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  1. #11

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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    Zitat Zitat von razerman666 Beitrag anzeigen
    Be war nicht schlecht, leider hatte es schlechte Werbung und einfach zu schlechte Unterstützung der damals gängigen Hardware, da die Systemanforderungen sehr hoch waren. Ich erinnere mich noch, das es mal eine Sendung auf West3 gab, da wurde es kurz vorgestellt. Die Schwerpunkte waren halt, das Be mehr für Audio und Video zugeschnitten war. Und es kam wie es kommen musste. Selbst IBM´s OS2 konnte sich nicht durchsetzen.
    Ich erinner mich da ein bischen anders... BeOS war extrem Leistungsfähig, da im Gegensatz zu Win bei Null angefangen wurde zu programmieren. Keine Abwärtskompatibiliät etc.pp. Die beiden Wolfgangs, ich glaube, dass war die Sendung die Du meintest, "WDR Computer Club", hatten damals 4 Videos parallel abgespielt und es lief absolut flüssig. Von der GUI war BeOS damals nicht allzuweit von XP entfernt, zu der Zeit müßte 3.11 aktuell gewesen sein.

    Problem, warum es sich nie durchsetzen konnte, war nicht die Qualität. Das Publikum wollte Win, die PCs waren dann halt mit Win ausgestattet. Das Schicksal von OS/2 / Warp, NeXT etc.pp. war eigentlich identisch, es kam nie zum "Massendurchbruch".

    Erst Linux konnte sich als Alternative durchsetzen, das geldverdienen (müssen) war dort nachrangig und nicht an erster Stelle des Geschäftsmodells. In absoluten Zahlen führt Linux auf dem Desktop immer noch Nischendasein, auf Servern sieht es anders aus.

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  2. #12

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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    Habe BeOs auch noch im Regal liegen.
    Von Zeit zu Zeit, wische ich mal den Staub runter.
    Trennen kann ich mich davon nicht, auch wenn´s nie mehr zum Einsatz kommt.

  3. #13

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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    naja, das Problem von Linux ist auch heute die Kompatibilität und die fehlende Unterstützung seitens der Software.

    Ich hätte bei uns in der Firma gerne über Linux nachgedacht, aber letztendlich scheiterte dies an der fehlenden Unterstützung der DATEV Systemplattform.
    Das gleiche Schicksal erreilte nunmal auch BeOs, OS2Warp und alle anderen.

    Der einzige Unterschied warum Linux noch nicht weg ist, ist, dass es fast alles Systeme sind bei denen keiner aufs Geld schaut, viele sind ja einfach nur da und werden von Usern verbessert. Die anderen Systeme hatten nunmal immer noch eine Gewinnerzielungsabsicht dahinter, das würde auch heute bei Linux wohl kaum gut gehen.

  4. #14

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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    Zitat Zitat von BigBoymann Beitrag anzeigen
    Der einzige Unterschied warum Linux noch nicht weg ist, ist, dass es fast alles Systeme sind bei denen keiner aufs Geld schaut, viele sind ja einfach nur da und werden von Usern verbessert. Die anderen Systeme hatten nunmal immer noch eine Gewinnerzielungsabsicht dahinter, das würde auch heute bei Linux wohl kaum gut gehen.
    Ähm, kleines Zitat:
    Zitat Zitat von http://apcmag.com/linux-now-75-corporate.htm
    The most striking aspect of the analysis, however, was where those lines of code originated from. 18% of contributions to the kernel were made without a specific corporate affiliation, suggesting true volunteer efforts. An additional 7% weren't classified. The remainder were from people working for specific companies in roles where developing that code was a major requirement. "75% of the code comes from people paid to do it," Corbet said.

    Within that field, Red Hat topped that chart with 12%, followed by Inte with 8%, IBM and Novell with 6% each, and Oracle 3%. Despite the clear commercial rivalry between those players, central kernel development worked well, Corbet noted.
    Red Hat und Novell machen sicherlich einen Großteil ihres Umsatzes (Red Hat: 750 Millionen-, Novell: 862 Millionen US-Dollar) mehr oder weniger direkt mit Linux. Bei IBM ist es vielleicht eher beim Verkauf von Supercomputern und Rechenzentren inkludiert.

