News Mieten statt besitzen: HP führt in den USA neues Laptop-Abo ein - ohne Übernahmeoption

PCGH-Redaktion

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HP startet in den USA ein Abo-Modell für Omen- und Victus-Gaming-Laptops - mit jährlichem Upgrade, aber ohne Kaufoption. Für viele dürfte das in der aktuellen RAM- und Hardware-Krise wie die falsche Antwort wirken.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Mieten statt besitzen: HP führt in den USA neues Laptop-Abo ein - ohne Übernahmeoption

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Das ist superteuer, denn wer das bspw. 3 Jahre lang macht, blecht fast den doppelten Neupreis, und das Gerät wird ja auch nicht jünger. Natürlich kann man ab dem 13. Monat kündigen, aber das Geld und das Gerät ist dann (auch) weg.
Denke aber, in USA gibt es viele, die da nicht genau nachrechnen wollen, und halt immer das neueste Gerät (eben nach der Mindestlaufzeit von 12 Monaten) nutzen wollen. Wäre mir schon wegen den Daten auf den Geräten, die sich darauf ansammeln nicht ganz recht, alles zu verlieren, aber man soll ja auch ein Backup immer machen ;-)
 
Viel zu teuer fällt mir spontan ein. Dieser ganze Support muss natürlich bezahlt werden, aber so ein Angebot passt doch eher zu Firmen als dem üblichen Zocker. Zumindest schätze ich das so für Deutschland ein. Wenn deutlich! günstiger wäre es eine Überlegung wert.
 
Dann lieber noch das Gerät gekauft, zur Bank gegangen und einen Consumer Kredit aufgenommen, als dieser Gulasch, der hier angeboten wird.

130,- EUR / Monat und dann ist die Kohle für immer weg. Wer diesen Deal eingeht, hats nicht besser verdient.
 
130,- EUR / Monat
Ist natürlich das Spitzenmodell...

Ich z.B. hatte schon immer ne gute Kiste im BigTower daheim. Wenn der Preis gestimmt hätte, wäre das zum studieren ne gute Option gewesen. 3 Jahre lang jedes Jahr nen neuen und ausreichend starken Laptop und nach dem Studium weg damit.
Jetzt gibt es in diesem Haushalt einen Lappi, der nach 10Jahren+ "nix" mehr kann.
 
Das ist superteuer, denn wer das bspw. 3 Jahre lang macht, blecht fast den doppelten Neupreis, und das Gerät wird ja auch nicht jünger. Natürlich kann man ab dem 13. Monat kündigen, aber das Geld und das Gerät ist dann (auch) weg.
Denke aber, in USA gibt es viele, die da nicht genau nachrechnen wollen, und halt immer das neueste Gerät (eben nach der Mindestlaufzeit von 12 Monaten) nutzen wollen. Wäre mir schon wegen den Daten auf den Geräten, die sich darauf ansammeln nicht ganz recht, alles zu verlieren, aber man soll ja auch ein Backup immer machen ;-)

Beim günstigeren Gerät sind es vier Jahre bis zum doppelten Neupreis und man kann es in der Zeit dreimal gegen ein neueres, schnelleres Exemplar eintauschen. Letzteres ist ein ziemlicher Killeraspekt, wenn das Angebot auf dem Niveau fortgesetzt wird: Das zweite, teurere Notebook würden sich die meisten Leute in erster Linie kaufen, um Reserven für Gaming in zwei oder drei Jahren zu erwerben. Aber das ist hier gar nicht nötig, wenn HP das Preisniveau relativ zur Hardware-Entwicklung hält, müsste es in drei Jahren im günstigeren Tarif vergleichbare Leistung geben.

Es besteht natürlich, wie bei jedem neuen Abo-Angebot, das Risiko, dass es künftig deutlich teurer oder allgemein nicht weiterentwickelt wird. Aber vom Grundsatz her könnte es deutlich fairer sein, als es auf den ersten Blick aussieht. Mit 50 US-Doller im Monat dauert es beispielsweise bis in den Sommer 2029, ehe man den Preis des teureren Geräts aufaddiert hat und ich würde erwarten, dass man zum Upgrade-Zeitpunkt Anfang 2029 in der 950-US-Doller-Kaufpreisklasse sogar mehr als die Leistung einer RTX 5080 Notebook erhält. Möglicher Zusatzbonus: Normalerweise sind Vermieter auch dafür verantwortlich, dass die Mietsache funktioniert.
 
