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  1. #31
    Avatar von Cuddleman
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    AW: Windows 10 & 7: Performance-Probleme nach April-Updates wegen Antiviren-Software

    Zitat Zitat von Two-Face Beitrag anzeigen
    Der Grund, warum in Firmen auf Windows-Rechnern Virenscannern laufen, ist hauptsächlich der, damit der Anwender kein Schindluder betreibt - infizierte USB-Sticks, E-Mails mit unbekannten Anhängen usw.
    Für den Privatbreich brauchst du AV-Software wenn überhaupt, wenn du dich auf illegalen Streamingsites oder kostenlosen Pornoseiten rumtreibst. Fängst du dir dort was ein, bist du aber selber schuld.
    Ganz ehrlich?
    Auf solchen Seiten würde ich mich aber auch nicht mit Windows aufhalten.
    Ein richtiger Schenkelklopfer, diese Aussage!

    Microsoft, oder Linux, kann erstmal nichts für Nutzer, die böswillige Absichten hegen und friedfertige Nutzer dadurch Zwingen, sich überhaupt mit Security-Problemen rumärgern zu müßen.
    Gäbe es dazu keine ursächlichen Ereignisse, oder Interessen, wäre die Welt um 2/3 angenehmer!

    Damit man überhaupt vernünftig im Netz der Dinge und Informationen sich bewegen kann, ist es unumgänglich, mit Brain exe zu hantieren.
    Security-Software, wird mit aller Schärfe den PC schon schützen, sofern man diese auch so scharf einstellt, nur wird Surfen, im Internet, oder Arbeiten, durch das brachiale Schützen der Computer zu quälend langsamen Performance verdammt.

    Wenn Firmen mit allen bekannten Mitteln sich und ihre Geräteinfrastruktur schützen, brauchts kein Windows, oder Linux, oder was auch immer, um Schaden anzurichten, das schafft allein schon die Verbindung mit dem Internet, oder der unberechtigte, bzw. sogar berechtigte Zugang zu den Computern und deren Peripherie.

    Ich will hier nicht aufzählen, wie man was, wann, wo und mit welchen Geräten, oder Software machen kann, um Computer auszunutzen, Schadsoftware zu empfangen und/oder zu versenden, denn da wäre ich beim ins Detail gehen in zehn Jahren noch nicht mit Schreiben fertig.

    Hakt einfach ab, das nur dieses, oder nur jenes, der Grund für inkompatible, bzw. infizierte Geräte, oder Software ist, da einfach schlicht die unüberschaubare Menge an Geräten und Software, bzw. deren mögliche Kombinationen, überall Sicherheitslücken, oder Probleme bereit hält, die früher, oder später ausnutzbar sind, oder zu Ausfällen führt.

    Welcher Aufwand zum Ausnutzen, oder Schädigen dazu nötig ist, hängt einzig nur von den Interessen böswilliger Nutzer ab.
    Manipulationen, Brainwashing, militärische Spionage, Firmenspionage, Voyeurismus, finanzielle Bereicherung, oder einfache Rache, sind nur ein Auszug aus den vielen Möglichkeiten.

    Das jede Software, egal ob man die als Schutz, als Betriebssystem, oder nur für allgemeine Anwendungen verwendet, kompromittierbar ist, sollte mittlerweile außer Frage stehen.

    Die wohl immer unlösbarere Aufgabe, die Microsoft schon über Jahrzehnte versucht zu lösen, würde bei der selben Verbreitung und gleichzeitiger Nutzung der selben Hard-, und Software, einschließlich aller daraus möglichen nutzbaren Kombinationen, Linux den Heiligenschein nehmen, den es offensichtlich bei einigen Anwendern immer noch zu haben scheint.

    Wie lange in Linux offene, sogar ausgenutzte Sicherheitslücken existierten, bzw. sogar noch existieren, zeigte die Vergangenheit auch.
    Ist dann auch schon sehr peinlich, wenn der Linux-Guru immer wieder gegen Windows meckert, wenn bei Microsoft wieder mal was nicht funktioniert.

    Nicht mal Apples strikte Abgrenzung, kann Schaden verhindern, da Apple selbst erst reagieren kann, wenn Schaden entstanden ist und im Applestore gab es über die letzten Jahre reichlich lange unentdeckte Schaden verursachende Apps, oder Apple legt ebenfalls mit diversen Updates vorher genutzte Geräte, bzw. Software lahm, bzw. machte diese lahmer.

