Seite 10 von 10 ... 678910
  1. #91

    Mitglied seit
    05.12.2018
    Beiträge
    256

    AW: Epic Games Store: Darq-Entwickler macht "Angebot, das man nicht ablehnen kann"

    @Da_Obst:

    Ich sehe nicht, dass Steam jemals verschwinden wird, ohne dass es eine Lösung gibt, die Spiele dennoch zu starten (was auch relativ einfach zu machen ist).

    • Bitte einloggen, um diese Anzeige auszublenden.
  2. #92
    Avatar von Da_Obst
    Mitglied seit
    15.11.2010
    Liest
    PCGH.de & Heft
    Ort
    Beiträge
    1.422

    AW: Epic Games Store: Darq-Entwickler macht "Angebot, das man nicht ablehnen kann"

    Zitat Zitat von Grestorn Beitrag anzeigen
    @Da_Obst:

    Ich sehe nicht, dass Steam jemals verschwinden wird, ohne dass es eine Lösung gibt, die Spiele dennoch zu starten (was auch relativ einfach zu machen ist).
    Steam ansich ist ja eigentlich nur eine Vertriebsplattform für Spiele und stellt eine Möglichkeit für Entwickler/Publisher dar ihre Software an eine große Nutzerbasis zu verkaufen.

    Insofern hat Steam selber ja (fast) keine Rechte an den Spielen die auf den Servern liegen. Sollte die Plattform also mal eingestellt werden, dann liegt es an demjenigen der das Copyright innehat, ob er die Software für diejenigen, die auf Steam gekauft haben, weiterhin zugänglich macht, oder eben nicht.

    Es gibt auf Steam Spiele, die keinen Kopierschutz haben und auch nicht den Client voraussetzen (Z.B. Antichamber), dann gibt es Spiele die zwar keinen "dedizierten" Kopierschutz haben, aber den Client benötigen um lauffähig zu sein (Z.B. Spiele die auf Steamworks setzen) und Spiele die direkt von Valve kommen (HL2 hat zum Beispiel keinen weiteren Kopierschutz und braucht "nur" Steam). Bei diesen Titeln kann man also darauf hoffen, dass Valve einen Patch bereitstellt, der eine weitere Verwendung ohne Steam ermöglicht.

    Bei Spielen die mit einem dedizierten Kopierschutz ausgestattet sind liegt es aber rein am Rechte-Inhaber wie dann vorgegangen wird.

    Und davon auszugehen, dass Spiele ohne Steam dann nur mehr Datei-Leichen sind ist ja nicht aus der Luft gegriffen. Im Laufe der Zeit hat es das ja immer wieder gegeben, dass Software obsolet wurde weil der Kopierschutz nicht aufgelöst wurde. Siehe mein Beispiel mit Siedler und Stronghold, diese Spiele waren ja nichtmal an einen Service-Zwang geknüpft und sind dann trotzdem dem DRM zum Opfer gefallen.

    Generell sind sämtliche Titel, welche auf Starforce und die früheren Versionen von SecuROM setzen heute nur mehr nutzbar wenn man sich strafbar macht und/oder einen gewissen Aufwand betreibt.

    Dann kommt dazu, dass es Spiele gibt, die man nicht mehr nutzen kann wenn ein lebenserhaltender Server abgeschaltet wird. Sämtliche Titel die an einen Online-Zwang geknüpft sind werden mit einem Ablaufdatum versehen. Versuch zum Beispiel mal Lawbreakers zu starten, die Server sind mittlerweile offline, man kann keine privaten Server erstellen und einen LAN Modus suchst du vergeblich. Gut, bei einem reinen Online MP Titel kann man das halten wie man will. Aber wenn es um SP Spiele geht, die einem Online-Zwang ausgesetzt sind, dann sieht es in meinen Augen wieder ganz anders aus.

    Imho ist es also ratsam sich nicht zu sehr an die DRM-Software zu binden, für die man ein begrenztes Nutzungsrecht erworben hat. Laut den AGB von Steam, UPlay, Origin, Battle.Net, EGS und dem MS-Store wird dem Endanwender nirgends ein Nutzungsrecht eingeräumt das über die Laufzeit des grundlegenden Angebotes hinausgeht.
    R7 1700X @ 3700MHz/1.3V //// Crosshair VI Hero //// Trident Z RGB 32GB @ 3333MHz/CL14 //// GTX 980Ti @ 1220MHz/3800MHz/1.15V //// 850 Evo 1TB //// Seasonic Platinum 660W //// Silverstone TJ11 Mod

  3. #93
    Avatar von Nightslaver
    Mitglied seit
    17.06.2010
    Liest
    PCGH.de & Heft
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    8.283

