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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    CD Projekt Red hat vor Kurzem mit der Entwicklung eines Multiplayers für Cyberpunk 2077 begonnen. CFO Piotr Nielubowicz bezeichnete den Multiplayer als kleineres Projekt, deren Monetarisierung den Spielern immer einen vernünftigen Gegenwert für ihre Investition bieten soll.

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  2. #2

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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    Schade. CDPR war eine der letzten Bastionen der Nicht-Ingame-Käufe. Aber ich versteh es auch ein bisschen. Es ist viel Geld für wenig Arbeit. Der Konsument ist selber Schuld. Wenn er Titel mit solchen Elementen komplett liegen lässt, wird es sich jede Firma zweimal überlegen. So wie ich mir jetzt 2 mal überlege, ob ich mir Cyberpunk kaufe.

    Mich interessiert der MP sowieso nicht, aber ich hoffe mal, sie belassen es bei kosmetischen Items und fallen nicht auf EA-Niveau, wo man sich einen Vorteil erkaufen kann. Dann wäre es für mich noch vertretbar.

  3. #3
    Avatar von sinchilla
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    Nun hat CD Projekt lange genug das Image mit der weißen Weste gestellt, es wird Zeit die treue Kundschaft zur Kasse zu bitten, welche auch im Vergleich zu anderen Mitbewerbern, noch ne ganze Weile den Bonus der kleinen fairen polnischen Schmiede wahren wird.

    Zu schade, hab ich doch fast an den heilbringenden Samariter der gamingindustrie glauben wollen...

    Aber Pixel in Sonderfarben wollen erstmal angemischt werden, das kostet...
    3700X geklöppelt auf ein B450 steel legend sowie einer 2070s als pixelschubse

  4. #4
    Avatar von Da_Obst
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    "Vernünftige Gegenleistung für Echtgeld-Transaktionen"? Alternative Texturen sind damit schon mal ausgeschlossen. Bleibt noch P2W und QoL Zeug...
    Auch wenn es mir ein Dorn im Auge ist, ein Abo für den MP wäre vermutlich die beste und reibungsloseste Option um für die Entwicklung/Server wieder Geld rein zu holen.

    Sind bei dem Spiel dann SP und MP getrennt erhältlich, oder ist das ein Paket?
    R7 1700X @ 3700MHz/1.3V //// Crosshair VI Hero //// Trident Z RGB 32GB @ 3333MHz/CL14 //// GTX 980Ti @ 1220MHz/3800MHz/1.15V //// 850 Evo 1TB //// Seasonic Platinum 660W //// Silverstone TJ11 Mod

  5. #5
    Avatar von Dominicus1165
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    Zitat Zitat von sinchilla Beitrag anzeigen
    Nun hat CD Projekt lange genug das Image mit der weißen Weste gestellt, es wird Zeit die treue Kundschaft zur Kasse zu bitten, welche auch im Vergleich zu anderen Mitbewerbern, noch ne ganze Weile den Bonus der kleinen fairen polnischen Schmiede wahren wird.

    Zu schade, hab ich doch fast an den heilbringenden Samariter der gamingindustrie glauben wollen...

    Aber Pixel in Sonderfarben wollen erstmal angemischt werden, das kostet...
    Wie soll Multiplayer ohne Kosten funktionieren? Server sind teuer und entweder man querfinanziert das Ganze, etwa bei Microsoft AOE oder man holt sich die Kosten im Multiplayer zurück. Anders geht es nicht.
    Mit Querfinanzierung meine ich, dass andere Produkte die Server finanzieren, denn mit 15-20€ einmaligen Kosten (AOE2 DE) kann man nicht besonders lang mehrere Multiplayer Server auf der ganzen Welt mit 10000en Usern Kapazität hosten.

    Und Cyberpunkt ist ein sau teures Spiel. Alleine 9 vollvertonte Sprachen, Entwicklungsdauer seit 2013 (6-7 Jahre reine Kosten ohne Einnahmen zum Release) und dann noch Server finanzieren sich nicht so einfach nur mit einmalig 50€.

    Ein wenig nachdenken bitte. Amazon AWS rechnet bei 800 bis 6000 Spielern täglich von monatlichen Kosten von mind. 5000 bis 18000€ je nach gebuchtem Paket.
    Seien es also mal nur 5000€ und basierend auf den mind. 100.000 Spielern bei GTA kann man von monatlichen Kosten von ungefähr
    100.000/6.000 * 5.000 => 83.333,333 Euro die monatlich reingeholt werden müssen, nur um die Server zu bezahlen. Und zwar mit einer recht kostengünstigen Rechnung.

    Sollten es bspw. 10000€ sein, die der Server kostet, muss man schon 160.000€ pro Monat reinholen. Das klingt wenig, aber das sind 2.000.000 € jährlich, die einfach da sind.
    Dazu kommen Entwickler (600+), die bezahlt werden müssen. Bei 60.000€ - 100.000€ pro Jahr (glassdoor.de) sind das irgendwo um 40.000.000€ pro Jahr.

