1. #181
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Kennst auch nur schwarz oder weiß . Bist du dafür bist du gegen mich , auch nicht schlecht . Ist deine Aussage wenn jemand zufrieden ist mit 100 oder 250 M, er nicht mehr braucht ist, er zwangsläufig gegen FTTH . Was ein Blödsinn !
    Ich glaube auch nicht das du, ich oder wer auch immer in der Position sind zu beurteilen wie stark die Investitionskraft eines Unternehmens ist auch wenn ein Laden 70 Milliarden Umsatz gemacht hat. Das heißt nicht das ich dann automatisch 20 Milliarden im selben Jahr investieren kann. Zu dem auch ein Schuldenstand von 76 Milliarden Euro da ist.
    Es ist völlig egal ob die von nem Kauf eines Ladens aus zb den usa kommen . Der Staat wollte die Telekommunikation aus der Post raus haben und es privatisieren und logischerweise kommt sowas dann dabei rum. Schau dir Siemens an, nur 1/3 der Beschäftigten sind in Deutschland , die global Player gehen dahin wo sie Geld verdienen können. Siemens hat zu Anfang DSLAM gebaut VDSL Anfangszeiten . Anstatt da weiter zu entwickeln wird des verscherbelt und nennt sich Adtran. Wüsste keinen deutschen Hersteller für solch Technik , auch für FTTH nicht.
    Die Politik hätte es wissen müssen wenn ich ein Unternehmen privatisiere und dem sage , kommt klar und versucht zu überleben was dann passiert. Dann kommt der Börsengang und logischerweise passiert das was bei jedem anderen unternehmen auch passiert, es will und muss Geld verdienen . Es sucht sich dementsprechende Märkte . In dem Fall mit unter die USA , wo der Großteil des Jahresumsatzes her kommt.
    Für mein Empfinden hat es schlicht der Staat verbockt, da es klar war was passiert.


    Naja es gibt hier ja das eine oder das andere.

    Wer bei der Telekom ist und kein Glasfaser hat, der bezahlt für Kupfer. Ergo ist er ein zahlender Kunde der für eine veraltete Technologie bezahlt. Da gibt es nichts daran zu rütteln.
    Man könnte ja sagen - ich will nicht mehr über Kupfer, gebt mir Glasfaser und zwar FTTH oder wenigstens FTTB damit ich die Faser im Keller hab. Machen die Leute aber nicht. Ergo finanzieren sie der Telekom ihren alten Schrott (der funktioniert ja noch, aber nicht ohne Probleme und es ist am Limit!).

    Was die Telekom da mit ihren Finanzen macht und welche Märkte sie bedienen will, ist mir doch bums. Sie sind der mit Abstand größte IPS hier im Land, sie sind der Grundversorger, ihre Leitungen sind überall und leider sind diese Leitungen kein Glasfaser.

    Niemand sagt ja die Telekom muss jetzt gemeinnützig werden und sämtliche Kohle die sie erwirtschaftet ins Glasfaser stecken bis auch der letzte Kuhstall hier angeschlossen ist. Aber sie wussten von dem massiven Projekt schon seit Ewigkeiten, sie wussten das sie ab einem gewissen Zeitpunkt auch die Privatkunden auf Glasfaser umrüsten müssen. Ergo wurden dafür Gelder bereitgestellt, seit Ewigkeiten, genau so wie jede andere Firma es macht wenn sie massive Investitionen tätigen will und wenn sie Gewinne einfährt und Kapital besitzt.
    Man kann das natürlich auch auf Pump machen und sich die entsprechenden Milliarden leihen, das ist aber nicht ganz so effizient. Das ist ja keine Firmenübernahme für die ein dicker Kredit aufgenommen wird und wo sich sofort Gewinne damit machen lassen. Das ist ein Infrastrukturprojekt mit einer relativ langen Bauzeit und recht langer Laufzeit bis die Infrastruktur gewinnbringend wird, nicht wie bei einer Firmenübernahme wo die übernommene Firma innerhalb von paar Jahren ihren Wert verdoppelt und dann wieder verscherbelt wird.

    Und das sich viele Firmen von hier verziehen hat viele Gründe, unter anderem auch den recht kleinen Binnenmarkt im eigenen Land. Da ist die USA oder paar andere Standorte doch interessanter - geringe Kosten, mehr Umsatz, mehr Gewinn, einfachere Logistik usw.

