News KI: Bill Gates erwartet kostenlose Ärzte und Lehrer

Ich kann die Brücke zu unterversorgten Ländern nicht ganz nachvollziehen, die sich hier gebildet hat.

Ich hatte stets die Annahme, dass in medizinischer Sicht eher die fehlenden Medikamente ein größeres Problem darstellen, als eine fehlende Anamnese und Diagnostik.

Macht für den Patienten glaub keinen Unterschied ob eine Krankenschwester, ein europäischer Arzt oder eine KI einem sagt, dass man sterben muss, weil es vor Ort keine Pillen gibt.
 
Ich kann die Brücke zu unterversorgten Ländern nicht ganz nachvollziehen, die sich hier gebildet hat.

Ich hatte stets die Annahme, dass in medizinischer Sicht eher die fehlenden Medikamente ein größeres Problem darstellen, als eine fehlende Anamnese und Diagnostik.

Macht für den Patienten glaub keinen Unterschied ob eine Krankenschwester, ein europäischer Arzt oder eine KI einem sagt, dass man sterben muss, weil es vor Ort keine Pillen gibt.
Afrika leidet unter einem Mangel an beiden Faktoren. Ärzt*innen wandern ab, Medikamente kommen nicht oder nur in schlechter Qualität rein und können aus unterschiedlichen, nicht nur finanziellen Gründen nicht ausreichend produziert werden.
Patienten sterben also, bevor die Diagnose gestellt wird, weil keine Diagnose gestellt. Nachrangig stellt sich dann die Frage nach Therapieoptionen. Manches ist günstig und könnte importiert werden. Viele Tabletten kosten weniger als eine Blutuntersuchung oder histologische Untersuchung.

Hierzulande gibt es eigentlich kaum einen Mangel an Medikamenten. Wir haben eher ein Problem mit compassion fatigue, was eine KI freilich nicht hätte.
 
Amerika erlebt gerade neu eine besondere KI im Regierungswesen, da wäre genug Potenzial mal nachzufragen.
 
Jobs sind immer weggefallen und gesamtgesellschaftlich war das eigentlich immer eine gute Sache. Die Grünen wollten Anfang der 80er Computer verbieten, weil die soviele Jobs kosten würden, zum Glück hatten sie nicht die Macht dazu. Ansonsten zieht sich das durch alle Bereiche der Menschheit. Früher haben gut 90% der Leute in der Landwirtschaft gearbeitet, heute sind es 1-2%. Ist das schön, dass sich die Leute anderem widmen könne
Das stimmt natürlich und Fortschritt sollte ja auch immer angestrebt werden. Deine Aussage, dass die Grüne Computer verbieten wollte habe ich recherchiert und du hast hier sogar recht, das war mir nicht bekannt. Ich habe generell kein Problem damit, Aussagen zu revidieren oder meine Meinung auf Basis neuer oder mir bisher unbekannter Fakten und Argumente zu ändern. Ich stelle mir aber eben einfach die Frage, welche Jobs/Berufe es zukünftig als Ersatz geben könnte. KI ist natürlich immer noch am, nennen wir es mal fortgeschrittenen Anfang seiner Entwicklung. Ich erlaube mir einfach, hier kritische Fragen zu stellen, die erst noch beantwortet werden müssen. Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen KI, um das mal klarzustellen.
Wenn man realistisch bleibt, dann wird man auch in Zukunft Ärzte und Lehrer brauchen. Die werden sich aber dann den wichtigeren Dingen widmen. Die Selben Fragen zu beantworten, die schon zigtausend mal gestellt wurden, gehört da eher nicht dazu. Es wäre eine irre Verbesserung, wenn künftig jedes Kind einen eigenen Privatlehrer hätte, der sich beliebig viel Zeit nimmt.
Letzteres wird niemals passieren, allein deshalb, weil nicht jeder die Fähigkeit besitzt, Wissen zu vermitteln, zu erklären. Du hattest in deiner Jugend sicherlich auch Lehrer, die zwar fachliche Kompetenzen hatten, jedoch völlig unfähig waren, es auch verständlich zu vermitteln. Es braucht also beides. Schule ist auch weit mehr als einfach nur bloß Wissen, sondern auch Beziehungen aufbauen, wie man sich innerhalb einer Gruppe verhält, andere kennenlernen, Freundschaften schließen, Erfahrungen sammeln, Austausch und finden von Gemeinsamkeiten, Persönlichkeitsentwicklung. Auch Konkurrenz erfahren, welche ebenfalls ein starker Motivator sein kann, ein schlichtes "Ich will besser sein als der andere". Soziale Interaktion eben. Oder einfach mal die Bude verlassen, mal weg von seinen "blöden Eltern" zu sein. Allein deshalb schon wäre es unsinnig, würde ich sogar eher schlimm finden. Schule ist eine gute Sache, auch wenn ich z.B. der faule Blaumacher schlechthin war 😀

