1. #1
    Avatar von PCGH_Stephan
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    DDR4-RAM-Chips anhand des Aufklebers identifizieren - Mithilfe erwünscht

    Hintergrund
    In der PCGH-Ausgabe 06/2019 zeigen wir auf, wie sich bei Corsair, G.Skill, Kingston/HyperX und Samsung (OEM) anhand des Aufklebers auf den RAM-Modulen und teilweise der Verpackung Rückschlüsse auf die verbauten Speicherchips (Fertiger und ggf. Revision/Kapazität) ziehen lassen. Allerdings gibt es noch einige weitere RAM-Hersteller wie z. B. Adata/XPG, Apacer, Ballistix/Crucial, GEIL, Mushkin, Patriot und Teamgroup, bei denen das vielleicht auch möglich ist. Um das herauszufinden, benötigen wir aber eine größere Datenmenge. Nur so lässt sich herausfinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Teilen der Seriennummer auf dem Aufkleber und den verbauten Speicherchips gibt.

    Warum das Ganze?
    Da Chip-Garantien sehr selten sind und für die meisten Herstellerfreigaben eine Vielzahl von Speicherchips geeignet sind, weiß man im Normalfall nicht, welche Chips man bei einem RAM-Modul erhält. Das ist schade, da sich die Chips bei Aspekten wie dem Preis, der Eignung für bestimmte Plattformen, Takt-/Timing-Reserven und Spannungs-/Temperaturskalierung unterscheiden. Gelingt die Identifikation anhand eines Fotos, kann man gezielt nach den Wunschchips Ausschau halten und erspart sich Fehlkäufe.

    So könnt ihr mithelfen

    1. Ladet ein Foto eurer RAM-Module hoch, auf der man die Beschriftung des Aufklebers gut erkennen kann. Idealerweise zeigt ihr auch ein Foto der Verpackung, falls sich darauf ein Aufkleber mit anderen/zusätzlichen Codes bzw. Seriennummern als direkt auf den RAM-Modulen befinden.
    2. Nutzt die jeweils aktuelle Version des Programm Thaiphoon Burner (zum Download der Freeware-Version), um die Produktnummer und Informationen zu den verbauten Speicherchips auszulesen. Klickt dazu im Hauptmenü auf die Schaltfläche "Read", wählt den RAM-Slot aus und wartet für einige Sekunden. Erstellt dann einen Screenshot der ausgelesenen Informationen und ladet ihn zusammen mit dem Bildmaterial hoch.
    3. Idealerweise stellt ihr zusätzlich einen von Thaiphoon Burner erstellten HTML-Report zur Verfügung. Klickt dazu auf die Schaltfläche "Export" und wählt "Complete HTML report" aus. Ladet die erstellte HTML-Datei dann ebenfalls hoch.

    Sonstiges
    Ich werde den Thread in Kürze noch etwas weiter ausbauen mit Screenshots für die Anleitung und einigen Indizien, die ich sammeln konnte. Ich wollte ihn jetzt allerdings mal online haben, damit die Kurz-URL auf diesen Thread (www.pcgh.de/ddr4-chips) funktioniert.

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  2. #2

  3. #3

  4. #4
    Avatar von IICARUS
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    AW: DDR4-RAM-Chips anhand des Aufklebers identifizieren - Mithilfe erwünscht

    Patriot Viper RGB schwarz DDR4-3600 DIMM CL16
    Bei mir handelt es sich um zwei Sets a`16 GiB.

    Die Sets wurden aber über zwei unterschiedliche Shops etwa zur selben Zeit im Februar 2019 gekauft.

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    Hier noch die Rückseite, aber da ist auf allen vier Module nichts drauf.
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    Es handelt sich um Samung B-DIE Singel-Ranked.
    Habe auch alle vier Bänke mit dem Programm ausgelesen, sind aber alle vier identisch daher habe ich nur ein Bild davon eingestellt.
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    Im Anhang habe ich noch als ZIP gepackt das gewünschte HTML-Report.

    EDIT: Einige OC Test mit den Speicher habe ich in diesem Thema unternommen:
    [Review] Patriot Viper RGB schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3600, CL16-18-18-36 (PVR416G360C6K)
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    Geändert von IICARUS (11.05.2019 um 09:20 Uhr)
    PC: I9 9900K ■ Asus ROG Maximus XI Hero ■ 32GB Patriot Viper RGB schwarz DDR4-3600 DIMM CL16 ■ MSI GeForce RTX 2080 Sea Hawk EK X
    WaKü: EK-Monoblock ■ Aquastream Ultimate ■ Phobya 250 ■ Durchflusssensor "high flow" ■ Alphacool 420+240 ■ Mo-Ra360 Lt

  5. #5
    Avatar von snake22
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    AW: DDR4-RAM-Chips anhand des Aufklebers identifizieren - Mithilfe erwünscht

    Bei mir handelt es sich um zwei 16GB-Kits des Patriot Viper, DDR4-3200, CL16-18-18-36 (PV416G320C6K)

    Dieses Kit wurde in der Print-Ausgabe 07/2018 getestet und ist in der aktuellen Ausgabe immer noch Preis/Leistungs-Tipp. Eigentlich war das angegebene Dual-Rank mein Kaufgrund, tja, haben leider beide Kits nicht, eines bereits im Juni 2018 gekauft, eines jetzt im Mai 2019. Interessant, dass es trotz so einer langen Bezeichnung wie "PV416G320C6K" immer noch ein Glücksspiel ist, was man bekommt.

