man eine Elementarversicherung zusätzlich abschließen muß. Das wussten wohl viele nicht und dachten eine Hausratversicherung reicht.

Ich komme aus einer Familie, die soweit die Erinnerungen zurückreicht keine Besserverdiener beinhaltete und meine Chancen, jemals ein Haus zu besitzen, dürften bei deutlich unter 10% liegen. Aber selbst ich weiß, dass man für so etwas eine extra Versicherung braucht und es gab wirklich genug Naturkatastrophen in den letzten Jahrzehnten, dass das auch jeder Depp mitbekommen konnte. Ganz abgesehen davon, dass es im Hausratsversicherungsvertrag ausdrücklich drinsteht, dass so etwas nicht versichert ist.


Ich sehe das anders.

Die (nicht-)Genehmigung von Demonstrationen ist aber keine Frage, bei der man eddiepirelli nach seiner Sichtweise fragt, sondern gesetzlich geregelt. Und die Gesetze besagen das, was ich geschrieben habe.

Meiner Meinung nach wird hier deutlich, dass mit zweierlei Maß gemessen wird/wurde.
Pro/Contra Israel, Palästina, Mieten, Klimaschutz, Lehrergewerkschaft alles erlaubt, zu Lockdown-Zeiten
In anderen Bereichen sind Menschenaufläufe auch geduldet worden. (ÖPNV, Lebensmittel- Einzelhandel, Behörden)
Klar, gleich kommt: ist doch "systemrelevant".

Nö: Da kommt "von Leuten beantragt, die ein genehmigungsfähiges Ordnungskonzept vorgelegt haben und bei denen es im Voraus keine begründeten Zweifel an ihren Fähigkeiten zu dessen Umsetzung gab"
Übrigens genauso wie z.B. bei den Covidioten-Demos in den ersten 1-2 Monaten. Die wurden auch alle genehmigt. Erst als mehrfach praktisch bewiesen wurde und es somit vorhersagbar war, dass Auflagen nicht eingehalten werden, wurde mit den Genehmigungen zurückhaltender umgegangen. (Genauso übrigens wie bei den Pro-Palästina-Demos, nachdem Reihenweise Antisemiten außer Kontrolle gerieten)

Vorschlag:
Wenn es einzig und allein um Gesundheitsschutz gehen würde, hätte man alle, die nicht mehr arbeiten durften (Hotels, Gastronomie, Cafés, Bars, Künstler, Veranstalter usw. usw.) "missbrauchen" können. Als Fahr- und Lieferdienst. Ob Kurzarbeitergeld/Staatshilfen oder als Entlohnung für solche Dienste macht finanziell keinen Unterschied.

Häh? Was hat der bedarfsorientierte (Nicht-)Einsatz von Arbeitssuchenden in tatsächlich an Missbrauch grenzenden privatwirtschaftlichen Arbeitsverhältnissen denn bitte schön mit der behördlichen (Nicht-)Genehmigung von (vorhersagbar nicht-)ordnungsgemäß durchführbaren Kundgebungen zu tun?


Ist halt doof, dass Merkel erst in Rheinland Pfalz bei der SPD Ministerpräsidentin Dreyer war und danach nach NRW gefahren ist. So wie man das halt auch macht in einer Krise.

Das habe ich ehrlich gesagt sogar als Faust-ins-Gesicht von Laschet wahrgenommen. Viel deutlicher kann man doch nicht ausdrücken, was man von seinem Möchtegernnachfolger hält, als ihn erstmal zugunsten der Konkurrenz sitzen zu lassen, oder?

Wer Deutschland führen möchte, der darf sich vor Verantwortung nicht drücken und der muss Präsenz zeigen.

Wobei letzteres genausowenig etwas mit ersteren zu tun hat wie z.B. diverse Rücktritte, nachdem man einen Scherbenhaufen angerichtet hat, obwohl man auch da immer wieder den Ausdruck "sich seiner Verantwortung stellen" hört. Verantwortung gerecht zu werden heißt, eine wichtige Aufgabe zu erledigen und "vor Kameras rumstehen" gehört da nie dazu.
Kommt halt auf die Größe an. Ich war schon in Regionen, da war der Döner Miniklein und musste 3 futtern.
In anderen Regionen presst man sich die letzten 3 bissen irgendwie noch rein.
Hier in Niederbayern(wo ich arbeite) ist die Pizza z.B. gut die hälfte teurer wie in der Region, wo ich wohne.

Kann ich für Gastronomieangebote bestätigen, da schafft man locker Faktor 2 selbst zwischen regional bedeutenden Städten und Faktor 4+ in den Preisen zwischen "aufm Land am Arsch der Welt" und "Zentral in Metropolen". Wohlgemerkt: Für das gleiche Gesamtangebot in vergleichbaren Lokalitäten. Mit ein Bisschen Bling-Bling kann man natürlich noch 1-2 Nullen extra anhängen.

