News HDD-Verkäufe 2022 nahezu halbiert

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Die Verkäufe von Festplatten haben sich 2022 nahezu halbiert. Das berichtet Trendfocus und hat sich den Markt näher angeschaut.

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Der Trend war mit dem Aufkommen der SSD auch abzusehen.

HDDs machen nur noch Sinn, wenn man sehr große Mengen an Speicher braucht die gleichzeitig günstig und nicht performant sein müssen. Und wo man Abstriche in der Haltbarkeit hinnehmen kann.
=> Da bleiben einfach nicht mehr viele Anwendungsfälle übrig.
 
Ich würde meinen, dass Großabnehmer und auch viele Endkunden einfach größere Platten kaufen statt mehrerer kleine. War jedenfalls bei mir so, sonst immer 3-4x 4TB HDD's, nun wenn eine Neuanschaffung ansteht eher 2x 12-16TB.
Bei CB stehen unter anderem die "Exabytes shipped" , welche die Theorie stützen würden.

StockholmSyndr. aus dem Computerbase Forum hat dies ganz gut zusammengefasst:
Dass Verkaufszahlen langsam aber sicher stagnieren wird allerdings die Zukunft sein.
Im Consumermarkt braucht kaum einer 2TB+ Speicher, da wird gerne zu SSD only gegriffen. Selbst ich mit meinem im Vergleich mikrigen 14TB Gesamtspeicherplatz bin im Bekanntenkreis der Exot mit "Massig Speicher".
 
Ich hab seit Juni 2020 meine alte HDD zwar noch verbaut, aber keinen Strom angeklemmt. Falls ich mal an die alten Daten muss, steck ich fix den Strom dran. Aber ist bisher noch nicht vorgekommen.
Die Ladezeiten sind kein Vergleich zu SSD's.
Und die Platte die ganze Zeit mitlaufen zu lassen, obwohl ich die nicht brauche wollte ich auch nicht.
Klar schaltet die irgendwann, bei Nichtbenutzung, ab, aber ich brauchs ja eh nicht.
Nur ganz rausschmeißen wollte ich sie noch nicht.
Ist noch eine 2TB Seagate aus dem Jahr 2012.
 
Die Hersteller hatten auch lange genug Zeit bei den HDDs mal was Neues zu bringen, die "Steinzeit-Technik" mal auf einen neuen Stand zu bringen. Das "Experiment" SSHD war schon mal ein Ansatz, leider zu sparsam bei der Technik (zu wenig SSD in der HDD), und auch zu teuer. Auch das Thema Multi-Aktuator ist man mMn entweder zu lasch angegangen, oder hat einfach (auch preislich) die Zielgruppe verfehlt. Und zu spät kam es auch noch.

Wenn die da jetzt nicht langsam mal in die Gänge kommen, war es das im Prinzip mit den HDDs in "Kürze". Eine HDD mit zb. 4 Aktuatoren und reichlich Flash-Speicher könnte hier vielleicht noch mal die Attraktivität etwas steigern, aber nicht, wenn man sich sowas auch noch fürstlich bezahlen lassen will.

Aktuell gibt es zb. eine PCIe3 M.2 SSD mit 2TB TLC und 2GB RAM-Cache für 99€ (Mega Fastro MS200 im Mindstar). Was soll eine 2TB SATA-SSHD mit 8GB Flash kosten? 120€? Finde den Fehler...

Und wenn es nur sowas wie eine HDD mit M.2-Steckplatz ist, bei der der Kunde selbst entscheiden kann, welche Kapazität er da anschließend verbauen möchte. Aber einfach nur die Kapazität steigern ist mMn bissl wenig.

Zumal Datengräber ab einer gewissen Grenze auch anfangen uninteressant zu werden, bzw. mit zunehmender Kapazität immer weniger potentielle (private!) Interessenten verfügbar sind. Auch das schnellere Internet (im Vergleich zu "früher") macht Datengräber zunehmend uninteressant. Wofür zb. TB-weise Steam-Spiele vorhalten, wenn ich beim Speicherplatz Geld sparen, und die Spiele in "Rekordzeit" einfach nach Bedarf wieder runterladen kann.

Auch machen Streaming-Seiten große Filmarchive immer uninteressanter. Klar gibt es noch User die solche Datenmengen speichern, aber ich denke, dass die eben auch immer weniger werden - bzw. schon mit 1-2 externen (zb. 8TB) Platten gut versorgt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn man regelmäßig alten Kram löscht, kommt man mit 2 TB aus. Ich nutze externe Platten für Serien und gewisse Erotikstreifen.
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Die Hersteller hatten auch lange genug Zeit bei den HDDs mal was Neues zu bringen, die "Steinzeit-Technik" mal auf einen neuen Stand zu bringen.
Da wird aber nichts kommen.
Die Technik ist am Ende.

