News "Wegwerfgesellschaft hat keine Zukunft": Bundesregierung arbeitet an Recht auf Reparatur

PCGH-Redaktion

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Die Bundesregierung will offenbar noch in der ersten Jahreshälfte das neue Recht auf Reparatur beschließen. In der aktuellen Fassung würde das viel verändern: Unter anderem gibt es eine Ersatzteilpflicht und ein Verbot von Software-Sperren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu "Wegwerfgesellschaft hat keine Zukunft": Bundesregierung arbeitet an Recht auf Reparatur

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Sofern das durchgeht kommt es ziemlich automatisch zu einem gigantischen wirtschaftlichen Aufschwung, weil sich alles automatisch weg von billig hin zu hochqualitativ entwickeln wird; schließlich werden sich die Hersteller und die Kunden gleichermaßen billig nicht mehr leisten können.
Wieso nur ziemlich automatisch? In der Vergangenheit wurde bereits viel dadurch torpediert, dass die Kaufkraft kleingehalten wurde und aktuell deutet auch wenig in die Richtung, dass mal in gegenteilige Richtung gearbeitet werden würde.
 
Das Problem in Deutschland ist aber, dass aus Recht ganz schnell Pflicht wird.
Die Hersteller werden das "einpreisen" und so werden die Geräte min. doppelt so teuer.
Und das sich mein Gehalt verdoppelt werde ich nicht mehr erleben.
 
Deutschland beziehungsweise Europa könnten bei dem Thema mehr Druck aufbauen, wenn sie nicht so abgehängt wären. Bringen die asiatischen und amerikanischen Hersteller hier halt einfach nicht mehr alle Produkte auf den Markt und die kosten dann halt auch mehr Geld, so wie schon Nahrungsmittel doppelt so teuer sind wie noch vor vier Jahren.
 
Recht auf Reparatur hat ja jeder - wenn er es kann - würde ich antworten als Hersteller. Dann kommt hier in der EU halt nichts mehr auf den Markt.
 
Vorher wird das Gesetz dann nochmal an Apple, HP, Dell und Co. gegeben und entschärft. Kann ja nicht sein, dass der Kunde sein Laptop oder Smartphone dann ewig erhält ;-)
 
Bundesregierung arbeitet an Recht auf Reparatur

Immer noch? WFT!

Vorher wird das Gesetz dann nochmal an Apple, HP, Dell und Co. gegeben und entschärft. Kann ja nicht sein, dass der Kunde sein Laptop oder Smartphone dann ewig erhält ;-)
Jep, ich sag nur verlöteter Arbeitsspeicher! :ugly:

Gab auch schon verlötete CPUs.
 
Was sind das für Leute und was haben die mit unserer Regierung gemacht?

Das wäre ja tatsächlich mal was sinnvolles 😮
Keine Sorge, es sitzen noch die gleichen Leute im Bundestag. Die Richtlinie kommt von der EU.
Die Hersteller werden das "einpreisen" und so werden die Geräte min. doppelt so teuer.
Nichtreparierbare Geräte soll es ja weiterhin geben dürfen, sie müssen nur im Schadensfall ersetzt werden. D.h. für einen doppelt so hohen Preis müsste jedes der verkauften Geräte im Schnitt einmal während der Nutzungsdauer kaputtgehen. Da ist dann doch wirklich die Frage, ob man so einen Schrott überhaupt haben will.

Oft sind deutlich langlebigere Komponenten nur Bruchteile teurer und in einem Szenario, in dem viele Komponenten zusammenarbeiten und der Ausfall einer Komponente den Ausfall des Geräts bedeutet, potenzieren sich die Qualitätsunterschiede.

Teilweise wird die Reparierbarkeit ja sogar unter Ressourceneinsatz aktiv sabotiert.