Aber das ist auch logisch, denn die Preise in der Gastronomie hängen nicht von den Zutaten, sondern von den Mieten und den Löhnen ab (und letztere wiederum teilweise von den Mieten). Wer sich selbst ernährt und nur die Zutaten zahlt, was ja eigentlich >>90% der Mahlzeiten ausmachen sollte, sollte innerhalb Deutschlands selten mehr als 10% Unterschied feststellen.


Naja, das ist ja klar. Wenn der Rest der Welt nicht mitzieht werden global keine Klimaziele erreicht.

Lichtblick: Neben einigen weniger sinnvollen Maßnahmen hat die EU-Kommission jetzt endlich klimabezogene Importzölle auf die Tagesordnung gesetzt. Wenn die nicht wieder von Union & Co abgeschossen werden, hat der Rest der Welt also bald einen handfesten Grund, Klimapolitik nach europäischen Wünschen zu machen.


Als Industrieland sollte man sich endlich besinnen, auf E-Fuel zu setzen, damit es mal kostengünstiger wird.

E-Fuels könnten allesmögliche werden, aber eins aus heutiger Sicht garantiert nicht: Günstig.


Ich sehe die Permafrostböden als Katalisatoren, viel schlimmer finde ich das Abschmelzen vom Eis auf dem Festland (Grönland und Südpol z.B.), denn dann wird dauerhaft weniger Sonnenlicht zurück ins All reflektiert.

Da hast du mal wieder eine sehr eigene Sichtweise. Grönland und die Antarktis sind zwar nicht gerade klein, aber die verbliebende polare Sommer-Albedo ohnehin nicht mehr so prall. Das Potential für weitere Klimaerwärmung über diesen Mechanismus ist endlich und müsste im Vergleich zum im Permafrost oder gar Tiefsee gespeicherten Methan lächerlich sein. (relativierte 99%-Aussage, da ich mir spontan nicht sicher bin, ab wieviel Methan in der Athmosphäre Sättigungseffekte auftreten. Aber 25% Methanfreisetzung wären auf alle Fälle viel schlimmer als 25% Abschmelzen und bei 100% vs. 100% reden wir eh von einer Welt, die nichts mehr mit der uns bekannten gemeinsam hat.)

Ich kann dir gerne sagen, was meine Schlussfolgerung nach dem Lesen war, nämlich dass Emissionsreduktion alleine nie und nimmer ausreichen wird. Wir würden in dem Fall die Symptome bekämpfen und nicht die Krankheit selbst. Parallel zur Reduktion der weltweiten Treibhausgasemissionen sind Maßnahmen von Nöten, die aktiv CO2 aus der Atmosphäre aus dem Verkehr ziehen.

Wir sind sicherlich 10-15 Jahre an dem Punkt vorbei, an dem man alleine durch Emissionsreduktion vor 2100 auf das Niveau Mitte des 20. Jhd. zurückkehren könnte (von vorindustriellem Niveau ganz zu reden, aber <<+0,5 K hatte noch keine problematischen Folgen und wäre ausreichen). Und mindestens 25-30 Jahre an dem Punkt vorbei, an dem man das noch ohne totalen ökonomischen und ökologischen Kahlschlag hätte schaffen können.
Aber: Zum jetzigen Zeitpunkt über dauerhafte CO2-Abscheidung auch nur aus Abgasen geschweige denn aus der Athmosphäre zu reden, ist trotzdem Bullshit. Alle bislang dafür angedachten Verfahren sind schweine teuer und wir haben ohne Ende Emissions-Reduktionsvorschläge rumliegen, die mäßig teuer bis relativ günstig sind und die allesamt nicht umgesetzt werden, weil die Menschheit bislang bestenfalls das allerbilligste macht. Und oft nicht einmal das. Ehe der Punkt erreicht wird, an dem man die Athmosphäre durch CCS günstiger von CO2 entlasten kann als durch Emissionsvermeidung, werden beim jetzigen Tempo noch 50-100, vielleicht sogar 150 Jahre vergehen.


E Fuels ist halt so eine Seitenentwicklung, um irgendwie den Verbrenner eine Daseinsberechtigung geben zu wollen.
Ökonomisch kurz vor Blödsinn, weil der dafür benötigte Strom nicht direkt, sondern indirekt genutzt wird und somit schlichtweg der Wirkungsgrad der (mühsam) gewonnenen Energie reduziert wird.
Gleiches gilt ja auch für H2.
Die Problematik ist ja immer noch die Speicherung ausreichender Energie, um irgendwas zu bewegen.
So was kann eine Zwischenlösung für Flugzeug oder Schiff sein, muss aber nicht.