Wenn die da jetzt nicht langsam mal in die Gänge kommen, war es das im Prinzip mit den HDDs in "Kürze".
Hab ich vor 10 Jahren schon gehört.
In Kürze ist da nichts.

Für große Datenmengen, die verfügbar sein müssen, ist die Magnet HD immer noch das beste Medium.
Die Daten halten lange ohne Refresh und steigen nicht mit Tschüß ganz plötzlich aus.

Ich hab mal die Logs eines 15 Jahre laufenden Servers angesehen.
Da werden alle getauschten Sektoren gelistet.
Und die Kurve lief langsam, aber sicher nach oben.

Bei SSDs gibt es einen abrupten Knick und das war es dann mit den Daten.

Eine HDD mit zb. 4 Aktuatoren und reichlich Flash-Speicher könnte hier vielleicht noch mal die Attraktivität etwas steigern, aber nicht, wenn man sich sowas auch noch fürstlich bezahlen lassen will.
3 mal Mechanik zusätzlich?
Das ging doch schon bei 2 Kopfträgern nicht gut.

Aktuell gibt es zb. eine PCIe3 M.2 SSD mit 2TB TLC und 2GB RAM-Cache für 99€ (Mega Fastro MS200 im Mindstar).
Viel Spaß damit.

Und wenn es nur sowas wie eine HDD mit M.2-Steckplatz ist, bei der der Kunde selbst entscheiden kann, welche Kapazität er da anschließend verbauen möchte.
Die HD wird doch nie die Steckplatzgeschwindigkeit ausreizen können.
Aber im Rahmen des Schnittstellenwegfalls könnte das durchaus passieren (12V only).

Aber einfach nur die Kapazität steigern ist mMn bissl wenig.

Zumal Datengräber ab einer gewissen Grenze auch anfangen uninteressant zu werden, bzw. mit zunehmender Kapazität immer weniger potentielle (private!) Interessenten verfügbar sind.
Na ja, meine 8TB WD war schon ein Datenträger für alle meine Daten und so teuer war sie auch nicht.
Allerdings hatte ich nicht mit Corona gerechnet und den PC im April 2021 gebaut.

wenn ich beim Speicherplatz Geld sparen, und die Spiele in "Rekordzeit" einfach nach Bedarf wieder runterladen kann.
Der war gut.
Gleich kommen die Besitzer der 1MB-Leitungen und werden Dir das Gegenteil beweisen.

Auch machen Streaming-Seiten große Filmarchive immer uninteressanter.
Die Streamer lassen aber nichts unversucht, die Dienste unattraktiv zu machen.
Wenn mitten im Film plötzlich Werbung für Unterhosenabdichtungen für Inkontinete kommt, ist bei mir der Spaß vorbei.

Klar gibt es noch User die solche Datenmengen speichern, aber ich denke, dass die eben auch immer weniger werden - bzw. schon mit 1-2 externen (zb. 8TB) Platten gut versorgt sind.
Auch jetzt wir Dir wieder das Gegentei bewiesen werden.
 
An den Preisen der Platten hat sich nix getan. Sind immer noch unverändert hoch. Somit kann ich den Einbruch noch nicht erkennen. HDDs sind bei mir im NAS immernoch willkommen. Die Haltbarkeit bzw. die Aufgabe der SSD kündigt sich ja leider nicht an, somit sind die für dauerhafte Speicherung nicht geeignet, da bei Defekt alle Daten hin sind. Ne HDD kannst du aufgrund der Smart-Daten vorher noch austauschen, wenn die fehlerhaften Sektoren durch die Decke gehen.
 
Ausser für NAS werden die Dinger ja eigentlich nicht mehr gekauft. Klar gibt noch externe Festplatten, aber durch Cloudsysteme sind die auch wesentlich weniger nachgefragt.

Die Technik ist einfach am aussterben.
 
Die Haltbarkeit bzw. die Aufgabe der SSD kündigt sich ja leider nicht an, somit sind die für dauerhafte Speicherung nicht geeignet, da bei Defekt alle Daten hin sind. Ne HDD kannst du aufgrund der Smart-Daten vorher noch austauschen, wenn die fehlerhaften Sektoren durch die Decke gehen.
Zwei Dinge sind da zu beachten:
1.) Das Problem spontaner Datenträgerausfälle kann NICHT durch die Art des Datenträgers gelöst werden sondern durch deren Anzahl an Kopien.
2.) Auch HDDs können ohne Vorankündigung spontan totalausfallen (der Controller einer hdd kann genauso draufgehen wie der einer ssd und das kann kein smart Wert voraussagen).


