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    [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Moin moin liebe Forengemeinde,
    hier mein Lesertest zur Samsung 860 QVO mit 1 TB, welche mir freundlicherweise von Samsung und PCGH zur Verfügung gestellt wurden!

    Gliederung:
    1. Allgemeines
    2. Mein System
    3. Synthetische Benchmarks
    3.1 AS SSD Benchmark
    3.2 Atto Disk Benchmark
    3.3 Crystaldiskmark
    3.4 HD Tune Pro
    3.5 Iometer
    4. Praxisnahe eigene Tests und PC Mark 10
    4.1 Große Dateien (Filme und ISO misch, 47 GB)
    4.2 Mittelgroße Dateien (Fotos und Musik getrennt)
    4.3 Kleine Dateien (Textdokumente usw.)
    4.4 PC Mark 10
    5. Spiegelung des Systems mittels Samsung Data Migration
    6. Samsung Magician
    7. Leistungsabfall
    8. Auffrischung SLC Boost
    9. Kurzer Vergleich zur alten MX100 (37 TB geschrieben)
    10. Fazit

    1. Allgemeines:
    Zur Samsung 860 QVO 1TB gibt es allgemein nicht sehr viel zu sagen. Die Technologie ist noch ziemlich neu und ich konnte jetzt auch nur einen Bruchteil testen. Ob sie wirklich auch ähnlich lange hält wie TLC oder MLC kann ich nicht sagen. Grundsätzlich sind die heute von den Herstellern „versprochenen“ Werte (TBW) aber meist so hoch, dass man normalerweise den Wert nie erreicht.
    Die Verpackung der 860 QVO ist Standard, kleiner Plastikeinschub im Pappkarton mit der SSD und beiliegender Bedienungsanleitung mit Garantie- und Installationshinweisen oder der Software Empfehlung. Anderes Zubehör wird nicht mitgeliefert.
    Bild: n75_75997ljkj.jpg - abload.de
    Bild: n75_7600uukps.jpg - abload.de
    Bild: n75_76017gkry.jpg - abload.de
    Bild: n75_7602gwj88.jpg - abload.de
    Bild: n75_7603zzkir.jpg - abload.de
    https://abload.de/image.php?img=n75_7604i2jsa.jpg
    https://abload.de/image.php?img=n75_7605wzkqa.jpg

    Da die SSD gerade noch um die 100€ kostet (Stand 22.08.19) und somit nicht die günstigste SSD ist, hätte ich es gut gefunden, wenn noch ein 9,5 mm Spacer beiliegen würde. Die Verarbeitung der SSD ist tadellos.
    Die Garantiezeit beträgt gute 3 Jahre oder bis Erreichen der TBW Grenze von 360 TB. Das ist in der Einsteigerklasse gut bis normal.
    Ein Firmwareupdate stand bis zum Ende des Tests 23.08.19 nicht zur Verfügung, ist aber grundsätzlich möglich und wird von Samsung auch bei Fehlern oder zur Ausbesserung nach Veröffentlichung genutzt.
    Die Leistungsaufnahme konnte ich, trotz vorhandener einfacher Messgeräte, leider nicht korrekt ermitteln, da der Mehrverbrauch zu gering ist, um sie nur auf die SSD zurückzuführen.
    Abmessungen: Länge: 100 mm; Breite: 70 mm; Höhe: knapp unter 7 mm

    2. Mein System:
    Asus Z87-PRO (C2)
    Intel i7 4770K @4,2 Ghz
    Teamgroup 16 GB Vulcan 2400 Mhz
    Crucial MX100 512 GB

    3. Synthetische Tests:
    Beginnen wir mit einer ganzen Reihe an synthetischen Tests. Ich habe die SSD jeweils einmal leer, mit 75 % und mit 99 % (10 GB etwa frei) getestet. Auf die Daten von 99% Belegung kann man sich aber nicht verlassen, da hier größere Schwankungen aufgetreten sind, so auch bei Computerbase in Ihrem Test Samsung SSD 860 QVO im Test (Seite 3) - ComputerBase
    Vorwegnehmen kann ich aber schon, dass die sequenziellen Transferraten nahe dem SATA SSD Maximum sind mit bis zu 560 MB/Sek. Auch konnte ich stärkere Einbrüche bei der Verwendung als Systemlaufwerk gegenüber mein MX100 feststellen.
    Anbei auch ein Crystaldiskinfo Screenshot vom Start des Tests und am Ende
    https://abload.de/image.php?img=crystaldiskinfostartlckne.png
    Bild: crystaldiskinfoende44j85.png - abload.de