Bislang ist p2g oder p2l die einzige Speicherungsform, die für gemäßigte Breiten praktikabel erscheint. Das Potenzial für Windkraft ist zwar noch lange nicht ausgeschöpft, aber nicht unendlich und Photovoltaik liefert bei uns im Sommer nun einmal dreimal so viel Strom, wie im Winter. Der Verbrauch läuft aber genau umgekehrt. Das heißt wenn wir wirklich alles (inkl. Wärme) auf EE-Strom umstellen wollen, dann müssen schätzungsweise 50-75% der gesamten heutigen Stromproduktion über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten zwischenspeichern. Das ist nur mit chemischen Energieträgern möglich und die Frage ist eigentlich nur noch welcher.

H2 hat noch mit die beste Effizienz, aber ist mit Abstand am schlechtesten lagerbar, synthetisches Ethanol am anderen der Kette liegt genau umgekehrt. Dazwischen Methan und Methanol. Aber irgendwas davon brauchen wir und welchen Energieverbrauch man dann aus dem Speicher und welchen direkt aus dem Netz deckt, ist eigentlich wurscht. Wir werden entweder mit synthetischem ??? heizen und mit Batterien fahren oder mit Wärmepumpe heizen und mit synthetischem ??? fahren. Wobei ich ganz klar dafür bin, synthetische Speicherstoffe vor allem für den Individualverkehr (und den stark zur reduzierenden interkontinental-ÖPV) einzuplanen, denn Batterieautos samt Infrastruktur für Langstreckenfahrten sind einfach eine grandiose Ressourcenverschwendung und die Steuermilliarden, die unsere Chef-Auto-Lobby-Zuhörer dafür rauspfeffern würden weitaus mehr respektive überhaupt eine Klimaschutzwirkung entfallen, wenn man sie in EE investieren und die fossilen Kraftwerke aus dem Netz schmeißen würde.
 

Poulton

BIOS-Overclocker(in)
So viele Deiche , wie theoretisch in ein paar Jahren benötigt, wird kein Mensch bauen können.
Man fühlt sich ein wenig an "Besuchen sie Europa, solange es noch steht" erinnert. (Auch wenn das unter einem anderen Vorzeichen entstand.)

[...] ja natürlich kommt das Emissionswachstum aus anderen Ländern, die versuchen grade unseren Lebensstandard zu kopieren.
Bzw. produzieren die Produkte/Güter für uns.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Die Gase in Permafrostböden entstehen ja wenn Bakterien Tier - und Pflanzenreste zersetzen. In wie weit man da noch zusätzliche Bakterien ansiedeln kann weiß ich nicht.

In aller Regel siedeln sich Bakterien von ganz alleine da an, wo die Bedingungen günstig für sie sind. Wenn sie an einer Stelle mit reichlich energiehaltigem Substrat für sie fehlen, dann werden dort andere Bedingungen unpassend sein. Im Falle von Methandreduzierern ist es vermutlich ganz einfach: Die gibt es vor allem in der Tiefsee und sie ernähren sich von gelöstem Methan in, verglichen mit Permafrost-Lagerstätten, geringen Dosen. Mit Gasblasen können die nichts anfangen. Wir können ja auch keinen Zucker atmen.

Außerdem wäre der Aufwand, um deratige Bakterien in Methanlagerstätten einzubringen (an der Oberfläche überleben sie erst recht nicht) genauso groß, wie das Methan einfach selber zu fördern und sinnvoll (für die Menschheit) zu verfeuern.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Hier übrigens noch eine nette Grafik über die Entwicklung der weltweiten CO2-Emissionen: Mehr CO2 - vor allem aus Asien

