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  1. #21
    Gorgomir
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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Ich nutze C#, damit kann ich zumindest machen was ich will, man damit natürlich auch Datenbanken nutzen. Mir hat es viel Spaß gemacht dait zu lernen, dann habe ich PHP lernen müssen und den Umgang mit MySQL, war dann auch gar nicht so schwer. Wenn du mal Spiele entwickeln willst, kannst du z.B. mit der Unity Engine anfangen, die nutzt C#. Von C# aus ist der Weg zu C++ mM nach nicht mehr so steinig, Java ist dann auch verständlicher und leichter zu lernen finde ich.

    Ich würde also mit C# anfangen und wenn du das Basiswissen hast, lernen was immer du noch so lernen und nutzen willst. Für C# gibts auch massig gutes Zeug, dass einem beim lernen hilft. Ich habs letztendlich so gemacht, dass ich mir überlegt habe was für ein Programm ich entwickeln soll und welche Funktionen es haben soll. Anschließend habe ich mir Beispiele angeschaut und angepasst, bis ich es dann verstanden habe und mein Programm funktionierte.

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  2. #22
    Avatar von Wassersucht
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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Als totaler Anfänger sollte man sich erst mal mit den Grundlagen auseinandersetzen. Programmiersprachen sind nichts weiter als Modeerscheinungen. Keiner weiß, was morgen "angesagt" ist. Letztendlich ist das auch nicht wichtig, denn das Prinzip hinter allen ist mehr oder minder gleich.

    Deswegen wäre es sinnvoll, Mode Mode sein zu lassen und die üblichen Einstige zu wählen.

    Zu nennen wäre hier zum Beispiel Racket (inkl. IDE DrRacket) bzw. Scheme.
    Racket

  3. #23
    Avatar von Stryke7
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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Zitat Zitat von Wassersucht Beitrag anzeigen
    Programmiersprachen sind nichts weiter als Modeerscheinungen. Keiner weiß, was morgen "angesagt" ist. Letztendlich ist das auch nicht wichtig, denn das Prinzip hinter allen ist mehr oder minder gleich.
    Ausgemachter Blödsinn. Es gibt Sprachen, die über Jahrzehnte hinweg sehr viel genutzt werden oder sehr wichtig sind.

    Und es gibt völlig verschiedene Konzepte. Funktionale Programmierung ist etwas vollständig anderes als imperatives Programmieren, oder logische Sprachen. Konzepte wie Objektorientierung fallen auch nicht jedem leicht, obwohl sie auf den ersten Blick nicht viel anders aussehen als eine imperative Sprache.

  4. #24
    Avatar von Wassersucht
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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Blödsinn ist es nur, wenn man lesen möchte, was nicht geschrieben wurde und sich nicht an dem orientiert, was verlangt wird.
    Der Herr will wissen, für welche der üblichen Sprachen er sich entscheiden soll.
    Und es ist nun mal völlig wumpe, ob man mit c, c++, c#, Java, Python, etc.pp. arbeitet (vor allem, wenn jegliche Vertiefung felt), das Paradigma ist dasselbe. Welche gerade gefragt ist oder morgen sein wird reine Mode.

    Deswegen soll er sich die Grundkonzepte aneignen, die er dann auf so ziemlich alle anderen (für ihn relevanten) Sprachen anwenden kann.
    Das geht am leichtesten (auch wenn die vielen Klammern stressen) mit Scheme.
    Nicht grundlos die Lehrsprache am MIT.

    Edit: Vielleicht noch ganz passend (obwohl es eigentlich genug im Netz geben sollte):
    Programmierparadigmen: Eine Einfuhrung auf der Grundlage von Racket: Amazon.de: Christian Wagenknecht: Bucher

    Dieses Lehrbuch vermittelt fundamentale Konzepte, Techniken und unterschiedliche Modelle der Programmierung. Schrittweise wird der Leser mit der syntaktisch anspruchslosen, multiparadigmatischen Programmiersprache Racket vertraut gemacht. Mit ihr können sämtliche Kapitel des Buchs erschlossen werden. Vorkenntnisse in der Programmierung sind nicht erforderlich. Die in den Text integrierten Computerübungen und ergänzenden Aufgaben enthalten nachvollziehbare Anleitungen und Kommentare. Hinweise, zusätzliche Materialien und Racket-Code stehen zum Download bereit.

