Heatpipes aus Graphen: Höhere Wärmeleitfähigkeit soll Kühlung revolutionieren

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Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass Graphen-basierte Heatpipes deutlich bessere Kühleigenschafen haben als solche aus Aluminium oder Kupfer. Entsprechende Kühllösungen sollen zum Beispiel Rechenzentren effizienter kühlen.

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Ich versteh nicht ganz, wie dies Rechenzentren helfen soll um zB Energie zu sparen?

Angenommen Teile auf einem Serverblade haben 100 Einheiten Abwärmeenergie welche abgeführt werden muss. Mit den Graphen-Heatpipes kann mehr Energie/Zeiteinheit von A (zB Bauteil) nach B (zB Kühlrippen) transportiert werden. Den einzigen Vorteil den ich sehe, ist dass Luftkühler größer ausfallen können bevor auf eine Wasserkühlung gesetzt werden muss. Macht das soviel aus?
 
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die prozessoren z.b. werden wohl kühler bleiben, da die abwärme schneller im kühlmittel landet - und sollten dann auch weniger verbrauchen. dort wird die energie gespart, denk ich.
 
Es geht denke ich eher darum, das Kühlmittel, also die Lüfter, langsamer drehen zu lassen, um Energie zu sparen. Die sollen etwa 30%(?) des Energiebedarfs des eigentlichen Rechenwerks ausmachen.

Wie sich das in der Praxis durchsetzen soll, verstehe ich nicht. Der Vorteil bei den Kupferpipes ist eben die Duktilität des Materials. Ich habe Graphen bisher nur als Pulver gesehen, wie die das zu biegbaren Rohren formen wollen...:huh:
 
Graphen bisher nur als Pulver gesehen
auf die schnelle gefunden, gleich am anfang sagen sie was dazu.
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Wird noch ein paar Jahre dauern bis man Graphen so günstig produzieren kann das man daraus einen guten 60€ kühler machen kann.
 
Ich finde diese Kohlenstoff-Graphen interessant.
Auch hinsichtlich der Halbleiter-Entwicklung.
Da sie ja viel höhere Frequenzen zulassen sollen.
Aber von komplexen Schaltungen ist man wohl noch weit entfernt.
 
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Aber von komplexen Schaltungen ist man wohl noch weit entfernt.

Nachdem, was ich weiß, hat man zwei Transistoren auf einem Wafer gefertigt.

Damit ist man schon erheblich weiter, als viele Alternativen, aber von funktionierenden Schaltungen an sich ist man noch ein gutes Stück entfernt, geschweige denn von irgendetwas, das sich auch verkaufen läßt.

Es wäre ein gigantischer Fortschritt, wenn sie in diesem Jahrzehnt etwas, mit der Komplexität eines Z80, hinbekämen.
 
Ich versteh nicht ganz, wie dies Rechenzentren helfen soll um zB Energie zu sparen?

Angenommen Teile auf einem Serverblade erzeugen 100 Einheiten Energie welche in Form von Wärme abgeführt werden muss. Mit den Graphen-Heatpipes kann mehr Energie/Zeiteinheit von A (zB Bauteil) nach B (zB Kühlrippen) transportiert werden. Den einzigen Vorteil den ich sehe, ist dass Luftkühler größer ausfallen können bevor auf eine Wasserkühlung gesetzt werden muss. Macht das soviel aus?
Also davon mal abgesehen das dort keine Energie erzeugt wird:
Bessere Wärmeleitung = Weniger Wärmestau = niedrigere Temperaturen an der Hardware = geringerer elektrischer Widerstand = bessere elektrische Eigenschaften

So in ganz grob
 
Also davon mal abgesehen das dort keine Energie erzeugt wird:
Bessere Wärmeleitung = Weniger Wärmestau = niedrigere Temperaturen an der Hardware = geringerer elektrischer Widerstand = bessere elektrische Eigenschaften

So in ganz grob
Danke dir, macht Sinn :)
Sry ich habs falsch formuliert: Ich meinte die Energie die in Form von Abwärme abtransportiert werden muss. Habs korrigiert
 
Graphen wartet ja nur auf seinen Durchbruch und ich dieser wird in diesen, spätestens am Anfang des nächsten Jahrzehnts geschehen.

Mit der massenhaften und kommerziellen Nutzung von Graphen werden auch die Kosten dieses Rohstoffs mit der Zeit sehr stark abnehmen.

Zumal die Einsatzmöglichkeiten von Graphen scheinbar grenzenlos ist. Auf jeden möglichen Feld der Wissenschaft wird mit Graphen geforscht.
 
Also davon mal abgesehen das dort keine Energie erzeugt wird:
Bessere Wärmeleitung = Weniger Wärmestau = niedrigere Temperaturen an der Hardware = geringerer elektrischer Widerstand = bessere elektrische Eigenschaften

So in ganz grob

Anzumerken wäre an dieser Stelle noch, dass eine deutlich bessere Wärmeleitung nur relativ zum Gewicht erzielt wurde. Was nicht wirklich überrascht, wenn man ein Schwermetall durch Carbonwerkstoffe ersetzt. Man kann somit aber nur die Kühlung von Rechenzentren verbessern, bei denen bislang das Gewicht der Racks limitierend war (nein, mir wäre so etwas auch nicht bekannt). Die Wärmeleitung pro Volumen scheint sich dagegen kaum zu verbessern; man kann also nicht innerhalb einer gegebenen Kühlergröße eine deutlich bessere Performance erreichen.
 
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