Dazu kommt, dass die Entwicklungskosten, die gerade bei teuren Geräten einen Großteil der Kosten ausmachen, davon quasi gar nicht betroffen sind.
Recht auf Reparatur hat ja jeder - wenn er es kann - würde ich antworten als Hersteller. Dann kommt hier in der EU halt nichts mehr auf den Markt.
Lies doch vielleicht einfach noch mal genauer nach, was die Richtlinie beinhaltet, bevor du vorschnelle Schlüsse ziehst.
Vorher wird das Gesetz dann nochmal an Apple, HP, Dell und Co. gegeben und entschärft. Kann ja nicht sein, dass der Kunde sein Laptop oder Smartphone dann ewig erhält ;-)
Gut, die EU-Richtlinie steht ja wohl fest. Ich weiß nicht, wie viel Spielraum die Regierung und Lobby da jetzt noch haben.
 
Naja.. dann wird die Reparatur halt so teuer, dass es sich nicht lohnt. Schon oft genug gehabt =(
Oft auch so, dass man das Produkt einschickt und da wird erst mal geguckt und ein Kostenvoranschlag gemacht. Allein das kann schon einiges kosten (50€ aufwärts), auch wenn man sich dann gegen eine Reparatur entscheidet.
 
Sofern das durchgeht kommt es ziemlich automatisch zu einem gigantischen wirtschaftlichen Aufschwung, weil sich alles automatisch weg von billig hin zu hochqualitativ entwickeln wird; schließlich werden sich die Hersteller und die Kunden gleichermaßen billig nicht mehr leisten können.
Wieso nur ziemlich automatisch? In der Vergangenheit wurde bereits viel dadurch torpediert, dass die Kaufkraft kleingehalten wurde und aktuell deutet auch wenig in die Richtung, dass mal in gegenteilige Richtung gearbeitet werden würde.
ich würde es begrüßen, wenn die Dinge teurer dafür langlebiger werden.
Damit müsste einfach weniger produziert werden.
Aber ich glaube noch nicht dran. Etwas reparierbares zu produzieren ist ja nicht automatisch teurer, gerade meine günstigen Handys und Laptops waren oft sehr gut reparierbar... Gut und anderen Nachteilen.
So verwene ich in der Arbeit nach wie vor mein Elitebook. Über 2 Kilo, 10 Anschlüsse (USB,HDMI, VGA, DISPLAY PORT, COM, LAN...). Akku hält 4h. Dafür ist er per Clip System sofort Tauschbar und ich hab immer einen 2. Mit (nie benötigt). Am Netz kann ich einfach den Akku rausnehmen, er würd also auch nicht überladen (die Ladebegrenzung kennt das Gerät noch nicht)....
Wir hatten in der Arbeit Ich lange Zeit irgendwelche Dell/Lenovo/HP Notebooks die groß waren, leicht zu reparieren, voll ausgestattet... Um unter 500€ das Stück.
Das gibt's einfach heute kaum noch, alles ist dünn, leicht... Und nicht reparierbar.
Und Acer, ich hasse euch. Wenn man teilweise nichtmal die BIOS Batterie tauschen kann ohne den ganzen Laptop zu zerlegen gehört ihr daheim mit einem nassen Fetzen besucht.
Von Apple Rede ich da gleich gar nicht...
 
Und am ende ändert sich was? Nichts!

Wir haben jetzt schon 12 Monate "garantie" und weitere 12 Monate die Gewährleistung.

Ersatzteile bekommt man für alles wenn man weis wo man suchen muss.

Wenn es wirklich um das nicht wegwerfen geht, dann würde man eine Lebensdauer verpflichtend einführen von 10 Jahren die ein Produkt halten muss. Alles andere ist preistreiben und dummes gelaber.
 
Deutschland beziehungsweise Europa könnten bei dem Thema mehr Druck aufbauen, wenn sie nicht so abgehängt wären. Bringen die asiatischen und amerikanischen Hersteller hier halt einfach nicht mehr alle Produkte auf den Markt und die kosten dann halt auch mehr Geld, so wie schon Nahrungsmittel doppelt so teuer sind wie noch vor vier Jahren.
Deutschland und EU kann hier keinen Druck aufbauen, womit auch? Die wirklichen Macher sitzen in USA (z.B. Intel, AMD, Microsoft, Google, Nvidia) oder Taiwan (z.B. Asus, MSI). Bei speziellen Anwendungen kann DE und die EU vielleicht punkten, am globalen Markt aktuell nicht und das wird sich langfristig nicht ändern. Ambitionierte Politiker in DE und EU sollten sich hier wohl besser über die tatsächliche Marktlage informieren, bevor sie irgendwelche sinnfreie Aktionen starten. MfG
 
