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  1. #31
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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Wenn das Gerät 1500€ kostet, keine Garantie mehr hat (sonst wird es ja repariert oder ersetzt und das juckt den Kunden nicht mehr was und wie) und dann die Reparatur 300-400€ kosten soll und noch 2 Wochen auf Teile warten und Zeugs rumsenden (die 2 Wochen sind da noch kurz!)?
    Da nehmen viele was neues und verkaufen die alten Dinger als Bastelware.
    Weil Zeit ist Geld. Und statt in was altes noch richtig Geld reinschieben zu müssen, bekommt man was doppelt so schnelles für das gleiche Geld und es ist neu und hat Garantie.

    Weißte was ich repariere? PC-Hardware, Turntables, Mixer, Mountainbikes etc.
    Smartphones oder Laptops sind oft wirtschaftlicher Totalschaden.
    So wie bei denen der Wertverlust ist, lohnt sich die Reparatur nach dem Garantiezeitraum gar nicht mehr. Und wenn es Selbstverschulden ist, oft noch vor dem Ablauf der Garantie - Totalschaden ist halt Totalschaden.
    Naja, also meine Erfahrungen sind da ganz andere.

    Ein Geschäftskunde hat bei uns letztes Jahr ein Thinkpad-Yoga bestellt, das Gerät ist ihm circa. 2 Wochen danach runtergefallen, Display war hin.
    Er hat es für insgesamt ca. 850€ reparieren lassen, Neupreis war 1300€. Er hat 4 Wochen auf das Gerät verzichten müssen.
    Allgemein wollen Kunden wirklich oft Dinge reparieren lassen, bei denen es völliger Blödsinn ist, auch wenn wir davon abraten kommen gerne mal 12 Jahre alte Geräte, in die ein paar Hundert Euro gesteckt werden. Manchmal sollen auch Teile getauscht werden, die völlig Ok sind, einfach aus Prinzip. Ein Thinkpad T530, also auch schon ein älteres Gerät, Unterschale hatte einen Bruch, wir sollten das komplette Gehäuse (außer Magnesiumrahmen) und die Ladebuchse ersetzen. Auch nicht gerade billig.

    Da gibt es ganz unterschiedliche Arten von Kunden, einige ersetzen Geräte durchaus bei Problemen, die meisten lassen es aber wirklich reparieren, wenn es wirtschaftlich nicht ein Totalschaden ist. Häufig ist vor allem der Grund, dass man dann nicht ein neues Gerät komplett einrichten muss, da haben nämlich die wenigsten Leute Lust drauf.

    Daher finde ich es sehr interessant, dass du PC-Hardware reparierst, wir tauschen nur aus. An irgendeinem Board rumlöten, Chips durchmessen/tauschen etc. lohnt sich nämlich in den meisten Fällen kein bisschen, wenn man das Verhältnis von Arbeitszeit zu Komponentenpreis betrachtet.
    PC: i5 9400 | 32GB DDR4 | 1,5TB SSD | GTX 1660 - NB 2: MacBook Pro 2018 | i5-8259u | 8GB Ram | 256GB SSD
    Server1: Athlon 200GE | 8GB DDR4 | Define Mini | 1,5TB SSD 20TB HDD | 10GbE - Server2: Intel Core i3 8100T | 48GB DDR4 | 256GB SSD + 480GB S3500
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  2. #32
    Avatar von cryon1c
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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von mardsis Beitrag anzeigen
    Naja, also meine Erfahrungen sind da ganz andere.

    Ein Geschäftskunde hat bei uns letztes Jahr ein Thinkpad-Yoga bestellt, das Gerät ist ihm circa. 2 Wochen danach runtergefallen, Display war hin.
    Er hat es für insgesamt ca. 850€ reparieren lassen, Neupreis war 1300€. Er hat 4 Wochen auf das Gerät verzichten müssen.
    Allgemein wollen Kunden wirklich oft Dinge reparieren lassen, bei denen es völliger Blödsinn ist, auch wenn wir davon abraten kommen gerne mal 12 Jahre alte Geräte, in die ein paar Hundert Euro gesteckt werden. Manchmal sollen auch Teile getauscht werden, die völlig Ok sind, einfach aus Prinzip. Ein Thinkpad T530, also auch schon ein älteres Gerät, Unterschale hatte einen Bruch, wir sollten das komplette Gehäuse (außer Magnesiumrahmen) und die Ladebuchse ersetzen. Auch nicht gerade billig.

