News 96-TB-NAS mit 24 HDDs läuft zehn Jahre ohne Probleme - Besitzer gibt Tipps

PCGH-Redaktion

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Der Besitzer eines DIY-NAS mit 96 TB Speicher blickt nach zehn Jahren ohne Ausfälle auf die Betriebszeit zurück. Als Grund für die ausfallfreie Nutzung vermutet er die Optimierung der Festplattenlaufzeiten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu 96-TB-NAS mit 24 HDDs läuft zehn Jahre ohne Probleme - Besitzer gibt Tipps

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die verlinkung vom script wäre nice, beim überfliegen bei seinem blog finde ich nichts.

das einzige was ich mal "gefunden" hab wäre nen traefik plugin welches WOL ausspuckt beim aufrufen einer url. da müsste dennoch halt nen host laufen wie ein rpi z.b. der die maschine anwirft. ich muss mal gucken ob ich noch ein rumliegen hab.
 
Das wundert mich ehrlich gesagt nicht.
Ich selbst hatte bisher noch keinen Festplattenausfall, auch bei über 10 Jahre alten Festplatten.

Auf der Arbeit haben wir mal 2 Server ausgetauscht, die ~14 Jahre am Stück gelaufen sind. (2005 bis 2019)
 
Bei 4TB pro Platte sind die HDDs auch noch viel langlebiger, weniger Platter und dadurch weniger Gewicht auf Spindel und Lagern.

Mein aktueller Wissensstand ist, das Festplatten es lieber mögen, durchzulaufen anstatt immer an/aus.

Ist das immernoch so?

Ansonsten cooles NAS und toller Bericht.
 
Das ist natürlich nur für solche Leute geeignet, die keine Server Anwendungen am Start haben, die ständig Betrieb machen wie Plex, TS3 Server, Docker Anwendungen, Mailserver etc. Ihn meinen Fall mit einem 8Bay NAS und diverse laufende Server Anwendungen habe ich festgestellt, das es am besten ist die platten gar nicht abzuschalten, erst das ständige Abschalten und wieder hochfahren mehrmals am Tag hat damals für ausfälle der WD Red Platten gesorgt. Ich habe gerade vor kurzem Platten verkauft, die über 54.000 Betriebsstunden hatten und immer noch ohne Probleme liefen. Bei in 10 Jahren mit nur 6.000 Betriebsstunden, was soll da groß kaputtgehen :-)
 
Kann mir gut vorstellen, dass hochfrequentes Hoch- und Runterfahren problematisch sein kann.
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Aufm Spiele-PC wird gar nix irgendwo doppelt abgelegt / gespeichert. Dafür sind mir die Daten zu unwichtig.
Auf meinem Arbeits-Mini gibt es eine NVME als zentralen Daten-Ablagespeicher mehrerer OS und das wiederrum habe ich als Backup nochmal auf einer externen HDD. Cloud ist mir zu unsicher / angreifbar und für ein NAS sind es einfach zu wenige Daten.
 
Also lief der Server bei weitem keine 10 Jahre! Und Festplatten runterzufahren ist einfach nicht smart. Das Hochfahren ist für die Festplatten das Schädlichste was man tun kann.
 
Und meine 130 MB HDD in meinen 486er läuft auch noch tadellos und ne Defekte HDD hatte ich bisher

nur einmal, zwei 512 GB HDD´s gekauft wobei eine schon nach dem Einbau nicht lief umgetauscht gegen

das selbe Modell und beide laufen auch Heute noch in meinen I7 2600K System :-)
 
Macht schon Sinn alleine wegen des Stromverbrauchs der HDDs das NAS nicht die ganze Zeit durch laufen zu lassen.
Auf so einem NAS würde ich auch keine 24/7 Server Applikation laufen lassen wollen. Die HDDs verbrauchen selbst im Idle mehr als ein verbrauchsoptimierter kleiner Server.
Habe mein NAS auch so eingerichtet, dass es Nachts herunterfährt. Ist schon richtig, das ständiges Hoch/Runter fahren für die Festplatten nicht optimal ist, aber solange das nicht zig mal pro Tag passiert sollte das kein Problem darstellen.

Die Frage ist halt auch, ab wann es sich lohnt so ein 24 HDD RAID neu auf zu setzen. 96 TB bekommt man mittlerweile auch mit 5x20 TB HDDs mit einem 5-Bay NAS von der Stange. Und die haben einen deutlich besseren Verbauch als so ein Rack-Monster.

Ich Frage mich auch, wie er die 96-TB sinnvoll sichert. Oder hat er 2 Server davon im Keller?

Edit: Habe mir den Blog einmal durchgelesen. Er nutzt das NAS wirklich nur wenn er es benötigt und scheint es jedes mal manuell per remote zu starten. Die Stromleiste wird auch mit ausgeschaltet, da der Server alleine 7W im Standby verbraucht. Er hat aber noch andere kleine Server auf RaspberryPi Basis das 24/7 Zeugs drauf läuft.
Backups hat er für den 96-TB Server übrigens keine. Er sichert nur seine wichtigen Sachen. Wenn das RAID defekt ist, werden wohl ein Großteil der Daten futsch sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
6.000 Std ist ja nicht einmal ein Jahr LAufzeit - das ist jetzt nichts besonderes.
Ich denke jedes Standard NAS auf dem 24/7 Webdienste laufen schafft lockter 40:000 Std.

