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  1. #21
    Avatar von DOcean
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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    jaja die Gehrungen kleiner Tipp -> Ein ungewoehnlicher Kleiderschrank – Teil 2
    (Gehrung auf 45,5° sägen sorgt für eine geschlossene Kante )

    cool das du das alles so genau beschreibst (inkl deiner kleinen Fehler )
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    HILFE bei PC-Problemen ???

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  2. #22

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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    Zitat Zitat von DOcean Beitrag anzeigen
    jaja die Gehrungen
    Danke, jetzt weiß ich auch, wie man es nennt. Die Kanten sind aber eh per Hand bearbeitet, also hätte ich da einfach steiler arbeiten müssen. Das Gehäuse wird jetzt übrigens Stück für Stück zusammengesetzt
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  3. #23
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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    Ich bin wirklich begeistert! Sowohl von dem ersten Case als auch von dem neuen was du gerade am bauen bist. Von mir gibts auf jeden Fall ein Abo!
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  4. #24

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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    Kleiner Zwischenstand: Der Zusammenbau verursacht doch noch so einige Probleme. Immer wieder mal habe ich einzelne Teile getrennt und geschliffen, weil ich nicht zufrieden war. Eigentlich wollte ich dann auch noch ein Tagebuch in Videoform machen, allerdings sind mir nun einige Videodateien dafür flöte gegangen. Läuft alles nicht gerade so, wie es soll.

    Im Übrigen wird mein Rechner heute zwei Jahre alt. Vor genau zwei Jahren habe ich meinen Rechner zum ersten mal in Betrieb genommen, damals noch auf einem Benchtable, weil Mindfactory ja keine GPU liefern wollte. Ich hatte gehofft heute schon fertig zu sein, allerdings haben sich so einige Dinge nun verzögert.
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  5. #25

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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    4. Der Zusammenbau

    Es hat lange genug gedauert, aber es hat sich gelohnt. Also macht es euch bequem und erfahrt alle Neuigkeiten über meinen Gehäusebau. Lange Zeit schien der Bau pausiert zu sein, denn es gab mehr Probleme als erwartet. Aber dazu am Ende mehr, denn obwohl der Zusammenbau noch nicht zu 100% abgeschlossen ist, kann ich bereits ein Fazit ziehen und aus gemachten Erfahrungen lernen.

    Für den Zusammenbau war allerlei Werkzeug hilfreich, um alle Teile an Ort und Stelle zu halten. Mit Metallwinkeln und Schraubklemmen konnte ich zwar an den meisten Stellen rechte Winkel sicherstellen, aber dennoch passte es an der einen oder anderen Stelle später doch nicht mehr.
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    Die Bodenplatte sollte mir als Grundlage dienen, auf die ich dann die Rückwand geleimt habe. Es hat sich dann als vorteilhaft herausgestellt der Reihe nach Netzteilabdeckung, Mittelboden und Mainboardtray hinzuzufügen. Dies war hin und wieder mit kleinen Schwierigkeiten verbunden, vor allem der Mainboardtray zeichnete sich dadurch aus, dass er sich in der Mitte recht deutlich in die Mitte bog. Aber das war alles nichts, was man nicht durch ein paar festgeklemmte absolut gerade Werkstücke gerade biegen könnte.

    Das wirkliche Problem trat erst dann auf, als ich die Vorderwand einsetzen wollte. Auf einmal schien nichts mehr zu passen. Wenn ich sie anhand der Bodenplatte ausrichtete, passten die Kanten von Tray etc. nicht mehr. Richtete ich sie anhand besagter Kanten aus, passte die Platte an der Bodenplatte nicht mehr. Ich war ziemlich ratlos, zumal überall sonst fast immer der rechte Winkel und alle Abstände eingehalten wurden.

    Insgesamt habe ich jedes einzelne Teil mindestens sieben Mal wieder entfernt und neu verleimt. Ohne Erfolg. Frustriert stellte ich das Projekt erst mal eine Woche in die Ecke. In der Zwischenzeit war ich mit meiner besten Freundin Kaffee trinken. Als Tochter eines gelernten Schreiners gab sie mir den entscheidenden Tipp: "Holz ist etwas lebendiges. Man kann noch so gut nach Plänen arbeiten, beim Zusammensetzen kommt trotzdem nicht ohne Anpassen der Einzelteile weiter." Und sie hatte recht, gerade bei so dünnem Holz wie bei mir (6mm Buche, 5-lagig).

