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  1. #61
    Avatar von takan
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    AW: Chromium-Browser brauchen wieder mehr RAM

    Zitat Zitat von Grestorn Beitrag anzeigen
    Ich BIN Webentwickler.

    Du lebst im Vorgestern. Und das sage ich mit meinen 50 Lenzen, die Du vermutlich noch nicht erreicht hast. Mach mal die Augen auf und lass Dir moderne Wep-Applikationen zeigen.

    Das hat alles nichts mit Multimedia, Audio oder Werbung zu tun, wie Du offensichtlich zu denken scheinst. Du packst alles in einen Sack und haust drauf. Moderne WebApps sind nicht mehr von vollwertigen Applikationen auf dem Desktop zu unterscheiden. Und das geht nun mal nicht ohne Scrpting, weil das klassische Neuladen von Seiten für jede Aktion einfach einer flüssigen Benutzerführung alles andere als zuträglich ist.
    ich bin 27 und quasi hab so alt.
    ich kann mir vorstellen das webapps son mist brauchen, ich brauche aber keine webapps. ich lese gerne. glaube wir haben aneinander vorbeiargumentiert. mir fällt absolut nicht ein, außer vllt whatsapp, was ich als webapp verstehe und nutze(n werde) hab mal quake live im browser gespielt, gibts aber auch nativ auf steam.
    für leute die server verwaltung und professionals sind, denke ich sind webapps gut. die wollen aber keine werbung in ihrem cms oder wie sich sonst solch vps cluster cloud gedöns verwalten lässt. glaube die wenigen betreiber die sowas anbieten wo sich der kunde reinmietet hat werbung. aber wozu brauch einer der aktuell einen desktop nutzt eine webapp? also ein normaler desktop nutzer. nicht der bei amazon jeden schrott bestellt und immer die neuste app haben will.

    öffne mal ein beliebigen newsticker wie heise, golem spiegel ohne adblocker und noscript/umatrix und dann mit beim nachrichten lesen. mir fällt immer wieder auf das ohne die addons die seiten ewig zum laden brauchen und teilweise die werbung mehr ist als der content wofür ich klicke. die berühmte "clickbait" werbung unter artikeln ist lustiger wenn google oder der werbe hostene das inserat noch nicht gebannt hat. z.b. "warnung vor xyz, totaler käse weil sonst was" und darüber oder darunter ist genau werbung für xyz gedöns. der andere punkt ist marketing/werbung als nachricht zu kaschieren in blogs/artikeln ohne das für otto-normal es click macht das es reinste werbung in textform ist.

    wenn du dir aktuell das video von gamernexus bezüglich msi angeguckt hast wird dir klar wieso werbung/marketing mittlerweile dreck am stecken hat. finde es gut das die regierung "influencer" verpflichtet ihren content mit "werbevideo" oder sponsored by zu markieren für werbung. wenn ein solcher test reinste werbung ist, negative sachen komplett unterschlagen werden, finde ich das totaler bullshit. wenn du dir das verhältnis zwischen werbung und content bei "print" und youtube anguckst wirste merken das print gefühlt mehr werbung enthält als videos beim betrachten. video geht 10 minuten und hast 30 sekunden vom ersteller des videos die werbung drinne die er selbst gefilmt hat und es kreativ anging. als paradebeispiel gibt es saschafahrnünftig mit seiner essens werbung humoristisch umgesetzt. nun gehste zur print ecke und klickst aufn artikeln, im worst case haste nen dickes frame vorm content welches ein video abspielt und das X darfste suchen und wirst auf 10000000% lautstärke beschallert.
    ich sags mal so, die bundesregierung macht öfters mal gesetze weil es paar idioten gibt die sich nicht benehmen können. ich mache sowas ähnliches und habe dadurch keine negative erfahrung weil ich auf scripts beim lesen nicht angewiesen bin.

    und das du ein webentwickler bist ist mir auch am anfang klar gewesen. sonst wüsst ich kein grund wieso sich wer mit der materie auskennt und meint die user expierence wäre mit scripts besser. mag sein das bei dir in der firma im lan die preview vorm shipping fürn kunden alles super läuft und eure glasfaser richtig nach am cdn des werbetreibenen steht oder ihr sowas gleich cached.
    und du hast die eine oder andere webapp geschrieben denke ich, glaube kein kunde wollte für seine kunden solch werbung drinne haben neh? glaube legal tribune oder eine solch anwaltsfachzeitschrift hat irgendwann angefangen für sich selbst allen content zu hosten und selbst ihr werbenetzwerk aufgeschlagen für ihre zeitschrift. haben sich überlegt wie nerve ích meine besuche nicht oder was ist weniger störend. ich suche mir selbst kunden oder die kunden schreiben mich an und kann müll rausfiltern. ersten verdienen die nun mehr geld pro klick und die leute klicken tatsächlich auf die werbung und sind mit dieser mehr zufriedener weil ebend es schon eine auswahl gab für sinnvolles zeug was ihre leser auch interessiert.

    da haben sich halt zwei welten mittlerweile entfremdet und sich selbst weiterentwickelt.
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  2. #62
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    AW: Chromium-Browser brauchen wieder mehr RAM

    Du scheinst immer noch WebApp mit Werbung gleichzusetzen. Du schreibst das ja geradezu wörtlich: "du hast die eine oder andere webapp geschrieben denke ich, glaube kein kunde wollte für seine kunden solch werbung drinne haben neh?"