Dafür vergewaltig eine KI auch keine Schüler, wie es schon öfter vorgekommen ist. Und Einfühlungsvermögen ist gerade etwas, das sehr für die KI spricht, das ist eine der einfachsten Übungen, hingegen fehlt es vielen Lehrern genau daran.
Natürlich gibt es solche widerlichen Vorkommnisse und Lehrer, aber diese stellen eine sehr, sehr große Ausnahme dar Auf Basis extremer Ausreißer in statistisch äußert geringer Anzahl ein allgemeingültiges Argument aufzubauen ist unsinnig. Hin und wieder stürzt mal ein Flugzeug ab. Willst du aufgrund dessen das fliegen verbieten?
Und tut mir leid, zu behaupten, KI würde ein größeres Einfühlungsvermögen als ein Mensch besitzen ist Blödsinn.. sag das mal deiner Frau oder deinen Kindern. Oder benutzt du bei Beziehungsstreit eine KI?
Es verlieben sich haufenweise Leute in eine KI.

Soviel dazu.
Einsame Menschen, die unfähig sind, soziale Beziehungen aufzubauen und dann von daheim aus eine KI zu haben, die stets die Antworten gibt, die sie hören wollen. Wenn du das Liebe nennen willst... und woher kommt denn jetzt die Behauptung, dies würden viele? Woher weißt und hast du das bitte??????
Sowie ich das sehr, würdest du wohl alles verbieten, oder?

Typisch deutsch.
Wow.... was soll ich dazu nur sagen... jemand anderen aufgrund einer einzigen geäußerten Meinung in einer Diskussionsrunde über ein sehr spezifischen Thema in seiner Gesamtheit einzuschätzen und zu bewerten, den man noch nie gesehen und getroffen hat... Hut ab.

Ganz einfach: indem sie die Schüler analysier. Bei Thema Mobbing sind menschliche Lehrer absolute Nieten, da hast du dir das völlig falsche herausgesucht. Alleine, wenn ich bedenke, was sich der einige jüdische Schüler, den ich kannte, tolles anhören mußte: "heute ein König, morgen ein Idiot, heute beschnitten, morgen schon tot". Den Lehrern hätte man ins Zeugnis "sie haben sich im Rahmen ihre Fähigkeiten versucht sich zu bemühen" schreiben können.

Alleine für das Thema Mobbing brauchen wir die KI
Erklär mir mal bitte, wie die KI dann bei sowas einschreitet??? Und wie soll eine Analyse von Kindern, welche sich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung befinden, emotional und impulsiv innerhalb einer Gruppendynamik agieren und reagieren denn bitte Mobbing verhindern? Willst du Kinder auf Daten reduzieren? Generell Menschen? Mal abgesehen davon, dass Analysen richtig oder falsch sein können, Schlussfolgerungen sehr unterschiedlich und auch Interpretationssache sind und nur selten allumfassend absolut sind.
KI Kindererziehung, klingt echt super. Denkst du etwa, das ein siebenjähriges Kind, das Anleitung, Vorbilder, Nähe und Wärme braucht, sich von einem Computer was sagen lässt???


Naja, es ist spät , ich muss früh arbeiten und würde zu lange jetzt dauern, um noch auf den ganzen Rest deines Kommentars einzugehen. Vortsetzung folgt.

Trotzdem schönen Abend noch
 
Wenn man realistisch bleibt, dann wird man auch in Zukunft Ärzte und Lehrer brauchen. Die werden sich aber dann den wichtigeren Dingen widmen. Die Selben Fragen zu beantworten, die schon zigtausend mal gestellt wurden, gehört da eher nicht dazu. Es wäre eine irre Verbesserung, wenn künftig jedes Kind einen eigenen Privatlehrer hätte, der sich beliebig viel Zeit nimmt.
Die wichtigste Aufgabe eines Lehrers ist der Unterricht. Wenn der Lehrer diese Aufgabe nicht übernimmt, weil ne KI ihn ersetzt, ist er logischerweise kein Lehrer mehr.