    All diese kosten müssen irgendwie reingeholt werden.

  6. #6
    Avatar von BabaYaga
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    Mit dem MP können sie von mir aus machen was sie wollen, den spiele ich sowieso nicht. Aber ja, letzten Endes lebt CDPR wie auch sonst alle nun mal vom Geld.


  7. #7
    Avatar von Rollora
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    Zitat Zitat von sinchilla Beitrag anzeigen
    Nun hat CD Projekt lange genug das Image mit der weißen Weste gestellt, es wird Zeit die treue Kundschaft zur Kasse zu bitten, welche auch im Vergleich zu anderen Mitbewerbern, noch ne ganze Weile den Bonus der kleinen fairen polnischen Schmiede wahren wird.

    Zu schade, hab ich doch fast an den heilbringenden Samariter der gamingindustrie glauben wollen...

    Aber Pixel in Sonderfarben wollen erstmal angemischt werden, das kostet...
    Das Statement gelesen?
    Es gibt übrigens durchaus faire Möglichkeiten Multiplayer zu finanzieren.
    Kosmetische Items, einmalig den Vollpreis verlangen, eine PRO Variante mit dem Bonus, dass man eigene (dedicated) Server usw aufstellen kann. Oder Product placement

    Ich persönlich spiel eh nur noch SP
    Zitat Zitat von Incredible Alk Beitrag anzeigen
    Die Stasi hätte Freundentränen in den Augen heutzutage - damals musste man aufwendig Wanzen verstecken und extreme finanzielle Mittel aufbringen um massenhaft Leute abzuhören. Heute installieren die Leute ihre Wanzen selbst, kümmern sich um die Verbindung und zahlen alles auch noch selber. Genial.

  8. #8
    Avatar von sinchilla
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    Seltsam, dann müssen wohl alle anderen, wo dieser kostenfressende Multiplayer enthalten ist, quer finanzieren...

    Schon merkwürdig, davon ausgehend wieviel Spiele ausschließlich Multiplayer bieten oder nur wegen diesem erstanden werden und trotzdem seit Jahren laufen, ohne pay to win, Mikrotransaktionen, ingame-werbung, abogebühren und ähnlichen Seuchen.

    Noch schlimmer ist, wenn die Ankündigung derartiger Methoden noch mit halbgaren Argumenten verteidigt wird.

    Nach den Kosten der Entwicklung, stehen unbestreitbar weitere Kosten im Raum. Allerdings entsteht mit dem Vermögen der Programmierer sowie der damit einhergehenden Kaufgunst der Kunden ein Haufen Geld, welcher sich Profit nennt.

    Je nachdem wie hoch dieser ausfallen soll, lassen sich die ach so teuren Server unterschiedlich lange unterhalten.

    Ein Spielkey für "schlappe" 60€ lässt sich unendlich generieren, bei entsprechender Nachfrage, somit finanzieren die Spätkäufer wieder für etliche Jahre die Server.

    Wenn das Spiel bzw. der Multiplayer einfach Grütze ist, müssen auch nicht entsprechende Serverkapazitäten vorgehalten werden, erklärt sich von selbst.

    Einfach schade, wie heutzutage mittlerweile selbstverständlich, neben dem Vollpreis, dem Entwickler noch mehr in den Rachen geschmissen wird.

    Da brauch man sich über die zunehmende Gier diverser Publisher kein Stück wundern.

    Es gab Mal Zeiten, da wurde der Multiplayer bzw dessen Umsetzung in die Hände der Kunden gelegt...bei ARMA lässt sich problemlos ein Spiel erstellen, entsprechende Hardware und Internetverbindung und schon kann der Spaß beginnen. Monatliche Kosten knappe 30Cent pro Kilowattstunde...

    Ich für meinem Teil, kann jedoch diese Bereitwilligkeit zusätzlicher Kosten zu rechtfertigen nicht verstehen.

    Ich habe Battle state Games ( escape from tarkov) gerne 130€ Euro für die Edge of darkness Version gegeben, erhalte keinerlei spielerische Vorteile, nur ein größeren stash und Gamma.
    Mit diesem Betrag sowie denen von anderen Käufern, lassen sich Server schon ein paar Jahre finanzieren. Würden sie nun mit monatlichen abogebühren, pay to win oder ähnlichem unverschämten schei* kommen, bin ich als erster weg.

    @rollora, ich habe das Statement gelesen
    3700X geklöppelt auf ein B450 steel legend sowie einer 2070s als pixelschubse

  9. #9
    Avatar von Rollora
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    Zitat Zitat von sinchilla Beitrag anzeigen
    Seltsam, dann müssen wohl alle anderen, wo dieser kostenfressende Multiplayer enthalten ist, quer finanzieren...

