Advanced MLC: Angepasste Firmware für besseren MLC-Speicher auf Kosten der Kapazität

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Der taiwanische Hersteller von DRAM sowie NAND-Flash-Speicher ATP, vorwiegend im professionellen Einsatzbereich tätig, hat eine neue Flash-Lösung in Form von Advanced MLC angekündigt. Per Firmware soll dabei SLC-Speicher simuliert werden, indem nur noch das erste Bit einer Zelle beschrieben wird. Das Resultat: Bessere (Schreib-)Performance, höhere Lebensdauer, allerdings auch eine Reduzierung der Kapazität.

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Eigentlich eine vernümpftige idee.Nur jetzt ist die Frage wieviel Prozent vom Gesamtspeicher dabei flöten geht.Sollte das im rahmen bleiben wäre das
eine sinnvolle maßnahme.
 
AW: Advanced MLC: Angepasste Firmware für besseren MLC-Speicher auf Kosten der Kapazität

Nur jetzt ist die Frage wieviel Prozent vom Gesamtspeicher dabei flöten geht.

Prinzipiell wenn man statt 2 Bits nur ein Bit in eine Zelle schreibt 50%.
In der Praxis wirds wohl etwas weniger sein weil man das OverProvisioning entsprechend deutlich niedriger ansetzen kann aber ich schätze mal dass beispielsweise aus einer 480GB-SSD da eine 256GB-SSD wird.

Sinnvoll halte ich das auch nur für einen sehr sehr kleinen Teil von Usern, die Hunderte von GB pro Tag schreiben wollen - für 99% der SSD-User reichen auch normale MLC-Zellen was die Schreibvolumina angeht mehr als aus. Und das eine Prozent das mehr schreiben will kauft ne 850Pro mit vNAND oder eben eine kaum teurere Server-SSD die Tausende von Terabyte TBW garantiert.
 
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