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  1. #11

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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Zitat Zitat von DKK007 Beitrag anzeigen
    Wobei im Artikel ein Fehler ist. Bei 50 Hz, ist genau alle 1/50s die Spannung negativ. Das lässt sich aber mit einer recht einfachen Diodenschaltung und einem Kondensator gleichrichten.
    Und dann kommt man eben bei den 100Hz, die im Artikel genannt sind, raus. Nur wenn man sichden Brückengleichrichter (4 Dioden) spart und nur eine Diode nimmt, dann landet man bei 50Hz.
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  2. #12

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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Zitat Zitat von PCGH_Torsten Beitrag anzeigen
    Das Problem ist sogar noch schlimmer als im Artikel angedeutet: Einige LED-Lampen, arbeiten mit Schaltungen, die nur einen Durchgang der Wechselspannung arbeiten und somit eine mit 50 Hz und langen "Aus"-Phasen gepulste Spannung ausgeben. Vor allem viele billige E14-Fadenbirnen sind an der Grenze zum Stroboskop.
    An den 50 Hz Lampen nehme ich das Flimmern sichtbar wahr. Wie halten die Leute das aus?

    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Und dann kommt man eben bei den 100Hz, die im Artikel genannt sind, raus. Nur wenn man sichden Brückengleichrichter (4 Dioden) spart und nur eine Diode nimmt, dann landet man bei 50Hz.
    Mit Kondensator zur Glättung würde da schon reichen. Die billigen Lampen sparen sich den aber.
    Am besten wäre natürlich die LEDs per PWM im Kilohertz Bereich zu steuern. Dann wär da nichts mehr mit menschlich irgendwie wahrnehmbarem Flimmern

  3. #13
    Arkintosz
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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Es wäre auch nett, wenn die EU statt nur auf den Energieverbrauch pro Photon zu achten, bei Leuchtmitteln die krebserregende UV-Strahlung fest begrenzen würde und verpflichtende Angaben zur Farbwidergabe machen würde.

    Schon bei den quecksilberhaltigen Energiesparlampen ist man aus meiner Sicht sehr naiv mit der Gesundheit des Volkes umgegangen, das gleiche bei der Vergabe von Funkfrequenzen und der Zulassung von giftigen Substanzen für die Agrarwirtschaft.
    Das kann so auf gar keinen Fall weiter gehen, es muss in dem Bereich ein grundlegender Sinneswandel passieren. Immerhin ist die Bekämpfung des Flimmerns ein klarer Schritt in die richtige Richtung. Ich erhoffe mir von der EU in Zukunft noch mehr Verbraucherschutz, aber vor allem dort, wo er besonders wichtig ist.

  4. #14

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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Zitat Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
    Mit Kondensator zur Glättung würde da schon reichen. Die billigen Lampen sparen sich den aber.
    Ein Kondensator kann nicht alles überbrücken (jedenfalls nicht bei einer sinnvollen Dimensionierung), es bleibt bei den 100Hz, auch wenn es nicht so schlimm ist.

    Zitat Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
    Am besten wäre natürlich die LEDs per PWM im Kilohertz Bereich zu steuern. Dann wär da nichts mehr mit menschlich irgendwie wahrnehmbarem Flimmern
    Das beste ist ein Schaltnetzteil, dass die LEDs mit einer möglichst konstanten Gleichspannung versorgt. Das kostet allerdings etwas und ist obendrein noch relativ groß, deshalb ist es nicht so beliebt (eher wenige geben für ihre LEDs 10€ und mehr aus).
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  5. #15
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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Ja mich stört das Flimmern massiv, hab die LEDs dann vorerst wieder durch traditionelle Lampen ersetzt, Gut, dass das angegangen wird
    Zitat Zitat von Incredible Alk Beitrag anzeigen
    Die Stasi hätte Freundentränen in den Augen heutzutage - damals musste man aufwendig Wanzen verstecken und extreme finanzielle Mittel aufbringen um massenhaft Leute abzuhören. Heute installieren die Leute ihre Wanzen selbst, kümmern sich um die Verbindung und zahlen alles auch noch selber. Genial.