    Also ging es weiter mit dem Begradigen und Anpassen diverser Kanten, bis es endlich ohne Spannung saß. Die obere Platte zu verkleben war dann nur noch ein Klacks. Und bevor ich es mir anders überlegte, kamen noch schnell der Carrier für den HDD-Cage und die Dreiecke für die Ecken hinein, an denen die Seitenwand verschraubt werden sollte. Damit ich das alles nicht doch wieder auseinander nehme. Der Holzleim ist zwar für dauerhafte Befestigung mehr aus ausreichend geeignet, wenn man es drauf anlegt bekommt man ihn aber auch recht gut wieder entfernt.

    Vor wenigen Stunden habe ich dann noch fix die Seitenwand angepasst, so dass sie nun auch zufriedenstellend passt. Man muss schon sagen, dadurch dass sie von allen Seiten von anderen Wänden eingefasst wird, sieht das Gehäuse um Längen besser aus als wenn man die Platte stumpf auf die Seite schraubt. In der Zwischenzeit des Baus habe ich schon mal getestet, wie gut ein Board hineinpasst.
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    Das verwendete Board dürfte aus der Zeit um 2002 stammen. Es ist ein Sockel-A-Board im ATX-Formfaktor. Da die obere Platte zu dem Zeitpunkt noch nicht verbaut war, ragte das Board daher nach oben aus dem Gehäuse hinaus. Die Test-GPU ist übrigens eine GeForce FX 5200 für den AGP-Slot. Im Gegensatz zum Föhn, der FX 5800 Ultra, läuft dieses Exemplar aber passiv.

    Nun geht es endlich weiter mit dem Umzug. Die Gelegenheit eignet sich ideal für einen verspäteten Frühjahrsputz. Da man in dem engen Gehäuse selten dazu kommt mal Staub zu wischen, war das auch mal dringend nötig. Der Kühler wirkt viel zu groß für das kleine Board, später im Gehäuse fällt das aber kaum noch auf.
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    Aber ich will euch ja nicht langweilen, sondern endlich das neue Gehäuse samt Hardware präsentieren. Bilder sagen doch viel mehr als Worte. In dem einen oder anderen Bild hat man es vielleicht schon gesehen, die GPU hängt an der Front etwas herunter, so wie es ja fast immer ist. Hier wird wohl noch eine Halterung von unten nachhelfen müssen. Das kommt gleich auf die ToDo-Liste.
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    Na, zu viel versprochen? Ich bin ja trotz der Probleme ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis. Natürlich gibt es jetzt noch einen Vergleich mit dem alten Gehäuse. Es brachte gut 6,2 kg auf die Waage, der Neubau schafft es sogar auf 7,2 kg. Insgesamt ist das Gehäuse nun breiter und flacher, zudem etwas kürzer. Vor allem durch das etwa 1 mm dickere Holz hat das Gehäuse etwas an Masse zugelegt.
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    Wie geht es nun weiter?
    Wie bereits angesprochen muss die GPU von unten stabilisiert werden. Als nächstes stehen dann eine Seite aus Glas und eine Abdeckung für die Front auf dem Plan. Zusammen mit ein paar Staubfiltern sollte das Gehäuse dann jedem frei verkäuflichem mehr als ebenbürtig sein. Ich werde hier natürlich weitere Updates posten, bis es irgendwann zu nächsten Projekt weitergeht.
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  6. #26

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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    Schönes Projekt. Habe auch mal versucht ein Gehäuse aus Holz zu bauen. Nach dem lackieren sah es nicht mehr so gut aus und es ist in die Tonne geflogen. bin gespannt ob der CPU-Kühler genug luft bekommt.

  7. #27
    Avatar von Wasah
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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    Ha! Ich hab keine Email Benachrichtigung bekommen und mich darüber gewundert, das immer noch kein Update kam....

    Cooles Teil!
    Kann die Bilder leider nicht in groß angucken.... GurkenInternet ist zu langsam hier.