    Schon merkwürdig, davon ausgehend wieviel Spiele ausschließlich Multiplayer bieten oder nur wegen diesem erstanden werden und trotzdem seit Jahren laufen, ohne pay to win, Mikrotransaktionen, ingame-werbung, abogebühren und ähnlichen Seuchen.

    Noch schlimmer ist, wenn die Ankündigung derartiger Methoden noch mit halbgaren Argumenten verteidigt wird.

    Nach den Kosten der Entwicklung, stehen unbestreitbar weitere Kosten im Raum. Allerdings entsteht mit dem Vermögen der Programmierer sowie der damit einhergehenden Kaufgunst der Kunden ein Haufen Geld, welcher sich Profit nennt.

    Je nachdem wie hoch dieser ausfallen soll, lassen sich die ach so teuren Server unterschiedlich lange unterhalten.

    Ein Spielkey für "schlappe" 60€ lässt sich unendlich generieren, bei entsprechender Nachfrage, somit finanzieren die Spätkäufer wieder für etliche Jahre die Server.

    Wenn das Spiel bzw. der Multiplayer einfach Grütze ist, müssen auch nicht entsprechende Serverkapazitäten vorgehalten werden, erklärt sich von selbst.

    Einfach schade, wie heutzutage mittlerweile selbstverständlich, neben dem Vollpreis, dem Entwickler noch mehr in den Rachen geschmissen wird.

    Da brauch man sich über die zunehmende Gier diverser Publisher kein Stück wundern.

    Es gab Mal Zeiten, da wurde der Multiplayer bzw dessen Umsetzung in die Hände der Kunden gelegt...bei ARMA lässt sich problemlos ein Spiel erstellen, entsprechende Hardware und Internetverbindung und schon kann der Spaß beginnen. Monatliche Kosten knappe 30Cent pro Kilowattstunde...

    Ich für meinem Teil, kann jedoch diese Bereitwilligkeit zusätzlicher Kosten zu rechtfertigen nicht verstehen.

    Ich habe Battle state Games ( escape from tarkov) gerne 130€ Euro für die Edge of darkness Version gegeben, erhalte keinerlei spielerische Vorteile, nur ein größeren stash und Gamma.
    Mit diesem Betrag sowie denen von anderen Käufern, lassen sich Server schon ein paar Jahre finanzieren. Würden sie nun mit monatlichen abogebühren, pay to win oder ähnlichem unverschämten schei* kommen, bin ich als erster weg.

    @rollora, ich habe das Statement gelesen
    Dann hast du es nicht verstanden, bzw was ich schrieb nicht verstanden.
    Es gibt alternativ zum Vollpreis - nicht zusätzlich- Mögliçkeiten einen Titel FAIR über Jahre zu finanzieren. Und sei es über einen Sombrero (also Optische DLCs die das Spiel nicht beeinflussen)
    Zitat Zitat von Incredible Alk Beitrag anzeigen
    Die Stasi hätte Freundentränen in den Augen heutzutage - damals musste man aufwendig Wanzen verstecken und extreme finanzielle Mittel aufbringen um massenhaft Leute abzuhören. Heute installieren die Leute ihre Wanzen selbst, kümmern sich um die Verbindung und zahlen alles auch noch selber. Genial.

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  10. #10
    Avatar von sinchilla
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    AW: Cyberpunk 2077: Multiplayer-Monetarisierung soll "geldwerte" Angebote bieten

    .Dann hast du es nicht verstanden, bzw was ich schrieb nicht verstanden.
    Es gibt alternativ zum Vollpreis - nicht zusätzlich- Mögliçkeiten einen Titel FAIR über Jahre zu finanzieren. Und sei es über einen Sombrero (also Optische DLCs die das Spiel nicht beeinflussen)
    Das kann sein, ich habe das bisher so verstanden, das der Multiplayer dem Solo nachgereicht wird, für den man ja bereits den Vollpreis gelöhnt hat. Zusätzlich soll dieser aber auch nochmal Geld kosten bzw wurde über die Möglichkeit nachgedacht dies so zu implementieren, man somit für den pinken Sombrero nochmal drölfzehn Taler löhnt.

    Wenn dann schon zu optischen Gefälligkeiten gegriffen wird, ist der nächste Schritt nicht weit entfernt, wie andere Publisher stets eindrucksvoll unter Beweis stellen.

    Mir stößt die Tatsache ziemlich sauer auf, Spiele derartig zu fragmentieren bzw für jede Kleinigkeit extra zur Kasse gebeten zu werden.

    Ich glaube 95% kaufen Battlefield aufgrund des Multiplayer, der Singleplayer dient als nette Dreingabe.

    Bald kosten 100 Schuß dann Schlappe 99 Cent...Mal ewas überspitzt.

    Die heutige News geht auf jeden Fall "etwas" konträr mit dieser :https://www.pcgameshardware.de/Cyber...tent=mehrlesen
    Geändert von sinchilla (24.11.2019 um 17:56 Uhr)
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