    Edit @wuselsurfer:

    Wohlstandsgefasel? Nicht wirklich. Wenn deine Karre dauerhaft kaputt ist, dir Geld vom Kopf frisst und du oft zu spät kommst auf Arbeit, schmeißt dich der Chef raus.
    Ab nem gewissen Zeitpunkt ist ne alte Karre teurer als ne neue auf Dauer, die Leute die es wissen holen sich nen Jahreswagen oder wenns billiger sein soll - was gutes was knapp aus der Garantie rausgefahren ist. Schrottkarren fahren ist hier TEUER und das ist auch gut so - die sind weder effizient noch umweltfreundlich oder sicher genug wenn man aktuelle Anforderungen ansieht. Das mit der Umwelt ist beim Verschrotten etc. ja noch n Argument, aber das die Karre nach 200.000 mehr Öl und Sprit säuft und sich nicht mehr so gut fährt ist normal, wenns nicht n alter guter Benz ist.

    Will man sich mit nem alten Auto rumärgern wenns nicht gerade dein Hobby ist? Natürlich nicht, viele Leute wollen nichts am Auto machen, sie holen sich was was im guten Zustand ist bzw Neuwagen oder fast neu. Weil sie diese Zeit sinnvoller nutzen können und anstatt an der Karre rumzuschrauben kann man paar extra Überstunden einlegen und mehr Geld rausholen (Leistung wird immer noch belohnt!).

    Und du kannst dir IMMER aussuchen ob du für Abzocke zahlen willst oder nicht. Du kannst dir den Anbieter und die Leitung nicht raussuchen, aber dir steht es jederzeit frei den Rotz zu kündigen, oft sogar Sonderkündigung weil der Mist nicht dem entspricht was im Vertrag steht.
    Ich zahle doch nicht für ne miese Dienstleistung, egal in welchem Bereich das ist. Internetleitung, Pizzalieferant, Autowäsche wasauchimmer - wenn es Mist ist, nicht mehr zahlen.

    Wer der Telekom Geld für Kupfer gibt, sorgt dafür das Kupfer noch länger liegen bleibt. Die Telekom denkt - aha, ein zufriedener Kunde, der will ja nix anderes sonst hätte der schon gekündigt. Würde ich auch so tun - wenn meine Kunden sich freiwillig und gerne abzocken lassen, warum soll ich dann was ändern und damit aufhören?
    Geändert von cryon1c (27.05.2020 um 23:35 Uhr)
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  2. #182

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Viele haben nicht die Möglichkeit vom Kupfer weg zu wechseln . Kabelnetz ist auch nicht wirklich flächendeckend . Was sollen die machen ? Gar keinen Anschluss ? Weg ziehen nur weil sie kein Vectoring oder supervectoring haben wollen? Das ist sehr realitätsfern!
    Ein Großteil der Bevölkerung macht sich zu dem nichtmal nen Kopf darüber , Hauptsache es funktioniert vernünftig .
    Die einigen hardcore User hier kann man nicht auf 80 Millionen Menschen ummünzen . Wenn bei denen FTTH ausgebaut wird , würden die Leute die sich jetzt darüber keinen Kopf machen auch nicht nein sagen.
    Es gibt einen Unterschied zwischen „ich will haben“ und „ich brauche die Leistung wirklich“ für nen Gigabit ! Das ist ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung. Und daher macht der Großteil sich keinen Kopf. Was macht der Großteil der Bevölkerung denn? TV Streamen , WhatsApp, bisschen email , bisschen YouTube schauen hier und da mal alle paar Wochen Update machen. Du kannst Dein Nutzerverhalten nicht auf alle umlegen. Genau so wenig sagen nur weil die Kupfer bezahlen sind sie gegen Glas. Sie würden da nicht nein sagen und viele haben keine Wahl zwischen Anbieter a,b oder c


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  3. #183

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Und auch als Handwerker wie ne fernauslesung bedarf es keinen Gigabit , Dein aufgeführtes Beispiel wie zb ne heizungssteuerung . Was denkst denn was an Daten bei ner Auslesung da rüber geht ?
    - Firmwareupdate
    - Fehlersuche (Protokolle, Logfiles)

    Woher willst du überhaupt wissen, wie viel Bandbreite da benötigt wird? Vielleicht geht es auch gar nicht um die Bandbreite, sondern um die Latenz?