  6. #16

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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Wie sieht das denn dann bei LEDs in Displays aus? Meine Frau hat oft plötzlich Kopfschmerzen und andere im Artikel genannte Symptome. Könnte man man das sogar auf die Technik zurückführen? Oder gilt das primär für Leuchtmittel?

    Hab nen Samsung 4K TV, Samsung 4K Monitor und n n S8Plus Smartphone, weiss jemand von Euch ob es da Erfahrungswerte gibt bezüglich 100Hzflimmern bzw Stopoeffekten?

  7. #17

    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Zitat Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
    An den 50 Hz Lampen nehme ich das Flimmern sichtbar wahr. Wie halten die Leute das aus?
    Keine Ahnung. Ich habe derartige Exemplare nach 20 Minuten Test direkt wieder entsorgt/zurückgebracht. Aber ich erinnere mich noch aus CRT-Zeiten, dass die Flimmeranfälligkeit stark Personenabhängig ist. Viele Leute waren mit 50-Hz-Fernsehern zufrieden (zugegebenermaßen mit lang nachleuchtendem Phosphor), ich habe den Unterschied zwischen 85 und 100 Hz sofort wahrgenommen.


    Zitat Zitat von Fox-RLP- Beitrag anzeigen
    Wie sieht das denn dann bei LEDs in Displays aus? Meine Frau hat oft plötzlich Kopfschmerzen und andere im Artikel genannte Symptome. Könnte man man das sogar auf die Technik zurückführen? Oder gilt das primär für Leuchtmittel?

    Hab nen Samsung 4K TV, Samsung 4K Monitor und n n S8Plus Smartphone, weiss jemand von Euch ob es da Erfahrungswerte gibt bezüglich 100Hzflimmern bzw Stopoeffekten?
    Das gilt auch für Hintergrundbeleuchtungen und ist nicht einmal auf LEDs beschränkt. Auch CCFL-Backlights können flimmern. Problematisch ist hierbei weniger die Stromversorgung, da quasi immer ein Schaltnetzteil mit sauberer Gleichspannung zwischengeschaltet ist, aber es wird immer wieder PWM zur Dimmung eingesetzt. Arbeitet man hier mit einer zu geringen Schaltfrequenz, flimmert das Backlight bei niedriger Helligkeit deutlich sichtbar. Eine einfache Methode zur Feststellung ist ein zwischen zwei Fingern schnell geschwenkter Bleistift vor dem Display:

    Normalerweise sollte unser Auge einen gleichmäßigen Schmier wahrnehmen, wenn sie ein Objekt schnell vor hellem Hintergrund bewegt. Pulsiert der Hintergrund aber, sieht man den Schatten des Stifts nur in den Momenten maximaler Helligkeit deutlich, dazwischen zum Teil gar nicht, sodass sich ein abgestuftes Bild der Bewegung ergibt. Bei 100 Prozent Helligkeit verschwindet dies dann oft, da die LEDs dann durchgängig leuchten.

    Ein Sonderfall bei TVs und Gaming-Monitoren sind übrigens Techniken zur Optimierung der Bewegtbildwidergabe: Um den unscharfen Bildeindruck beim Wechsel von einem Frame auf den nächsten auszublenden, wird das Backlight absichtlich abgeschaltet. Normalerweise nur ab 100 Hz aufwärts, sodass der Effekt für die meisten Menschen nicht wahrnehmbar sein soll, aber 100 Hz sind eben noch nicht 100 Prozent flimmerfrei.

  8. #18
    Avatar von DKK007
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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Das beste ist ein Schaltnetzteil, dass die LEDs mit einer möglichst konstanten Gleichspannung versorgt. Das kostet allerdings etwas und ist obendrein noch relativ groß, deshalb ist es nicht so beliebt (eher wenige geben für ihre LEDs 10€ und mehr aus).
    Wobei man auch einfach ein großes 12 V DC Netzteil im Haus verbauen kann und damit dann alle Lampen und die Consumerelektronik versorgt. Schließlich laufen die ganzen PCs, Monitore usw. auch alle mit 12V DC.