    Wenig ist es jedenfalls nicht, und es zeigt klar das man mit bzw. um Linux Geld machen kann. Verglichen mit den 62 Milliarden Umsatz von Microsoft ist es zwar nicht extrem viel, aber die haben ja auch Produkte neben Windows.
    OS: Debian Lenny CPU: Core 2 Duo E4500 2,2GHz@3,1GHz 1,325V@1,425V | cooled with: Scythe Andy Samurai Master | Mainboard: Gigabyte GA-P35-DS3 | Graka: PowerColor Radeon HD4850 | cooled with: AC Accelero S1 | RAM: 2x 1024MB Aeneon DDR2-800 | Soundkarte: Audigy 2ZS | Festplatten: 1TB Samsung, 500GB Samsung | Netzteil: Enermax EG460AX | Case: LianLi PC-G50b | Maus: Logitech MX510 | Tastatur: Logitech Media Keyboard | Headset: Sennheiser PC150 | Monitor: BenQ V2400W |

  5. #15
    Gast20141127
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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    Ohja BeOS.
    Ich hab hier noch eine CD mit 5PE Max Edition V3 rumliegen

    Dem IE hab ich aber, seit ich online bin (1999), schon andere Browser wie den Netscape Navigator bzw. Opera vorgezogen.
    Und daran hat sich bis jetzt nichts geändert, außer dass Netscape mittlerweile Firefox heißt.

  6. #16
    Avatar von Rollora
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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    eine Reduzierung einer Grakaserie/Architektur ist jetzt schon "retro" genug um hier einen Eintrag zu bekommen, ja?
    Zitat Zitat von Incredible Alk Beitrag anzeigen
    Die Stasi hätte Freundentränen in den Augen heutzutage - damals musste man aufwendig Wanzen verstecken und extreme finanzielle Mittel aufbringen um massenhaft Leute abzuhören. Heute installieren die Leute ihre Wanzen selbst, kümmern sich um die Verbindung und zahlen alles auch noch selber. Genial.

  7. #17
    Avatar von mickythebeagle
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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    Zitat Zitat von rabe08 Beitrag anzeigen
    Ich erinner mich da ein bischen anders... BeOS war extrem Leistungsfähig, da im Gegensatz zu Win bei Null angefangen wurde zu programmieren. Keine Abwärtskompatibiliät etc.pp. Die beiden Wolfgangs, ich glaube, dass war die Sendung die Du meintest, "WDR Computer Club", hatten damals 4 Videos parallel abgespielt und es lief absolut flüssig. Von der GUI war BeOS damals nicht allzuweit von XP entfernt, zu der Zeit müßte 3.11 aktuell gewesen sein.

    So war es.
    BeOS war rein 32 Bit , es hatte nie die Altlast 16 Bit Abwärts mit sich !
    Es war zu seiner Zeit gefühlte 250% Schneller als Windoof.
    Aber wie es nun mal so ist, das Monopol hatte & hat nun mal MS.
    Aber abwarten, sollte Steam das echt durchziehen und immer mehr Games auf Linux bringen, wer weiss
    System :AMD Ryzen Threadripper 2990WX ; Thermalright Silver Arrow TR4 ; ASRock X399 Taichi ; 64GB GSkill DDR4 ; 512GB Samsung 960Pro ;
    2X
    x Samsung 1TB 960Evo ; 2x 8TB WD-RED ; AMD RX560 4GB;HAF 932 ; be quiet! DARK POWER PRO 11 850W - HAF 932


  8. #18
    Traxx Amiga Ep
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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    Zitat Zitat von mickythebeagle Beitrag anzeigen
    So war es.
    BeOS war rein 32 Bit , es hatte nie die Altlast 16 Bit Abwärts mit sich !
    Es war zu seiner Zeit gefühlte 250% Schneller als Windoof.
    Aber wie es nun mal so ist, das Monopol hatte & hat nun mal MS.
    Aber abwarten, sollte Steam das echt durchziehen und immer mehr Games auf Linux bringen, wer weiss
    Das Windows 16bit Kompatibel blieb (in der 32bit variante) ist daraufzurück zuführen das vorher Windows 3.x (erstmals Protected Mode,darufhin der durchbruch) auf den
    Markt gekommen ist. Windows musste Kompatibel sein um den Erfolg zu sichern. Millionen von Anwender hatten Windows 3.x. Wegen dem 16bit teil ist Windows95 verspätet
    auf dem Markt gekommen. Die Entwickler haben Monate lang 16bit Anwendungen getestet. Das hat nichts mit Altlast zu tun.
    Das war ein Feature von Microsoft.

