Steam Deck: Entwickler von Emulatoren sehen großes Potenzial

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Steam Deck: Entwickler von Emulatoren sehen großes Potenzial

Valves Steam Deck könnte eine neue Möglichkeit bieten, zahlreiche Spiele über Emulatoren auf dem Handheld zu unterstützen. Entwickler sind sich sicher, dass das Steam Deck ideal dafür gemacht sei, Emulatoren wie Dolphin (Gamecube und Wii) oder Yuzu (Switch) darauf zu nutzen.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Steam Deck: Entwickler von Emulatoren sehen großes Potenzial
 
Was ich seltsam finde; auf dem Tablet oder Handy kann ich problemlos im offiziellen Store Emulatoren gratis herunterladen oder auch kaufen.
Eine schnelle Suche bei Steam hat keinen Erfolg gebracht. Weshalb bietet Steam keine Emulatoren im Store an, wie es auch andere Stores tun? Damit könnte ich eine Windows-Installation vermeiden, da bisher keiner weiß, wie performant Windows auf dem Deck laufen wird und ich eigentlich keine Lust auf Bastellösungen bei einem konsolenähnlichen Handheld habe. Ich habe viele alte Spiele und auch modifizierte Konsolen, um Sicherheitskopien dieser Spiele erstellen zu können. Es wäre ein Traum, diese auf dem Steam Deck über das Steam OS spielen zu können und auch Funktionen wie den Schlaf-und-direkt-weiterspiel-Modus (mir fällt gerade nicht ein, wie das heißt) nutzen zu können.
 
Was ich seltsam finde; auf dem Tablet oder Handy kann ich problemlos im offiziellen Store Emulatoren gratis herunterladen oder auch kaufen.
Eine schnelle Suche bei Steam hat keinen Erfolg gebracht. Weshalb bietet Steam keine Emulatoren im Store an, wie es auch andere Stores tun? Damit könnte ich eine Windows-Installation vermeiden, da bisher keiner weiß, wie performant Windows auf dem Deck laufen wird und ich eigentlich keine Lust auf Bastellösungen bei einem konsolenähnlichen Handheld habe.

Die Emulatoren laufen alle nativ unter Linux und das mit hoher Performance. Von daher verstehe ich nicht, was Dir hier die Windows-Installation bringt. Unter Linux installierst Du solche Programme einfach aus dem Repository der Distribution. Unter KDE und Co. gibt es dafür grafische Frontends. Herauszufinden wie das funktioniert, wird Dich wesentlich weniger Zeit kosten als eine Windows-Installation.
 
Die Emulatoren laufen alle nativ unter Linux und das mit hoher Performance. Von daher verstehe ich nicht, was Dir hier die Windows-Installation bringt. Unter Linux installierst Du solche Programme einfach aus dem Repository der Distribution. Unter KDE und Co. gibt es dafür grafische Frontends. Herauszufinden wie das funktioniert, wird Dich wesentlich weniger Zeit kosten als eine Windows-Installation.
Bisher habe ich das Deck so verstanden, dass es mit SteamOS ausgeliefert wird. Ich nehme an, dass dieses sehr nutzerfreundlich aufgebaut ist und man nicht erst in einem Terminal oder einem nicht-Steam UI landet. Ich denke, dass man das Ding also anmacht und sich in seiner Steamoberfläche befindet. Falls dem so ist, wäre es einfach komfortabel von hier aus aus der Bibliothek einfach einen Emulator zu starten, ohne auch nur in Berührung mit Linux zu kommen.
Was mir Windows bringt? Nichts, bis auf das ich weiß, wie man mit Windows umgeht. Aber für Windows kaufe ich mir kein SteamDeck.
 
Zuletzt bearbeitet:
:-)

Kauft das Steam Deck + Emulatoren um in der Rechtlichen Grauzone Spielen zu können :-)
Da gibts keine rechtliche Grauzone: Besitzt du das Game nachweisbar darfst du emulieren, alles andere ist Raubkopieren. Die Diskussion stammt noch aus Zeiten von frühen Emusites für SNES als die Industrie und der Gesetzgeber das nicht auf dem Schirm hatte. Raspberry oder Emu-Geräte aus China sind legal, das Emulieren selbst nur wenn du, in dem Fall, nachweisbar eine Hardcopy hast.
 
Wäre für Retro / Emulation nicht ein raspberry pi besser?
Hatte was von Pure Edition 2021 von Rick Dagerous gelesen...
Wollte mich da am WE mal reinlesen.
So ein raspberry pi kostet ja nicht die Welt.
 
Wäre für Retro / Emulation nicht ein raspberry pi besser?
Was heißt schon "besser" ... klar kann man einen pi mit Display, Akku und Joystick auch portable machen, aber hab ich da Bock drauf? Also im Moment nicht, ansonsten bestimmt ein nettes Projekt. Und es muss ja nicht nur um Retro Emulation gehen - na gut, kommt auch drauf an, ab wie viel Jahren etwas Retro ist. Auf mich macht das Deck neben der Vita bisher den besten Eindruck, was Emulation-on-the-Go angeht.

:-)

Kauft das Steam Deck + Emulatoren um in der Rechtlichen Grauzone Spielen zu können :-)


Zur gesetzlichen Grauzone - rechtswidrig ist soweit ich weiß auf jeden Fall das Umgehen des Kopierschutzes sofern dieser vorhanden ist - auch bei Privatkopien. Moderne Spiele sind als kopiergeschützt gekennzeichnet.