    Ja die Erfahrung, das Holz schafft, musste ich leider auch schon häufig machen, da kann man noch so genau arbeiten, nachbessern muss man meistens! Kannst auf jedenfall stolz auf das Ergebnis sein! Da ist ein deutlicher Fortschritt zum ersten Case erkennbar.
    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum du zweimal fast das identische Case gemacht hast, aber das hat wohl die Planung deutlich vereinfacht. Bei einem neuen Konzept hätten sich wahrscheinlich neue Fehler eingeschlichen...

    Bei mir hängt die Grafikkarte auch zu weit durch... Mal schauen, wann ich aus dem ersten Case nen Bücherregal mache und mein neues baue!

    War die Gehrung schwierig? Denkste man bekommt man das auch mit dickeren Material gut hin?
    Sieht nämlich richtig gut aus und wollte ich ja bei meinem Case auch machen, hab mich aber nicht dran getraut....

    Hgw zum Case auf jedenfall!
    "Bloß weil du keine Freundin hast? Ohje, wenn man aus diesem Grund das Spiel nicht mehr spielt, steht Dungeons & Dragons auf verlorenem Posten."-Sheldon Cooper

  8. #28

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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    Zitat Zitat von Wasah Beitrag anzeigen
    Ha! Ich hab keine Email Benachrichtigung bekommen und mich darüber gewundert, das immer noch kein Update kam....
    Und ich hab mich schon gewundert, warum hier keiner was dazu schreibt ^^

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum du zweimal fast das identische Case gemacht hast, aber das hat wohl die Planung deutlich vereinfacht. Bei einem neuen Konzept hätten sich wahrscheinlich neue Fehler eingeschlichen...
    Ungefähr das wird es sein. Ich wollte schon damals das"perfekte" Gehäuse haben, aber leider gab es das nicht auf dem Markt, also hab ich es selbst gebaut. Das Konzept ich nach wie vor genau das, was ich von Anfang an wollte. Möglichst kompakt, zwei Kammern, Inverted, etc. Ich habe lediglich dort Anpassungen und Änderungen vorgenommen, wo sie dringend nötig waren. Aber keine Sorge, das wird nicht mein letztes Case gewesen sein. Mein Bruder (Konsolero der ersten Stunde) hatte auch überlegt sich einen Rechner zuzulegen, das Case bauen wir dann ggf gemeinsam. Ich hatte ja an ein Gehäuse wie das DAN Case A4 gedacht, denn das ist mein zweitliebstes Konzept. Einfacher wird das aber nicht, im Gegenteil, eher schwieriger weil noch weniger Platz und Toleranz verfügbar ist. Alternativ wird es etwas in Richtung Midi-Tower, dann aber mit dickerem Holz, das macht die Sache stressfreier ^^.

    Bei mir hängt die Grafikkarte auch zu weit durch... Mal schauen, wann ich aus dem ersten Case nen Bücherregal mache und mein neues baue!
    Wegen der GPU schaue ich mal, wie ich das von unten stabilisieren kann. Es darf aber den Ein-/Ausbau der GPU in keinster Weise behindern. Aktuell bin ich Wochenendpendler und nehme den Rechner mit (quasi LAN-Party). Beim Transport entferne ich die GPU lieber. Als Bücherregal taugt mein altes Case leider nicht, dafür ist es zu miserabel gefertigt. Die schlimmsten Stellen wurden von der verbauten Hardware verdeckt . Sollte mein Rechner aber doch noch mal umziehen, macht der aktuelle Bau denke ich sogar was als Bücherständer her, hat auf jeden Fall was besonderes.