    Moderne WebApps lassen sich kaum von lokalen Anwendungen unterscheiden. Beispiel: Outlook Web App (einer der ersten komplexem WebApps überhaupt).

    Wenn Du das noch nie gesehen hast, schau hier:
    Outlook Web App (OWA) 2019 Overview - YouTube

    Auch das heutzutage die meisten Konferencing-Tools und ähnliches reine Web-Anwendungen geworden sind, hat seinen Sinn. Das Web und HTML ist endgültig seinen Kinderschuhen mit "von Seite zu Seite hüpfen" entwachsen.

    Übrigens: Die dazu verwendeten Technologien, insbesondere ECMA Script, sind evolutionär entstanden und alles andere als optimal. Niemand ist frustrierter und ärgerlicher darüber als ich. Man fängt das aber gerade ein, z.B. mit TypeScript.

  3. #63
    Avatar von takan
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    Zitat Zitat von Grestorn Beitrag anzeigen
    Du scheinst immer noch WebApp mit Werbung gleichzusetzen. Du schreibst das ja geradezu wörtlich: "du hast die eine oder andere webapp geschrieben denke ich, glaube kein kunde wollte für seine kunden solch werbung drinne haben neh?"

    Moderne WebApps lassen sich kaum von lokalen Anwendungen unterscheiden. Beispiel: Outlook Web App (einer der ersten komplexem WebApps überhaupt).

    Wenn Du das noch nie gesehen hast, schau hier:
    Outlook Web App (OWA) 2019 Overview - YouTube

    Auch das heutzutage die meisten Konferencing-Tools und ähnliches reine Web-Anwendungen geworden sind, hat seinen Sinn. Das Web und HTML ist endgültig seinen Kinderschuhen mit "von Seite zu Seite hüpfen" entwachsen.

    Übrigens: Die dazu verwendeten Technologien, insbesondere ECMA Script, sind evolutionär entstanden und alles andere als optimal. Niemand ist frustrierter und ärgerlicher darüber als ich. Man fängt das aber gerade ein, z.B. mit TypeScript.
    ja habe ich auch bemerkt das wir daran vorbeigeschrieben haben und merklich ist nicht klar geworden das lesen=!webapp=!jeder nutzt es ist.

    persönlich kann ich es verstehen wieso manch ein entwickler dann traurig ist. auf der anderen seite gibt es, zumindest kenne ich keine, selbstregulierung bei webentwicklern/werbetreibenden. das wurde ja nur vom alten adblock bzw. eyoo umgesetzt mit acceptable ads. würde es eher begrüßen wenn browser hersteller einen eine möglichkeit geben und sowas effizienter filtern/ausführen können. es ist traurig zu merken wenn man mit 100mbits und modernen pc auf manchen seiten surft und es sich genau so anfühlt wie dsl 1000 mit einer alten singlecore möhre von damals. das ist der springende punkt bei mir.
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  4. #64
    Avatar von TikTokky
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    Zitat Zitat von takan Beitrag anzeigen
    persönlich kann ich es verstehen wieso manch ein entwickler dann traurig ist. auf der anderen seite gibt es, zumindest kenne ich keine, selbstregulierung bei webentwicklern/werbetreibenden. das wurde ja nur vom alten adblock bzw. eyoo umgesetzt mit acceptable ads. würde es eher begrüßen wenn browser hersteller einen eine möglichkeit geben und sowas effizienter filtern/ausführen können. es ist traurig zu merken wenn man mit 100mbits und modernen pc auf manchen seiten surft und es sich genau so anfühlt wie dsl 1000 mit einer alten singlecore möhre von damals. das ist der springende punkt bei mir.
    Webapps und Werbung hängen nicht zwingend zusammen.

    Du trennst nicht zwischen Applikation (Webapp) und Nutzung. Nutzung können sowohl kostenlose Content-Verbreitung sein, wo viel Werbung mit eingebunden ist (kann die Webapp nix für), aber Nutzung kann genauso gut ein ordentliche Applikation sein, die ihr geld nicht per Werbung verdient. Gibt zig Beispiele davon.

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