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  1. #61
    Avatar von Rotkaeppchen
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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Zitat Zitat von Mahoy Beitrag anzeigen
    Na ja. Ich bin zwei-, vielleicht dreimal im Jahr im Theater. Nicht, weil mir das reicht, sondern weil es schwer ist, etwas Gescheites zu finden.
    Und ich wenn es zeitlich passt, dreimal die Woche. Es sind die kleinen Bühnen, die Lesungen, Performences etc. Das ist der Vorteil der großen Stadt. Hier ist immer irgendwa slos, eine Ausstellung wird eröffnet, etc.

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  2. #62

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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Ich will 0,-€ bezahlen. Ich komme aus Zeiten, in denen es nur GEZ finanzierte Sender gab und auch damit kam man gut klar. Warum sollte ich für Unterhaltung mehr bezahlen? Opernkarten bekommt man ab 10,-€, Das ist Unterhaltung.
    Das ist halt irgendwo auch Geschmackssache. Du könntest mir 10 Euro zahlen und ich würde nicht in die Oper gehen soll doch jeder für die Unterhaltung zahlen die er gerne mag.

  3. #63
    Avatar von Rotkaeppchen
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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Zitat Zitat von fipS09 Beitrag anzeigen
    Das ist halt irgendwo auch Geschmackssache. Du könntest mir 10 Euro zahlen und ich würde nicht in die Oper gehen soll doch jeder für die Unterhaltung zahlen die er gerne mag.
    Darum geht es doch. Geschmäcker sind verschieden. Ich wllte nur darauf hinweisen, dass in den durchschnittlich 23,- eine Menge Menschen versteckt sind, die nichts dafür bezahlen wollen, weil sie es für unwichtig empfinden. Das mag sich ändern. Wir zerstören gerade unsere freien Medien und was danach kommt, sehen wir dann.

  4. #64
    Avatar von BojackHorseman
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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Ich will 0,-€ bezahlen. Ich komme aus Zeiten, in denen es nur GEZ finanzierte Sender gab und auch damit kam man gut klar. Warum sollte ich für Unterhaltung mehr bezahlen? Opernkarten bekommt man ab 10,-€, Das ist Unterhaltung.
    Man kann zwar für 10 Euro in die Oper gehen, aber je nach Stadt und Bundesland stecken dahinter Finanzspritzen von 100-250 Euro ... pro Karte!

    165 Euro Zuschuss fuer jedes Ticket: Oper und Schauspiel: Das kostet ein Besuch | Express.de

    Nur so für die Klientel, die über die rund 200 Euro GEZ-Gebühr für zahlreiche Fernseh- und Radiosender sowie Mediatheken ausfallend werden. Aber so ist das mit Kultur, sie muss keinen Gewinn erwirtschaften, sondern dient einem höheren Zweck.
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  5. #65
    Avatar von RyzA
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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Opernkarten bekommt man ab 10,-€, Das ist Unterhaltung.
    Jeder wie er es mag.
    Ich gehe lieber ins Kino als ins Theater (Oper gibt es hier gar nicht).

    Aber dennoch halte ich die öffentlich- Rechtlichen für wichtig und nutze ihr vielseitiges Programm.
    Und verweigere mich dem ganzen Streaming & Pay-TV Wahn.
    Ausser Prime eben. Weil das relativ günstig und ein sehr gutes Paket ist.
    AMD R7 2700X | Asus X470-F Gaming | 16GB Corsair 3000Mhz CL16 | Sapphire Nitro RX580 8GB | 1TB Samsung 860 Evo | 1 TB WD Blue | Be Quiet E11 650W | Fractal Design Define C | LG 24" FHD 144Hz
    Meine kleine Computer-History: hier

    "Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben."- Philip K. Dick


  6. #66

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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Gelte ich als geisteskrank, wenn ich mich hier als Retailkäufer oute?
    In a mad world, only the mad are sane
    - Akira Kurosawa

  7. #67
    Avatar von Mahoy
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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Der lineare preisliche Vergleich ist ohnehin der von Äpfeln und Birnen:

    Streaming-Anbieter kaufen Lizenzen und produzieren ausschließlich Unterhaltungsformate, die sie zu eigenen Regeln beliebig oft verkaufen und weltweit auf einem einzigen, effizienten Verbreitungsweg (dessen Bereitstellungskosten anteilig der Kunde trägt) anbieten können.

