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  1. #21
    Avatar von DudenDoedler
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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Zitat Zitat von RyzA Beitrag anzeigen
    Warum? Jeder bewältigt Trauer anders.
    Wenn jemand sich wünscht seine Liebsten nochmal zu sehen ist das doch eine schöne Sache.
    Dafür gibt es Fotos.
    Cui bono?
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    Görsün gözüm gerçek olduğunu.

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  2. #22
    Avatar von RyzA
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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Zitat Zitat von DudenDoedler Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es Fotos.
    Ja aber so ist es "reeller".

    Mir würden aber auch Fotos reichen.
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    Meine kleine Computer-History: hier

    "Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben."- Philip K. Dick


  3. #23

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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Was bei solchen Aktionen gerne vergessen wird: zu berücksichtigen was die Person, die sich nicht mehr dagegen wehren kann, dazu zu sagen hätte. Schon aus dieser Perspektive ist das Ganze ethisch mehr als fragwürdig.

    Dass es sich hierbei zusätzlich noch um ein Kind handelt, dessen Privatsphäre (die auch verstorbene Menschen haben müssen) zu Gunsten der Dramatik einem geiferndem Publikum ausgeliefert wird, macht die Sache schlicht weg widerlich und anstandslos.

    Entweder ist die Mutter durch Trauer dermaßen verzehrt und traumatisiert, das sie all diese Fragwürdigkeiten nicht checkt oder sie ist einfach perfide.

    Wie man es auch immer dreht, ich wünsche allen denjenigen die solche Schicksalsschläge aushalten müssen viel Kraft und Rückhalt.

  4. #24
    Avatar von RyzA
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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Wenn es öffentlich ist ja. Ansonsten ist es Privatsache.

    Fotos behält man ja auch als Andenken. Und die Verstorbenen können sich dazu nicht mehr äußern.
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  5. #25

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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    So oder so: Black Mirror ick hör dir trapsen.

  6. #26
    Avatar von Cleriker
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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Zitat Zitat von Malker Beitrag anzeigen
    Was bei solchen Aktionen gerne vergessen wird: zu berücksichtigen was die Person, die sich nicht mehr dagegen wehren kann, dazu zu sagen hätte. Schon aus dieser Perspektive ist das Ganze ethisch mehr als fragwürdig.

    Dass es sich hierbei zusätzlich noch um ein Kind handelt, dessen Privatsphäre (die auch verstorbene Menschen haben müssen) zu Gunsten der Dramatik einem geiferndem Publikum ausgeliefert wird, macht die Sache schlicht weg widerlich und anstandslos.

    Entweder ist die Mutter durch Trauer dermaßen verzehrt und traumatisiert, das sie all diese Fragwürdigkeiten nicht checkt oder sie ist einfach perfide.

    Wie man es auch immer dreht, ich wünsche allen denjenigen die solche Schicksalsschläge aushalten müssen viel Kraft und Rückhalt.
    Also ich weiß nicht ob du Kinder hast, aber bei meinen bin ich mir mehr als nur sicher dass die ihre Mutter wiedersehen wollen würden. Davon geht wahrscheinlich auch der größte Teil aller Mütter aus.

    Stephan Wilke: "Hauptplatinen, die von Anwendern mit Bohrlöchern versehen werden, neigen überdurchschnittlich oft dazu, danach grundsätzlich nicht mehr zu funktionieren."

  7. #27
    Avatar von DudenDoedler
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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Zitat Zitat von Cleriker Beitrag anzeigen
    Also ich weiß nicht ob du Kinder hast, aber bei meinen bin ich mir mehr als nur sicher dass die ihre Mutter wiedersehen wollen würden. Davon geht wahrscheinlich auch der größte Teil aller Mütter aus.

    Das Kind wieder zu sehen oder irgendwelchen Sehnsüchten mit einer Illusion zu frönen, ist wohl ein gewaltiger Unterschied.

    Wer mit der Vergangenheit abgeschlossen hat, braucht dieses Erlebnis nicht und wer dieses Erlebnis braucht, hat das Vergangene wahrscheinlich nicht einmal akzeptiert, geschweige denn verarbeitet.