    Nachzulesen in Barbarians LED, Microsoft von innen betrachet. Dieses Buch lege ich jeden mal ans Herz.
    Selbst Balmer wird in dem Buch von den Entwicklern als Technik Trottel dargestellt weil der keine Ahnung von der Materie hat.

  9. #19
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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    Zitat Zitat von Traxx Amiga Ep Beitrag anzeigen
    Das Windows 16bit Kompatibel blieb (in der 32bit variante) ist daraufzurück zuführen das vorher Windows 3.x (erstmals Protected Mode,darufhin der durchbruch) auf den
    Markt gekommen ist. Windows musste Kompatibel sein um den Erfolg zu sichern. Millionen von Anwender hatten Windows 3.x. Wegen dem 16bit teil ist Windows95 verspätet
    auf dem Markt gekommen. Die Entwickler haben Monate lang 16bit Anwendungen getestet. Das hat nichts mit Altlast zu tun.
    Das war ein Feature von Microsoft. ...
    Ja, die ewigen Altlasten, die M$ wegen der geforderten Kompatibilität mitschleppen muss... Alle PC-Zeitschriften schreien ja auch auf, wenn irgendein geliebtes Uralt-Programm nicht mehr läuft. Das 16-bit-Subsystem wurde doch auch erst mit Windows 7 eingestellt, wenn ich mich nicht irre...

    Das Ergebnis ist ein Betriebssystem, dass, wenn ich das mal mit MacOSX vergleiche, sich stets träge, ruckelig und unelegant anfühlt. Apple war da schon immer radikaler und hat die Unterstützung für altere Programme schnell abgekündigt, wenn neuer Architekturen eingeführt wurden. Rückblickend möchte ich sagen: Das war gut so!
    Ryzen 5 1600X, Geforce 1070Ti, Samsung EVO 850, 3x4 TB EcoGreen WD-EARS-HD, 16GB RAM, Win10

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  10. #20
    Avatar von ruyven_macaran
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    AW: Das Ende von BeOS (PCGH Retro 16. August)

    16 Bit ist auch in der 32er Variante von Windows 8 noch verfügbar. Nur für die x86-64 Versionen von XP/Vista/7/8 hat Microsoft darauf verzichtet, die Unterstützung für drei Systeme zu implentieren => die können 64 Bit anstelle von 16 Bit .
    Und wenn dir diese Kompatibilität egal ist, warum nutzt du überhaupt Windows? Oder auch nur x86? Die einzige Stärke von Wintel ist die Kompatibilität, alles andere ist mittelmäßig bis schlecht.

    @MacOS: Kann ich nicht bestätigen. Unter Last hängt MacOS genauso, umgekehrt ist mein 7 ohne Last kein Bißchen träge. Das einzige, was etwas länger flüssig bleibt, sind Veränderungen an Fenstern. Aber das liegt schlichtweg an der Trennung zwischen GUI und OS: Die Fenster sind nur Texturen auf dem Desktop, da kann die Grafikkarte die Darstellung alleine erledigen - sobald man tatsächlich damit arbeiten will, muss man aber eben doch wieder auf die CPU warten.
    Und Kompatibilität wird übrigens auch bei Apple nicht ganz so klein geschrieben. Die hatten längere Zeit eine kompletten PowerPC-Wrapper integriert, um alte Anwendungen am Laufen zu halten.
    PCG&H-Statistik: 25235 Post, 380 Threads, 17091 Antworten (0,677/Post, 44,876/Thread) since 18:04, 26.09.2001

    [Langzeittagebuch]Vom Flugzeug zum 0db-Wakü-PC; 31.8.11: Stufe 4.0 Fanless

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