Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
Ihr einziger Vorteil sind momentan die Kosten. Wenn die eine Grenze von etwa 2:1, gegenüber SSDs, unterschreiten, dann werden die Vorteile der SSDs (weniger Stromverbrauch, schnell und vor allen Dingen weniger Platz pro TB, wodurch sich mehr Speicherplatz in einem Server unterbringen läßt) dominieren.
Klar, Archivplatz (Backups offline), braucht keiner, sieht man ja immer wieder (wie kann ich meine Daten retten). Mag ja sein, dass SSDs mittlerweile um Welten besser sind wie sie nach JEDEC sein müssten. ob man sie aber viele Jahre stromlos im Schrank stehen lassen kann, wie das (meine) HDDs problemlos und ohne Datenfehler aushalten, wage ich derzeit zu bezweifeln. Samsung bezieht sich immer noch auf JESD218, womit SSDs die Daten ohne Stromzufuhr bei 30°C nur ein Jahr halten müssen.

Welchen Privatanwender interssiert die mögliche Schreibrate der SSD? Sowas ist m.M.n. nur für riesige Datenbanken oder ESX-Server interessant. Ich werde selbst die "nur" 400 TBW meiner Intel 660p 2 TB niemals erreichen, obwohl ich derzeit dort anscheinend ca. doppelt so viele Daten schreibe wie auf den SSDs im alten Rechner. Trotzdem käme ich damit nicht auf mehr wie 9 TB pro Jahr. Damit würde die billige QLC SSD gut 44 Jahre halten. Da hoffe ich mal, dass nicht nur der Controller, sondern ich selber auch so lange "halte" und ich mit gut 90 noch in der Lage bin, das Ende der SSD zu erleben. Eine EVO 970 mit 2TB ist dann gleich mit der dreifache Menge spezifiziert (1,2 PBW).

Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
Die HDD Hersteller dürfen nichtmehr so herumtrödeln, wie in den letzten 8 Jahren, wenn sie nicht aussterben wollen.
Ich möchte mal bezeifeln, dass es Cloud-Anbieter gibt, die ihre EB an Daten auch nur ansartzweiose zeitnah in SSDs vorhalten möchten. Das macht auch in Sachen Energieverbrauch je TB keinen Sinn, mit passenden Kühlkonzelten noch nicht einmal, wenn man die Kühlkosten mit einbezieht.

Zitat Zitat von sam10k Beitrag anzeigen
die 15GB ssd kostet mind. 3000€ und die 14TB HD 500€.
Da "bastelt" man aus 8*2 TB Intel 660p eine 16 TB "SSD" zusammen und ist bei höchstens 1800€ (inkl. zwei PCIe Controllern für jeweils 4 SSDs). Bevor ich mir als Arbeitsplatte einen HDD in den Rechner einbaue, würde ich zu sowas greifen. HDDs gehörne nur noch ins NAS (in der Besenkammen), wenn man die Datenmenge zum Arbeiten benötigt halöt mit 10 GBit (oder mehr) angebunden. hauptsache, es ist im Arbeitszimmer garantiert leise.