    3.1 AS SSD Benchmark:
    0% Belegung, dann 75% und dann nur noch 10GB frei
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    3.2 Atto Disk Benchmark:
    0% Belegung, dann 75% und dann nur noch 10GB frei
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    3.3 Crystaldiskmark:
    0% Belegung, dann 75% und dann nur noch 10GB frei
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    3.4 HD Tune Pro:
    Hier konnte ich nur im Leerzustand die Write Werte ermitteln, da das Programm nur testet, wenn keine Daten auf dem Laufwerk sind.
    Leer:
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    75%
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    Voll:
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    3.5 Iometer:
    Genutzt wurde der Iomix von ct, bzw. Heise. Hierbei wurde die SSD komplett vollgeschrieben, was fast 1 Tag gedauert hat. Die SSD wurde dabei maximal 49 °C heiß.
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    4. Praxisnahe eigene Tests und PC Mark 10:
    Die Kopiertests erfolgten bei komplett leerer SSD.

    4.1 Große Dateien (Filme und ISO misch, 47 GB):

    Hier pendelt die Schreibgeschwindigkeit zwischen 450-490 MB/Sek. Nach etwa 43 GB, nicht nach direkt 42 GB wie eigentlich erwartet (vielleicht aber auch ein Messfehler meinerseits), fällt dann die Geschwindigkeit ab auf etwa 72 MB/Sek und bleibt dann ziemlich konstant. Gesamtdauer war etwa 2 min.

    4.2 Mittelgroße Dateien (Fotos und Musik getrennt):

    Große Bilder (RAW) 350 Dateien 9,9 GB: 420 MB/Sek erst, dann abfallend langsamer werdend auf 350 MB/Sek, dann wieder steigend auf bis zu 420 MB/Sek. Gesamtdauer 26 Sek.
    Kleine Bilder (Jpeg 1,65 MB im Schnitt) 2520 Dateien 4,17 GB: Start bei 300 MB/Sek und hält sich dort auch konstant, nur ein kurzer Einbruch auf 260 MB/Sek feststellbar von einer Sekunde. Gesamtzeit 19 Sek.
    Musik 920 Dateien 3,51 GB: Start bei 420 MB/Sek, schnell abfallend und dann konstant bei etwa 350 MB/Sek. Gesamtdauer 12 Sek.

    4.3 Kleine Dateien (Textdokumente usw.):

    2000 Dokumente 30,1 MB: Schreibgeschwindigkeit ziemlich konstant bei um die 70 MB/Sek. Gesamtdauer 4-5 Sek

    4.4 PC Mark 10:

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    5. Spiegelung des Systems mittels Samsung Data Migration:
    Diese war unkompliziert, dauert aber bei meinen 430 GB eine ganze Weile.
    Das Programm selbst ist aber für Laien verständlich und sehr leicht zu bedienen, da man nichts wirklich einstellen kann. Die Schreibgeschwindigkeit bei Kopieren beträgt erst um die 120 MB/Sek und fällt dann auf bis zu 90 MB/Sek ab. Pendelt sich dann aber nach etwa 10 min bei 98 MB/Sek ein.
    Nach dem Abschluss des Kopiervorgangs muss man den Rechner nur Runterfahren und das ursprüngliche Quelllaufwerk abziehen und kann mit der 860 QVO direkt loslegen. Beim Kopieren gab es keine Fehler und alle meine Programme funktionierten anstandslos und mussten auch nicht neu aktiviert werden oder Ähnliches.
    Bild: data6qjjk.png - abload.de
    Bild: data1sujyr.png - abload.de
    https://abload.de/image.php?img=data2hwjs6.png
    https://abload.de/image.php?img=data3owk2v.png
    https://abload.de/image.php?img=data4twjbq.png
    https://abload.de/image.php?img=verwaltung6uk03.png

    6. Samsung Magician:
    Die Samsung Magician Software habe ich nur kurz ausprobiert, denn darin sehe ich keinen wirklichen Mehrwert. Ich habe ausprobiert, ob die Performance Optimization den SLC Boost auch wieder verfügbar macht, aber dem ist leider nicht so. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird dadurch quasi nur der TRIM Befehl manuell angestoßen. Over Provisioning kann interessant sein, indem man ca. 20 GB sperrt und so die SSD nie stark an Leistung verliert. Aber auch die Funktion braucht man kaum. Secure Erase ist interessant, aber da vertraue ich lieber auf Tools die überprüft funktionieren.
    https://abload.de/image.php?img=magicangfjn9.png

    7. Leistungsabfall:
    Einen starken Leistungsabfall bei hoher Belegung konnte ich nicht wirklich erkennen. Eher sind es Messungenauigkeiten.
    Dies ändert sich, wenn man nur noch etwa 10 GB frei lässt, dies aber bei so gut wie jeder SSD der Fall.
    Was aber bei hoher Belegung über 75 % passieren kann, ist dass die Schreibgeschwindigkeit selbst bei großen Dateien nach dem SLC Boost nur noch bei ca. 60 MB/Sek statt eigentlich 70 MB/Sek liegt.