    Schauen wir uns doch ein Praxisbeispiel an:
    Breitbandausbau in Deutschland bremst Unternehmen aus - Markt und Mittelstand
    Unsere Kunden auf der ganzen Welt erwarten von uns, dass wir ihre Maschinen fernwarten und online debuggen können“, sagt der Geschäftsführer von Evobeam, einem Hersteller von Vakuummaschinen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie in Nieder-Olm bei Mainz.

    Doch für einen solchen Service, der in Zeiten der Digitalisierung fast schon selbstverständlich ist, war der bestehende Anschluss mit weniger als 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) in der Praxis zu langsam und vor allem zu instabil.
    Aber ich bin mir sicher, die, die selbst Fernwartung ihrer eigenen Anlagen machen, haben absolut keine Ahnung und du bist als Handwerker der große King. Vielleicht willst du dich bei Evobeam mal melden als IT-Berater?

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Erzähl Du mir ruhig weiter was von Ahnung
    Man merkt hier zumindest schnell, wer keine hat

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Na ok , dann hab ich als Firma X FTTH und möchte ne Heizung auslesen die Unmengen an Daten verschicken möchte, was nützt es wenn der Hausbesitzer eines großen wohnkomplex wo es evtl. möglich wäre diese aus zu lesen auf nen minimalistischen Anschluss setzen weil es nichts kosten soll und nur der fernauslesung dient. Ich kenne nicht eine Privatperson die ihre Heizungsanlage angeschlossen hat zur fernauslesung. Wenn dann über LTE die auslesung erfolgt bringt mir mein super Gigabit auch nichts , wenn im Keller kaum noch LTE ist.
    Und was kann ich dafür, dass ihr in den 80er lebt? Ich glaube es gibt keinerlei Heizungsanlage heutzutage mehr ohne eine Remote-Schnittstelle.

    Aber man merkt schon, du hast offensichtlich mehr Ahnung als all die betroffenen und die Gewerbeverbände zusammen. Klarer Dunning-Kruger.

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Wie auch immer, hast recht
    Jepp

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Würdest Du mal bitte Deine kindischen Unterstellungen unterlassen?
    Was hat das mit kindlich zu tun?

    Ich kann doch nichts dafür, dass ihr die Telekom-TalkingPoints 1:1 nachplappert.

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Dann bin ich halt abgehängt mit 100Mbit/s.
    Es macht mir komischerweise gar nichts aus.
    Ob die 100 MBit auch 2025 oder 2030 noch reichen?

    Wahrscheinlich nicht und genau das ist mein Punkt. Schön, dass du ihn gar nicht verstanden hast

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Wo liest Du die Verdopplungszeit aus?
    Das Diagramm zeigt doch etwas ganz anderes.
    5 Jahresdiagramm. Am Anfang ~4TB, am Ende ~8TB ->Trafficverdoppelung alle 5Jahre.

    Das ist auch so eine grobe Hausnummer.

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Es gibt einen Unterschied zwischen „ich will haben“ und „ich brauche die Leistung wirklich“ für nen Gigabit !
    Hast immer noch nicht kapiert, dass es nicht um Gigabit geht, sondern vielfach sogar um mehr als ne ADSL-Leitung?

    Ja, DAS ist die traurige Realität in D. Wir reden nicht von Luxusproblemen, weil da jemandem die 250 MBit von SuperVectoring zu langsam sind. Sondern weil er noch ne fucking ADSL-Leitung aus den 90ern hat.

    Und DAS ist das Problem. Da könnt ihr noch so häufig wie ihr wollt von Luxus und Gigabit blubbern. Damit zeigt ihr nur, dass ihr null Ahnung und das Problem nicht verstanden hab.

  4. #184

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Gut das Du Ahnung hast , reicht doch


    Ryzen 5 2600X / G.Skill Ripjaws V Black DDR4 3200/ Kühlung Arctic Freezer 33 Penta/ Asrock X370 Pro 4/ Asus RX Vega 64 ROG Strix OC Aktiv/ Netzteil bequiet! STRAIGHTPOWER 11 650W/ Gehäuse coolmaster silencio 650/ Betriebssystem Windows 10 x64

  5. #185

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Gut das Du Ahnung hast , reicht doch
    Man muss nicht mal viel Ahnung haben, sondern sich einfach mal die Fakten und die Realität anschauen. Und da habe ich euch denke ich mehr als ausreichend Material geliefert. Von euch kam ja überhaupt gar nichts.