Aus dem Artikel
China ist mit 11,5 Milliarden Tonnen der weltweit größte CO₂-Emittent. Das Land hat zwar die Energiewende begonnen, baut aber Medienberichten zufolge weiter Kohlekraftwerke und exportiert diese Technologie auch in andere Länder. Gemessen an der Veränderung der Emissionen von 1990 bis 2018 hat Indien am stärksten zugelegt. In dieser Zeitspanne stieg der CO₂-Ausstoß des Landes um rund 330 Prozent - maßgeblich verursacht durch das gigantische Wirtschaftswachstum. Indien ist stark mit dem Kampf gegen die hohe Armut in weiten Teilen der Bevölkerung beschäftigt, Klimaschutz hat dort nicht oberste Priorität. In den USA hat unter anderem der Transportsektor zuletzt mehr CO₂ ausgestoßen, insbesondere die Emissionen durch Flugzeuge und Lkws legten in den letzten Jahren zu.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Man muss halt einsehen, dass Klimaanpassung ebenso wichtig ist wie Klimaschutz. Das Problem ist halt, dass Deutschland 2030 klimaneutral sein kann und es null Unterschied machen könnte. Den Gedanken muss man auch erstmal verdauen.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Man muss halt einsehen, dass Klimaanpassung ebenso wichtig ist wie Klimaschutz. Das Problem ist halt, dass Deutschland 2030 klimaneutral sein kann und es null Unterschied machen könnte. Den Gedanken muss man auch erstmal verdauen.
Sicher. Das Klima bzw Wetter ist global zusammenhängend und macht vor keiner Landesgrenze halt. Selbst wenn wir klimaneutral sind kriegen wir die Auswirkungen zu spüren. Deswegen ist beides wichtig!
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
Lustig, dass dein Artikel andere Zahlen nennt, 1€ wird gar nicht genannt.
Und wie angenommen wird von fast kostenlosen Strom ausgegangen.
Viel deutlicher kann man doch nicht ausdrücken, was man von seinem Möchtegernnachfolger hält, als ihn erstmal zugunsten der Konkurrenz sitzen zu lassen, oder?
Naja in den USA hat Bush Junior explizit davon abgeraten Trump zu wählen.
Merkel da geht noch was...
Kann ich für Gastronomieangebote bestätigen, da schafft man locker Faktor 2 selbst zwischen regional bedeutenden Städten und Faktor 4+ in den Preisen zwischen "aufm Land am Arsch der Welt" und "Zentral in Metropolen".
Wenn man aufm Marienplatz futtert klar, aber 3 Straßen weiter ist es schon besser.
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
Mit dem nicht ganz unbedeutenden Unterschied, dass man von Stromkosten ausgeht die 1/5 von den Deutschen Stromkosten betragen. (Nehme mal 15ct ohne die Abgaben wie im Artikel erwähnt)
Also wenn die von 1,20€ ausgehen sind 50 Prozent also 60ct davon Stromkosten.
Das passt mMn nach auch, dass man wahrscheinlich von grob 20 Kilowattstunden pro Liter ausgeht.

Aber 20 mal 15ct wären schon 3€. Dann noch 60ct für die Produktion drauf und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Ups...

Das ganze ist eine Wette auf billigen Strom, aber billiger Strom macht auch das Fahren mit den Batterieautos billiger.
 

compisucher

BIOS-Overclocker(in)
Bislang ist p2g oder p2l die einzige Speicherungsform, die für gemäßigte Breiten praktikabel erscheint. Das Potenzial für Windkraft ist zwar noch lange nicht ausgeschöpft, aber nicht unendlich und Photovoltaik liefert bei uns im Sommer nun einmal dreimal so viel Strom, wie im Winter. Der Verbrauch läuft aber genau umgekehrt. Das heißt wenn wir wirklich alles (inkl. Wärme) auf EE-Strom umstellen wollen, dann müssen schätzungsweise 50-75% der gesamten heutigen Stromproduktion über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten zwischenspeichern. Das ist nur mit chemischen Energieträgern möglich und die Frage ist eigentlich nur noch welcher.
Also grundsätzlich bin ich, wie oben erwähnt, der Meinung, dass "nur" CO2 neutral nicht reichen wird.
Eine prinzipielle und sehr deutliche Energieeinsparung muss zwingend angestrebt werden.
Dass dies u. U. erhebliche Auswirkungen auf die Mobilität oder gar den Lebensstandard haben wird, will ich derzeit nicht ausschließen.
Zur Technologie:
Wie vielleicht bekannt, bin ich im Bausektor beruflich unterwegs.
Aktuell setzen wir eine Industriehalle baulich östlich von Berlin um, Probebetrieb läuft bereits.
Der Hallenkomplex hat einen Wärme-/Kältebedarf in der Spitze von 400 kW/h und einen Produktionsstrombedarf von 585 kW/h = 985 kW/h.
Der Strombedarf wird primär über eine Dachsolaranlage (ca. 14.000 m²), Wärme/Kälteenergie über eine unter den Bodenplatten liegende Wärmepumpenanlage (Kollektorfläche ca. 12.000 m²) gewonnen.
Wichtig: reine Erdwärme, liegt nicht im Grundwasserstrom
Wie wird gespeichert?
Statt einem benötigten 40.000 l Sprinklertank wurde ein 380.000 l Sprinklertank gebaut.
Dieser ist in der Lage, bis zu 4 Monate Vollbetrieb über den Winter die Hallen zu beheizen.
Edit: Es wird auch Strom über Plattentauscher und Turbine rückgewonnen.
Am Ende des Tages zieht der Probebetrieb inkl. Produktion derzeit genau 60 kW/h aus dem Netz.
Wir sind also industriell bei ca. 94% rein regenerativ angekommen.

