AMD Ryzen 5700X, 5600 und 5500 im Test: Die neue Zen-3-Garde

MBeneke

Kabelverknoter(in)
Wenn du gerne weitreichend solche Sachen diskutieren möchtest, dann bietet sich ein eigener Thread in der Kaufberatung an.

Ich habe deine Auswahl von Boards kritisiert, weil sie nicht wirklich schlüssig ist. Das eine ist ein mittelmäßiges X570 Board, welches aufgrund des Chipsatzes einen höheren Verbrauch hat und einen Lüfter hat, der nicht geregelt werden kann und das andere ist ein Board von Asrock, welches deutlich günstiger ist, aber entsprechend aussieht, weder bietet es viele Anschlüsse, noch Kühlerkörper und ist auch nicht ATX.

Wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dein Vater braucht die Möglichkeit für mehrere PCI 4.0 SSD Anschlüsse und du willst die Chance zum Ausrüsten, dann bleibt nur die Wahl für Intel, aber dann würde ich nicht dieses Board nehmen.
Mhh...okay. Das hilft mir jetzt nicht wirklich weiter. Zur Lüfter Steuerung des Boards....also bei meinem klappt das super, ich kann darüber nichts negatives sagen. Klar wird der automatisch gesteuert, im UEFI kann man aber einstellen wie. Auschlaggebend war halt der Preis. Und mit ner 4.0 NVMe zusammen hat der Chipsatz ca. 9 maximal laut AMD 11 Watt. Klar ist der Idle-Verbrauch zu hoch....aber in der Regel ist der Rechner ja nicht für nichts an. Der riesen Stromfresser ist es also nicht. Die mehrfachen M.2 braucht es, weil abzusehen ist, das neben der Systemplatte eine zweite für den Videokram rein soll und um die Option zu haben. Ob das dann eine 2TB 3.0 oder 4.0 wird hängt vom Preis ab. Da kann man ja auf MyDealz auf gute Angebote reagieren, wie derzeit knapp 155€ für eine 2TB 3.0.

Kurz gesagt deine, Einschätzung die Wahl sei nicht schlüssig, kann ich nicht nachvollziehen. Und jetzt hast Du mir 2 gesagt was an meiner Wahl "määhh" ist. Das hat mir bisher nicht geholfen, also schlag doch mal eine Alternative vor.

Und nochmal zur Erinnerung, meine erste Wortmeldung hierzu lag in dem zugehörigen Artikel begründet (Effizienz 5600X vs. i5-12400F) und den von den Angaben in IgorsLab nachzulesenden Testwerten und deren Bewertung.
Ich war ja zuletzt der Meinung der Intel wäre die insgesamt bessere Wahl, eben weil die preislich und leistungstechnisch in etwa pari liegen. ich hette eher das Gefühl, dass ich A den Test/ Das Ergebnis falsch gelesen habe oder B einer von beiden falsch ist. Beides kann, sofern ich das richtig verstehe, nicht gleichzeitig der Fall sein, sonst wäre es ja Schrödingers Prozessor. :-D
 

Optiki

Software-Overclocker(in)
Kurz gesagt deine, Einschätzung die Wahl sei nicht schlüssig, kann ich nicht nachvollziehen. Und jetzt hast Du mir 2 gesagt was an meiner Wahl "määhh" ist. Das hat mir bisher nicht geholfen, also schlag doch mal eine Alternative vor.
Falls es dir aufgefallen ist, habe ich die ganze Zeit mit Igors Werten im Hintergrund argumentiert. Ich habe dich gefragt ob die vermeidlichen 20 Watt mehr für einen 5600X so viel Unterschied machen in der Benutzung, dann hast du sogar eine Rechnung für die Mehrkosten aufgemacht. Bei Chipsatz möchtest du das ganze wieder etwas runterspielen.

Auf die Frage, wer von den beiden Testern recht hat, wird hier wahrscheinlich keiner eine Antwort geben, weil es wahrscheinlich keiner kann oder möchte . Die Messmethode bei PCGH wird im Test erläutert.
Ich persönlich tendiere in Richtung von Igor, wobei ich mir wegen den paar Watt nicht das Leben schwer mache.