Was haben Sie zuletzt repariert
Zuletzt repariert: Yamaha DSP-AZ1 eines Freundes (ja, der läuft immer noch tadellos).
Inkrementalgeber wurde durch das Dämpfungsfett der Achse beschmiert, damit war die Lautstärkeregelung direkt am Gerät unbrauchbar und konnte nur noch über die FB gesteuert werden. /Fixed

und woran sind Sie gescheitert?
Kurz vor Weihnachten an der Spülmaschine. Grund: Zeit!
Da wir das Fest und auch Sylvester letztes Jahr bei uns ausgerichtet haben, kam der Defekt zur Unzeit. Ich schätze mal, dass lediglich die Gummidichtungen zur Wanne hätten erneuert werden müssen, hier hab ich aber kurzerhand ein neues Gerät bestellt, damit dies pünktlich zum Einsatz kommen konnte. Das Gerät auseinanderbauen, inspizieren und Ersatzteilbeschaffung hätte ich so schnell nicht durchführen können, daher der kurze Prozess. Und Hand auf's Herz, ich hasse abspülen, auch wenn ich spaßeshalber andere Leute hätte verdonnern können. :D

Dem Vorhaben "Recht auf Reparatur" stehe ich positiv gegenüber, der ganze Wegwerf-Technikschrott kann mir sowieso gestohlen bleiben und ich finde es ein Unding, dass auch teurere Geräte häufig an Dingen wie einem Wechselakku, proprietären Anschlüssen sowie fehlender modularer Bauweise scheitern.
 
Ambitionierte Politiker in DE und EU sollten sich hier wohl besser über die tatsächliche Marktlage informieren, bevor sie irgendwelche sinnfreie Aktionen starten. MfG
Ja so Sinnfrei wie große internationale US Konzerene dazu zu bringen USB-C als Standard in deren Geräte zu verbauen. Man kann die EU kleinreden aber so klein ist diese gar nicht. Ich hoffe das das nicht nur die Politik sondern auch der Europäer an sich versteht.

Bringen die asiatischen und amerikanischen Hersteller hier halt einfach nicht mehr alle Produkte auf den Markt und die kosten dann halt auch mehr Geld,
Das wird kaum passieren. Dafür ist der EU Markt zu groß um diesen einfach brach liegen zu lassen.
Wenn es wirklich um das nicht wegwerfen geht, dann würde man eine Lebensdauer verpflichtend einführen von 10 Jahren die ein Produkt halten muss.
Was ich persönlich sehr befürworten täte. Btw wenn man auf Qualität statt auf den Preis setzt so ist das meist jetzt schon so.



Btw
Der Planet hat dauerhaft nicht die Ressourcen um unser derzeitiges Konsumverhalten zu befriedigen. Daher macht das schon Sinn und geht meiner Meinung noch nicht weit genug. Ja man kann natürlich darüber meckern. Ist ja eigentlich auch egal man muss es selber ja kaum aushalten, sprich die Auswirkungen in der Zukunft.
Bundesregierung arbeitet an Recht auf Reparatur

Immer noch? WFT!


Jep, ich sag nur verlöteter Arbeitsspeicher! :ugly:

Gab auch schon verlötete CPUs.
Ja und vollgelötete Politiker.

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Warum unterstützt man nicht "Reparatur Cafés" das es sich lohnt für beide Seiten etwas reparieren zu lassen wenn man es selbst nicht kann, hatte es selbst erst Waschmaschine mit 10 Jahre Garantie auf den Motor, nur doof das die restliche Elektronik nur 4-5 Jahre durchhält. Ersatzteile und Reparatur so teuer das es sich einfach nicht lohnt. Eine Pflicht zur Reparatur bei den Herstellern geht mit Sicherheit nach hinten los, würde mich wundern wenn es diesmal anders laufen würde.
 
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