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  1. #101
    Avatar von JoM79
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    nach bestimmten Regeln [im Wettkampf] aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung
    Das sagt der Duden als Definition.
    Und jetzt erklär mir mal Einer, warum Schiessen eine Sportart ist und zB LoL nicht?

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  2. #102
    Avatar von PureLuck
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Zitat Zitat von rum Beitrag anzeigen
    Wer zu Hause regelmäßg Liegestütze, Situp oder Seilspringen macht um sich Fit zu halten ist deswegen nicht automatisch ein Turnier- oder Wettkampfteilnehmer, dennoch treibt er Sport!
    Weil es halt im Sprachgebrauch so drin ist. Eine Ecke weiter denken würde auch nich schaden...

  3. #103

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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Auch wenn ich persönlich die Entscheidung richtig finde...

    Zitat Zitat von https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schach&oldid=191749794#Schach_als_Sport
    [...]
    Der Deutsche Schachbund war Mitglied im Deutschen Sportbund und ist Mitglied der Nachfolgeorganisation Deutscher Olympischer Sportbund, wodurch in Deutschland Schach als Sportart offiziell anerkannt ist. 1977 sprach Willi Weyer als Präsident des Deutschen Sportbunds über die Schachgeschichte und gab an, dass der Sportgedanke erst in der Neuzeit zu finden ist, im Mittelalter aber Schach noch als Mittel der Bildung und Ritterspiel angesehen wurde. Schach sei zumindest im Turnierbetrieb „unbestreitbar als Sport anzusehen“. Er gab an, „Schach [sei] nicht immer Sport gewesen, aber unter dieser Zielsetzung und den veränderten Gesetzen unserer Zeit zum Sport geworden.“ Schach und Sport hätten viele Gemeinsamkeiten, und auch die körperliche Belastung während eines Schachspiels sei durch Untersuchungen nachgewiesen. Weyer setzte sich in der Rede auch für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Schachvereinen ein.[16]

    Frank Holzke, selbst Großmeister, analysierte in seiner juristischen Dissertation aus dem Jahre 2001[17] ohne Schachbezug die Verwendung des Sportbegriffs im deutschen und europäischen Recht als Doppelbezeichnung sowohl für körperliche als auch wettkampfliche Tätigkeiten. Er kam zu dem Schluss, dass dieses Verständnis des Begriffs auch als juristischer Begriff angemessen sei. Auf einer Internetseite über deutsches Sportrecht stellen der Rechtswissenschaftler Peter W. Heermann und der Jurist Stephan Götze fest, dass der Gesetzgeber die Möglichkeit hat, auch solche Betätigungen wie Schach als Sportarten legal zu definieren, die nicht alle in der Rechtsprechung herangezogenen Eigenschaften des Sportbegriffs wie körperliche Tätigkeit, Spielhaftigkeit, Leistung, Organisation, Regeln und ethische Komponenten besitzen.[18] Auch laut der Abgabenordnung gilt Schach als Sport,[19] letztlich gibt es aber immer wieder Debatten darüber.[20]
    [...]


    Entweder überall gleich, oder gar nicht.
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  4. #104
    Avatar von Asuramaru
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Zitat Zitat von PureLuck Beitrag anzeigen
    Stimmt doch gar nicht. Oder hast du schon mal gehört, dass man Wettkampf saufen als Sport anerkannt haben möchte?
    Man möchte, dass eine geistige Beschäftigung, die kompetitv betrieben wird und im aktuellen Zeitgeist steht, als Sport anerkannt wird. Kompetitiver e-sport dient dem Mannschaftsgeist, der Jugendförderung, der persönlichen Entwicklung als einzelner usw. Wenn man die Möglichkeit eines offiziellen Vereins hätte, würde da ne große nützliche Sache draus entstehen, die einige Menschen aus ihrem "kellerkind" Dasein entreißen würde.
    Eine wichtige Frage ist erstmal auf welchen geistigen Level bewegt sich Esports überhaupt und wie trennt man welche Spiele voneinander.Das macht den Unterschied zwischen Dark Soukls und Counter-Strike.

    Dark Souls erfordert auch enorme Reflexe und gute Koordination und wo liegt der Unterschied zu einem Strategiespiel wie Starcraft.

    Wie geistig ist eSports eigentlich, ist es geistig so anfordernd wie Schach und hier streiten sich die Geister. Ich persönlich bin der totale Dark Souls Fan und auch, wenn man gute Reflexe braucht und Koordination bleibt es nur ein Spiel. Die eSports Community ist der Meinung eSports wäre ein geistiger Sport, aber ist das wirklich so.

    Da müssen klare Definitionen und Unterscheide zu den einzelnen Spielen her, ich persönlich halte eSports nicht für geistig fordernd, das ist erstmal weder richtig noch falsch nur meine Meinung und so gut wie jede andere.

    Gibt es dazu wissenschaftliche Untersuchungen auf welchen geistigen Level sich eSports bewegt.solche Punkte müssen geklärt werden. Nur, weil die Fans und Community sagen es wäre ein geistiger Sport ist das aber noch nicht der Fall und Wettkampf ist eben nicht gleich Sport.
    „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“
    – David Dunning

  5. #105
    Avatar von Bonja_Banana
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Kein Mensch brauch E-Sport und es wäre fatal diesen auch als Sport anzusehen.
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  6. #106
    Avatar von SichtWechsel86
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Zitat Zitat von JoM79 Beitrag anzeigen
    nach bestimmten Regeln [im Wettkampf] aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung
    Das sagt der Duden als Definition.
    Und jetzt erklär mir mal Einer, warum Schiessen eine Sportart ist und zB LoL nicht?
    Die Frage habe ich mir auch gestellt...
    Bis ich dann mal am Schießstand war!

