Seite 8 von 8 ... 45678
  1. #71

    Mitglied seit
    09.06.2013
    Beiträge
    889

    AW: Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

    Zitat Zitat von DaStash Beitrag anzeigen
    Jep, hatte wohl sein Grund warum die pleite gegangen sind.
    Bei Media Markt konnte man offiziell inoffiziell "unter dem Ladentisch" Ab 18 - unzensierte Spiele kaufen. Ich kann mich noch genau erinnern wie der Mitarbeiter immer eine Schublade mit den "Schätzen" öffnete. Machen die heute leider nicht mehr, schade eigentlich, ist ja nicht verboten, mit entsprechender Altersverifizierung.

    MfG
    Das war "Digital Deluxe Edition" zwischen 2000 und 2010. Im Normalfall war ein dt. Spiel geschnitten und wer die ungeschnittenen Version wollte der hat die "PEGI" Version kaufen müssen, die natürlich 10€-15€ teurer war. Das war damals schon nichts anderes als eine versteckte Preiserhöhung und gezielte Abzocke der Kunden. Man konnte sich ja hinter dem Jugendschutz verstecken wenn man als Publisher und Einzelhändler sowas aufgezogen hat. Mal sehen, ob ich meinen Half-Life 2 Kassenbon finde, das war in meiner erinnerung des erste Spiel beidem dieses Prinzip offen und schamlos praktiziert wurde. Eine heftig geschnittene dt. Fassung im Regal und eine ungeschnittene aber teurere Version daneben im Regal.

    Der Gedanke hinter indizierten Spielen war ja nicht diese zu verbieten, zumindest die auf der A-Liste. Man ist immer einfach in den Laden und hat danach gefragt, im Zweifelsfall hat der Laden das halt bestellt. Die Panik die darum gemacht wurde war immer schon kindisch und verlogen.

    Beide Ansätze sind aber seit dem Online Keyhandel und der totalen Verfügbarkeit von jedem Spiel in Online Keyshops hinfällig geworden. Nachdem Läden wie der Media Markt den Leuten kein extra Geld aus der Tasche leiern können, ist es flach gefallen.

    Kundenabzocke mit Videospielen ist wirklich ein Fass ohne Boden.

    • Bitte einloggen, um diese Anzeige auszublenden.
  2. #72
    Avatar von DaStash
    Mitglied seit
    23.09.2008
    Ort
    Big Bad City
    Beiträge
    19.270

    AW: Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

    Ne, kann nicht sein, da die ungeschnittenen ab 18 Versionen nicht ausgestellt werden durften, siehe Anmerkung Media Markt/ unterm Ladentisch. Ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht erinnern, dass diese teurer waren. Ich habe ungeschnitten entweder bei MM unterm Ladentisch oder bei einem der Versandhändler gekauft.

    MfG

  3. #73

    Mitglied seit
    12.09.2017
    Beiträge
    1.661

    AW: Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

    Bei Okaysoft war das schon so früher, dass man für die Uncut AT Versionen etwas mehr verlangt hatte bzw. für US noch etwas mehr. Wobei US Import teurer ist durch Zoll und Steuer. Bei Ladenverkauf fand ich sie aber auch nicht teuerer. Okay, meine US Version von Resident Evil 2 zum quasi Release auf PS1 hatte mich in meinem Stammladen damals 129 DM gekostet. Wobei ich es unbedingt gleich haben wollte und die deutsche Version vor der Indizierung noch auf sich warten ließ. ^^
    Intel i9 9900K +Alpenföhn Brocken 3 || MSI Z370 Gaming M5 || 16GB G.Skill Ripjaws V F4-3200C16D-16GVK || MSI GTX 1070 Gaming X 8G
    Samsung SSD 970 EVO 500GB || be quiet! Pure Power 10 - 700W CM || Fractal Design Meshify C
    4 x Silent Wings 3 140mm (2 x High-Speed) || 1 x Silent Wings 3 120mm

  4. #74
    Avatar von Birdy84
    Mitglied seit
    24.02.2008
    Liest
    PCGH.de & Heft (Abo)
    Beiträge
    5.343

    AW: Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

    Zitat Zitat von DaStash Beitrag anzeigen
    Aber genau so wie die Anzahl der verkauften Einheiten steigt, steigen auch die Kosten. Schaue Dir doch mal an was früher Produktionen gekostet haben 50.000 Dollar und heute sind es Multimillionen Dollar. Das die Spiele seid fast 20 Jahren nicht teurer werden ist doch etwas enorm Positives. Ich verstehe nicht wie man sich hier hinstellen kann und entgegen vorliegender Fakten einfach das Gegenteil behauptet. Legt man dem dann noch inflationsbereinigte Daten zu Grunde sind Spiele aktuell so günstig wie noch nie und liegen 50 % unterhalb dem, was sie eigentlich in Relation zu den gestiegenen Ausgaben kosten müssen.
    Die Geschäftszahlen von EA zeigen doch, dass sie mittlerweile fast 50% ihres Umsatzes über Mikrotransaktionen erwirtschaften. Von daher ist der Kaufpreis bei Erstveröffentlichung schon lange kein Indikator mehr für den Preis, der letztlich vom Kunden gezahlt wird.
    Was mich am meisten stört ist die Intransparanz durch die ganzen möglichen Extras, die man dazukaufen kann. Ich wäre dafür, dass die Publisher gezwungen werden immer den Gesamtpreis mit anzugeben. Erst dann wird den meisten wahrscheinlich erst bewusst, was einige Titel für eine Abzocke sind. Schaut euch beispielsweise mal an was Company of Heroes 2 mit allen Inhalten kostet.
    GTX 1080Ti (1,9/ 5,9Ghz)||3800X@1867Mhz IF||Liquid Freezer 240||32GB-DDR4 3200@3733Mhz CL16||X570 Steel Legend||M4 256GB||850 Pro 256GB||MX100 512GB||MX300 1TB||Define R5||E10-CM-500W