Ein BKHW würde immer noch ca. 400 kW aus dem Netz ziehen = Gas = bähhh, weil fossil

Die Wasserspeicherung sehe ich an Stelle Batteriepacks auch für Wohnsiedlungen als mögliches Zukunftsszenario.
Die Tanks könnten als Quartierslösungen unterirdisch + zentral angelegt werden.
Für ein klassisches EFH mit 140 m² Wohnfläche würde ein Tank mit ca. 40.000 l +PV+Wärmepumpe reichen.
Das ist grob ein Zylindertank mit ca. 3,6 m Durchmesser und 4 m Standhöhe.
Also nichts, was man nicht irgendwie mal verbuddeln könnte.
Obiges Projekt hat es gezeigt, 90% regenerativ ist technisch im Bauwesen umsetzbar und bedeutet eben zu fossilen Brennstoffen auch 90% Einsparung.
 

Eckism

Volt-Modder(in)
Natürlich kann man das im Ausland herstellen, Versorgungssicherheit gleich 0 und immense Transportkosten.
Die sin bei dem Preis logischerweise schon drin.
Soll ja auch nicht jeder mit nem Verbrenner rumfahren...für Kurzstrecken sind die Akkuautos top.
Wenns nach mir ginge, gäbs schon lange ein Verbrennerver in Innenstädten, weils einfach nicht nötig ist.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
PHEV halt. Batterie für ca. 100km und ein Verbrenner als Range-Extender. Muss ja kein 300+PS V6 Turbo irgendetwas sein. Könnte man ja auf max 70PS begrenzen.
 

Sparanus

Volt-Modder(in)
Das hat sich beim BMW i3 nicht gut verkauft weil es eben kaum einer brauchte.

Es gab ja auch die Programme "Kauf dir ein Elektroauto und leih dir gratis einen Verbrenner für den Urlaub.
Das brauchte es am Ende auch nicht.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Wobei das beim i3 ja auch nur eine Lösung zum Erreichen der nächsten Ladestation war. Ich denke eher an so etwas wie verbesserte Toyotahybride. Was wir los werden müssen sind diese SUV-PS-Monster als PHEV, die im Normverbrauch sehr niedrig sind, in der Realität aber viel Verbrauchen, gerade wenn sie nicht geladen werden. Ein Toyota Prius oder Yaris ist ja auch als Hybrid ohne Ladeoption bereits real sparsam.
 

compisucher

BIOS-Overclocker(in)
Was wir los werden müssen sind diese SUV-PS-Monster als PHEV,
Diese Entwicklung verstehe ich auch nicht ganz.
Ich bin gegen das allgemeine "SUV" Gebashe, weil es ja zunächst nur die Bauform ( und z. B. höhere Sitzposition) beschreibt. Gesamtgröße und Motorisierung entscheiden letztlich über deren Sinnigkeit und nicht die Bauform.
Dergestalt müsste man ja z. B. auch alle "Sport-PKWs" ächten...
Aber 400-500 PS Teile, nur damit Mami und Papi zur Arbeit kommen oder die Kinder bei der Schule abliefern können, empfinde ich als kurz vor grenzdebil und die Autoindustrie macht sich langfristig keinen Gefallen mit so was.

Z. B. im Bekanntenkreis sind nahezu alle von "guter deutscher Markentreue" mittlerweile zu ausländischen Marken abgewandert. Qualität ist leider nicht mehr ein deutsches Alleinstellungsmerkmal. Zu hohe Preise allerdings schon.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Diese Entwicklung verstehe ich auch nicht ganz.
Ich bin gegen das allgemeine "SUV" Gebashe, weil es ja zunächst nur die Bauform ( und z. B. höhere Sitzposition) beschreibt. Gesamtgröße und Motorisierung entscheiden letztlich über deren Sinnigkeit und nicht die Bauform.
Dergestalt müsste man ja z. B. auch alle "Sport-PKWs" ächten...
Aber 400-500 PS Teile, nur damit Mami und Papi zur Arbeit kommen oder die Kinder bei der Schule abliefern können, empfinde ich als kurz vor grenzdebil und die Autoindustrie macht sich langfristig keinen Gefallen mit so was.

Z. B. im Bekanntenkreis sind nahezu alle von "guter deutscher Markentreue" mittlerweile zu ausländischen Marken abgewandert. Qualität ist leider nicht mehr ein deutsches Alleinstellungsmerkmal. Zu hohe Preise allerdings schon.
Das ist völlig bescheuert.