Zum Thema: Ich will schon seit ewigen Jahren von Hdds weg, habe aber Größenordnung 10-15 TB an Speicherbedarf. Da sich die ssd Branche seit Jahren konsequent weigert, bezahlbare Consumer ssds in diesen Größenordnugen, also 8, 12, 16TB, anzubieten (die nicht wegen QLC auf 100 MB/s zusammenklappen wenn man mal 50GB sequentiell schreiben muss) habe ich aber noch immer zwei (geklonte) 16TB HDDs im PC.
 
Im PC und Notebook haben HDDs ja schon länger nichts mehr verloren. Höchstens als Archiv oder Backup Laufwerk. Ihre Daseinsberechtigung haben sie aber immer noch im NAS oder Server. Wobei auch dort die letzten Jahre immer mehr auf SSD Speicher gesetzt wird.
Zu Hause ha nur mein NAS noch zwei 3TB Platten. Allerdings werde ich die irgendwann gegen 4TB SSDs tauschen.

die nicht wegen QLC auf 100 MB/s zusammenklappen wenn man mal 50GB sequentiell schreiben muss
Richtig. Lustigerweise sind aktuelle HDDs dann sogar schneller.
 
2.) Auch HDDs können ohne Vorankündigung spontan totalausfallen
Machen sie aber nicht meiner Servicerfahrung nach.
Komplettausfälle ohne Vorankündigung hab ich vielleicht 5 Stück in 30 Jahren gehabt.
Alles andere klopft vorher an oder bremst den PC aus und ist bei genauem Hinsehen vorher zu erkennen.

(der Controller einer hdd kann genauso draufgehen wie der einer ssd und das kann kein smart Wert voraussagen).
Der kann so wie so nicht viel vorhersagen.

Zum Thema: Ich will schon seit ewigen Jahren von Hdds weg, habe aber Größenordnung 10-15 TB an Speicherbedarf. Da sich die ssd Branche seit Jahren konsequent weigert, bezahlbare Consumer ssds in diesen Größenordnugen, also 8, 12, 16TB, anzubieten (die nicht wegen QLC auf 100 MB/s zusammenklappen wenn man mal 50GB sequentiell schreiben muss) habe ich aber noch immer zwei (geklonte) 16TB HDDs im PC.
Genau so ist es.
 
Ich finde beides hat noch eine Daseinberechtigung - SSD als Systemfestplatte und für bestimmte Spiele/Programme die davon profitieren - HDD für alles andere ;)
SSDs für große Datenmengen können mit dem P/L Verhältnis einfach nicht mithalten.
Die private Foto- und Videosammlung macht einfach keinen Sinn auf SSD.
Was hätten mich denn 4x 12TB für das NAS als SSD gekostet?

Auch im PC überlege ich noch eine weitere HDD anzuschaffen, seit es normal ist, dass Spiele gerne mal 100GB+ haben.
Neben der System SSD verteilen sich derzeit 8TB Spiele auf eine 2TB SSD (für Spiele mit häufigen Ladephasen oder Streaming) und eine 6TB HDD (für alle anderen Spiele).
Bei dem meisten Spielen ist der Unterschied zwischen SSD und HDD marginal, da juckt es mich nicht wenn es beim Starten mal 10 Sekunden länger dauert.
 
Zwei Dinge sind da zu beachten:
1.) Das Problem spontaner Datenträgerausfälle kann NICHT durch die Art des Datenträgers gelöst werden sondern durch deren Anzahl an Kopien.
2.) Auch HDDs können ohne Vorankündigung spontan totalausfallen (der Controller einer hdd kann genauso draufgehen wie der einer ssd und das kann kein smart Wert voraussagen).
Das weiß ich. Deswegen gibt es ja bestimmte Backupstrategien und Verbünde, um einem Totalausfall vorzubeugen, bzw den aufzufangen. Hab ich bisher (ausser mit Ansage und purer Gewalt) noch nicht erlebt.
Eine SSD geht den einen Tag noch und am nächsten eben nicht mehr, das habe ich schön des öfteren gesehen, bzw. erfahren. Nur auf ein Medium zu setzen ist halt Kokolores.
Bei zwei Standorten plus Cloudbackup für die superwichtgen Dinge ist das eigentlich schon zuviel des Guten für den Ottonormalverbraucher, wie ich es glücklicher Weise geregelt habe. Richtiges Backup auf Band oder Disk sollte man trotzdem machen. Allerdings, wieviele Blurays will man denn für 40TB brennen. Das kannste ja schon nen Keller nur für die CD´s anmieten.
Zum Thema: Ich will schon seit ewigen Jahren von Hdds weg, habe aber Größenordnung 10-15 TB an Speicherbedarf. Da sich die ssd Branche seit Jahren konsequent weigert, bezahlbare Consumer ssds in diesen Größenordnugen, also 8, 12, 16TB, anzubieten (die nicht wegen QLC auf 100 MB/s zusammenklappen wenn man mal 50GB sequentiell schreiben muss) habe ich aber noch immer zwei (geklonte) 16TB HDDs im PC.