    Und da blubbert ihr immer noch was von "Luxus" und "Gigabit", wo sich Otto-Normaluser/Normalgewerbe/Handwerker schon über 50 MBit freuen würden, weil das 5x schneller als die aktuelle Leitung wäre.

    Deutschland im Jahre 2020. Einfach nur ein trauriges (Internet-)Entwicklungsland.

    edit: Aber offensichtlich gibt es bei euch keinerlei Einsicht. Ihr habt ja auch zu dieser News fleißig euren Senf dazu gegeben:
    https://www.pcgameshardware.de/Inter...iveau-1347623/

    Aber ne, die Bundesnetzagentur hat wahrscheinlich auch keine Ahnung, nur ihr seid die Profis
    Geändert von Doraleous (28.05.2020 um 08:45 Uhr)

  6. #186

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von Doraleous Beitrag anzeigen
    Hast immer noch nicht kapiert, dass es nicht um Gigabit geht, sondern vielfach sogar um mehr als ne ADSL-Leitung?

    Ja, DAS ist die traurige Realität in D. Wir reden nicht von Luxusproblemen, weil da jemandem die 250 MBit von SuperVectoring zu langsam sind. Sondern weil er noch ne fucking ADSL-Leitung aus den 90ern hat.

    Und DAS ist das Problem. Da könnt ihr noch so häufig wie ihr wollt von Luxus und Gigabit blubbern. Damit zeigt ihr nur, dass ihr null Ahnung und das Problem nicht verstanden hab.
    Halt Stopp!

    Es geht sehr wohl um Gigabit. Das ist nämlich die Diskussion, die Cryon1c angestoßen hat! Dabei ging es nicht darum, dass noch x % der Menschen mit Leitungen leben müssen, die teils nicht mal 1 Mbit/s hergeben, sondern eben, dass jeder - außer den Menschen auf dem Land - jetzt sofort mindestens 1 Gbit/s+ symmetrisch haben muss.

    Und ihm sind die 250 Mbit/s zu langsam, weil er die Leitung beruflich braucht. Denn Zeit = Geld (selbstverständlich immer, auch wenn ich kein Geld damit verdiene). Ob das ein Luxus-Problem ist, brauchen wir nicht zu diskutieren, das muss jeder für sich selbst festlegen.

    Fakt ist, dass in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden - zu 99 % vom Staat selbst und dann zu 1 % von der Telekom, die eben nur Geld verdienen will. Jetzt muss auch der Staat dafür sorgen, dass entsprechend ausgebaut werden muss - auch eben das letzte Häuschen. Denn die Telekom macht nur das, was alle Firmen eben machen wollen -> Geld verdienen. Entsprechend muss die Bundesregierung hier gesetzlich festlegen, wie ausgebaut werden soll. Wobei das mit einem Dobrindt und wie die nicht alle heißen eher schwierig wird.

    Edit:

    Zitat Zitat von Doraleous Beitrag anzeigen
    edit: Aber offensichtlich gibt es bei euch keinerlei Einsicht. Ihr habt ja auch zu dieser News fleißig euren Senf dazu gegeben:
    https://www.pcgameshardware.de/Inter...iveau-1347623/

    Aber ne, die Bundesnetzagentur hat wahrscheinlich auch keine Ahnung, nur ihr seid die Profis
    Ich habe bereits zu der von dir genannten News gesagt, dass diese "Messungen" rein gar nichts aufzeigen. Es wurden mehr als 800.000 Messungen durchgeführt. Wir haben aber mehr als 30 Millionen Haushalte.

    ICH habe gar nicht mitgemacht und bis Oktober letzten Jahres, als ich umgezogen bin, hatte ich von 100 Mbit/s immer stabile 95+ Mbit/s. Daher gebe ich keinen Pfifferling auf sowas.