Wie bereits geschrieben, sind wir hier nicht in der Kaufberatung, generell solltest du dir einig werden, was du willst und was nicht. Wenn du sogar über DD5 nachdenkst, ist AM4 eigentlich nicht die richtige Richtung.

Du sagst der Preis des Asus Boards war ausschlaggebend? Damals als du deinen PC gekauft hast oder aktuell, wo das Ding 175 Euro kosten soll. Ich sehe wie gesagt an dem Boards nichts besonderes, welches diese Preis rechtfertig.
Das Ding sieht halt gegen viele aktuelle B660 Boards alt aus. Ich habe mit Absicht nicht einfach ein Board genannt, weil ich mich die letzten Wochen nicht mehr mit den aktuellen B660 Boards beschäftigt habe und seit Ewigkeiten wurden hauptsächlich B550 Boards für AMD empfohlen, außer es wurden für Anwendungen PCI 4.0 SSDs benötigt.
 

Zer0Strat

PC-Selbstbauer(in)
Man kann Package Power Software Readings nicht trauen. Hatte hier bei Dave und Gamers Nexus den Verbrauch des 5700X in Cinebench R23 gesehen und sofort gedacht, nope, das kann nicht sein. Da ich die CPU jetzt auch habe, habe ich heute mal gemessen, siehe siehe Tweet unten. Das passt hinten und vorne nicht und jetzt kommt's. Packe ich den 5900X auf den Sockel, dann passen die Werte extrem gut. Es kommt nämlich ungefähr ~160W EPS 12V raus. Das ist fast kaum zu glauben. Selbes Board, andere CPU und die Telemetrie spinnt. BIOS Reset hatte ich gemacht übrigens...

Der Punkt hier ist, dass man den EPS 12V Messungen in Folge auch nicht trauen kann, wenn die Powerregulierung der CPU sich nach den falschen Software Sensoren richtet. Das ist ein echtes Problem bei der Effizienzbestimmung einer CPU, inbesondere wenn die fehlerhafte Regulierung CPU A in einen ineffizienteren Bereich verschiebt, aber CPU B in den effizienteren. Aus etwas Flaschem kann man nichts Richtiges Folgern.

Ich habe ehrlich gesagt keine Idee, wie man das Problem lösen soll, außer eben alle Limits im BIOS zu entfernen. In Spielen mag das noch funktionieren, aber in Anwendungen?

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Zuletzt bearbeitet:

ravenhearth

Freizeitschrauber(in)
Sorry, kann es sein, dass das Ergebnis des 5600X in Anno 1800 falsch ist (im Test des 5800X3D auch schon)? Der kann bei den Averages ja nicht 13% langsamer als der 5600 und 5% langsamer als der 5500 sein. Sollen das vielleicht 58,2 statt 48,2 fps sein? ;)
 

Neuer_User

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu AMD Ryzen 5700X, 5600 und 5500 im Test: Die neue Zen-3-Garde
Warum verbraucht ein 5700X im Idle 20% mehr als ein 5800X? Sind das Messfehler oder woran könnte das liegen? Geht es um die Effizienz, kann man jeden 5800X einfach im "Ökomode" betreiben. Zumindest mache ich das augenblicklich, da die Leistung der CPU auch dann jenseits dessen liegt, was meine alte Grafikkarte auf den Bildschirm zaubert.

Aber ja, der 5700X zusammen mit günstigem Board und DDR4 RAM ist weiterhin eine gute Alternative zu einem i5-12600K.
 

Maexen

Komplett-PC-Käufer(in)
Interessanter Test, vielen Dank!

Mich würde interessieren, inwiefern sich der 5500 wirklich vom 5600G CPU-seitig groß unterscheidet, so viel wird das B2-Stepping auch nicht ausmachen, oder? Letzteren hab ich mir kürzlich geholt als er für 199€ zu haben war - spiele die letzte Zeit ganz viele wenig anspruchsvolle Titel, dachte das probier ich einfach mal ein Weilchen - dank der Grafikeinheit bestünde auch künftig guter Einsatzzweck (meine Mutter nutzt etwa einen 3200G auf A320). Sozusagen hat man da doch die Grafikeinheit für knappe 40 Euro bekommen, so schlecht ist der Deal dann auch nicht.
 