    Da gibt es ganz unterschiedliche Arten von Kunden, einige ersetzen Geräte durchaus bei Problemen, die meisten lassen es aber wirklich reparieren, wenn es wirtschaftlich nicht ein Totalschaden ist. Häufig ist vor allem der Grund, dass man dann nicht ein neues Gerät komplett einrichten muss, da haben nämlich die wenigsten Leute Lust drauf.

    Daher finde ich es sehr interessant, dass du PC-Hardware reparierst, wir tauschen nur aus. An irgendeinem Board rumlöten, Chips durchmessen/tauschen etc. lohnt sich nämlich in den meisten Fällen kein bisschen, wenn man das Verhältnis von Arbeitszeit zu Komponentenpreis betrachtet.
    Neustes Beispiel:
    1080Ti Zotac Mini, der Zwerg.
    Nach etwa 1,5 Jahren hat sich der größere der beiden Lüfter verabschiedet (Lagerschaden).
    Ich hatte hier 3 Optionen:
    Zotac hauen und ewig warten.
    Karte als Bastelware raus und 2080/2080Super/2080Ti rein (lohnt sich kein Meter bei den Preisen).
    150€ und 2h investieren und 2 Tage auf Teile warten. Die wären: Waterblock + passende Fittinge und frische Flüssigkeit.

    Das zählt wohl durchaus unter Reparatur wenn der kaputte Kühler getauscht wird. 4te Option wäre: es machen lassen, aber das ist was für Leute mit 2 linken Händen.
    Und das hat sich gelohnt, finanziell. Weil es einfach keine gute Alternative für 1080Ti gibt.

    Aber am Laptop würde ich nicht rumschrauben sobald es um mehr geht als RAM/SSD/M.2 tauschen. Das ist mir zu fummelig und die Reparatur dauert meist ewig und 3 Tage.
    Smartphone - gar nicht.

    Aber was das Thinkpad angeht - also hatte der Kunde etwa 450€ Restwert gehabt bei einem neuen Gerät und noch 4 Wochen Wartezeit.
    Wozu? Neues Gerät holen, SSD raus, RAM raus (wenn nicht verlötet), Daten selbst runterholen, SSD klonen, bist innerhalb von nem halben Abend mit nem neuen Gerät unterwegs und kannst das alte als Bastelware noch gut verkaufen. Bleibt am Ende etwa gleich so viel Geld über, aber man wäre an einem Arbeitstag wieder einsatzbereit und nicht nach 4 Wochen.
    Geschäftskunden verdienen solche Summen oft an einem Arbeitstag, da lohnt sich das warten doch nie...
    1.PC:Ryzen 9 3900x@H2O | ASUS Crosshair VII Hero | Corsair Vengeance 32GB 3200 Cl16 | Lian Li PC-O11W | EK Hardline Kit + 2x360mm Coolstream SE+PE | Zotac 1080Ti Mini@H2O | Samsung 840 EVO & 970 Pro| Evga 850W G3
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  3. #33

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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Aber am Laptop würde ich nicht rumschrauben sobald es um mehr geht als RAM/SSD/M.2 tauschen. Das ist mir zu fummelig und die Reparatur dauert meist ewig und 3 Tage.
    Smartphone - gar nicht.
    Der Hersteller/Reperaturservice tauscht ja auch nur. Und wenn da was an der Hauptplatine defekt ist wird die komplett getauscht, das ist heutztage günstiger als daran rumzulöten und einzelne Bauteile zu wechseln.
    Es gibt also im Prinzip nichts was man nicht selber tauschen könnte. Die größte Schwierigkeit ist halt an das Ersatzteil zu kommen.

  4. #34

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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Weißte was ich repariere? PC-Hardware, Turntables, Mixer, Mountainbikes etc..
    Aber sicher keine Laptops.

    Ein Akkutausch für 40 ... 90 EUR lohnt sich sicher noch für ein älteres Gerät.
    Die meisten Privatkunden WOLLEN gar keine Neugeräte.

    Bei Firmen sieht das anders aus, aber darum geht es gar nicht, wie meist, bei Deinen Beiträgen.

  5. #35
    Avatar von cryon1c
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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Aber sicher keine Laptops.

    Ein Akkutausch für 40 ... 90 EUR lohnt sich sicher noch für ein älteres Gerät.
    Die meisten Privatkunden WOLLEN gar keine Neugeräte.

    Bei Firmen sieht das anders aus, aber darum geht es gar nicht, wie meist, bei Deinen Beiträgen.
    Akkutausch bei was? Bei verklebten einzelnen Zellen die aktuell als Akku bezeichnet werden? So ne Schweinerei kostet 90€ Akku und 200€ Arbeitskosten weil man selbst mit Übung mehrere Stunden am Notebook fummelt. Macht keiner. Und keiner will austauschbare Akkus haben in so was wie Ultrabooks. Wozu auch, die Teile rennen locker 9h und mit Powerbank dann gerne 24h.