    Fakt ist, "Es ist sicher, das nichts Sicher ist!" und das wird auch so bleiben.
    Geändert von Cuddleman (20.04.2019 um 10:57 Uhr)
    3800X BQ DRP4 Gainward RTX 2080 Gskill 2x8GB 3200Mhz Gigabyte X470 AG7 Wifi 90° gedreht im Chieftec Mesh LCX-01BL Bj,2004 o./u. je 3x120 BQ SW2 PWM, NT senkrecht h. Meshfront
    1800X BQ DRP3 Gigabyte HD 7970 Gskill 2x8GB 3200Mhz Gigabyte X470 AG7 Wifi 45° gedreht im selbstbau uni Testgehäuse passive Air Noise Killer v./h. je 4x 140 o./u. BQ SW3 PWM, NT senkrecht hinten


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  2. #32
    Avatar von Rotkaeppchen
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    AW: Windows 10 & 7: Performance-Probleme nach April-Updates wegen Antiviren-Software

    Zitat Zitat von PCGH-Redaktion Beitrag anzeigen
    Im Rahmen seines regelmäßigen Patch-Days hatte Microsoft am 9. April diverse Sicherheits-Updates veröffentlicht, die laut Nutzerberichten zu Problemen bei der System-Performance unter Windows 7 und Windows 10 führen können. Verantwortlich hierfür sind Konflikte mit verschiedenen Antivirenprogrammen.
    Unter WIN 7 musste ich selbst Essential, also das, was bei WIN 10 der Defender ist, deinstallieren, weil das Programm ständig auf 100% lief. Mit dem rudimentären WIN 7 Defender läuft es wieder rund. Surfen ohne Skript- und Adblocker ist darum weiterhin unmöglich. Tut mir leid PCGH, das gilt auch für Euch, dann sende ich lieber wieder mal Geschenke in die Redaktion, als mir den Rechner mit verkorkster Werbung manipulieren zu lassen.

  3. #33

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    AW: Windows 10 & 7: Performance-Probleme nach April-Updates wegen Antiviren-Software

    Zitat Zitat von Cuddleman Beitrag anzeigen
    Ein richtiger Schenkelklopfer, diese Aussage!
    Das ist doch genau mein Reden: Kein System ist vor dem typischen DAU vom Dienst sicher, nichts anderes habe ich je behauptet.
    Es ging ja vorhin auch um die Sinnhaftigkeit von AV-Software von Drittherstellern auf Privat-Rechnern.
    Und das ist nunmal ein anderes Thema...
    In a mad world, only the mad are sane
    - Akira Kurosawa

  4. #34

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    AW: Windows 10 & 7: Performance-Probleme nach April-Updates wegen Antiviren-Software

    Ich sehe das Problem nicht so eng.
    AV Software gräbt tief im System und besitzt Rechte, die eigentlich dem Sicherheitskonzept widersprechen. Das führt zu den Problemen, dass die Software selbst Ziel von Angriffen sein kann und dass es wahrscheinlicher zu Konflikten bei Änderungen am System kommen kann. Das Zusammenspiel bedarf Pflege um dauerhaft optimal zu funktionieren.

    Problematisch wird das Konzept dann bei nicht-administrierbaren Systemupdates, unvorhersehbare und nicht verhinderbare Updates sind eben riskant. Nicht ohne Grund kann man in der Windows Enterprise Version die Updates verzögern und aus dem selben Grund bedeutet "stable" in Bezug auf Linux meistens nicht "stürzt nicht ab" sondern "ändert sich nicht". Und wenn sich etwas ändert, dann nicht ad hoc, sonder mit langer Vorlaufzeit.

    Als privat Anwender verzichte ich auf meinem Windows-System auf einen gesonderten Virenscanner. Ich öffne keine unerwarteten Mailanhänge, lade mir nur Tools von etablierten Seiten runter, nutze keine Programme, die für ihre Funktion irgendwelche Sonderrechte benötigen (Trainer z.B.) .... der potentielle Nutzen ist zu klein im Vergleich zum potentiellen Aufwand, da halte ich lieber das System aktuell, interne Änderungen werden mich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht tangieren.

    Nach dem selben Prinzip nutze ich auch Linux. Ich ändere selber nichts am System, nutze aber das Rolling-Release Model. Würde ich auf einem "richtigen" Produktivsystem nicht machen. Da würde ich wohl eine Enterprise Version kaufen.

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