Gerade nachgelesen :
(1) Wer [...] in der Absicht, sich oder einem Dritten den Zugang zu einem nach diesem Gesetz geschützten Werk oder einem anderen nach diesem Gesetz geschützten Schutzgegenstand oder deren Nutzung zu ermöglichen, eine wirksame technische Maßnahme ohne Zustimmung des Rechtsinhabers umgeht [...] wird, wenn die Tat nicht ausschließlich zum eigenen privaten Gebrauch des Täters oder mit dem Täter persönlich verbundener Personen erfolgt oder sich auf einen derartigen Gebrauch bezieht, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

Sprich, das Anfertigen von Privatkopien, selbst unter Umgehung des Kopierschutzes, wird nicht bestraft - und was nicht vom Gesetzgeber bestraft wird, ist folglich legal :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Switch spiele am oh sind sowieso viel geiler.
meine ganzen Nintendo spiele laufen wie Butter auf dem pc.
 
Was ich seltsam finde;
[...]
Eine schnelle Suche bei Steam hat keinen Erfolg gebracht. Weshalb bietet Steam keine Emulatoren im Store an, wie es auch andere Stores tun? Damit könnte ich eine Windows-Installation vermeiden
RetroArch gibt es wohl bald offiziell auf Steam:

Aber wie andere bereits sagten, mit nur minimalen Linux-Kenntnissen wird man sowas auf dem Steam Deck schnell selbst aufsetzen können. "Minimal" heißt in dem Fall: Einem Guide in geschriebener Form oder einer Youtube-Anleitung Schritt für Schritt befolgen...
 
Da gibts keine rechtliche Grauzone: Besitzt du das Game nachweisbar darfst du emulieren, alles andere ist Raubkopieren. Die Diskussion stammt noch aus Zeiten von frühen Emusites für SNES als die Industrie und der Gesetzgeber das nicht auf dem Schirm hatte. Raspberry oder Emu-Geräte aus China sind legal, das Emulieren selbst nur wenn du, in dem Fall, nachweisbar eine Hardcopy hast.
afaik ist das aber nur 100% legal, wenn du die ROM aus deiner Hardcopy auch selbst erstellt hast.
 
Bisher habe ich das Deck so verstanden, dass es mit SteamOS ausgeliefert wird. Ich nehme an, dass dieses sehr nutzerfreundlich aufgebaut ist und man nicht erst in einem Terminal oder einem nicht-Steam UI landet. Ich denke, dass man das Ding also anmacht und sich in seiner Steamoberfläche befindet. Falls dem so ist, wäre es einfach komfortabel von hier aus aus der Bibliothek einfach einen Emulator zu starten, ohne auch nur in Berührung mit Linux zu kommen.
Was mir Windows bringt? Nichts, bis auf das ich weiß, wie man mit Windows umgeht. Aber für Windows kaufe ich mir kein SteamDeck.


Dann hast du dich einfach noch nicht wirklich mit dem Steamdeck beschäftigt.

Es wird einen normalen KDE Desktop unter der Steam GUI geben, also lässt sich das ganze wie ein normaler PC nutzen.

Und da es Linux ist, heißt das, dass Software mit einem Klick im Softwaremanager installiert wird.

Das ist kein Windowsschrott, bei dem ich irgendwelche dubiosen Installer, von irgendwelchen dubiosen Webseiten laden muss.
 
Dann hast du dich einfach noch nicht wirklich mit dem Steamdeck beschäftigt.
Naja, ich habe mich einfach noch nicht wirklich mit Linux beschäftigt. Und mein Steam Deck kommt erst im Dezember. Aber wenn du dich so gut auskennst, kannst du mir ja verraten, wie ein Bootvorgang auf dem Deck aussehen wird.
Es wird einen normalen KDE Desktop unter der Steam GUI geben, also lässt sich das ganze wie ein normaler PC nutzen.
So wie ich daraus schlussfolgere, bootet das Deck also in die KDE. Dieses UI ist dann also der Ausgangspunkt auf dem Deck. Von hier aus startet man dann Steam, um in das Steam-OS (also ein Operating System in einem Operating System), bekannt aus zahlreichen Videos, zu gelangen, um auf sämtliche Steaminhalte zugreifen zu können. Oder man nutzt das Deck in der KDE als stinknormalen Computer. Korrekt?

Was hat es dann mit folgendem Feature auf sich :
Würde sich der "Rest Mode" dann auf das gesamte System beziehen, also auch für 3rd Party Applikationen, die außerhalb des Steam-OS laufen?
 
Dann hast du dich einfach noch nicht wirklich mit dem Steamdeck beschäftigt.

Es wird einen normalen KDE Desktop unter der Steam GUI geben, also lässt sich das ganze wie ein normaler PC nutzen.

Und da es Linux ist, heißt das, dass Software mit einem Klick im Softwaremanager installiert wird.

Das ist kein Windowsschrott, bei dem ich irgendwelche dubiosen Installer, von irgendwelchen dubiosen Webseiten laden muss.
Dass das ganze viel angenehmer ist wenn man erstmal Linux richtig benutzt verstehen eben nicht alle.
Das einzige was Linux recht unattraktiv gestaltet ist wenn ein Fehler aufkommt aus eigener Erfahrung kann ich sagen das so eine Druckerinstallation schon mal zu grauen Haaren führen kann :)
Habe ein Video gesehen wo Linus das Gerät testet wenn man genauer hinsieht schaut es aus wie KDE Plasma und was bekannt ist Steam setzt jetzt auf Arch.
 
Zurück