Ein VW Touareg eHybrid R PHEV mit 462PS Verbrenner ist nach Norm genauso sparam als ein Toyota Yaris Hybrid mit 91PS. Das ist doch völlig an der Realität vorbei.

Ich sehe persönlich nicht, dass sich das wirtschaftlich lohnt.

Solange wir noch weit von 100% klimaneutralem Strom weg sind, ist ein Verbrenner der auch real bei 4-5l/100km fährt durchaus sinnvoller als ein EV/PHEV SUV mit 300+PS. 25+ kwh/100km sind bei heutigem Strommix eben auch noch einige Liter Sprit.
 
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compisucher

BIOS-Overclocker(in)
Yepp, es geht m. e. auch darum, dass logischer Weise ein größerer Motor mehr Rohstoffe benötigt und im Herstellungsprozess eben mehr Energie verbraucht und mutmaßlich auch mehr CO2 produziert - wurscht, ob das ein Verbrenner oder ein E-Auto ist.
Nachhaltig wäre, die kleinstmögliche Antriebseinheit und optimiertes Reichweitenprofil je nach Fahrzeugart zu verbauen.
Dass dann eine Familienkutsche mit Urlaubszweck eine größere Batterie/Tank und einen etwas größeren Motor als ein 2-sitziges Stadtauto, liegt auf der Hand.
Bin überzeugt, dass es rational kaum mehr als 80-100 kW selbst für großes KFZ bedarf.
 