    Hgw zum Case auf jedenfall!
    Danke es geht aber schon bald weiter
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  9. #29

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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    5. Seitenpanel und weitere Verbesserungen

    Ich hole den Thread mal aus der Versenkung, denn das Gehäuse ist ja noch nicht fertig. Im vorherigen Kapitel habe ich bereits festgestellt, dass die GPU eine Halterung von unten benötigt. Die Lösung ist simpel wie genial. Da die GPU zwecks regelmäßigen Transportes hin und wieder ausgebaut wird, brauchte ist einen Mechanismus, der stabil ist, aber sich auch häufig und schnell entfernen lässt. Die Lösung: Zwei längliche Holzstücke, die von innen an die Front geklebt werden. Und zwar so, dass eine weitere Platte dazwischen eingeklemmt werden kann und dabei die GPU nach oben drückt. Auch wenn sich die beiden Halteplatten nach dem Verkleben etwas verschoben haben, halten sie auch ohne Gegengewicht die Halteplatte fest genug für einen Transport. Statisch ist das ohnehin kein Problem, weil die GPU sich dann auf die Halteplatte stützt. Dies ist werkzeuglos und verschleißfrei, und somit ideal. Man kann hier auch noch mal sehr schön sehen (das Bild ist leider auf dem Kopf, kann man das hier drehen?), wie eng das Gehäuse ist und wie gut die Komponenten passen. Zwischen Powerknopf (der sogar etwas größer ist als in CAD geplant) und der Kühlerabdeckung der GPU sind noch etwa 2 mm Platz.
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    Weiter geht es mit dem Seitenpanel aus Glas. Final soll dort eigentlich eine 4mm-ESG-Platte eingesetzt werden (Einscheibensicherheitsglas, auch Tempered Glass). So eine Platte kostet dann gerne gleich mal 65€. Ich habe daher zunächst einen Prototypen aus 2mm-Plexiglas angefertigt. Leider hatte diese anscheinend nur eine Schutzfolie, sodass eine Seite schon einige Kratzer hat. Auf dem Schreibtisch fällt das so aber kaum auf. Wer ein Gehäuse mit Echtglas hat, wird das sicher kennen. Auf Fotos sieht man allerlei Fingerabdrücke, doch in echt sieht es halb so schlimm aus.
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    Wie das andere Seitenpanel aus Holz kommt das selbe Prinzip zum Einsatz: Rechtwinklige Dreiecke in den Ecke bieten die Bohrungspunkte. Dies ist wichtig, da diese schnell gegen andere ausgetauscht werden können. Sollte ich nun doch eine Echtglasplatte einsetzen wollen, hätte diese sicher andere Bohrungen (sie würden ein perfektes Rechteck bilden), ohne viel Aufwand kann dies dann adaptiert werden. Aber ehrlich gesagt sieht das Plexiglas weit weniger schlecht aus als erwartet. Möglicherweise lasse ich es auch einfach so. Denn für die Front wäre auch noch mal Glas geplant, was noch mal genau so viel kosten würde. Allein 130€ nur für Glas erscheint mir dann doch recht teuer.

    Aber ich möchte darauf zurückkommen, warum ich überhaupt einen Prototypen angefertigt habe: Das Problem ist wie immer, dass das Gehäuse nicht perfekt ist. Auch bei der Anpassung des Seitenpanels aus Holz mussten die Kanten an die realen Kanten angepasst werden. Effektiv gibt es im Seitenprofil keine rechten Winkel. Die Ecken haben einen Winkel von 90.5° bzw 89.5°. Das war notwendig, denn Holz ist nach wie vor etwas eigenwillig, aber man sieht es von außen gar nicht. Wenn ich nun Glas bestelle, muss dieses ein gutes Stück kleiner sein, damit es passt, denn dieses wird ein perfektes Rechteck sein, während die Seite eher ein Parallelogramm beschreibt.

    An der Front besteht dieses Problem nicht. Hier bin ich nicht durch äußere Kanten eingeschränkt. Als nächstes wird hierfür ein Prototyp entstehen, auch um den Airflow zu testen. Aktuell rechne ich mit einem Abstand von 3-4 mm zwischen Holz und Plexiglas. Die Bohrungen hierfür werden aber final sein, da diese direkt in die Front gehen. Sofern es also einen Echtglas-Nachfolger geben wird, muss dieser exakt die selben Bohrungen aufweisen. Aber wer weiß, vielleicht reicht mir auch hier Plexiglas aus und sie bleiben dauerhaft bzw werden irgendwann durch etwas dickere Plexiglasplatten frei von Kratzern ersetzt. So viel Echtglas regelmäßig zu transportieren bereitet mir ehrlich gesagt auch Sorge.