Bei mir im Keller verrichtet ein Synology NAS mit 4x 6TB seit 8 Jahren ohne nennenswerte Pausen seinen Dienst.
 
Ich hatte früher auch so ein Setup. Aber mein Nutzungsverhalten hat sich geändert, mein Server mit ~48TB wird aktuell mehrere Stunden täglich benutzt, deshalb läuft er jetzt 24/7.
Verbaut sind mehrere RAID5 unterschiedlicher Größe mit je 3 HDDs. Ursprünglich waren es 4 je RAID, aber alle paar Jahre scheint eine Disk zu sterben. Bis aufs neueste RAID sind alles NAS-HDDs, aber nach aktuellem Kenntnisstand war das den Aufpreis nicht wert.
 
Dachte immer, bei NAS-HDDs ist eher das häufige einschalten/hochfahren das Problem und nicht der Dauerbetrieb, wo doch gängige NAS-Systeme die Platten bei längeren Nicht-Gebrauch sowieso in den Schlaf schicken.
 
Naja, wirkliche Belege gibt es dazu nicht. Google hat vor ner Weile einmal eine Studie zur HDD Lebensdauer veröffentlicht. Da war die Rede von 2% erhöhter Ausfallrate bei sehr häufigen Power Cycles nach 3+ Jahren Nutzung.
Da ist aber die Rede von 100k+ Cycles.
1x Reboot pro Tag macht da keinen Großen Unterschied.

So was erreicht man nur mit einem aggressiven Power Management - und ja, da ist es besser die Platten einfach in den Spin Down zu schicken und die nicht auszuschalten. Verbraucht kaum weniger Energie und auf die Platten kann auch schneller wieder zugegriffen werden.
 
Naja, wirkliche Belege gibt es dazu nicht. Google hat vor ner Weile einmal eine Studie zur HDD Lebensdauer veröffentlicht. Da war die Rede von 2% erhöhter Ausfallrate bei sehr häufigen Power Cycles nach 3+ Jahren Nutzung.
Da ist aber die Rede von 100k+ Cycles.
1x Reboot pro Tag macht da keinen Großen Unterschied.

So was erreicht man nur mit einem aggressiven Power Management - und ja, da ist es besser die Platten einfach in den Spin Down zu schicken und die nicht auszuschalten. Verbraucht kaum weniger Energie und auf die Platten kann auch schneller wieder zugegriffen werden.
backblaze veröffentlicht auch dazu berichte. scheint als wenn es gewisse margen gibt die eine höhere ausfallrate zugrunde legen. auf der anderen seite werden die festplatten bis zur io-kante benutzt. ich weiß echt nicht wie deren system aufgebaut ist, ob die blöcke wild umhergeworfen werden bzw. stark fragmentiert sind.

zu den cycles, wenn man darüber nachliest, gibt es nur uralt wissen und die zahlen 10k-200k für schaltzyklen. viele gehen von aus das die hersteller es extra geheim-halten, sodass die leute zur "nas festplatte" greifen und die ein verkaufsargument haben. ist quasi wie die kb/kibibyte debatte oder mhz/mega-transfers bei ram. ne art kognegtive dissonanz.
 
Ich selbst hatte bisher noch keinen Festplattenausfall, auch bei über 10 Jahre alten Festplatten.

Auf der Arbeit haben wir mal 2 Server ausgetauscht, die ~14 Jahre am Stück gelaufen sind. (2005 bis 2019)
Krass,also ich hatte genau 1 x nen ausfall gehabt obwohl durgelaufen.Waren von Segate Festplatten.1 davon war ausgefallen.Seid dem mache ich nie mehr wieder ein misch betrieb aus 2x Segate und 2x WD Festplatten.Ich habe nur noch WD Red Festplatten.Sie mögen bei einer gewissen Völle etwas träger rüber kommen,aber defekt ist das nicht.Ich habe die seid 2016 am laufen und ein paar dazu getan um die kleineren zu ersetzen.Fallen können sie nicht da auf dem Boden.Sind nur Temperatur schwankungen ausgesetzt.Im Winter durchgehend in kälte und im Sommer durchgehend in mehr hitze.Die Kühlung ist allerdings super ausgerichtet.Das 10 Bay Nas hat ne gute Kühlung.Nur alles drum herum ist halt im Sommer heiß.Ist dennoch besser als direkt in der Sonne weil unter dem Dach.Naja mal sehen wie lange sie noch durchhalten.8 Jahre ist ja bisher schon mal ein gutes alter kann man so sagen.Wo stehen bei dir die Server die nun schon 14 Jahre alt sind?
 
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