TE
-ElCritico-

-ElCritico-

Software-Overclocker(in)
Wie lustig, der Artikel ist ideologische Verblendung indem Fakten als alternativlos präsentiert werden.
"Wachstum der Emissionen kommt aus dem Rest der Welt, nicht der EU"...
Genau das ist der beschränkte Dummfug den ich meine - ja natürlich kommt das Emissionswachstum aus anderen Ländern, die versuchen grade unseren Lebensstandard zu kopieren. Das ist ja eines der wesentlichen Probleme, wenn alle Menschen leben würden wie wir, dann wäre der Planet schon längst am Ende. Wobei das auch nicht stimmt, wir retten nicht den Planeten, wir retten unsere Lebensgrundlage - oder versuchens zumindest.
Im Text steht richtigerweise, dass die Emissionen in der EU hoch sind, und es wird sogar hervorgehoben, dass man sich von den Zahlen nicht täuschen sollte. Der Anteil erscheint kleiner jetzt, weil die anderen Länder mehr CO2 freisetzen. Absolut hat sich also wenig bis gar nichts getan.
Und grade deshalb muss die EU doch vorne weg gehen, muss neue Wege finden, muss auch mal Verzicht üben, damit diese Entwicklung abgeflacht wird. Solange wir von Reihenhaus + X Autos / jedes Jahr ein neues Handy nicht wegkommen und unsere Industrie bzw. unsere wirtschaftliche Grundlage nur auf Konsum und Wachstum und damit die Verschwendung von limitierten Rohstoffen basiert, solange brauchen wir uns nicht wundern, wenn andere Länder nach exakt diesem Wohlstand streben. Und statt uns zu erneuern, neue Wege zu gehen, mal ernsthaft drüber nachzudenken, ob z.b. jeder Arbeit braucht, oder ob wir mit einem Grundeinkommen leben könnten, ob wir sozial Schwachen helfen ein besseres Leben zu führen etc, darüber wird nicht nachgedacht.
Ich muss dich enttäuschen, aber wir, die EU-ler sind nicht der Standard von den Menschen in den Entwicklungsländern. Sie schauen sich eher die US-Lebensweise ab oder was die britischen Promis abziehen. Die Verschwendung durch die Art der Lebensweise ist übertrieben. In der EU haben wir eher die negativen Entwicklungen von dort mit Verzögerung übernommen.
Der Wandel muss kommen, wie du schon sagst. Der Grund ist aber keine Vorbildfunktion. Wir müssen uns von der Lebensweise, die uns von den Amis heruntergereicht wurde, entkoppeln und unsere eigenen Wege gehen, nicht wegen der pseudomoralischen Vorbildfunktion, sondern damit wir und unsere Kinder in 10-20 Jahren noch eine Perspektive zum Leben haben. Das beinhaltet ganz viel "Verzicht".
Das führt nämlich auch direkt zur Debatte der Ernährung, wir müssten dringend mal Schluss mit dieser billig-Fleischproduktion machen, dann müsste man auch nicht den Regenwald abfackeln um da Soja für die Viecher anzubauen die wir uns dann für 99 cent auf den Grill bei der EM hauen. Das führt zur Debatte der Mobilität, führt zur Debatte über Flugreisen, führt zur Debatte über Beförderung von Gütern durch die ganze Welt, führt zu einer Debatte über Energie, deren Gewinnung & deren Verbrauch...
Das ist mir alles klar. Im Endeffekt geht es darum, nachhaltig wirtschaften können, vor allem im Agrarbereich. Klimawandel bedroht den Agrarbereich.
Aber wenn im Focus steht, da könne man nun mal nix machen, tja, was bleibt uns dann übrig. Anscheinend gibts überhaupt keine Ansätze was zu ändern...
Oh doch, die gibt es. Aber die tun all jenen weh die gerade vom aktuellen System profitieren - ein Fakt gegen den Springer seit Jahren mit allem was sie haben anschreiben.
Das steht dort nicht. Der Autor schriebt man könne den "Point of no return" nicht alleine abwenden. Es steht dort aber nichts über Nichtstun.
Scheiß auf diese Drecksblätter, die ständig die Wirtschaft retten wollen, koste es was es wolle, scheiß auf diese Typen die sich selbst mit Steaks sattfressen wollen und 5 Liter SUVs fahren weil Sie genau wissen, dass Sie die ********************* nicht mehr erleben wenn wir hier +2°C oder mehr bekommen. Wenn mir so jemand erzählt, Europa könne keinen sinnvollen Beitrag leisten, dann ist derjenige direkt Teil des Problems und nicht der Lösung.
In der EU ist man sowas von CO2 versessen, dass man die andere Baustelle ignoriert. Die EU ist eine Müllgenerierungswegwerfmaschine, die seinesgleichen sucht. Es wird so viel Müll produziert, Lebensmittel weggeworfen etc. für Bogus-"Standards", dass alleine dort ganz viel Emissionen auf der ganzen Welt gespart werden können.
Das ist korrekt, wir sind zu weit fortgeschritten als dass wir jetzt nur noch mit Emissionsreduktion was retten könnten. Daraus wird aber kein Automatismus, dass eine Emissionsreduktion jetzt nicht mehr stattfinden müsse - im Gegenteil, wir müssen jetzt dringend daran arbeiten, dass es nicht noch schlimmer wird.
Du bist derjenige, der das die ganze Zeit einseitig darstellt. seahawk und ich sagen die ganze Zeit, dass man beides betrieben MUSS. Das nennt man selektive Wahrnehmung. Liest du auch manchmal, was andere schreiben?
Wir sind keine Klimaleugner, die Emissionen MÜSSEN runter, aber man MUSS sich an die neuen Gegebenheiten anpassen UND nach Möglichkeiten suchen CO2 aus der Atmosphäre zu binden.
Das ist korrekt, aber wir sind uns einig, dass die Reduktion der Emissionen runter muss und zwar deutlich. Und dass kein Gelaber der Welt was an diesem Fakt ändert. Aber wieso die Reduktion der Emissionen Symtombekämpfung sein soll, wenn doch die steigenden Emissionen der letzten 150 Jahre den Klimawandel begünstigt haben, dass hätt ich dann doch gern mal erklärt.
Reduktion der Emissionen verringert nicht die Menge an CO2 in der Atmosphäre (die Krankheit), wir machen es nur nicht schlimmer. Langfristige Bindung der CO2 aus der Atmosphäre brächte die gewünschte Stabilisierung des Weltklimas.
Symptombekämpfung ist jetzt drüber zu diskutieren höhere Deiche zu bauen...
Das mit den Deichen hast du wieder aus einem anderen Kommentar des Autors in die Diskussion gebracht. Ich habe weder den Link geteilt noch zitiert. Es spielte sich alles in deinem Kopf ab :D
Nichtdestotrotz kann man mit Deichen bauen dem Problem nicht Herr werden.
 
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Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
UND nach Möglichkeiten suchen CO2 aus der Atmosphäre zu binden.
Und wie soll das gehen?
Man könnte natürlich das CO2 wieder trennen und dann hätte man Sauerstoff, den man einfach ablassen kann und Kohlendstoff, aus dem man z.B. Diamanten herstellen könnte.
Aber wo soll die Energie dafür kommen?
Erinnert mich ein wenig daran, dass es Leute gibt, die den Atommüll gerne in die Sonne schießen wollen, sich aber nicht darüber im Klaren sind, dass es ungeheuer viel Energie kostet, etwas in die Sonne zu lenken.
 

compisucher

BIOS-Overclocker(in)
Und wie soll das gehen?
theoretische Überlegungen und auch Erprobungen gibt es dazu:

Inwiefern der eine oder andere Vorschlag sinnig ist, sei mal dahingestellt.
Problem nur: Wir es tun müssen sonst größeres Problem wir haben werden (frei nach Yoda).
 