    AW: Epic Games Store: Darq-Entwickler macht "Angebot, das man nicht ablehnen kann"

    Zitat Zitat von Da_Obst Beitrag anzeigen
    Imho ist es also ratsam sich nicht zu sehr an die DRM-Software zu binden, für die man ein begrenztes Nutzungsrecht erworben hat. Laut den AGB von Steam, UPlay, Origin, Battle.Net, EGS und dem MS-Store wird dem Endanwender nirgends ein Nutzungsrecht eingeräumt das über die Laufzeit des grundlegenden Angebotes hinausgeht.
    Da sind wir dann halt auch wieder bei dem Punkt der der Gesetzgeber das nie wirklich hinreichend, mit Berücksichtung des Käuferinteresses, für den digitalen Vertrieb von Spielen geregelt hat. Aber wieso sollte er das auch, wo dort Personen in relevanten Entscheidungspositionen sitzen, die so alt sind das sie Spiele nur aus Killerspieledebatten (und modernen Sagen und Legenden) kennen, aber nicht persönlich.
    ASUS RTX 2060 Super RoG Strix O8G | ASUS Rampage IV Formula S.2011 | Corsair Dominator Platinum 32GB DDR3 RAM 1866MHz| Intel Core i7 4820K @3.9GHz | Corsair AX760W Platin | EVGA DG-85 Big-Tower | Windows 7 Pro x64 | LG 24GM77-B

  4. #94
    Avatar von Da_Obst
    Mitglied seit
    15.11.2010
    Liest
    PCGH.de & Heft
    Ort
    Beiträge
    1.422

    AW: Epic Games Store: Darq-Entwickler macht "Angebot, das man nicht ablehnen kann"

    Zitat Zitat von Nightslaver Beitrag anzeigen
    Da sind wir dann halt auch wieder bei dem Punkt der der Gesetzgeber das nie wirklich hinreichend, mit Berücksichtung des Käuferinteresses, für den digitalen Vertrieb von Spielen geregelt hat. Aber wieso sollte er das auch, wo dort Personen in relevanten Entscheidungspositionen sitzen, die so alt sind das sie Spiele nur aus Killerspieledebatten (und modernen Sagen und Legenden) kennen, aber nicht persönlich.
    Ja, da wäre es auf jeden Fall sehr wünschenswert wenn sich im Sinne des Konsumenten-Schutzes auch mal was tun würde. Ich habe mich jetzt schon etwas länger nicht mehr in den aktuellen Stand eingelesen und kenne auch nur die Fassung des Österreichischen Rechts, aber soweit ich weiß ist zumindest hier bei mir keine eindeutig definierte Rechtslage vorhanden was die Nutzung erworbener, digitaler Werke anbelangt.

    Es ist etwas schwammig weil dem Konsumenten zum einen vorenthalten wird eine erworbene Software zu vervielfältigen, auf der anderen Seite aber das Recht auf fortgesetzte Nutzung gilt welches voraussetzt, dass der Nutzer unabhängig vom Vertreiber/Urheber Zugriff auf die Software hat, nachdem sie erworben wurde.

    Prinzipiell würde das eine Kopierschutz-Maßnahme gesetzeswidrig machen, da damit die fortgesetzte Nutzung unterbunden wird, sollte der Vertreiber/Urheber gewisse Maßnahmen, die für die Benutzung von Nöten sind, unterlassen.

    Ich kenne mich aber nicht gut genug aus um daraus jetzt endgültige Schlüsse ziehen zu können. Immerhin kommt ja dazu, dass man per se nicht die Software erwirbt, das wird im Gesetzestext ja behandelt, sondern nur ein Recht auf eine Nutzung erhält, welches zusätzlich nochmal mit Klauseln belegt ist. Ob das in diesem Sinne jetzt eine Differenzierung zulässt kann ich nicht sagen. Und ich schätze mal, dass das im deutschen Recht sehr ähnlich gehandhabt wird.

    Aber das wird vermutlich für immer und ewig von der "Killerspiel-Problematik" überschattet werden. Wie du sagst, die Politiker sind sich diesem Teil des Konsumenten-Schutzes sicherlich nicht bewusst wenn sie noch nichtmal wissen was ein Spiel eigentlich ist.
    Geändert von Da_Obst (29.08.2019 um 22:08 Uhr) Grund: Vertipper
    R7 1700X @ 3700MHz/1.3V //// Crosshair VI Hero //// Trident Z RGB 32GB @ 3333MHz/CL14 //// GTX 980Ti @ 1220MHz/3800MHz/1.15V //// 850 Evo 1TB //// Seasonic Platinum 660W //// Silverstone TJ11 Mod

    • Bitte einloggen, um diese Anzeige auszublenden.
Seite 10 von 10 ... 678910

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •