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  1. #51
    Avatar von al_bundy
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    AW: [PCGH Extreme #0309] Test: 20 Wasserkühler für Sockel 1366

    ja es gibt sowas. man kann ja ermitteln wie lange es benötigt mit Leistung X einen liter wasser verdampfen zulassen. und darüber kann man mittels gleichungen hochrechnen wie lange es dauern würde bei beispielsweise 150W... . das geht auch andersherum. genauer kann ichs leider auch nich ausführen da mir die worte fehlen O_o.
    das mit den verdanpfen war auch nur ein beispiel man kann es auch mit temperaturen von beispielsweise 50°C machen. ergo wie lange brauch das wasser um eine temperatur von 50°C zu erhalten. man berechnet quasi die wärmeleistung. geht ganz einfach mit der Formel
    Qpunkt= masse x spezifische wärmekapazität x temperaturdifferenz / zeit

    als experiment dazu kann man 100ml wasser hernehmen was eine masse von 0.1Kg ergibt
    spezifische wärmekapazität von wasser ist afaik 1.163Wh/Kg x K
    Temperaturdifferenz errechnen wir
    Vorgegebene Wete sind zimmertemp 20°C und wir wollen unser wasser auf 50°C erwärmen, haben wir eine errechnette temperaturdifferenz von 30K

    jetzt brauchen wir allerdings noch die zeit.
    die muss man messen.
    man nehme gefäß X mit 100ml Wasser und stelle sie auf eine cpu, im gefäß ist ein thermometer reingelegt... jetzt schmeißt man die kiste an und stoppt die zeit. dann hat man die zeit ermittelt.

    somit hat man alle vorgaben um die wärmeleistung zuberechnen.

    nehmen wir mal an die zeit liegt bei exaxt 1min 30sec welche 0.025h bedeutet. dann dürften wir rehcnen:

    0.1Kg x 1.163Wh/kg K x 30K / 0,025h = 139,56W

    das is nen guter anhaltspunkt. normalerweise werden noch wärmeübergänge mit in die rechnung einbezogen was allerdings nen ziemlich mathematischer kraftakt ist.
    verteilung der wlp, die ja nicht gleich ist. sowie der wärmeübergang von der paste in den topf.
    die 139W entsprechen der wärmeleistung die in das wasser übergeht, aber nicht die wärmeleistung die oberhalb des ihs abgegriffen wird. dieser wert liegt höher. ich hoffe ich konnte es einigermaßen nachvollziehbar beschreiben

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  2. #52
    Avatar von ruyven_macaran
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    AW: [PCGH Extreme #0309] Test: 20 Wasserkühler für Sockel 1366

    Zitat Zitat von al_bundy Beitrag anzeigen
    is auch wieder war^^. ich glaub ich muss mal bei intel vorsprechen ob ich das thermal guidelines dokument für den i7 erhalten kann. dort ist ja weitesgehenst alles angegeben soweit ich weiß.
    Die sind bei den CPU-Dokumentationen online verfügbar. Die Angaben über die Abzuführende Verlustleistung beschränken sich bei Intel aber prinzipiell auf Tcase max und TDP - das ist schließlich der Sinn eine TDP
    Dazu gibts noch einen Grenzwert für die Umgebungstemperatur und mechanische Parameter des Testaufbaus - das wars. (letztere sind für Privatbastler relativ wenig wert - die Luftführung ist bei Wakü egal, und das man zur Messung der Tcase eine Nut in den IHS fräsen und mit Sensor bestücken soll...)

    Nutzt du diese Quellen bislang nicht? Da sind nämlich auch die Spezifikationen für den Anpressdruck zu finden, die bei deinem Testaufbau ja ne Rolle spielen würden.

    Zitat Zitat von al_bundy Beitrag anzeigen
    die 139W entsprechen der wärmeleistung die in das wasser übergeht, aber nicht die wärmeleistung die oberhalb des ihs abgegriffen wird. dieser wert liegt höher. ich hoffe ich konnte es einigermaßen nachvollziehbar beschreiben
    Der Unterschied ist vermutlich vernachlässigbar im Vergleich zu der Wärme, die über das Board abgegeben wird
    Im Prinzip kann man das ganze auch wesentlich einfacher mit einer Wakü umsetzen: Man braucht eine exakte Durchflussmessung und eine exakte Temperaturmessung im Zu- und Abfluss. Wenn man die restlichen Werte, d.h. CPU-Last/Wärmeentwicklung und CPU-Temperatur konstant hält, bildet sich nach einiger Zeit ein Fließgleichgewicht, in der die vom Wasser abtransportierte Wärme (die sich aus Temperaturdifferenz und Durchfluss berechnen lässt) exakt der vom Kühler aufgenommen Wärme entspricht.
    (gibt sogar Lüftersteuerungen, die vorgeben, dass auswerten zu können. Aber in normalen Wasserkühlungen sind die Temperaturunterschiede im Vergleich zur Genauigkeit der Temperatursensoren viel zu klein)
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  3. #53
    Avatar von al_bundy
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    AW: [PCGH Extreme #0309] Test: 20 Wasserkühler für Sockel 1366