    Dass der Chiphersteller variieren kann, war mir ja schon bekannt, aber offensichtlich wurde auch bald von Dual-Rank auf Single-Rank umgestellt? Bei kurzem Googeln habe ich außer den PCGH-Test eigentlich auch eher nur Berichte mit Single-Rank gefunden.

    Mein Kit von Juni 2018 hat Samsung Chips, das jetzt dazugekaufte Hynix. Die sonstigen Daten sind identisch.
    Seriennummern auch gleich, der einzige Unterschied auf den Aufklebern an Packung und Speicherriegel sind die kurze Bezeichnung "11BF2" beim Samsung-Modell (mit B-Die) und "0BCF1" beim Hynix-Modell (mit C-Die).


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  6. #6
    Avatar von belle
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    Extreme-Test AW: DDR4-RAM-Chips anhand des Aufklebers identifizieren - Mithilfe erwünscht

    Ich möchte helfen und hier meinen Arbeitsspeicher zum Besten geben.
    Es handelt sich um 2x 8 GB G.Skill Value NT DDR4-2133 als 16 GB Kit. Er wurde im November 2018 hergestellt, was man am reflektierenden G.Skill-Aufkleber im Foto schlecht erkennen kann.
    Die beiden Riegel sind dual ranked bestückt mit Chips von SpecTek, einer Tochter von Micron. Laut Typhoon findet man dementsprechend auch die Geschwindigkeitsklassifizierung "093e", was laut Micron für DDR4-2133 CL15 steht (Data Sheets \ Download). Auf den Bildern kann man jedoch gut "075e" erkennen, was für Chips mit einer Spezifikation von DDR4-2666 CL18 bei 1,2 Volt steht. Ich konnte die beiden RAM-Riegel auf DDR4-2800 mit den Timings 16-18-18-38-56, Commandrate 1T, 1,25 Volt ohne Geardown-Modus problemlos betreiben. Für mehr Takt benötigen sie dann Spannungen um die 1,3 Volt, was es mir für Module ohne Kühlkörper nicht wert war. Alles in allem liefern sie eine gute Leistung zu einem für Dezember 2018 niedrigen Preis ab (damals 81€) - sofern man Glück mit guten Speicherchips hat.

    Seit kurzem besitze ich aufgrund gefallener Preise außerdem 2x 8 GB Samsung M378A1K43CB2-CTD DDR4-2666 (23. Woche 2018). Da beide RAM-Module direkt von Samsung stammen, kann man an der Modell-Nummer erkennen, dass es sich um die neuen 18 nm C-Dies handelt (wegen "...CB2"). Deren Timings scheinen nicht mehr so gut mit der Spannung zu skalieren, außerdem haben diese harte Mauern, wo ein weiteres Absenken trotz Spannungserhöhung nicht möglich ist. Ich bin dennoch recht zufrieden, da die single ranked Module selbst mit meinem zickigen Ryzen 1600 stabil auf DDR4-3200, 18-18-18-38-56, CR 1T bei 1,26 Volt laufen. Ich benötige dazu weiterhin nicht den Geardown-Modus.

    Bei Hardwareluxx haben Nutzer diese neuen C-Dies, die die bekannten B-Dies beerben werden, auch schon unter die Lupe genommen.
    Wie emi schon geschrieben hat, lassen sich die Hauptimings auch nicht durch ein Plus an Spannung unter einen bestimmten Wert drücken. Lediglich die CL skaliert etwas mit der Spannung.
    Bei 3333 MT/s ist das untere Limit für tRCD und tRP 19 Takte. Bis 1.35v ist nur tCL = 18 möglich, ab 1.365v dann auch tCL = 16.
    Erstaunlicherweise läuft das Kit bei nur 1.365v klaglos mit Command Rate = 1T, ohne dass ich den Gear Down Modus (disabled) zuschalten muss. Für mich ein Novum für DR Module @DDR4-3333. Das macht viel von dem Verlust durch die etwas schlechteren Timings wieder wett.
    Samsung M378A1K43CB2-CTD.zip
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    Geändert von belle (17.06.2019 um 13:37 Uhr)

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