    Soll natürlich jedem freistehen. Ich finde es dennoch hochgradig kontraproduktiv.

    Man kann demjenigen ja Elektroden am Hirn anbringen und schauen, welche Areale während des Nostalgietrips aktiv sind.

    Wenn es der Dame damit besser geht, kann man ihr auch nen Roboter bauen, die Software ihres Kindes aufspielen und eine Entwicklung simulieren. Finde ich allerdings noch verstörender.
    Geändert von DudenDoedler (17.02.2020 um 23:12 Uhr)
    Cui bono?
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  8. #28
    Bongripper666
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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    "Krasses"

    Fachkräftemangel ist ein ernsthaftes Problem in Deutschland.

    Hauptsache raushauen, oder wie?

  9. #29
    Avatar von Threshold
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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Wenn es der Mutter hilft, das Geschehene zu verarbeiten, ist das völlig i.O.
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  10. #30

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    AW: Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter

    Zitat Zitat von Cleriker Beitrag anzeigen
    Das ist mit zu pauschal Jungspund95. Nicht jeder hat größere Probleme den Tod von Angehörigen zu verarbeiten. Manche Menschen (wie ich) haben sich schon sehr früh mit dem Tod beschäftigt und sehen ihn nicht als etwas negatives an, sondern eher neutral.
    Es geht doch nicht darum das der Tod negativ ist! Es geht um den Verlust.
    Es macht riesige Unterscheide wen man zu Grabe trägt, in den Möglichkeiten das zu verarbeiten. Außerdem werden sich viele auch vormachen etwas verarbeitet zu haben.

    Zitat Zitat von PCGH_Torsten Beitrag anzeigen
    Letztlich ist ein sehr intensives Gegenstück zum klassischen Fotoalbum. Auch das kann bei der Trauerbewältigung helfen oder aber Prozesse bewusst machen, mit denen der Trauernde überfordert ist. In diesem Fall war die Tochter aber schon vier Jahre tot und die Mutter setzte sich vermutlich schon seit der noch früher liegenden Diagnose mit dem unvermeidbaren auseinander.
    Wer glaubt das man in vier Jahren den Tod der Frau, des Mannes, oder des Kindes verarbeitet hat, macht sich nur etwas vor, oder hat es nicht erlebt. Die Reaktionen der Mutter zeigen schon deutlich, wie wenig das verarbeitet wurde!
    Auch sich schon vorher damit zu beschäftigen, hilft dir nicht. Das sind Märchen. Ja du machts Phasen durch und verarbeitest die Information, aber wenn es dann wirklich soweit ist, ist alles weg. Schaust deinen liebsten in die Augen, kannst nichts machen, siehst die Angst und das eben nichts wirklich verarbeitet wird! Dabei ist es egal, ob die Person schon lange Schmerzen hat, oder nicht, glaubt sich zu wünschen zu sterben, oder nicht. Dieser Wunsch verfliegt in dem Moment wenn es soweit ist. Das habe ich schon zu oft gesehen.

    Großeltern, Eltern, Bekannte und Freunde, sind alle noch kein Vergleich zu dem Menschen an der eigenen Seite, oder einem Kind.

    Das hier gesehene ist kein Vergleich zu einem Foto, oder Video aus vergangenen Tagen. Das ist kranker, künstlicher Müll, um Geld zu verdienen.



    Viel näher als ein fiktives Szenario ist dann das. Sehr interessant!

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    Zitat Zitat von Cleriker Beitrag anzeigen
    Also ich weiß nicht ob du Kinder hast, aber bei meinen bin ich mir mehr als nur sicher dass die ihre Mutter wiedersehen wollen würden. Davon geht wahrscheinlich auch der größte Teil aller Mütter aus.

    Und du glaubst das es deinen Kindern helfen würde?
    I7 6700K@4,6GHz@ 1,25V (Kern und 4,6GHz Ring), DDR4 3181, CL14, GTX1070 FE@2000/4600 MHz, open air ;)

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