    ich habe bisher nur die guidelines vom 775. für i7 habe ich bislang noch nichts.
    bzgl deines verfahrens sind allerdings deutlich krassere geschütze aufzufahren. das ist mit aquaero und co alles nicht mehr realisierbar. die temperaturgeschichte könnte man noch mit einen fieberthermometer halbwegs günstig erfassen. allerdings muss man in den bereich spielen wo ein fieberthermometer die werte noch erfassen kann. beim durchfluss siehts allerdings ganz anders aus. sensoren ohne mchanische teile müssen verwendet werden und die kosten gutes geld.
    es geht schneller und günstiger das wasser aufzuheizen und sich mit der stoppuhr nen paar minuten hinzustellen. darüber hinaus verfälscht die wärmeleistung der pumpe die zu ermitellende abgabewärmeleistung der cpu.

  4. #54
    Avatar von ruyven_macaran
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    AW: [PCGH Extreme #0309] Test: 20 Wasserkühler für Sockel 1366

    Die Wärmeleistung der Pumpe fällt außerhalb des Messbereiches an und stört somit nicht. Wenn man die Temperatur mit Fieberthermometern messen wollte, müsste man den Durchfluss extrem weit senken - zumindest die Thermometer, die ich kenne, zeigen maximal 1/10tel Grad an und messen vermutlich noch ungenauer. Wenn den reinen Messfehler <5% halten will, müsste man also schon Temperaturunterschiede von mindestens 4K allein durch die Abwärme der CPU erzielen. (ich persönlich würde <1% anstreben, was in 20K resultiert...)
    Da sollte man sich also nach feinfühligerer Laborware umsehen - eine automatische Protokollierungs-/Auslesefunktion braucht man ja eh nicht.

    Den Durchfluss kann man in einem offenen System übrigens sehr bequem mit einem Eimer messen


    Der Nachteil der "Behältermethode" ist die benötigte Genauigkeit der Temperaturmessung, gerade auch mit der Zeit. Handesübliche Temperatursensoren sind, wie gesagt ungenau - das heißt man braucht einen großen Temperaturunterschied (vielleicht nicht 30K, aber 10-20K würde ich mindestens ansetzen). Da die Sensoren aber außerdem recht träge sind, darf sich die Temperatur nur langsam ändern, damit die Unterschiede zwischen realem und gemessenem Wert nicht zu groß werden.
    In Kombination ergibt das eine ziemlich große Menge Wasser und eine ziemlich lange Messphase - unter diesen Bedingungen dürfte die über die große Oberfläche des Behälters abgegene Wärme nicht mehr vernachlässigbar sein, die große Wassermenge muss umgewälzt werden, was wieder Probleme mit zusätzlicher Abwärme (oder aber Verdunstungskälte bei offenem Gefäß) mit sich bringt,... Und jedes Replikat muss das ganze vollständig wiederholt werden, wärend beim Durchflussverfahren die Messgrößen kontinuirlich anfallen.
    Ich halte das in unserem Rahmen für komplizierter, ein Kalorimeter erfordert einfach zu viel Sorgfalt.
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  5. #55
    Avatar von al_bundy
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    AW: [PCGH Extreme #0309] Test: 20 Wasserkühler für Sockel 1366

    deswegen einfach wasser erwärmen

  6. #56
    Avatar von Olstyle
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    AW: [PCGH Extreme #0309] Test: 20 Wasserkühler für Sockel 1366

    Zitat Zitat von PCGH_Oliver Beitrag anzeigen
    Euch ist schon klar das Stomverbrauch und thermische Verlustleistung zwei verschiedene Dinge sind, oder?
    Beim PC sind die beiden Werte aber seeehr nah beieinander, schließlich ist die mechanische Arbeit im Prozessor nicht wirklich nennenswert. Die Folge: Strom wird fast 1zu1 in Wärme umgewandelt.
    Triplescreen Gaming mit SoftTH Free Speech vs. Trolling
    Zitat Zitat von DoubleFine Action News
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  7. #57

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    AW: [PCGH Extreme #0309] Test: 20 Wasserkühler für Sockel 1366

    Hab beim Stöbern zufällig diesen Thread entdeckt.

    Also der Test war ja schon toll. Und da ich jetzt wohl Pumpe + CPU Kühler aufrüsten wollte, wäre es doch toll, wenn man das ganze Setup noch mal mit ner Eheim sehen könnte. Der Ruyven hatte da ja mal einen Vergleichstest vorgeschlagen.

    Abgesehen davon ist ja nu auch schon ein halbes Jahr verstrichen, da kann man ja so ein Thema bei der breiten WaKü Leserschaft auch mal wieder anschneiden, oder?
    inhale - kill - exhale

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