    Firmen sehen das noch viel enger. Sie wollen keine Downtime haben. Reparatur - dauert ewig, also lange downtime. Das nimmt keine Firma hin.
    Auch bei uns nicht, Austauschgerät sofort. Weil Zeit ist Geld, wir werden nicht dafür bezahlt mir irgendwelchen dummen Hardwareproblemen rumzusitzen.
    Austauschen, backup aufspielen, ab damit. Die Laptops werden dann gesammelt und entweder verkauft oder abgeschrieben oder in seltenen Fällen repariert (in-house sehr selten, meistens wirds abgeschoben).
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  6. #36
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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Akkutausch bei was? Bei verklebten einzelnen Zellen die aktuell als Akku bezeichnet werden? So ne Schweinerei kostet 90€ Akku und 200€ Arbeitskosten weil man selbst mit Übung mehrere Stunden am Notebook fummelt. Macht keiner. Und keiner will austauschbare Akkus haben in so was wie Ultrabooks. Wozu auch, die Teile rennen locker 9h und mit Powerbank dann gerne 24h.
    Das ist schon ziemlich hochgegriffen, selbst bei Apple kostet der Akkutausch bei den aktuellen MacBooks inklusive Akku 209€ und es ist ja recht bekannt, dass Apple bei solchen Sachen immer der (traurige) Spitzenreiter ist.
    Wenn mein MacBook in 2-3 Jahren am Ende der Akkulebensdauer sein sollte bzw. nur noch einen Bruchteil der Akkukapazität hat, ziehe ich es ernsthaft in Betracht, den Akku tauschen zu lassen. Und das obwohl ich den Fehler gemacht habe, das Gerät mit nur 8GB Ram zu bestellen, was mich im Nachhinein ärgert, weil ich lieber 16GB genommen hätte und das sicherlich noch etwas mehr Zukunftssicherheit gebracht hätte.

    Das eine Reparatur ewig dauert ist aber wirklich nur in Spezialfällen der Fall, wenn die Reparatur durch eine Fachfirma durchgeführt werden muss oder das Ersatzteil nur aus dem Ausland zu bekommen ist. Die meisten Reparaturen dauern bei uns zwischen 3 und 5 Werktagen, wenn wirklich ein Hardwareschaden außerhalb von RAM und SSD vorliegt. Bedingung ist natürlich schon, dass das Gerät wirtschaftlich reparabel ist.
    Bei Geräten die wir mit Vor-Ort-Service verkaufen, erfolgt die Reparatur in der Regel am nächsten Werktag, sofern die Garantie noch gültig ist.

    Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir hauptsächlich Kunden aus einer Branche haben, die Ausfälle nicht ganz so kritisch sehen bzw. welche Ersatzgeräte und Ausfallsicherheit haben. Die können durchaus mal eine Woche auf einzelne Endgeräte verzichten. Bei defekten, welche grundsätzlich das Gerät in einem verwendbaren Zustand lassen (Lagerschaden beim Lüfter, defekte Tasten auf der Tastatur, leichte Beschädigungen am Gehäuse) bestellen wir das Ersatzteil, machen einen Termin und das Gerät geht am selben Tag, an dem es gebracht wird wieder raus. Geht in der Regel schneller, als ein neues Gerät zu bestellen und es einzurichten und lohnt sich in vielen Fällen noch.
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  7. #37
    Avatar von cryon1c
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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von mardsis Beitrag anzeigen
    Das ist schon ziemlich hochgegriffen, selbst bei Apple kostet der Akkutausch bei den aktuellen MacBooks inklusive Akku 209€ und es ist ja recht bekannt, dass Apple bei solchen Sachen immer der (traurige) Spitzenreiter ist.
    Wenn mein MacBook in 2-3 Jahren am Ende der Akkulebensdauer sein sollte bzw. nur noch einen Bruchteil der Akkukapazität hat, ziehe ich es ernsthaft in Betracht, den Akku tauschen zu lassen. Und das obwohl ich den Fehler gemacht habe, das Gerät mit nur 8GB Ram zu bestellen, was mich im Nachhinein ärgert, weil ich lieber 16GB genommen hätte und das sicherlich noch etwas mehr Zukunftssicherheit gebracht hätte.

