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  1. #31

    AW: Audio-Gadget: Tragbare Kassettenspieler vor Comeback

    Zitat Zitat von Casurin Beitrag anzeigen
    Ja, sehr teure Können an normale Transistorverstärker rankommen. Sie klingen anders und werden von denen die sich wirklich damit auskennen wegen ihrer charakteristischen 'schwächen' geschätzt - weil eben diese Verzerrungen für denjenigen gut klingen.
    Daran zweifelt ja auch keiner.


    Das ist schlichtweg falsch da es physikalisch unmöglich ist: CDs können den Ton genauer speichern als Menschen es (Sinnvoll) wahrnehmen können: Von leiser als Atemgeräusche bis zu permanenten Hörschaden in wenigen Minuten - gleichzeitig, von Infraschall bis zur Hörgrenze. Das ist selbst bei perfekten Schallplatten nicht möglich. Diese könnten zwar genauso gut wie eine gute Mp3 (und damit deutlich besser als die 128 kbit oder Schrott 96kbit) klingen, aber der Ton ist schon mal durch die Amplitudenkomprimierung nicht mehr so genau vorhanden, mal abgesehen von der deutlich niedrigen Grenzfrequenz.


    Analoge Medien können einem durchaus besser gefallen, objektiv aber sind sie nicht so genau und können diese Qualität auch nicht erreichen, und übertreffen von Perfektion (in Relation zur menschlichen Wahrnehmung) ist halt auch nicht möglich.
    (Es gibt ja auch schon genügen doppel-blind test bei denen selbst Zertifizierte Audioexperten den unterschied zwischen Highend Röhrenverstärkern und halbwegs guten Tranis nicht erkennen können.)

    Für Aufnahme oder Verarbeitung gelten diese Limitierungen nicht, nur für das Endprodukt das man auch hören will.
    CDs können weder Infraschall wiedergeben, während der nahe Infraschall für SPs ein Leichtes ist. Das ist, bei entsprechend alten rein analogen Aufnahmen, guter Plattenqualität und entsprechender Anlage tatsächlich auch ein wortwörtlich spürbarer Vorteil. LPs können einem den Magen schon bei gehobener Gesprächslautstärke massieren, während CDs echten "Fühlbass" nur durch beinahe schmerzhafte laute Töne im Bereich 20-30 Hz, auf vielen Wiedergabesystemen sogar 40-50 Hz, nachahmen.

    Übrigens sind 96 dB Dynamikumfang zwar besser als real existierende LPs, das volle Spektrum (Hör- bis Schmerzschwelle) eines gesunden menschlichen Ohres beträgt aber ein Vielfaches davon. Bei 3-4 kHz beispielsweise von -5 bis 135 dB Schalldruckpegel. Selbst "lautes Atmen" bis "bei langer Exposition Hörschäden" dürfte eine CD nicht mit annehmbahren Detailgrad schaffen, schließlich möchte man nicht nur irgendwelche Geräusche an den jeweiligen Enden des Spektrums wiedergeben, sondern feinfühlig die Druckschwankungen von Tönen alle paar Microsekunden abspeichern.

    https://www.pcgameshardware.de/Neue-...siert-1283923/

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  2. #32
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    AW: Audio-Gadget: Tragbare Kassettenspieler vor Comeback

    In den 80´ern und Anfang der 90´er hatten wir auch Walkmans.
    Dann kamen die ersten Discmans.
    Allerdings habe ich überhaupt keine Kasetten mehr. Auch keine LPs.
    Die Zeiten haben sich geändert und heutzutage höre ich nur noch CDs und meistens MP3´s.
    AMD R7 2700X | Asus X470-F Gaming | 16GB Corsair 3000Mhz CL16 | Sapphire Nitro RX580 8GB | 1TB Samsung Evo 860 | 1 TB WD Blue | Be Quiet E11 550W | Fractal Design Define C | LG 24" FHD 144Hz
    Meine kleine Computer-History: hier

    "Es ist nicht wichtig, wie langsam du gehst, sofern du nicht stehen bleibst." - Konfuzius


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