Dafür vergewaltig eine KI auch keine Schüler, wie es schon öfter vorgekommen ist. Und Einfühlungsvermögen ist gerade etwas, das sehr für die KI spricht, das ist eine der einfachsten Übungen, hingegen fehlt es vielen Lehrern genau daran.
Und deswegen jetzt den Lehrerberuf komplett von einer KI übernehmen lassen? Aha...

Kleiner Fun Fact: Es gab auch schon genug Fälle, in denen Schüler eine Lehrerin vergewaltigt haben. Würde sagen, wir ersetzen dann die Schüler durch KI.


Ganz einfach: indem sie die Schüler analysier. Bei Thema Mobbing sind menschliche Lehrer absolute Nieten, da hast du dir das völlig falsche herausgesucht. Alleine, wenn ich bedenke, was sich der einige jüdische Schüler, den ich kannte, tolles anhören mußte: "heute ein König, morgen ein Idiot, heute beschnitten, morgen schon tot". Den Lehrern hätte man ins Zeugnis "sie haben sich im Rahmen ihre Fähigkeiten versucht sich zu bemühen" schreiben können.

Alleine für das Thema Mobbing brauchen wir die KI
Nein, brauchen wir nicht. KI ist nicht mal das letzte, was man in so einem Fall anwenden kann. Und was will die KI denn dann machen? Ok, dann gibt es ein paar Daten zu den Schülern. Und dann?
 
Kurzum: Ein KI-Arzt ist kein echter Arztersatz, sondern ein Support. :)

Ein Ersatz auf keinen Fall. Nur die bessere Alternative zu "gar nichts". Ohne weitere Unterstützung (Smart Wacht?^^) wird ein Smartphone garantiert kein Herzleiden oder frühzeitig Lungenkrebs erkennen. Aber in den gar nicht versorgten Gebieten sind das auch nicht die Hauptprobleme. Eine Erkennung von schweren Hautausschlag, zumindest eine gewisse Anleitung zur Versorgung eines offensichtlichen Bruchs oder im Idealfall die Möglichkeit, offensichtlich schwere Fälle an einen humanoiden Arzt zu eskalieren, der sonst erst im nächsten Halbjahr auf Tour vorbeigekommen wäre, wären Fortschritte.

Ich kann die Brücke zu unterversorgten Ländern nicht ganz nachvollziehen, die sich hier gebildet hat.

Ich hatte stets die Annahme, dass in medizinischer Sicht eher die fehlenden Medikamente ein größeres Problem darstellen, als eine fehlende Anamnese und Diagnostik.

Macht für den Patienten glaub keinen Unterschied ob eine Krankenschwester, ein europäischer Arzt oder eine KI einem sagt, dass man sterben muss, weil es vor Ort keine Pillen gibt.

In unterversorgten Räumen* können Medikamente das Problem sein. Gerade bei chronischen Leiden sogar überwiegend – die müssen einmal diagnostiziert werden und auch wenn es wünschenswert wäre, die Medikamentierung regelmäßig zu überprüfen, um ein bestmögliches Leben zu erzielen, so reicht es zum Überleben in der Regel, überhaupt ein Rezept umzusetzen. Wenn es denn ginge. Aber jenseits dessen gibt es auch noch die praktisch gar nicht versorgte Räumen.* Da scheitert es dann schon an der Erstdiagnose und ohne die nützen auch Medikamente, die zumindest für einige Erkrankungen beschaffbar wären, überhaupt nichts. Und, so bitter das ist: In einigen Fällen würde ein Diagnose ohne professionelle Behandlungsmöglichkeit vielleicht den Kranken nicht retten. Aber die Erkennung einer gefährlichen Infektionskrankheit könnte wenigstens seinem Umfeld ein Überleben ermöglichen.

*: "Raum" kann sowohl geographisch als auch sozial definiert sein – manch Slum ist stärker von medizinischer Versorgung abgeschnitten, als ein entlegenes Amazonasdorf, obwohl das nächste State-of-the-Art Krankenhaus nur 800 m statt 800 km entfernt ist.
 
Afrika leidet unter einem Mangel an beiden Faktoren. Ärzt*innen wandern ab, Medikamente kommen nicht oder nur in schlechter Qualität rein und können aus unterschiedlichen, nicht nur finanziellen Gründen nicht ausreichend produziert werden.
Patienten sterben also, bevor die Diagnose gestellt wird, weil keine Diagnose gestellt. Nachrangig stellt sich dann die Frage nach Therapieoptionen. Manches ist günstig und könnte importiert werden. Viele Tabletten kosten weniger als eine Blutuntersuchung oder histologische Untersuchung.