    Der Inhalt
    Abstraktionen in der Programmierung
    Datentypen, Gültigkeitsbereiche von Variablen
    Funktionsorientierte Programmierung und Rekursion
    Verteilte Anwendungen, Client-Server-Programmierung, Servlets, Webservices
    Datenbanken, relationale Datenbankmanagementsysteme und SQL
    Datenabstraktion, abstrakter Datentyp und objektorientierte Programmierung
    Imperative Programmierung
    Parallelverarbeitung
    Logikbasierte Programmierung

    Wenn du durch bist, kommt dir jede gängige Programmiersprache wie ein alter Bekannter vor.
    Dann suchst du die Sprache nicht mehr nach der aktuellen Mode aus, sonder gezielt nach den Bedürfnissen der Anwendung.
    Geändert von Wassersucht (19.08.2017 um 00:13 Uhr)

  5. #25
    Avatar von Stryke7
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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Zitat Zitat von Wassersucht Beitrag anzeigen
    c, [...] Java, [...]
    das Paradigma ist dasselbe
    Ich glaube du hast in deinem Leben noch keine einzige Zeile Code geschrieben.

    Zitat Zitat von Wassersucht Beitrag anzeigen
    Das geht am leichtesten (auch wenn die vielen Klammern stressen) mit Scheme.
    Nicht grundlos die Lehrsprache am MIT.
    Ich glaube nicht, dass irgendeine Uni nur eine "Lehrsprache" hat.

    Scheme ist der vermutlich interessanteste Dialekt von Lisp, aber als funktionale Sprache gleichzeitig auch recht weit von der Mehrheit der weit verbreiteten Sprachen entfernt.


    Im Sinne der Ausgangsfrage dieses Threads würde ich nach wie vor Python empfehlen. Vielseitig, einfach zu lernen, und vermutlich sehr passend für die Vorhaben des TE.

  6. #26
    Avatar von Wassersucht
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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Lass die billigen Flameversuche. Immer dieser Forenkindergarten...
    Entweder versuchst du zu helfen oder lässt es.
    Das MIT benutzt (übrigens genauso wie die TU-Darmstadt und einige andere mehr) Scheme/Racket um ihren Studenten das Programmieren im ersten (ausschließlich) und zweiten (dann kommt Java hinzu) Semester beizubringen.
    Ich weiß das aus erster Hand.

    Scheme hat einfach den Vorteil, dass der Syntax unendlich einfach ist und man sich auf das Wesentliche beschränken kann, die übergeordneten Prinzipien erlernt.

    Python benutzt mWn. zum Beispiel die Goethe Uni. Kann man machen, Scheme ist zum Lernen wesentlich effektiver.

  7. #27
    Gimmick
    Gast

    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Zitat Zitat von Wassersucht Beitrag anzeigen
    Als totaler Anfänger sollte man sich erst mal mit den Grundlagen auseinandersetzen. Programmiersprachen sind nichts weiter als Modeerscheinungen. Keiner weiß, was morgen "angesagt" ist. Letztendlich ist das auch nicht wichtig, denn das Prinzip hinter allen ist mehr oder minder gleich.

    Deswegen wäre es sinnvoll, Mode Mode sein zu lassen und die üblichen Einstige zu wählen.

    Zu nennen wäre hier zum Beispiel Racket (inkl. IDE DrRacket) bzw. Scheme.
    Racket
    Noch nie gehört, aber das von dir verlinkte Buch werde ich mir mal genauer ansehen.

    Dennoch finde ich "Mode" übertrieben. Es hängt sicher vom Berufsfeld ab, aber ich kenne keinen, der schaut was "angesagt ist" und dementsprechend die Sprache wechselt.
    Da wird maximal, wenn es drauf ankommt, Problembezogen gewechselt.
    Geändert von Gimmick (19.08.2017 um 10:29 Uhr)

  8. #28

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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Zitat Zitat von Wassersucht Beitrag anzeigen
    Und es ist nun mal völlig wumpe, ob man mit c, c++, c#, Java, Python, etc.pp. arbeitet (vor allem, wenn jegliche Vertiefung felt), das Paradigma ist dasselbe. Welche gerade gefragt ist oder morgen sein wird reine Mode.
    Gerade als Anfänger kann man sich mit einigen Sprachen bedeutend einfacher um die Paradigman kümmern als sich mit technischen Feinheiten herum ärgern zu müssen, die andere Sprachen bereits automatisch lösen.

    Zitat Zitat von Wassersucht Beitrag anzeigen
    Das geht am leichtesten (auch wenn die vielen Klammern stressen) mit Scheme.
    Nicht grundlos die Lehrsprache am MIT.
    Man kann sich auch Sprachen suchen, zu denen man (u.U. sogar noch in der Muttersprache) massenweise Hilfsmittel, Lösungswege und -vorschläge für die üblichen Probleme findet, anstatt künstiche Sprachen zu nutzen, die keiner (oder, bevor das noch kommt, nahezu kaum jemand) in der realen Welt nutzt.

