News Spiel verschwunden: Offenbar Drama um inoffizielles Colonization-Remake

PCGH-Redaktion

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Das an "Sid Meier's Colonization" angelehnte Spiel "1492 - Colonization of the New World" war womöglich zu nah am Original. Kurz nach dem Release wurde die Steam-Produktseite entfernt, der Titel kann aktuell nicht mehr gekauft werden.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Spiel verschwunden: Offenbar Drama um inoffizielles Colonization-Remake

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Eigentlich mußt jetzt dann schon anfangen so "Rechteinhaber" brechen zu lernen. Zur Gänze.

a) Wenn so ein paar Hansel an was rumwursten, dann geht das auch schon niemand was an, selbst wenn da etwas der Rubel rollt.
b) Wenn es dann doch weitergeht (größer wird, erfolgreicher wird etc.), dann mußt halt was abführen.
c) Und wenn wirklich was kopiert wird und ein großer Erfolg daraus entspringt, dann muß halt der Kopierte fest beteiligt werden.

Aber wie das derzeit läuft, ist das "Rechteinhabermodell" nur ein Innovations.- und Spaßhemmschuh. Das gehört weg. Am Ende läuft das dann über zig Verzweigungen und Strohfirmen bei der Finanzmafia zusammen, das sind dann so ein paar alte HanswürstInnen hinter den Kulissen, welche eh nicht mehr so dringend gebraucht werden.
 
Dann bin ich wohl einer der 242 User ...

Aber ja das Spiel ist schon verdammt nah am Original. Eigentlich sind nur die 4 Völker auf FreeCol (Schweden, Dänen, Protugiesen und Russen) neu, aber selbst die sind in FreeCol schon vorhanden.
 
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a) Wenn so ein paar Hansel an was rumwursten, dann geht das auch schon niemand was an, selbst wenn da etwas der Rubel rollt.
b) Wenn es dann doch weitergeht (größer wird, erfolgreicher wird etc.), dann mußt halt was abführen.
c) Und wenn wirklich was kopiert wird und ein großer Erfolg daraus entspringt, dann muß halt der Kopierte fest beteiligt werden.

Tja, blöd nur, dass wenn man bei a) nicht einschreitet, dann kann man auch bei c) nichts mehr machen. Kommerzieller Erfolg ist beim Urheberrecht kein Maßstab, sondern nur, ob die Marke verteidigt wird.

Zum eigentlichen Thema, wie nah das jetzt wirklich am Original ist, kann ich nichts sagen. Genausowenig, ob das irgendwie vor Gericht standhält.
 
Man kann den Hub (und damit auch die Diskussionsseite) zum Spiel über SteamDB weiter aufrufen und da schreibt der Entwickler das:

Screenshot 2026-05-01 143256.png
 
Das "inoffizielle Remake" war eh nicht gut.

Wie gesagt: FreeCol und gut is (wie im Artikel schon erwähnt. Danke dafür).


Mit CEO hat der "Developer" (wenn man diesen überhaupt als solchen bezeichnen kann) auch einen schlechteren Sim-City-Abklatsch im Early Access seit 2022.
 
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Spiel verschwunden?😯
Wie kann das Sein?
Jedenfalls ein wunderschönes Bild. Keine Maschinen und alles ist gut...
 
Was meinst damit: "Keine Maschinen"?

1492 hat für einige Bilder und Szenen AI-generierte Grafiken verwendet. Meinst Du das?
Ich verstehe seine Aussage so, dass er sich auf das Bild zum Beitrag bezieht.

Keine Maschinen = alles besser/natürlicher.


Gleichzeitig teile ich die Meinung (wenn mein Verständnis seines Beitrages zutreffen sollte) gerade in Bezug auf das Bild nicht, da es Ureinwohner und ankommende "modernere" Kolonialisten zeigt. Das ging für die Ureinwohner nicht gut aus...
 
Ich verstehe seine Aussage so, dass er sich auf das Bild zum Beitrag bezieht.

Keine Maschinen = alles besser/natürlicher.
Genau richtig erkannt.:daumen:
Mich inspiriert das Bild einfach und es strahlt Ruhe sowie Gelassenheit aus, ohne jetzt bestimmte Benachteiligungen in Betracht zu ziehen. Sieht nach einem schönen Remake für das Spiel dieser Zeit aus.
 