Sly123

Kabelverknoter(in)
Wieso testet PCGH überhaupt nicht im Teillastbereich?
Die Effektivität in 640p interessiert doch niemanden.
Zumindest 1440p könnte man doch mal testen, denn das ist die Auflösung die so im Durchschnitt von nicht "e-Sportlern" genutzt wird.
Da müssen dann erst 1,2(!) Personen kommen und das ganze durchtesten aber eine ganze Redaktion kriegt es nicht auf die Reihe.:daumen2:
 

PCGH_Dave

Redaktion
Teammitglied
Wieso testet PCGH überhaupt nicht im Teillastbereich?
Weil wir die Last immer auf die Komponente legen, die getestet wird. Bei einem CPU-Test möchte ich schließlich nicht die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte ergründen, sondern die des Prozessors. Stell dir mal einen CPU-Benchmark in UHD vor – dann wären 99 Prozent der CPUs gleich schnell. Diese Information nützt mir als CPU-Tester dann sehr wenig. :)

Jemand, der aufrüsten möchte, sollte dazu in der Lage sein, selbst herauszufinden, welche Komponente limitiert, bevor man möglicherweise hunderte bis tausende von Euros in die Hand nimmt.
 

Zik7

Kabelverknoter(in)
Was "dank" voll funktionalem PBO bestimmt der Grund war, warum AMD sein Portfolio erstmal nicht selbst durch diese Modelle kanibalisiert hat.
Richtig! Aber leider viel zu spät. Viele Leute haben sich in der langen Wartezeit bestimmt einen i5-10400, 11400 oder 12400 fürs reine Gaming gekauft. Nicht jeder wollte 300€ für den 5600X ausgeben... Im Preisbereich um die 150€ war AMD meijner Meinung nach viel zu schlecht aufgestellt! Ich hätte jedem, der auf P/L achtet einen i5 empfohlen. Uch ich bin nun wirklich kein Intel Fanboy. Ich selbst nutze noch einen Ryzen 5 2600. Jetzt würde ich den 5600 empfehlen! :-)
Die neuen CPUs sind doch aber neu am Markt, oder nicht?
Ja, aber 16 Monate zu spät! Aber warum den Leuten Prozessoren mit fast gleicher Leistung, zu günstigen Preisen verkaufen, so wie bei der 2000er und 3000er Reihe. Macht ja keinen Sinn..... ;-)
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Ja, aber 16 Monate zu spät! Aber warum den Leuten Prozessoren mit fast gleicher Leistung, zu günstigen Preisen verkaufen, so wie bei der 2000er und 3000er Reihe. Macht ja keinen Sinn..... ;-)
Genau deswegen ist "zu spät" Ansichtssache, für uns Kunden sicher, für AMD genau richtig.
 

Sly123

Kabelverknoter(in)
Weil wir die Last immer auf die Komponente legen, die getestet wird. Bei einem CPU-Test möchte ich schließlich nicht die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte ergründen, sondern die des Prozessors. Stell dir mal einen CPU-Benchmark in UHD vor – dann wären 99 Prozent der CPUs gleich schnell. Diese Information nützt mir als CPU-Tester dann sehr wenig. :)

Jemand, der aufrüsten möchte, sollte dazu in der Lage sein, selbst herauszufinden, welche Komponente limitiert, bevor man möglicherweise hunderte bis tausende von Euros in die Hand nimmt.
Dann gebt aber keine Effizienzbewertung für Spiele ab, die keinen Nutzen für die Leser hat.
Ein Alder Lake (12900K/KS außen vor) ist in 1400p/4K in einer praxisrelevanten Umgebung teils effizienter als ein 5600X/5800X.
Bei Effizienz müssten alle gängigen Auflösungen ausgewertet werden.
 

Zik7

Kabelverknoter(in)
Moment mal..... Der Ryzen 5 5500 ist schneller und verbraucht weniger als der i5-10400f. Warum steht der i5 dann bei FPS pro Watt ganz oben ???
 
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