Hierzulande gibt es eigentlich kaum einen Mangel an Medikamenten. Wir haben eher ein Problem mit compassion fatigue, was eine KI freilich nicht hätte.
Muss ich mir bei der nächsten Gelegenheit genauer anschauen, und da wohl was nachholen.

Denn auch wie hier…

In unterversorgten Räumen* können Medikamente das Problem sein. Gerade bei chronischen Leiden sogar überwiegend – die müssen einmal diagnostiziert werden und auch wenn es wünschenswert wäre, die Medikamentierung regelmäßig zu überprüfen, um ein bestmögliches Leben zu erzielen, so reicht es zum Überleben in der Regel, überhaupt ein Rezept umzusetzen. Wenn es denn ginge. Aber jenseits dessen gibt es auch noch die praktisch gar nicht versorgte Räumen.* Da scheitert es dann schon an der Erstdiagnose und ohne die nützen auch Medikamente, die zumindest für einige Erkrankungen beschaffbar wären, überhaupt nichts. Und, so bitter das ist: In einigen Fällen würde ein Diagnose ohne professionelle Behandlungsmöglichkeit vielleicht den Kranken nicht retten. Aber die Erkennung einer gefährlichen Infektionskrankheit könnte wenigstens seinem Umfeld ein Überleben ermöglichen.
…bin ich da wohl von Medien geprägt und konnte es mir nicht vorstellen, dass vorrangig eine Diagnose und ein Rezept das Problem sein soll.

Ich bin ehrlich.
Ich hatte als erstes so ein „ganzes“ Dorf im Kopf, das unter ähnlichen Symptomen leidet.
Da hatte ich eben Hemmungen zu verstehen, dass es beim X-ten Patienten einen Unterschied macht, wenn der jetzt beim KI-Arzt mit Blutungen aus allen Körperöffnungen vorstellig wird.
Und somit der Schluss, es wäre egal ob ein Arzt, eine Krankenschwester oder eine KI ihm mitteilt, dass er Ebola hat, wenn es bei der Bettruhe, als einzige Therapeutische Maßnahme bleiben würde, da keine Medikamente vor Ort.
 
Die Bundesärztekammer hat das Thema recht anschaulich aufbereitet. Die Thesenpapiere am Ende des Artikels sind empfehlenswert.
https://www.bundesaerztekammer.de/themen/aerzte/digitalisierung/ki-in-der-medizin

KI-Systeme können zur
ärztlichen Entscheidungsunterstützung beitragen, aber es ob-
liegt der Ärztin oder dem Arzt, die Ergebnisse des KI-Systems
auf Plausibilität zu prüfen. Die ärztliche Behandlung stützt sich
nicht allein auf Sachwissen, sondern es fließen biographische
Aspekte des Patienten sowie emotionale und psychische Fakto-
ren in Diagnose- und Therapieentscheidungen ein. Empathi-
sche Kommunikation und eine vertrauensvolle Patient-Arzt-Be-
ziehung haben einen wesentlichen Anteil am Behandlungser-
folg und dürfen durch den Einsatz von KI nicht in den Hinter-
grund geraten.
https://www.bundesaerztekammer.de/f...oeffentlichungen/KI_in_der_Medizin_SN_neu.pdf

Hier wird also auch der supportive Charakter erklärt, wobei Leistungen einer KI in medizinische Prozesse integriert werden. Ebenso wesentliche Anteile am Behandlungserfolg: empathische Kommunikation und vertrauensvolle Beziehung. Im Weiteren werden KIs als Medizinprodukte bezeichnet, wodurch sie kategorisch als Objekte menschlichen Handelns und menschlicher rechtlicher Verantwortung unterliegen (juristischer Status).

Tatsächlich befürchte ich aber, dass KI-Ärzte infolge technischen Fortschritts in freier Wildbahn agieren werden, wobei die Mischung aus prognostiziertem medizinischen Nutzen und ökonomischer Relevanz die rechtlichen Bedenken übertrumpfen würden. Meine Unterstellung ist, dass es hierbei ähnlich gehandhabt wird, wie mit dem Outsorcing anderer unliebsamer Dinge (siehe Metas Content-Moderation in Kenia): Entwicklungsländer werden zu Versuchskaninchen. Der schwache Status der gesundheitlich und rechtlich Schwachen wird genutzt, um sich als Retter in der Not darzustellen.
 
