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  1. #11

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    AW: AMD Threadripper 3000: Neue TRX40-Mainboards von Asrock, Threadripper 3000 angeblich nicht abwärtskompatibel

    Zitat Zitat von amdahl Beitrag anzeigen
    Here we go again...
    Nein, Epyc Rome läuft nicht auf einem Großteil der Mainboards, die für Naples entwickelt wurden. Hersteller wie z.B. Supermicro (und auch Gigabyte, bevor deren Produktseite wieder verlinkt wird) legen neue Revisionen der alten Boards auf um "schnell" kompatibel zu Rome zu werden, eine komplett neue Generation von Mainboards lässt immer noch auf sich warten.
    Angeblich liegt es daran dass die neuen Bios-Versionen ein 32MB ROM brauchen, und die meisten Naples-Boards hatten nur 16MB. Auch aeltere Mainboards fuer AMDs Epyc 7002 und Threadripper 3000 mit zu kleinen BIOS-Chips? | Planet 3DNow!
    Dass es an einer solchen Sparmaßname scheitert klingt so lächerlich, es könnte tatsächlich stimmen.
    Es gibt schon nen Unterschied zw. AM4 16MB ROMs ( Wo gefühlt einige alte APUs , das gesamte Ryzen 1+2 Lineup + Mini CPUs ( die kleinen Athlons ) reinpassen muss ) und den 16MB ROMs bei der TR Plattform wo gelinde gesagt mit den neuen TR Gen 3 nichtmal den Platz verbrauchen den AM4 bei Ryzen 1xxx schon verbraucht hatte.

    WENN es so kommt das die TR Plattform zwingend ein Upgrade bedarf, dann wird es zu 99,9% an dem Speicherinterface liegen ... bei TR1 wurde das ganze absichtlich halbiert um halt nicht im Serversegment zu kanibalisieren. Da sowohl der IO Die als auch der Aufbau des TR 3 wohl sehr wahrscheinlich mehr EPYC ist als je zuvor, wird nun wohl offensichtlich versucht einer der Flaschenhälse von TR2 zu beseitigen, was das auf Quad Channel eingeschrumpfte Speicherinterface war. Weder der alte Chipsatz kann auf der einen Seite damit umgehen noch die alten CPUs im Falle eines neuen Chipsatzes ... was bei identischem Sockel btw. exakt die Erklärung ist WARUM weder hoch noch runter Kompatibilität besteht...

    Davon ab ... wer sich ne CPU in dem Preissegment kauft, dem wird es sehr wahrscheinlich lax sein nen teures Board ( neu ) anzuschaffen...

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  2. #12

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    AW: AMD Threadripper 3000: Neue TRX40-Mainboards von Asrock, Threadripper 3000 angeblich nicht abwärtskompatibel

    Wieso sollte es am Speicherinterface liegen? Es wird ziemlich sicher auch TR3000 CPUs geben die "nur" 4 Speicherkanäle haben. Um die geht es eigentlich in der ganzen Diskussion. Dass die TR3000 mit 8 Speicherkanälen neue Mainboards brauchen um 8 Speicherkanäle nutzen zu können, steht außer Frage. Hier besteht eine technische Notwendigkeit, deshalb kann sich niemand ernsthaft darüber aufregen.
    Auch war nicht das Speicherinterface der große Schwachpunkt der Threadripper CPUs. Sondern dass es sich um ein NUMA-System handelt, bei den 24- und 32-Kernern mit der zusätzlichen Schwierigkeit dass die Hälfte der Kerne nur indirekt Speicherzugriff hat. NUMA ist eben ein Thema, welches bei "Heimanwender-Software" traditionell keine Rolle spielt, dementsprechend ineffizient geht sie bei der Nutzung der Ressourcen vor.

  3. #13

    AW: AMD Threadripper 3000: Neue TRX40-Mainboards von Asrock, Threadripper 3000 angeblich nicht abwärtskompatibel

    Zitat Zitat von JanJake Beitrag anzeigen
    So lange es nicht so ein Fake ist wie bei Intel. Wo selbst ein 9900K auf einem Z170 Brett laufen kann, ist doch alles gut!

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der neue TR4 Sockel mechanisch der gleiche ist und auch die CPUs von der Bauform 100% gleich sind. Nur eben das TR 3000 einige dinge mit an Board hat, die eben erforderlich sind und einen neuen Chipsatz erfordern. Aber dafür laufen eben die alten CPUs auf den neuen Boards.
    Bislang sind von Threadripper 3000 keine neuen externen Anforderungen bekannt. Wie bereits mehrfach geschrieben, ist zumindest Rome voll abwärtskompatibel und Threadripper 3000 basiert entweder auf Rome oder (unwahrscheinlicher) nutzt sogar einen speziell angepassten Aufbau, in dem Kompatiblität noch einfacher berücksichtigt werden könnte. Der Sockel TR4 war spätestens in der zweiten Generation für eine höhere Stromaufnahme freigegeben als jede SP3-Epyc-Platine und beschnitten wurden gegenüber der externen Server-Plattformen nur die externen Schnittstellen: Halb soviel USB, halb soviel Speicher-Kanäle und halb so viele PCI-Express-Lanes. Diese drei Schnittstellen habe aber alle eins gemeinsam: Ihre Benutzung ist sowieso optional. Ob ein RAM-Kanal im Sockel blind endet oder bis zu einem Slot weitergeführt wird, in den aber niemand ein Modul eingesetzt hat, sollte für die CPU nicht einmal erkennbar sein geschweige denn eine Rolle spielen.

    Eine physische Inkompatiblität könnte ich mir tatsächlich nur nach dem (schlechten) Vorbild von Intels 1151 vorstellen: Einer geringen Zahl von zuvor reservierten Pins wurde irgend eine neue Funktion gegeben, von der der Nutzer ohnehin kaum etwas spürt. Aber irgend ein Mainboard-Hersteller hat die gleichen, im alten Package nicht genutzten Pins mit Masse oder VCCin verbunden und wenn man jetzt eine CPU mit der neuen Pin-Belegung einsetzt, kann es zu Rauchbildung kommen, weswegen beinahe identische Plattformen getrennt werden müssen.

    Genau wie bei Intel gilt dann aber auch hier: Wenn man wirklich will, kann man sowas im Package fixen. Wenn man sich nicht um Aufrüster kümmert, lässt man es halt bleiben. (Letzteres wäre im Falle AMDs sogar markttechnisch nachvollziehbar, denn Threadripper hat eine sehr geringe Verbreitung.)

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