TE
-ElCritico-

-ElCritico-

Software-Overclocker(in)
Und wie soll das gehen?
Man könnte natürlich das CO2 wieder trennen und dann hätte man Sauerstoff, den man einfach ablassen kann und Kohlendstoff, aus dem man z.B. Diamanten herstellen könnte.
Aber wo soll die Energie dafür kommen?
Erinnert mich ein wenig daran, dass es Leute gibt, die den Atommüll gerne in die Sonne schießen wollen, sich aber nicht darüber im Klaren sind, dass es ungeheuer viel Energie kostet, etwas in die Sonne zu lenken.
Bäume zu pflanzen wäre ein Anfang, und zwar weltweit :D Es gibt andere biologische Möglichkeiten CO2 langfristig zu binden. Ich habe gar nicht an irgendwelche industriellen Filter gedacht :lol:
Das beste ist, beim richtigen Bepflanzen unterstützt man Wasserkreisläufe in der Natur und mitigiert Ereignisse wie das Hochwasser. 1 Baum zieht pro Tag bis zu 370 Liter Wasser aus dem Boden und setzt in die Atmosphäre frei.
Unterschätze die Gefahr vom Permafrost und die Folgen dadurch nicht:


Quelle: Tauender Permafrost – eine unterschätzte Gefahr für das Weltklima
Ich unterschätze sie nicht, aber auch wenn sie alle freigesetzt würden, wäre der CO2-Anteil trotzdem ausschlaggebend. Methan macht es nur noch schlimmer.


Die Gase in Permafrostböden entstehen ja wenn Bakterien Tier - und Pflanzenreste zersetzen. In wie weit man da noch zusätzliche Bakterien ansiedeln kann weiß ich nicht.
Ich glaube, da liegt ein Misverständnis vor. Im Permafrostböden liegt schon Methan vor, seit Urzeiten, die Bakterien zersetzen da nichts. Ich redete wiederum von Bakterien, die sich aktiv vom Methan ernähren bzw. Methan ist in ihrem Stoffwechselkreislauf enthalten.
Weißt du, woher die meisten von Menschen verursachten Methanemissionen kommen? Von Kuh- und Schaffurzen :lol:


Ich kenne auch ein paar Klimaleugner welche sich aus Protest extra dicke Autos anschaffen mit viel Spritverbrauch.
Die sind der Meinung das das alles "natürliche Schwankungen" sind welche es schon immer gegeben hat.
Die sind unbelehrbar... egal welche Fakten man ihnen auftischt.:stupid:
Das sind keine Leugner irgendwas, einfach Idioten.
Da hast du mal wieder eine sehr eigene Sichtweise. Grönland und die Antarktis sind zwar nicht gerade klein, aber die verbliebende polare Sommer-Albedo ohnehin nicht mehr so prall. Das Potential für weitere Klimaerwärmung über diesen Mechanismus ist endlich und müsste im Vergleich zum im Permafrost oder gar Tiefsee gespeicherten Methan lächerlich sein. (relativierte 99%-Aussage, da ich mir spontan nicht sicher bin, ab wieviel Methan in der Athmosphäre Sättigungseffekte auftreten. Aber 25% Methanfreisetzung wären auf alle Fälle viel schlimmer als 25% Abschmelzen und bei 100% vs. 100% reden wir eh von einer Welt, die nichts mehr mit der uns bekannten gemeinsam hat.)
Grönland und Antarktis verlieren im Schnitt jedes Jahr Eis. Der Albedoeffekt ist wichtig, es gab nämlich eine Zeit, wo die Polarkappen eisfrei waren. Die Erdtemperatur war so hoch, dass die meiste Fläche aus Wüsten und Steppen bestand. Den Trend umzukehren ist extrem schwierig.
Vorgekaute Quelle:
Etwas genauer:
 
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compisucher

BIOS-Overclocker(in)
Zur obigen Diskussion bzgl. Permafrost was ganz Offizielles, aber auch recht Objektives vom Umweltbundesamt:
Auszug Seite 17:
Es ist zu befürchten, dass dabei große Mengen Kohlenstoff aus den eingelagerten Substanzen vorrangig in Form von Methan aber auch als Kohlendioxid emittieren. Derzeit liegen noch keine sicheren wissenschaftlichen Erkenntnisse über die dabei zu erwartenden frei werdenden Kohlenstoffmengen vor. Die Schätzungen der Kohlenstoffvorräte der Permafrostböden der hohen Breiten liegen bei 455 Gt. Dies entspricht 25 % des weltweiten Bodenkohlenstoffs (IPCC, 2001). Die Freisetzung von Methan aus Methanhydrat - ein relevanter Kohlenstoffspeicher im Permafrost - könnte auf lange Sicht ein klimarelevantes Problem werden.
 
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