    Das eine Reparatur ewig dauert ist aber wirklich nur in Spezialfällen der Fall, wenn die Reparatur durch eine Fachfirma durchgeführt werden muss oder das Ersatzteil nur aus dem Ausland zu bekommen ist. Die meisten Reparaturen dauern bei uns zwischen 3 und 5 Werktagen, wenn wirklich ein Hardwareschaden außerhalb von RAM und SSD vorliegt. Bedingung ist natürlich schon, dass das Gerät wirtschaftlich reparabel ist.
    Bei Geräten die wir mit Vor-Ort-Service verkaufen, erfolgt die Reparatur in der Regel am nächsten Werktag, sofern die Garantie noch gültig ist.

    Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir hauptsächlich Kunden aus einer Branche haben, die Ausfälle nicht ganz so kritisch sehen bzw. welche Ersatzgeräte und Ausfallsicherheit haben. Die können durchaus mal eine Woche auf einzelne Endgeräte verzichten. Bei defekten, welche grundsätzlich das Gerät in einem verwendbaren Zustand lassen (Lagerschaden beim Lüfter, defekte Tasten auf der Tastatur, leichte Beschädigungen am Gehäuse) bestellen wir das Ersatzteil, machen einen Termin und das Gerät geht am selben Tag, an dem es gebracht wird wieder raus. Geht in der Regel schneller, als ein neues Gerät zu bestellen und es einzurichten und lohnt sich in vielen Fällen noch.
    Ja ich arbeite halt in einer Branche die verschiedene Modelle einsetzt (entsprechend den Vorgaben oder Wünschen der Mitarbeiter) und somit keine Ersatzgeräte in drölf Ausführungen bunkern will. Backups haben wir natürlich, aber ansonsten rennt jeder mit was eigenem rum - der eine will leicht, der andere will 32GB RAM und IPS-Panel weil Designer, also Baum
    Aktuell ist es auch so aufgebaut das die (schweren Gaming-)Laptops den Kollegen im Büro als Desktop replacement dienen und sie diese mit nach Hause schleppen und sich dazu entscheiden können auch von Zuhause zu arbeiten. Ohne jeden Tag die Maschinen klonen zu müssen.
    Dazu ist Zeit = Geld. Es ist uns schlicht einfach das alte Gerät zu schlachten und auf Ebay usw. zu pfeffern als es zu reparieren und dann wohin damit? xD

    Das betrifft natürlich nur Geräte die ohne Garantie repariert werden müssten.

    Das mit den 200€ Arbeitsaufwand war schon hart übertrieben, aber billig ist so was auf keinen Fall. Wenn da noch etwas mehr als nur Akku anfällt, kann man das Gerät getrost entsorgen.
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  8. #38

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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Akkutausch bei was? Bei verklebten einzelnen Zellen die aktuell als Akku bezeichnet werden? So ne Schweinerei kostet 90€ Akku und 200€ Arbeitskosten weil man selbst mit Übung mehrere Stunden am Notebook fummelt.
    Du vielleicht ... .

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Firmen sehen das noch viel enger. Sie wollen keine Downtime haben. Reparatur - dauert ewig, also lange downtime. Das nimmt keine Firma hin.
    Noch mal: es geht nicht um Firmen.
    Da gelten ganz andere Gesetze.
    Aber Du willst es wieder nicht begreifen.
    Mich ziehst Du nicht auf deine Schiene.

    EOT.

  9. #39
    Avatar von cryon1c
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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Ja deine Sache, Firmen gibt es überall, die Gesetze sind auch überall anders wie die Ansprüche auch.

    Fakt ist - wir steuern bei Laptops genau auf dieselbe Lage zu wie bei Smartphones und Tablets gerade. Reparatur für ein Gerät außerhalb der Garantie oft nicht wirtschaftlich. Im Garantiefall bekommt man ein Austauschgerät ziemlich oft, weil sich die Reparatur einfach nicht lohnt - weder für die Kunden noch für die Hersteller. Ohne Garantie tauscht man das Gerät selbst und verscherbelt das alte kaputte Teil als Bastelware im besten Fall. Oder als Elektroschrott entsorgen.
    Und das wird noch zunehmen. Weil die Arbeit immer teurer wird und die Geräte (Hardware ist gemeint) immer billiger, lohnen sich die Reparaturen einfach nicht.
    Das führt auch dazu das modulare Systeme verschwinden, weil sie unnötig werden.
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  10. #40

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    AW: Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

    Aus diesem Grund sollten klare Gesetze in der EU vorhanden sein, damit es aufgrund der derzeitigen Situation Hardwarekosten < Arbeitskosten trotz dessen nicht zu unnötigem Elektromüll kommt. Das Extrembeispiel mag für den ein oder anderen etwas weit hergeholt zu sein, doch versucht man plötzlich beim KFZ allerlei Filter/Einspritzungssysteme und Co. u.A. auch als Nachrüstung, während in diesem Bereich vollends geschlampt wird.

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