    8. Auffrischung SLC Boost:
    Ich habe versucht durch einzelne Stichproben zu ermitteln, wie schnell sich der SLC Boost wieder „auflädt“.
    1 min Pause bedeutet in etwa 10 Sec Boost bei um die 300 MB/Sek. Nach 10 min etwa war der Boost wieder voll da.
    Je länger man wartet, desto höher steigt auch die Schreibleistung, starte ich nach 1 min Pause bei etwa 300 MB/Sek, bin ich bei 3 min schon bei 330 und bei 4 min bei 350 MB/Sek.

    9. Kurzer Vergleich zur alten MX100 (37 TB geschrieben):
    Nach einem kurzen Vergleich mit PC Mark 10 mit meiner alten Crucial MX100 mit 512 GB, ohne diese vorher zu säubern oder Ähnliches, habe ich den Test gemacht. Beim Test waren noch 50 GB auf dieser frei, sodass sie noch keinen starken Leistungsabfall haben sollte.

    Was mich hieran erstaunt hat, ist, dass die über 4 Jahre alte MX100, gut genutzte SSD, mit etwa 37 TB geschrieben, die QVO leicht übertrifft. Das wäre beim Kopieren von großen Dateien kein Wunder gewesen, aber selbst die Startzeiten von Programmen war besser. Ich lasse die Werte für sich selbst sprechen, auch wenn die Unterschiede „gering“ sind.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Vergleich PC Mark.PNG 
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    https://abload.de/image.php?img=crucialmpj12.png
    https://abload.de/image.php?img=crucial19kk3g.png

    Außerhalb vom PC Mark 10 übertrifft die QVO allerdings die MX100 bei den reinen Leistungswerten innerhalb des SLC Cache knapp. (Vergleich ist nicht ganz perfekt, da die Crucial nur 50GB frei hat, was 90% entspricht.)
    AS SSD Vergleich:
    https://abload.de/image.php?img=vergleichlesenzqkru.png
    https://abload.de/image.php?img=verg...eibenp5kcy.png
    Crucial Tests:
    https://abload.de/image.php?img=crys...5cruc98kj2.png
    https://abload.de/image.php?img=assd...ucialkxj56.png
    https://abload.de/image.php?img=hdtu...ucials3j62.png

    10. Fazit:
    Bevor ich die SSD getestet habe, dachte ich, dass diese in vielen Bereichen meiner alten Crucial MX100 überlegen wäre, aber dem ist leider nicht so.
    Klar sie eine grundsätzlich gute Einsteiger SSD, aber insgesamt ist sie leider für mich noch nicht rund. Soll sie als Datengrab dienen und man schreibt nicht mehr wie 40 GB am Stück, ist sie eine Überlegung wert, aber der Preis verhagelt ihr da ein bisschen den Grund für. Zumindest in der 1 TB Version, denn die Sandisk SSD Plus ist noch ein paar Euro günstiger und hat keinen so starken Einbruch. Käme es mir auf den letzten Euro an, würde ich die Sandisk kaufen. Wenn ich aber nur ein paar Euro mehr ausgeben würde (aktuell etwa 106€) würde ich mir auf jeden Fall die Crucial MX500 holen, da sie einfach das deutlich bessere Gesamtpaket ist und auch noch 2 Jahre mehr Garantie hat. Bei 2TB gilt das Gesagte zur MX500 erst recht. Erst bei 4TB ist die QVO dann interessant.
    Bei einer SSD, je nach Belegung, nach dem SLC Speicher nur noch mit 60-70 MB/Sek zu Schreiben mag zwar selten vorkommen, aber nimmt mir den Spaß an einer SSD.
    Insgesamt bekommt diese SSD daher von mir keine Empfehlung, auch da noch nicht abschließend geklärt ist, wie sich QLC auf lange Sicht verhält und andere SSDs gerade einfach besser sind.