    Der Öffentliche Rundfunk muss ein umfassendes, regional gestaffeltes Programm auch für wirtschaftlich uninteressante Zielgruppen produzieren UND Unterhaltungsformate einkaufen UND dieses auch auf unwirtschaftlichen Verbreitungswegen anbieten. Und zwar laut Gesetz, ob er will oder nicht.

    Und Kulturangebote abseits der Glotze setzen noch einen drauf: Jede Theateraufführung ist ein Unikat. Sie wird nicht einmal gegeben, aufgezeichnet und beliebig vielen Leuten an beliebig vielen Orten vorgespielt.

    Und ja, der Bundesbürger muss für Dinge zahlen, die er nicht nutzt. Ob er das mit seinen Steuern oder über eine Haushaltsabgabe macht, kann ihm erst einmal schnurz sein - auch erstere müssten irgendwo erhöht werden, wenn aus dem Steuertopf der ÖR bezahlt werden soll. Was ihm nicht schnurz sein sollte ist, dass über den Steuertopf die jeweils amtierende Bundesregierung gebietet. Ihr wollt keinen "Staatsfunk" und stört euch daran, dass es (partei-) politische Einflussnahme auf den ÖR gibt? Dann hört auf zu verlangen, dass der ÖR aus Steuermitteln finanziert wird, denn damit wäre es Staatsfunk und die Hebel zur Einflussnahme noch vielfältiger.

    Und auch kein ÖR ist keine Lösung. Wer soll diesen denn ersetzen? Voll neutrale Privatpersonen auf Youtube und die freie Wirtschaft? Na, Prost Mahlzeit, da hat man Klientel-Programm im Quadrat. Und selbst wenn es nur um die Unterhaltungsprogramme geht, sollte jeder, der sich vom Programmmix des ÖR nicht ausreichend berücksichtigt fühlt, bedenken, dass er auch irgendwann zu einer Zielgruppe gehören wird, die niemand bedienen würde, wenn er es nicht per Gesetz müsste.

    Ich weiß, liebe Millennials und Generation-Z'ler, dass es für euch im Augenblick schwer vorstellbar ist, aber irgendwann wird es *eure* Vorlieben ein Fall für's spießige Vorabendprogramm (oder dessen Äquivalent) sein und *eure* Kinder und Enkel (falls ihr Gelegenheit bekommt, euch zu reproduzieren) werden sich fragen, warum sie so eine Rotz mitbezahlen müssen. Das ist nun einmal so der Lauf der Dinge, dokumentiert seit Beginn der Geschichtsschreibung - bis Netflix das als Serie bringt, müsstet ihr mir das einfach mal glauben.
    --= Tonight we light the fires | We call our ships to port =--
    --= Tonight we walk on water | And tomorrow we'll be gone ... =--

    Covenant: Call the Ships to Port

  8. #68

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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Zitat Zitat von Two-Face Beitrag anzeigen
    Gelte ich als geisteskrank, wenn ich mich hier als Retailkäufer oute?
    Ja!

    Mein System:
    CPU: Intel Core i7 9700K || Mainboard: MSI MPG Z390 GAMING PLUS Intel Z390 || RAM: 16GB (2x 8192MB) G.Skill Aegis DDR4-3000
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  9. #69

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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Zitat Zitat von Mahoy Beitrag anzeigen
    Und auch kein ÖR ist keine Lösung. Wer soll diesen denn ersetzen? Voll neutrale Privatpersonen auf Youtube und die freie Wirtschaft? Na, Prost Mahlzeit, da hat man Klientel-Programm im Quadrat. Und selbst wenn es nur um die Unterhaltungsprogramme geht, sollte jeder, der sich vom Programmmix des ÖR nicht ausreichend berücksichtigt fühlt, bedenken, dass er auch irgendwann zu einer Zielgruppe gehören wird, die niemand bedienen würde, wenn er es nicht per Gesetz müsste.
    Ich glaube den meisten geht es nicht um GARKEINE ÖR, die Frage ist doch eher ob wir wirklich ~50 Lokalradiosender, 20 TV Kanäle, Youtube Kanäle mit teilweise grotesken Aussagen, etc. brauchen.

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  10. #70

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    AW: Streaming-Dienste: Deutsche wollen nicht mehr als 23 Euro zahlen

    Weg mit den ÖR Gebühren. Wer denkt das diese noch "neutral" berichten glaubt auch noch an den Weihnachtsmann......

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