    Allein das Gewicht der Waffe sowie der Rückstoß beim Schießen - und dann noch in‘s Schwarze zu treffen - hat mich eines besseren belehrt.

    Seitdem sehe ich auch Biathlon mit ganz anderen Augen, wobei diese Kombinationssportart ja naturbedingt sowieso schon körperlich stark fordernd ist.

    Mich würde allerdings mal interessieren, wie der DSOB zu VR-eSports steht - was ich da teilweise in der VR-League gesehen habe würde beide Punkte (Wettbewerb und körperliche Ertüchtigung) vollends erfüllen...

  7. #107
    Avatar von Asuramaru
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Schach gilt Jahrzehnten als geistige Herausforderung, aber selbst die haben es schwer als Sport anerkannt zu werden. Beim Schach ist es einfacher, das es geistig ein sehr hohes Niveau hat aber bei Computerspielen nicht, weil es soviel unterschiedliche gibt und da muss klar unterschieden werden.

    Kann man die geistige Anforderung von Schach und Counter-Strike unterscheiden und auf welchen Niveau bewegt man sich dort, sowas muss geklärt werden und dann auch der Unterschied der einzelnen Spiele.

    Einfach zu sagen eSports ist geistiger Sport ohne Belege ist nicht richtig, dazu müssen Analysen und Studien herangezogen werden die das Bestätigen und Untermauern.
    Geändert von Asuramaru (29.08.2019 um 08:09 Uhr)
    „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“
    – David Dunning

  8. #108
    Avatar von -ElCritico-
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Zitat Zitat von rum Beitrag anzeigen
    Edit: ich glaube hier verwechseln viele einen Wettkampf mit Regeln mit körperlicher Ertüchtigung. Warum? Es gibt, und da bin ich mir sehr sehr sicher, mehr Sportler, welche nicht zu einem Wettkampf gehen als Leistungssportler oder Hochleistungssportler, welche für Wettkämpfe trainieren. Ergo ergibt ein Wettkampf keine automatische Begründung für Sport treiben. Wer zu Hause regelmäßg Liegestütze, Situp oder Seilspringen macht um sich Fit zu halten ist deswegen nicht automatisch ein Turnier- oder Wettkampfteilnehmer, dennoch treibt er Sport!
    Nope, hier wird nichts verwechselt. Es geht um die Definition einer SportART nach DSOB, das schließt Wettkampf nach Regeln zwingend mit ein. Wenn man sich privat mit Ganzkörperübungen fit hält, spricht man vom Sport TREIBEN, eigentlich betätigt man sich körperlich bzw. hält sich fit, was ich überaus gutheiße.
    Sportarten haben auch eine Vorbildfunktion für die Hobbysportler und Amateure. Ich sehe nicht ein, was E-Sport als Vorbildfunktion leisten soll, außer die Couch Potato Mentalität weiter zu verbreiten. Da bin ich voll bei DSOB.

  9. #109
    Avatar von KaneTM
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Zitat Zitat von Asuramaru Beitrag anzeigen
    Schach gilt Jahrzehnten als geistige Herausforderung, aber selbst die haben es schwer als Sport anerkannt zu werden. Beim Schach ist es einfacher, das es geistig ein sehr hohes Niveau hat aber bei Computerspielen nicht, weil es soviel unterschiedliche gibt und da muss klar unterschieden werden.

    Kann man die geistige Anforderung von Schach und Counter-Strike unterscheiden und auf welchen Niveau bewegt man sich dort, sowas muss geklärt werden und dann auch der Unterschied der einzelnen Spiele.

    Einfach zu sagen eSports ist geistiger Sport ohne Belege ist nicht richtig, dazu müssen Analysen und Studien herangezogen werden die das Bestätigen und Untermauern.
    Sorry, nur weil du nicht weißt, wovon wir reden, musst du hier nicht weiter deine verqueren Theorien verbreiten. Du kannst gerne deine Meinungen haben, aber ewarte nicht, dass dir hier immer und immer wieder erklärt wird, warum deine Meinung, der Himmel seit grün, nichts mit der Realität zu tun hat. Hattest du nicht versprochen, dass jetzt bleiben zu lassen??

    Zitat Zitat von Asuramaru Beitrag anzeigen
    [...]
    Hab keine lusten auf ein ich weiß mehr als du und son kram.

    Von daher guten Tag.

    Und nebenbei ist Schach inzwischen - kein - Sport mehr.

    Staatliche Foerderung gestrichen: Schach ist doch kein Sport - Sportpolitik - FAZ
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  10. #110
    Avatar von <<Painkiller>>
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    AW: E-Sport: DSOB lehnt Anerkennung nach Gutachten ab

    Zitat Zitat von Bonja_Banana Beitrag anzeigen
    Kein Mensch brauch E-Sport und es wäre fatal diesen auch als Sport anzusehen.
    Das ist nur deine Meinung. Ich denke das sollte jeder Mensch für sich entscheiden ob er das braucht oder nicht.

    Kann man die geistige Anforderung von Schach und Counter-Strike unterscheiden und auf welchen Niveau bewegt man sich dort, sowas muss geklärt werden und dann auch der Unterschied der einzelnen Spiele.
    Schach würde ich eher mit StarCraft 2 vergleichen als mit CounterStrike.
    "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen 'Enterprise'."
    William T. Riker - USS Enterprise NCC-1701-D
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