Werde nie wieder was von HP kaufen. Die Druckpatrone-Politik und Software-Datensammlung ist brutal. Für jeden Pups muss man sich registrieren und alle Berechtigungen freigeben, sonst kann man seinen Drucker nicht benutzen. Die Patronen sind zu 85 % Luft drin, nimmt man Kopien aus dem Internet wird das Gerät gesperrt etc.

Komischerweise verwechseln viele HP mit Dell, die Jungs sind gut.
 
Ich wäre auch eher ein Freund kaufen. Nach überschaubarer Zeit spart man und das Gerät hat auch noch einen guten Restwert, wenn man nach 2 Jahren etwas Besseres möchte.
Vielleicht auch ein Generationsding, ich achte genau auf meine Abos und versuche die aktiven so gering wie möglich zu halten.
 
Finde das System im Grunde nicht schlecht. Man wechselt als Gamer sowieso regelmässig die Geräte und da ist ein Mietsystem keine schlechte Option. Die Preise müssten halt entsprechend attraktiv sein.

Für Geschäftskunden ist Leasing oder Mietsysteme auch bei Technik immer mehr im kommen, warum sollte das bei Privatkunden nicht auch Einzug halten? Früher hatte man bei den meisten Jobs ja auch sein eigenen Schreibtisch/Büro. Heute gibts viel mehr Shared-Offfices. Vielleicht wird das auch bei Hardware so sein, dass man Sachen eher mietet als besitzt.
 
Unterm Strich kalter Kaffee - gibts doch auch schon ewig bei z.B. Groover.

Wie wird bei ein Unglück gehandelt, wenn der Kaffee über die Tastatur gekippt wurde?
bei oben genannten:
bei E-Geräte 80% der RepKosten sind gedeckt - Rest zahlste selbst. Ist aber sicher von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich

Persönlich empfinde ich diese Mietangebote meist überzogen. Wird aber sicher Fälle geben wo es sich lohnt... um kurzfristig was zu überbrücken...
In meinen Anwendungsbereich passt es gar nicht... ich kauf mir meine Hardware lieber :D
 
Langfristig Konsumgüter mieten ist für Privatpersonen so mit das dümmste, was man machen kann. Eine Finanzierung wird hier langfristig immer die günstigere Lösung sein. Für Unternehmen ist das aufgrund buchhalterischer Kniffe und Liquiditätssicherung eine andere Geschichte. Dazu kommen besondere Pflichten für den Vermieter im Rahmen des Dauerschuldverhältnisses. So Dinge wie eine mehrmonatige RMA bei Kaufverträgen gibt es da zum Beispiel nicht. Der Vermieter hat unverzüglich für Ersatz zu sorgen. Je nachdem, was halt vertraglich abweichend davon geregelt ist.

Aber das Konzept hat sich bereits eingeschlichen. Grover ist da ganz vorne mit dabei und so mancher Internetanbieter ebenso. Einfach mal schauen, was der DSL-Router so ausmacht. Die meisten werden nämlich nur gemietet für 5-10 € monatlich. Und der Kunde merkt es meistens nicht einmal...

Mieten für Privatpersonen sind nur bei kurzfristigem Bedarf sinnvoll. Maximal wenige Monate. Beispiele sind Überbrückung von RMA-Zeiten, Urlaubszeiten, bestimmte zeitlich begrenzte Projekte bei Studenten z.B. oder so Event-Dinge wie LAN-Parties, wo man sich Stuhl, PC und Monitor vor Ort mietet für ein Wochenende.

Dass das in den USA so gehandhabt wird, wundert mich nicht. Das ist so gut wie alles mittlerweile dem Leasing unterworfen und die Regelungen sind auch maximal verbraucherunfreundlich. Man muss sich hierzu nur die Geschichte rund um das NZXT-Rental-Modell anschauen. Abzocke sondergleichen.
 
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