  5. #75
    Avatar von Leob12
    Mitglied seit
    18.06.2014
    Liest
    PCGH.de & Heft
    Beiträge
    8.597

    AW: Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

    Zitat Zitat von Birdy84 Beitrag anzeigen
    Die Geschäftszahlen von EA zeigen doch, dass sie mittlerweile fast 50% ihres Umsatzes über Mikrotransaktionen erwirtschaften. Von daher ist der Kaufpreis bei Erstveröffentlichung schon lange kein Indikator mehr für den Preis, der letztlich vom Kunden gezahlt wird.
    Was mich am meisten stört ist die Intransparanz durch die ganzen möglichen Extras, die man dazukaufen kann. Ich wäre dafür, dass die Publisher gezwungen werden immer den Gesamtpreis mit anzugeben. Erst dann wird den meisten wahrscheinlich erst bewusst, was einige Titel für eine Abzocke sind. Schaut euch beispielsweise mal an was Company of Heroes 2 mit allen Inhalten kostet.
    Und diese MTs haben für EA halt eine gewaltig große Marge.
    Dazu kommen die ganzen verschiedenen Versionen, Basic, Deluxe, Super Deluxe whatever. Dann gibts noch eigene Vorbesteller-Editionen.

    Der höhere Kaufpreis nützt dem Konsumenten nichts, auch nicht dem gemeinen Programmierer, denn der sieht davon vermutlich gar nichts. Freuen tut es die Aktionäre.

    Dass die Entwicklungskosten für Fifa derart steigen sollen kann mir doch niemand erzählen. Einzig die Lizenzen und das massive Marketing kostet Geld. Darüber wird nicht gesprochen.
    Fast jeder Triple-A-Titel wirbt mit irgendwelchen Hollywood-Stars, Sportlern oder sonstigen "Berühmtheiten". All das kostet Millionen.
    Und wenn das neue Fifa nun statt 70€ 80€ als Basisversion kostet, dann bekommt deswegen niemand ein besseres Spiel. Wer das glaubt bei dem sind Hopfen und Malz verloren.
    Dasselbe gilt für all die anderen lauwarmen Aufgüsse von Spieleserien.


    [i5-2400]__[Gigabyte H61-GA-USB3-B3]__[EKL Brocken Eco]__[8 GB Corsair XMS DDR3-1333 MHz]__[Zotac GTX 980 AMP! Extreme]__[120 GB Samsung Evo 840]__[256 GB Crucial MX100]__[1 TB Seagate HDD]__[BQ E10 500W]__[Phanteks Enthoo Pro]
    [Scythe Kaze Master]__[4x Enermax TB silence]__[Asus Xonar DG]__[Cherry MX-Brown]__[MX-Performance]__[Beyerdynamic DT 990 Pro 250 Ohm]__[Windows 8.1]

  6. #76

    Mitglied seit
    09.06.2013
    Beiträge
    889

    AW: Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

    Der Gameplay Entwickler hat es immer schwer zu sagen, "mein Team hat dieses Feature für 2 Millionen Euro reinprogrammiert, das hat im Gegenzug für XY Millionen Einnahmen gesorgt".

    Das Marketing hat keine solche Probleme. Die können schon lange sagen "Unsere Kosten Facebook Kampagne 3 Millionen Euro, Erlös 12 Millionen". Das hat es EA leicht gemacht pro Spiel bis zu 200 Millionen auszugeben an Marketingkosten. Dem bekanntesten Streamer eine Million Dollar zu geben damit er eine Woche Apex streamt sind da Peanuts.

    Microtransaktionen lassen sich auch leicht gegenrechnen und sehen dann sehr schnell sehr rentabel aus. EA Ultimate Team erst recht.


    Man darf also nur staunen wie wenig Vertrauen die Publisher in ihr Produkt haben müssen, wenn wir derart viele Spiele sehen die beim Gameplay total versagen, der Publisher aber alles auf Werbung und MTX setzt. Besonders Bethesda muss wohl relativ zynisch denken, dass das Spiel in dem Sinne egal ist, Hauptsache die Werbung sieht gut aus und der Cash-Shop läuft Bug-Free.

    • Bitte einloggen, um diese Anzeige auszublenden.
  7. #77
    Avatar von DaStash
    Mitglied seit
    23.09.2008
    Ort
    Big Bad City
    Beiträge
    19.270

    AW: Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

    Naja, was heißt versagen. Ein Erfolgsindikator eines Spieles ist die Anzahl verkaufter Einheiten und wenn diese hoch ist, dann kann man wohl kaum von Versagen sprechen. Der Kauf ist schließlich freiwillig und ich setze voraus das Gefallen eine Grundvoraussetzung für den Erwerb eines solchen Produktes ist.

    MfG

Seite 8 von 8 ... 45678

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •