News Sword Hero: Entwickler beklagt den Verlust von Physik in modernen Spielen

PCGH-Redaktion

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Sword Hero will klassische PC-Rollenspiel-Tugenden zurückbringen. Entwickler "ForestWare" kritisiert den Fokus auf Grafik statt Interaktion und beklagt den Verlust von Physik in modernen Spielen.

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Physik ist halt nicht eine der Qualitäten, welche in der breiten Masse das Interesse anheizt. Spiele müssen möglichst gute Grafik bieten um guten Absatz zu erzielen.

Man bekommt heute auch keine ordentliche Kantenglättung mehr und kein Hardware-Audio. Gerade Raytraced-Audio würde einen enormen Mehrwert bieten, aber kaum Spiele verwenden beispielsweise das Framework von NV und generell interessiert sich auch kaum jemand dafür.

Physik, Ton und Kantenglättung bieten halt keinen Mehrwert für die Grafikqualität des Marketing-Screenshots und fallen damit durchs Raster.
 
Ich bin mittlerweile mehr auf Fatekeeper gespannt wie auf das Gothic Remake, weil Fatekeeper scheint ein physikbasiertes Kampfsystem zu haben, blutig und hoffentlich mit Gore und die Grafik ist irgendwie klarer / einprägsamer.

Alle Spiele mit Schwertkampf sollten ein physikbasiertes Kampfsystem haben mit Pixelblut und massig abgetrennten Gliedmaßen. Besonders Elder Scrolls VI.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant, habe es mal auf die Merkliste gesetzt. Hoffe das ich irgendwann nach den anderen +>100 Spielen dazu komme das auszuprobieren.
 
Er hat recht.
Als die erste Physikengine vorgestellt wurde - iirc Havok -, wurde noch geschwärmt welche Möglichkeiten kommende Spiele bieten würden - u.a. physikalisch korrekt zusammenbrechende Gebäude, die man in Shootern bewusst zerstören könnte. Es blieb jedoch überschaubar, mehr als für grafische Spezialeffekte werden Physikengines selten genutzt.
Auch PhysX änderte daran wenig, wurde auch dadurch behindert, das es von Anfang an als eine proprietäre Technik gedacht war - noch bevor NVIDIA es kaufte, sollte es genutzt werden um Physikbeschleunigerkarten zu verkaufen. Ohne eine solche Karte, bzw. später eine GeForce, durfte die CPU nur eine abgespeckte Physiksimulation berechnen, die iirc zudem künstlich ausgebremst wurde - u.a. wurde die Berechnung auf einen Kern limitiert.
 
Stimme ihm zu.
Mir fehlen auch immer noch sich vernünftig bewegende Kleidung und auch Haare.
Und die meisten Bäume in Spielen bewegen sich als wäre die ganze Zeit ein Orkan unterwegs.
Das fällt mir immer wieder auf und ist alles andere als immersiv.
Aber Hauptsache die haben Raytracing Schatten :schief:
 
Das denke ich seit Half Life 2.
Es gibt kaum Spiele die ähnlich gut mit der Physik "spielen".
Auch KI macht gefühlt keine Fortschritte, im Gegenteil.
An F.E.A.R. kommt nichts heran.
Beide Titel schon sehr alt, also an der Technik kann es nicht liegen.
 
Ich sag ja immer, wir brauchen unbedingt wieder mehr Physik in Spielen! Fast ausnahmslos jedes ältere Spiel mit Havok-Physik Engine hat riesigen Spaß gemacht wegen der ganzen möglichen Interaktionen und der gut funktionierenden Physik. Ob Rennspiele mit tollen Schadensverhalten oder Shooter in denen die Gegner von Explosionen getroffen und durch die Luft geschleudert werden, Kettenreaktionen die sich entfalten etc. so daß sich einem viel mehr spielerische Möglichkeiten bieten, und man auch einfach nur mit der Physik "spielen" kann anstatt die Story zu zocken und das Ziel zu erreichen.

Gerade heute sind unsere Systeme dafür doch geradezu perfekt. Stattdessen konzentrieren sich die meisten Entwickler und besonders die meisten großen Studios auf "epische" Grafikblender ohne wirkliche Interaktion, es ist einfach nur schade.
 
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