    Damit würde man einen Haufen Netzteile sparen.
    PC: CPU: i7-4770K @3.5GHz, MB: ASUS Z87-Pro, RAM: 20GiB, NT: bq Straight Power E9 CM 580W, GPU: Sapphire RX580 Nitro 8 GiB, Win7 Ultimate (64bit) + OpenSuse 13.1 (64bit)
    2. PC: CPU: R9-3900X, bis 4,54 GHz, MB: ASUS X570 TUF, RAM: 32GiB, NT: bq Straight Power E10 400W, GPU: Gigabyte GTX1050ti G1 Gaming 4 GiB, Gehäuse: R5 PCGH, Win10 LTSC (64bit)
    Laptop: ASUS Pro P55VA, CPU: i5-3210M @ 2x2,5GHz, RAM: 8GiB, HD4000, Win10 + Linux Mint 19.1 Cinnamon

  9. #19
    Avatar von Terracresta
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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Also ich sehe bei den meisten Leuchtstoffröhren Flimmern und das hat sich auch in den letzten Jahrzehnten nicht gebessert. Wo sind da die Vorschriften und Verbote, die den Verkauf solcher Leuchtmittel verbieten?
    Generell nehme ich Flimmern schnell wahr, vor allem wenn etwas im Augenwinkel liegt, aber bei unseren LED Leuchtmitteln, welche wir überall in der Wohnung verwenden, ist es mir noch nicht aufgefallen. Selbst wenn es sich nicht um (zumindest offizielle) Markenware handelt.

    Es gibt viele Sachen, die gesundheitsschädlich sind, aber wo nicht durchgegriffen wird. Vor allem wenn es um die Gesundheit von Arbeitnehmern geht (z.B. bei Hitzewellen).

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  10. #20
    Avatar von Cuddleman
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    AW: Lampenflimmern durch LEDs: Für manche Menschen gesundheitsschädlich

    Warum soll diese flimmerfreie LED-Beleuchtung, als einziges eingeschränkt, bzw. verboten werden.
    Leuchtreklamewände im Außenbereich, LED-Autoscheinwerfer, Ampelsignale, Eisenbahnlichtsignale und vieles mehr wird mit der verschleißärmeren Methode des PWM, oder mit anderen Verfahren am flimmern gehalten.
    das meiste nimmt kaum einer wahr, aber die daraus folgenden Beschwerden, die auch auf andere Ursachen zutreffen können.
    Nur, ob ich ein Leuchtmittel mit Konstanter Strom-/Spannungsversorgung, oder durch Modulation über eine Frequenz ansteuere, sind letztlich auch Kosten die sehr unterschiedlich hoch ausfallen.
    Höherer Verschleiß bedarf frühzeitigen Leuchtmittelaustausch, also auch mehr Leuchtmittel die Verfügbar sein müßen, was wiederum auch ein höherer finanzieller Mehraufwand in einem bestimmten Lebenszeitraum bedingt.
    Man muß sich endlich mal mit Weitsicht auf einen sinnvollen Kompromiß einlassen, wenn man okonomische, ökologische, gesundheitliche und finanzielle Aspekte ins Verhälniß setzt.
    Der Aspekt der Lichtverschmutzung, weil an jedem erdenklichen Gerät irgend eine Lampe brennt, auch wenn man es nicht gerade aktiv benutzen muß, oder Licht dauerhaft etwas beleuchtet, ohne das es jemand benötigt, wiegt sehr viel schwerer, so das man sich über diesen Punkt viel mehr Gedanken machen sollte, denn wenn man da die Sparschere ansetzt, flimmerts nur noch da, wo es auch genutzt wird und das belastet in sehr vielen alltäglichen Bereichen die Gesundheit wesentlich weniger, fast vernachlässigbar!
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