    Das Seitenpanel hat den Airflow eindeutig verändert. Am hinteren Gehäuselüfter kam bisher nie spürbar wärmere Luft heraus, da sich davor eigentlich nur der CPU-Kühler selbst befindet und dieser bzw die CPU niemals wirklich warm werden. Das hat sich nun geändert. Durch die geschlossene Seite entweicht vor allem die warme Luft der GPU nun durch den Gehäuselüfter, wo dies vorher durch die offene Seite geschah. Ich habe keine expliziten Messwerte. Sicher werden es ein paar Grad Unterschied sein, und das wird sich auch nochmal ändern, wenn vorne auch noch ein Panel ergänzt wird. Da aber sowohl Temperaturen und Lautstärke soweit passen, besteht aktuell noch kein Handlungsbedarf. Ratlos bin ich gerade noch beim Thema Staubfilter. Hinten und unten wird das kein Problem sein, da muss es nur zweckmäßig sein. Vorne würde ein Staubfilter aber entweder über die gesamte Front gehen müssen oder eben nur exakt den kreisförmigen Ausschnitt für den Lüfter abdecken. Einfach einen quadratischen 140er-Filter anzubringen ist keine Option. Wie sähe das denn aus, wenn da einfach so dunkles Quadrat auf dem hellen Holz zu sehen ist? Oben bleibt es sicher so oder so offen. Ein stabiles Mesh als Fingerschutz wäre aber ein Option.


    Wie geht es nun weiter?
    Wenn ich die Zeit habe, vermutlich das Frontpanel die nächste Komponente sein. Allerdings hätte ich auch Lust auf Elektronik-Kleinkram. Mein erster Prototyp hatte einen LED-Strip verbaut. Aber keinen langweiligen RGB-Strip, wie ihn jeder hat, sondern einen, der von HDD-Activity gesteuert wurde, also bei Festplattenaktivität aufleuchtete. Das fand ich damals echt cool, und sowas in der Art hatte ich wieder vor. Nur nicht ganz so hell und nervig, und auf jeden Fall optional abschaltbar.


    Offtopic
    Wer noch weiter lesen will, für den habe ich etwas Offtopic: Ich war letzte Woche nämlich auf meiner ersten LAN-Party, und es war natürlich auch die erste LAN-Party mit diesem Rechner. Die LAN-Party war nicht öffentlich, sondern nur für Unternehmensangehörige + Ehemalige zugänglich, da sie in unseren Konferenzräumen stattfand. Gespielt wurde das 15 Jahre alte Battlefield Vietnam. Zwar waren einige mit ihren eigenen Rechner da, wenn auch diese teilweise etwas betagt waren. Die meisten haben aber entweder an ihrem eigenen oder an einem Firmen-Notebook gespielt, denn das Spiel läuft auf jedem halbwegs alltagstauglichen Notebook. Da somit fast keine PC-Schrauber anwesend waren, fiel auch das Interesse an meiner LAN-Kiste geringer aus als erwartet. Immerhin konnte sich aber einer dafür begeistern, denn er ist selbst hobbymäßig Casemodder und interessiert sich ebenfalls sehr für Hardware (Grüße an Daniel an dieser Stelle ). Nachdem wir mit Team Vietcong historischerweise korrekt den Gesamtsieg erkämpfen konnten, werde ich wohl auch auf zukünftigen LAN-Parties dabei sein. Und bis dahin wird sich das Case weiterentwickelt haben.
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  10. #30
    Avatar von Wasah
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    AW: BUILDLOG: ITX-Gehäuse in 100% Eigenbau

    Moin,

    Nach wie vor nen geiles Case Versteh ehrlich gesagt gar nicht, warum es kaum Hersteller gibt, die auf Holz zurückgreifen. Ist das doch einfach ein schöner, natürlicher und wenn man es richtig macht, umweltfreundlicher Werkstoff!

    Meinen Geschmack trifft es nicht ganz, aber ich fand die "Reise" dorthin sehr interessant. Danke für das posten dieser!

    Sofern ich das nächste Projekt mitbekomme, da ich hier kaum aktiv bin, bin ich wieder am Start.

    Spätestens wenn ich mein Case 2.0 baue, schaue ich hier wieder vorbei!

    LG
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