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  1. #1

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    Geeigneter Server für ein kleines Homelab

    Hey,

    (habe keine Ahnung ob das in der richtigen Kategorie ist)

    ich wollte mal fragen, ob irgendjemand eine Ahnung hat, welcher Server (kann auch ein alter/gebrauchter sein) geeignet wäre, um ein kleines Homelab (bzw. einen VM Server) zu betreiben, welcher wahrscheinlich 3-4 VMs verwalten würde?

    (Eventueller Nutzen der VMs:
    Entwicklungsumgebung (d.h. IntelliJ, benötigte Programme zum Testen, etc. (Windows))
    NAS (vermutlich freeNAS)
    Debian (d.h. Webserver für Standardsachen und noch kleinere andere Sachen))

    Vielen Dank schon mal!
    Geändert von EinWildesPanda (23.04.2019 um 23:17 Uhr)

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  2. #2

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    AW: Geeigneter Server für ein kleines Homelab

    Warum soll es unbedingt ein Server sein? Und was stellst Du Dir unter einem Server vor? U.U. eine dumme Frage, aber suchst Du ein 19" Gerät zum Einbau in ein Rack (u.U. inkl. redundanten Netzteil) oder einfach nur einen Rechner, der 24/7 laufen kann und genug Leistung für die genannten Dinge hat?

    Bei Fertiggeräten als (Mini)Tower würde ich mir Geräte wie Dell PowerEdge oder Lenovo Thinksystem ansehen (siehe auch C't 08/2019).

    Wenn ich den Diskussionen hier folge
    Kleinen Server für's homeoffice bauen / 700-1000€
    dann würde ich mir für den Heimgebrauch sowohl ESXi als Basissystem wie auch FreeNAS als NAS sehr gut überlegen.

    Aber auch über so Dinge wie Anzahl CPU-Kerne, benötigte Ram-Größe und u.U. Anzahl HDDs/SSDs musst Du Dir notgedrungen selber Gedanken machen.

    FreeNAS benötigt, wenn es performant sein soll, Dank ZFS viel Ram. Ein Entwicklungsrechner muss bei mir auch eher 16 wie 8 GB Ram haben, ein Webserver (plus vermutete DB) benötigt auch Ram.

    3-4 VMs wären dann für mich als absolutes Minimum 16 GB Ram, eher 32-64 GB. Als "echten" Server (oder bei FreeNAS mit ZFS) dann mit ECC.

    Andererseits läuft auf meinen alten i7-2600K mit 32 GB Ram (ohne ECC) und Win 10 auch ab und zu eine virtuelle Produktionsumgebung aus 8 VMs. Da muss man sich halt massiv im Speicher einschränken und wissen/ausprobieren, was möglich ist. Spaß macht mir die Entwicklung in einer der VMs mit nur 4 GB Ram nur, weil die Alternative ein VPN+RDP in die Firma ist oder gar gleich die Fahrt in die Firma anstatt HomeOffice.

    Persönlich würde ich mir für den Heimgebrauch einen entsprechend ausgestatteten PC hinstellen. Entweder die im obigen Thread vorgeschlagene "BIllig"-Variante mit AMD-CPU und ECC-Ram, oder einen normalen PC mit 4-8 Kernen + HT, Ram ohne ECC und ohne Fernwartung.

    Oder ich würde mir ein Intel-Serverboard mit Intel C242/C246 Chipsatz und Fernwartung und mind. einem M.2 NVMe Slot für die VMs kaufen, dazu dann eher 64 GB ECC Ram und einen Intel Xeon E-2136 (oder besser, der E-2124 wäre mir mit 4 Kernen ohne HT zu klein). U.U. gibt es auch vergleichbares für AMD, keine Ahnung.

    Am Ende geht natürlich auch alles zwei Nummern kleiner, u.U. tut es auch sowas
    Dell PowerEdge T320 Tower Xeon E5-2420 v2 32GB RAM 600GB SAS | eBay
    falls der intern auch SATA kann und/oder mind. einen M.2 Slot hat (eher nicht).

  3. #3

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    AW: Geeigneter Server für ein kleines Homelab

    "Warum soll es unbedingt ein Server sein? Und was stellst Du Dir unter einem Server vor?" Ging mir tatsächlich gerade nicht um einen "waschechten" Server, sondern eher ein Rechner welcher 24/7 laufen kann (ohne sehr viel Strom zu verbrauchen) Habe da lediglich das Wort Server verwendet, da es eher dazu passt.

    "Aber auch über so Dinge wie Anzahl CPU-Kerne, benötigte Ram-Größe und u.U. Anzahl HDDs/SSDs musst Du Dir notgedrungen selber Gedanken machen."
    An der Anzahl an CPU-Kernen "werkle" ich gerade noch, RAM war bei mir eh etwa 32 GB vorgesehen (da ich nur schon bei der Entwicklungsumgebung in krassen fällen 20GB gebraucht habe, solche Sachen werden dann aber eher auf dem Hauptrechner getestet) SSD wird vermutlich lediglich eine M.2 für das OS (und wichtige Sachen sonst,bzw. auch für die Entwicklungsumgebung. Der Rest ist nicht sonderlich wichtig) HDD mindestens 2TB (da ich relativ schnell Festplatten fülle), mehr kann ja danach weiterhin hinzugefügt werden.

    Danke für die ganzen Vorschläge! Werde mich mal durchforsten.

    Edit:
    Bei den CPU-Kernen müssten 6 bzw. 12 reichen (6 Kerne / 12 Threads)
    Geändert von EinWildesPanda (24.04.2019 um 01:44 Uhr)

  4. #4

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    AW: Geeigneter Server für ein kleines Homelab

    Ich würde genau anders herum entscheiden. Der Hauptvorteil von VMs liegt für mich darin, Snapshots ziehen zu können. Ohne großen Aufwand (RAID0 oder 10) wird das mit HDDs sehr schnell sehr langsam. Bei Preisen ab 100€ für 1TB SATA SSD würde ich daher für alle VMs nur noch SSDs einsetzen. Daten landen dann auf einer HDD, je nach Vorliebe mit (automatischem) internen Backup auf einer zweiten internen HDD oder mit manuelen Backup auf ext. HDD.

    Beim Ram kann ich auf ECC-Ram verzichten (mir ist es den Aufpreis nicht wert, in meinem neuen PC werkeln 32 GB DDR4 für aktuel 145€, bei ECC ist man locker 350-450€ dafür los). Als CPU würde als Budget-Lösung dann wohl ein Ryzen 5 2600 genügen

    Was den Stromverbrauch betrifft, muss man wohl entweder sehr lange suchen, einen Aufwand treiben, wie ihn die C't bei ihren Bauvorschlägen treibt, oder mit 30-40 W im Leerlauf leben. Mein i7-2600k (32 GB Ram, 3*SATA SSD) zieht im Leerlauf mit 43W mehr Strom wie der neue i9-9900K (32 GB Ram, 2*M.2 SSD) mit 34W. Beides unter Win 10 ohne großartige Optimiereung im BIOS.

    Wobei selbst die Bauvorschläge auf
    Eigenbau- NAS Anleitungen fuer 4 bis 16 Festplatten auf einen Blick - Technikaffe.de
    mit Laufwerken nicht unter 30W im Leerlaub kommen. Alles darunter sind dann reine NAS ohne viel Rechenleistung.

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