Also kleiner als 16TB HDDs kaufe ich auch nicht mehr. Ist der Sweetspot zwischen Größe und Preis. Selbst wenn es SSDs in der Größe "gäbe", dann wäre die unverschämt teuer,
 
An den Preisen der Platten hat sich nix getan. Sind immer noch unverändert hoch.
Genau das ist es! Auch wenn mein PC mittlerweile SSD-only läuft, habe ich massiven Bedarf an externem HDD-Speicherplatz (Videoschnitt/Archiv/Backups), nur stagnieren die Preise seit Jahren!
In den letzten 12 Jahren konnte man normalerweise bei jedem Neukauf (bzw. Nachkauf bei Speichermangel) die Entwicklung spüren, für ~100+- gabs zunächst 1 TB, beim nächsten Mal 2 oder 3, dann 4, schließlich meine erste 8TB Platte für ~170€. Für meine letzten 8TB hab ich vor 3 Jahren 125€ bezahlt, günstiger habe ich die seitdem nicht mehr gesehen, im Gegenteil, heute darf man dafür wieder 150€ hinlegen.
Ja, mittlerweile gibt es 12, 14, 16, 18TB Platten - aber die Preise skalieren nahezu linear, teilweise sogar schlechter. 18 TB gibts kaum unter 300€, manchmal im Sale für 280€. Von den Preisen für Red-Modelle und Co. für's NAS will ich gar nicht anfangen.
Das ganze erinnert an Nvidias Argumentation ihrer aktuellen Preisgestaltung ("Ja die neue Generation kostet doppelt so viel - dafür ist sie ja auch doppelt so schnell"). Und diese Stagnation (es gibt zwar größere Platten, aber diese kosten mehr, anstatt dass die "kleineren" im Preis fallen) ist bei HDDs kein kurzfristiger Trend oder Engpass, wir reden hier locker von 5 oder 6 Jahren.
Könnte ich mittlerweile vernünftige 16 TB Platten zum Preis meiner 8TB-Platten vor 3 Jahren kaufen, sagen wir max. 150€, ich würde direkt 2 oder am besten gleich 4 nehmen.

Für Betriebssystem, Spiele, Arbeitspartitionen usw. sind SSDs natürlich Pflicht. Hab selbst 2x1TB NVME und dazu 1x1TB + 1x2TB SATA SDDs (historisch gewachsen), erstere für alle anderen Spiele, letztere als "internes Datengrab" mit besseren Zugriffszeiten. Der lautlose Betrieb ist ein Segen.
 
Ich hatte erst im Dezember 4x18TB fürs NAS gekauft. Am Ende wird halt NAS mit Cloud konkurrieren. Bei mir persönlich nicht, aber in der breiten Masse wird die HDD langfristig ausgedient haben.
Bei Unternehmen ist ja auch noch oft ein Bandlaufwerk im Betreib und die sind durchaus günstiger im Betrieb als HDDs hinsichtlich Backups zumindest. Mal sehen was sich so in der Zukunft so ergibt.
 
Schon alleine wegen den Geräusche sind meine HDDs nicht mehr verbaut. Dazu eben die höhere Wahrscheinlichkeit eines Defekts. Gerade wenn man nicht täglich Datensicherung usw. macht, dann ist das ein zusätzlicher Punkt für eine SSD. Der Speed kommt dann am Ende natürlich noch oben drauf.
 
Die späten Auswirkungen des CHIA-Farming-Hypes, der ebenso schnell wieder verflogen war, Wie bei den Grafikkarten hat man wohl gedacht, dass würde immer und ewig so weiter gehen mit den Mining- und Farming-Farmen. Ist wohl weit verbreitet, ein Management, das maximal bis zum eigenen Vertragsende denken kann.
 
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