    Zitat Zitat von Wassersucht Beitrag anzeigen
    Das MIT benutzt (übrigens genauso wie die TU-Darmstadt und einige andere mehr) Scheme/Racket um ihren Studenten das Programmieren im ersten (ausschließlich) und zweiten (dann kommt Java hinzu) Semester beizubringen.
    Wieviel wird davon echt gelehrt und wieviel muss sich der Student im Selbststudium beibringen (hier sind das wohl 100% Sedlbststudium)? Selbst an der TU solte der Antei der Lehre recht hoch sein, womit man bei Problemen einen entsprechenden Ansprechpartner hat.

    Zitat Zitat von Gimmick Beitrag anzeigen
    Noch nie gehört,
    Ich habe Rocket zwar auch noch nie gehört, was aber vermutlich daran liegt, dass ich seit fast 20 Jahren aus der Lehre raus bin. Vorher hatte ich leider den Fehler gemacht, mit der Lehrsprache aus dem Grundstudium nutzbare Programme realisieren zu wollen, weil die Sprache im Vergleichb zu den damal ansonsten üblichen (insb. C und C++) halt so schön enifach war.

  9. #29
    Avatar von Wassersucht
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    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Zitat Zitat von Gimmick Beitrag anzeigen
    Dennoch finde ich "Mode" übertrieben. Es hängt sicher vom Berufsfeld ab, aber ich kenne keinen, der schaut was "angesagt ist" und dementsprechend die Sprache wechselt.
    Da wird maximal, wenn es drauf ankommt, Problembezogen gewechselt.
    Es ist wirklich reine Mode. Gerade Java wird sehr viel eingesetzt, wo es eigentlich gar keine Vorteile bringt. Einfach weil es so beliebt ist und viele schon Kontakt hatten.

    @fotoman
    Er soll Racket ja jetzt nicht durchexerzieren, bis er der absolute Racket-Crack ist.
    Er braucht einen Startpunkt und da sind die momentanen Mainsreamsprachen für Anfänger einfach zu überladen.
    Mit genügend Affinität und Sitzfleisch kann man natürlich auch gleich z.B. mit c++ anfangen. Nur wird die Begeisterung schnell durch die Komplexität und für Neulinge recht anstrengenden Syntax erstickt, die Sache leider nur all zu oft nach kurzer Zeit hingeschmissen.

    Das ist einfach unnötig. Racket bietet schnelle Erfolgserlebnisse, ist vom Syntax her ziemlich anspruchslos (wie gesagt: die vielen Klammer sind etwas nervig, aber sonst...) und das Gelernte kann direkt mitgenommen werden und wird schnell wiedererkannt, wenn man sich dann einem Java, c, etc. pp. zuwendet.

    Racket ist ein ganz leichter und schnell verständlicher Einstieg und wenn man sich das 2-3 Monate gegeben hat, verlieren alle anderen Sprachen den Schrecken, weil man so vieles so schnell wiedererkennt, kompliziert aussehende Konstrukte beim Nachvollziehen schnell den gewollten AH!-Effekt auslösen "Ach, das war doch das, was in Racket mit... Ja klar, das sieht nur schwer aus, aber das ist eigentlich ganz simpel... Ich weiß, was das macht!".

    Racket ist übertragen gesprochen ein leistungsstarkes Malbuch, in dem man Buchstaben ausmalt und das Lesen lernt.
    Natürlich kann man auch mit Tolstois "Krieg und Frieden" das Lesen erlernen, das höhere inhaltliche Niveau macht einen aber nicht zu einem besseren Vorleser, es erschwert nur den Prozess und das halten viele, die nicht dazu gezwungen werden, nicht durch.
    Geändert von Wassersucht (19.08.2017 um 14:16 Uhr)

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  10. #30

    AW: Welche Programmiersprache für totale Anfänger/Dummies ?

    Für totale Anfänger empfehle ich selbst oft Java bzw C#.

    Bei beiden Sprachen kann man relativ einfach sein Ziel erreichen.

    Mein Vorschlag wäre C# zum lernen der Grundlagen der (Objektorientierten) Programmierung zu verwenden, da es wie ich finde leicht zugänglich ist.
    Hier kannst du auch schon den Speicher von Applikationen auslesen / manipulieren.

    Wenn du damit Erfahrungen gesammelt hast, kannst du ja in Richtung C / C++ gehen, wo du in dem Bereich wahrscheinlich mehr Möglichkeiten bekommst.

    Wenn du "irgendwann" code injections machen möchtest, wirst du wahrscheinlich nicht wirklich um C / C++ herum kommen.


    Die alternative wäre natürlich die "von 0 auf 100" - Methode. Dabei steigst du einfach mit C / C++ ein.
    Ich habe selbst noch nicht sehr viel mit C und C++ gearbeitet, deshalb kann ich nur den allgemeinen Konsens wiedergeben, dass C / C++ nicht gerade die einfachsten Sprachen sind. (Vor allem wenn man keine Erfahrung hat, allerdings gibt es ja Leute die haben gerne die Herausforderung )

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