Mit Entwicklungsländern ist allgemein wenig Geld zu verdienen. Medizin-KIs für sind nicht von den großen Konzernen zu erwarten oder wenn dann auf der Suche nach positiver Publicity, nicht nach Testregionen. Der weitaus wichtigere Markt sind die USA einige ostasiatische Staaten mit relativ hohem Einkommensniveau, aber mangelhaften Sozialsystemen. Gerade unter Berücksichtigung der Aspekte "Biographie", "Emotionen" und "psychosozialer Kontext" kann dem Smartphone, erst recht mit Fitnesstrackern gekoppelt, dann sogar eine bessere Entscheidungsgrundlage als dem praktizierenden Mediziner andichten – zumal letzterer erst aktiv werden kann, wenn es fast zu spät ist, während die KI mit dem nächsten Android-Update nach Hause kommt. Eine Online-Apotheke ans andere Ende und fertig ist die Lizenz zum Geld drucken. Denn darum geht es letztlich, mit dem Ziel "bessere Medizin" setzt man keine großen Entwicklungsbudgets in Bewegung.

Aber das ist nicht die langfristige Vision, über die Gates gesprochen hat, sondern eher die mittelfristige Realität. :-)
Ich würde da eine ähnliche Entwicklung wie bei selbstlenkenden Autos erwarten: "Autonom" sind die auf Jahrzehnte noch nicht, aber in der Praxis fahren sie überall herum. Mit einer Orange im oder dem kleinen Finger am Lenker, während die Aufmerksamkeit auf dem Smartphone oder in Morpheus' Reich weilt. Die Hersteller schreiben halt "Beta" oder "Assistent" ran und "permanente Überwachung, jederzeit Eingreifen" ins Kleingedruckte – wissen aber genau, dass sich die Mehrheit der Kunden nicht daran halten wird. Und genau wie die Fahr-KIs erwarten respektive vorschreiben, dass der menschliche (Bei-)Fahrer nach neun Monaten Chauffiert-werden von jetzt auf gleich mit 100-prozentiger Sicherheit im aufziehenden Schneesturm übernehmen, werden auch die KI-Ärzte"medizinische Hilfsprogramme mit unverbindlichen Empfehlungen, fragen sie ihren Arzt und Apotheker ([Medikament direkt bestellen]™)" die schwierigeren, nicht lukrativen Fälle systematisch in die Krankenhäuser verweisen.
 
Jobs sind immer weggefallen und gesamtgesellschaftlich war das eigentlich immer eine gute Sache. Die Grünen wollten Anfang der 80er Computer verbieten, weil die soviele Jobs kosten würden, zum Glück hatten sie nicht die Macht dazu. Ansonsten zieht sich das durch alle Bereiche der Menschheit. Früher haben gut 90% der Leute in der Landwirtschaft gearbeitet, heute sind es 1-2%. Ist das schön, dass sich die Leute anderem widmen können.
Ziemlich naiv. Hast Du schon mal unter Hartz 4, bzw. Bürgergeld, bzw dem Müll, der jetzt mit der neuen Regierung kommen soll gelebt?
Mich hat das Jobcenter derart terrorisiert, dass ich 2x Suizid begehen wollte. Ganz toll, wenn dann die KI dafür sorgt, dass noch ein paar Millionen mehr in dieses Hamsterrad aus Sklaverei und Leibeigenschaft gepresst werden.
Und wer soll das dann überhaupt bezahlen? Konzerne sind schließlich bekannt dafür, dass sie so gut wie keine Steuern bezahlen, aber gerne Subventionen nehmen.
Die meisten Steuereinnahmen bringt der Mittelstand und der normale Angestellte. Und wenn die wegbrechen, was dann?
Maschinensteuer? Dafür werden die Sklaventreiber schon sorgen, dass es die nicht geben wird. Wir werden dann wahrscheinlich wieder Verhältnisse haben, wie zu Beginn der Industrialisierung:
Ein paar Superreiche, denen alles gehört, und 99% Bettelarme, die sich um jeden noch verfügbaren Job schlagen.

Schöne neue Welt!
 
Ja genau, manche Jobs sind ja eh schon weg gebrochen und das was ich gelernt hatte, das half beim job finden null weiter. Wird also noch schlimmer als damals sein. Ich war ja nicht umsonst fast 4 Jahre ohne Job gewesen. Die Lage am Markt hat sich seid dem also deutlich verschlechtert. Und es gibt leider noch genügend Menschen die denken echt man muss sich nur einfach bewerben und schon bekäme man einen Job. So leicht ist es aber nicht. Das wäre wie Wunsch dir was und mit finger Schnipsen hätte man schon einen Job und so.
Also die wegen sowas ihren Job verlieren werden, mein beileid jetzt schon.
 
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