    Edit: Als Datengrab für Spiele würde ich sie aber inzwischen, wie andere auch erwähnten, empfehlen. Ich habe darauf mal ein paar Spiele installiert und nur von einer internen ISO hatte sie mal einen ganz kurzen Einbruch. Beim Spielen, bzw. Lesen der Daten hat sie ja keinen Einbruch und ist flott.
    Geändert von Killswitch2008 (27.08.2019 um 12:56 Uhr)

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  2. #2
    Avatar von Inzersdorfer
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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO

    Vielleicht noch im Punkt Allgemeines nach 860 QVO noch 1TB einfügen zur besseren Übersicht.
    Auch die Ergebnisse überraschen nicht wirklich. Danke für den Bericht.
    Selbstmitleid - Das ist die schönste Jahreszeit
    Viel schöner noch als Winterdepression
    Denn da hat man nur im Winter was davon

    © Christian Steiffen

  3. #3
    Avatar von Killswitch2008
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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO

    Danke guter Hinweis^^ Gleich auch im Titel geändert

  4. #4

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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Ich hab die 860 QVO 1TB auch seit gestern (für 100 Euro geschossen) und kurz gesagt sie ist in punkto Leseperformance exakt gleich schnell wie meine bisherige 850 Evo 250 GB und bricht (erwartungsgemäß) nach dem Aufbrauchen des (je nach Füllstand der SSD 6 bis 42 GB großen) SLC Caches auf grottige 80MB/s Schreibleistung ein, da sie direkt in die QLC Zellen schreiben muss. Das 2 und 4 TB Modell erreichen hier 160MB, da in zwei Chips parallel geschrieben werden kann.

    Fazit:
    Eine optimale SSD für Gaming und als Datengrab, da in diesem Nutzungsszenario fast nur gelesen wird, sodass die mangelhafte Schreibleistung für große Daten (für die der SLC Cache nicht ausreicht) und die theoretisch geringere Lebensdauer (beeinflusst durch Schreibvorgänge) irrelevant sind. Ich werde diese Platte genau einmal vollschreiben und dann eine weitere kaufen (Datengrab halt).

    HDDs benutze ich ab sofort nur noch als externes Backup, da SSDs ohne Stromversorgung nach 2 Jahren langsam ihre Daten verlieren. Ansonsten sehe ich bei diesen Preisen keine Verwendung mehr für sie.

    denn die Sandisk SSD Plus ist noch ein paar Euro günstiger
    Diese SSD gehört zu den langsamsten am Markt - im Lesen wie im Schreiben. Der Controller ist kompletter Schrott. Und sie ist gerademal 10 Euro günstiger (20 Euro, wenn man sie in der derzeitigen Media Markt Aktion kauft). Bsp.: Im Lesen von 4k Blöcken ist sie 50% langsamer als die 860 QVO. Das merkst du im Alltag!

    Mit der 860 QVO bekommst du eine top Leseperformance und eine Schreibperformance, die lediglich dann zum Problem wird, wenn du regelmäßig 50+GB sequenziell schreibst. Aber ganz ehrlich, wenn du das machst, dann würde ich zwecks Lebensdauer nicht mal eine Evo, sondern gleiche eine Pro kaufen und die kostet dann mehr als das Doppelte.

    Trotzdem gilt natürlich: Danke, dass du dir die Mühe mit dem Test gemacht hast!
    Geändert von KrHome (23.08.2019 um 14:09 Uhr)

  5. #5
    Avatar von Killswitch2008
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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Bei der SanDisk stimme ich dir bzgl der Leistung natürlich zu. Aber wenn es wirklich ein Datengrab sein soll (Speicherung von Bildern, Videos, Dokumenten usw) dann reicht die vollkommen. Zum spiele darauf speichern und für alles andere auf das häufig zugegriffen wird, würde ich mir die mx500 kaufen, der Kompromiss zwischen den beiden wäre aber natürlich die hier.

  6. #6

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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Zitat Zitat von KrHome Beitrag anzeigen
    die lediglich dann zum Problem wird, wenn du regelmäßig 50+GB sequenziell schreibst.
    Wie Du ja selbst vorher geschrieben hast, sind es das bei der kleinen 1TB Version weder 50 GB noch gilt (bis zu den 50 GB wartet man schon fast 2 Minuten auf das Schreiben der 8 GB mit "nur" 70 MB/s) noch ist der Wert konstant über alle Füllstände der SSD. Bleiben weniger als 168 GB freier Platz übrig, sind es nur noch 6 GB SLC-Cache (falls die Aussage bei ComputerBase korrekt ist).