Hab zwar nur die Demo angespielt, aber es ist schon wirklich krass nah am Original (am uralten und am neuen alten Colonization - siehe bei gog.com). Selbst die Musik ist die gleiche. Die Grafik sieht fast aus wie mit nem Schärferegler drüber gezeichnet. Zum Inhalt selbst kann ich nichts sagen, wie gesagt nur kurz mal anprobiert. Trotzdem schade das es entfernt wurde...
 
Die Rücknahme tangiert mich nicht. Im Gegensatz zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Originals und meines jüngeren Alters, behagt es mir heute nicht, Kolonisatoren, die Täter eines historischen Genozids, zu spielen, der bis heute nachwirkt. Wären eigentlich Indigene Gesellschaften spielbar?
 
Die Rücknahme tangiert mich nicht. Im Gegensatz zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Originals und meines jüngeren Alters, behagt es mir heute nicht, Kolonisatoren, die Täter eines historischen Genozids, zu spielen, der bis heute nachwirkt. Wären eigentlich Indigene Gesellschaften spielbar?
Ich glaube, dann dürfte man heute die meisten Spiele nicht spielen. Ich kenne jetzt Colonization nicht, aber schön wäre es, wenn man Optionen hätte, die auch eine andere Richtung beinhalten, als nur alles platt zu machen, was nicht bei drei auf Bäumen ist.
So könnte man z.B. ein Spiel als gewonnen werten, wenn man eine friedliche und dauerhafte Lösung erzielt.
 
Eye of the Beholder war auch zu nah an Dungeon Master...

Also die Qualität des Werkes mal außen vor, schon seit Jahrzehnten kann man sagen Spiel Y ist zu nah an Spiel X.
Auch Klagen bzw. Klageandrohungen gab es damals bereits, wie z.B. bei Super Mario Bros. vs Giana Sisters oder R-Type vs Katakis.

Fest definiert ist das "zu ähnlich" aber ohnehin nicht, also kann damit viel Schindluder getrieben werden, indem die mit der Macht (große Publisher) die ohne (Einzelpersonen, kleine Studios) mit Klageandrohung zum Aufgeben bewegen. Nintendo zeigt das ja auch, wenns um bestimmte Pokemon-Spielemechaniken geht, welche aber schon früher von anderen Spielen genutzt wurden.
Man stelle sich mal vor, es hätte nach dem ersten Jump'n'Run nur weitere geben dürfen, solang für diese Patentgebühren gezahlt werden. Oder der Erfinder des Rads hätte es sich damals patentrechtlich schützen lassen können...
 
Ich kenne jetzt Colonization nicht, aber schön wäre es, wenn man Optionen hätte, die auch eine andere Richtung beinhalten, als nur alles platt zu machen, was nicht bei drei auf Bäumen ist.
So könnte man z.B. ein Spiel als gewonnen werten, wenn man eine friedliche und dauerhafte Lösung erzielt.
Das wären zumindest relative Verbesserungen. Da weiß ich aber nicht mehr als Du. Spontan würde ich sagen, dass eine solch Implementierung von Optionen mich nicht dazu bewegen würde, es zu spielen (wenn mensch könnte).

Ich glaube, dann dürfte man heute die meisten Spiele nicht spielen.
Das stimmt wohl. Das mag sich auch individuell unterscheiden und entwickeln. Bzgl. bspw. Hearts of Iron hat es sich bei mir auch verändert. Als ich es die letzten Male spielte, spielte ich absichtlich nicht mehr die faschistischen Fraktionen. Und klar, ist auch diese Entscheidung nicht gänzlich widerspruchsfrei gewesen, wenn mensch bspw. Kolonialmacht UK gespielt hat. Letztlich habe ich vor längerer Zeit Interesse/Reiz an der Spielreihe verloren.
SciFi- wie Stellaris bietet da mehr Optionen, mit denen mensch sich identifizieren könnte oder bietet andererseits aufgrund der Fiktivität Distanz. Oder auch Warhammer, was menschlichen Zynismus und religiöse Konzeptionen nochmal zuspitzt und als aberwitzig darstellt ...
 
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