    Wo man die 70 MB/s bei der 1TB Version selbst im Heimbereich locker aus vielen Quellen oder mit vielen Programmen erreicht, wird es bei der doppelten Datenrate (ohne SLC Cache) der 2-4 TB Version schon schwieriger. Schade, dass Samsung hier zweimal die 1TB Version zur Verfügung gestellt hat anstatt einmal die größere zu spendieren. Mich würde durdchaus interessieren,, ob die 2 oder besser 4 TB Version in der Praxis auch so deutlich unter die "versprochene" Datenrate (1 TB = 80 MB/s, 2-4 TB = 160 MB/s) abfällt.

  7. #7
    Avatar von Killswitch2008
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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Ja das wäre echt schön gewesen, zu denken größeren findet man leider kaum Tests.
    Wie gesagt, die versprochen Werte werden bei mir nicht erreicht. Um die 70MB/Sek anfangs und wenn sie mehr gefüllt ist nur noch 60.

  8. #8

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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Die QVO richtet sich halt einfach nicht an Power User Szenarien. Deshalb hab ich das "regelmäßig" unterstrichen. Denn, wenn man einmal im Monat beim Schreiben für 5 Minuten in die Drosselung rutscht, dann sehe ich das nicht als wirkliche Einschränkung von Lebensqualität.

    Die QLC Technik zielt aufgrund der geringen Herstellungskosten (in Zukunft weniger als 10 Cent pro Gigabyte) darauf ab SSDs endgültig als Consumer Standard zu etablieren und Consumer schreiben selten soviel, dass die Drosselung zum Problem wird. Hinzu kommt, dass Multichip Lösungen die Schreibrate erhöhen.

    Man muss sich einfach klar machen, wie das eigene Nutzungsverhalten aussieht. Die TLC SSDs (Evo) drosseln nur auf 300MB/s, falls man sich so sehr an der Schreibrate stört und dafür 25 bis 50% Aufpreis zu zahlen bereit ist. Wer das Doppelte zahlen kann, der kauft MLC (Pro).

    Die Lebensdauer sehe ich überhaupt nicht als Problem an, da sich die Lebensdauer mit steigender Kapazität erhöht, da der Controller die Daten besser verteilen kann. Die 1TB 860 QVO hat 360TB TBW Garantie und meine 250GB 850 Evo hat gerademal 75TB TBW Garantie. Wir werden sehen welche als erste aufgibt. Ich tippe auf die 850 Evo, da die auch meine 16GB Pagefile und die 8GB Hyberfil beinhaltet.

    Randnotiz: ich hab gestern mal drei Spiele installiert. Keins davon hat den SLC Cache annähernd ausgereizt, da aufgrund des CPU Limits beim Entpacken nur Schreibgeschwindigkeiten zwischen 40 und 200 MB/s erreicht wurden.
    Geändert von KrHome (24.08.2019 um 17:29 Uhr)

  9. #9
    Avatar von Rotkaeppchen
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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Zitat Zitat von KrHome Beitrag anzeigen
    Die QVO richtet sich halt einfach nicht an Power User Szenarien. Deshalb hab ich das "regelmäßig" unterstrichen. Denn, wenn man einmal im Monat beim Schreiben für 5 Minuten in die Drosselung rutscht, dann sehe ich das nicht als wirkliche Einschränkung von Lebensqualität.
    Das sind perfekte SSDs für das Spielearchiv. Genau dafür taugen sie sehr gut. Gerade die Samsung mit ihrer hohen Lesegeschwindigkeit zusammen mit dem guten Preis sind ein klares Argument.

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  10. #10

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    AW: [Lesertest] Samsung 860 QVO 1TB

    Zitat Zitat von Killswitch2008 Beitrag anzeigen
    Hier pendelt die Schreibgeschwindigkeit zwischen 450-490 MB/Sek. Nach etwa 43 GB, nicht nach direkt 42 GB wie eigentlich erwartet (vielleicht aber auch ein Messfehler meinerseits), fällt dann die Geschwindigkeit ab auf etwa 72 MB/Sek und bleibt dann ziemlich konstant.
    Meine Theorie: In der Zeit, in der der SLC-Cache vollgeschrieben wird, wird trotzdem schon in den QLC-Speicher geschrieben. Dass nur rund 1GB statt den zu erwartenden ~7GB (~70MB/s für ~100s) wieder frei sind, könnte man auf den im SLC-Betrieb ausgelasteten Controller schieben.

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