    Ich will die REALEN Messwerte haben - einmal von jedem Haushalt und zwar die jeweils maximal mögliche Bandbreite. Wenn sich dann immer noch herausstellt, dass Deutschland entsprechend auf Platz Trölf in Liste ist, dann okay. Aber sowas hilft nicht.
    Geändert von Stormado (28.05.2020 um 09:07 Uhr)

  7. #187

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von Stormado Beitrag anzeigen
    Es geht sehr wohl um Gigabit. Das ist nämlich die Diskussion, die Cryon1c angestoßen hat! Dabei ging es nicht darum, dass noch x % der Menschen mit Leitungen leben müssen, die teils nicht mal 1 Mbit/s hergeben, sondern eben, dass jeder - außer den Menschen auf dem Land - jetzt sofort mindestens 1 Gbit/s+ symmetrisch haben muss.
    Ich denke euren Strohmann kannst du stecken lassen, das hat Cryon1c so nirgends gefordert. Aber wir können ihn ja gern fragen.

    @Cryon1c: Forderst du das so?

    Ich sehe nur Aussagen wie "1 GBit ist kein Luxus" und "100 MBit ist bald zu wenig" - alles Punkte, die man so zu 100% unterschreiben kann.

    Zitat Zitat von Stormado Beitrag anzeigen
    Und ihm sind die 250 Mbit/s zu langsam, weil er die Leitung beruflich braucht. Denn Zeit = Geld (selbstverständlich immer, auch wenn ich kein Geld damit verdiene). Ob das ein Luxus-Problem ist, brauchen wir nicht zu diskutieren, das muss jeder für sich selbst festlegen.
    Das kann ich voll und ganz verstehen, mir wären 250 MBit auch zu langsam. Hatte ich zu letzt ... puuuuh... 2014?! Irgendwie sowas. Würde sich für mich wie Steinzeit anfühlen.

    Zitat Zitat von Stormado Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden - zu 99 % vom Staat selbst und dann zu 1 % von der Telekom, die eben nur Geld verdienen will.
    Ach Blödsinn. Aber Hauptsache der Staat hat immer Schuld.

    Die Telekom ist nun seit 25 Jahren privatisiert. Wenn sie so unabhängig ist, wie ihr hier so tut, dann ist sie auch alleine an ihrem Versagen Schuld. Ende.

    Es hat übrigens niemand die Telekom aufgefordert Vectoring einzuführen. Das war alleine ihre Entscheidung und viele Experten waren da auch aus guten Gründen dagegen. Heute sehen wir ja genau diese guten Gründe. Wir haben eine Re-Monopolisierung der DSL-Infrastruktur und in Sachen Breitbandausbau hat es irgendwie gar nicht voran gebracht. Statt dessen sind wir dem unvermeidlichen Glasfaserausbau nochmal ein paar Jahrzehnte weiter entfernt.

    Zitat Zitat von Stormado Beitrag anzeigen
    Entsprechend muss die Bundesregierung hier gesetzlich festlegen, wie ausgebaut werden soll. Wobei das mit einem Dobrindt und wie die nicht alle heißen eher schwierig wird.
    Ich dachte die Telekom ist privatisiert und regelt das schon? Jetzt sollen plötzlich die Politiker gesetzlich festlegen, was die Telekom zu tun hat? Na also wirklich, entscheidet euch doch mal langsam....

  8. #188

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Du verstehst scheinbar die Wirtschaft nicht. Cryon1c hat doch gesagt "Zeit = Geld". Gehen wir mal vom Internet weg, dann sieht man, dass die Firmen grundsätzlich immer Geld verdienen wollen.

    Die Telekom ist nicht anders als - auch ein nettes Thema - Krankenhäuser und Pflegeheime. Es muss Geld verdient werden, das geht dann eben auf Kosten der kranken Menschen bzw. der Mitarbeiter die viel zu viel zu tun haben.

    Schau dir die Automobilbranche an, die die entsprechenden Bauteile immer dann haben will, wenn die auch wirklich gebraucht werden - und nicht vorher. Warum? Weil so Lagerkosten wegfallen. Wie die Zulieferer das dann hinbekommen, ist deren Sache. Fakt ist, die Telekom ist ebenso ein privates Unternehmen und will Geld verdienen. Wenn man dann also günstig den alten Kupferdraht weiterhin verwenden kann, warum nicht? Es wird ja gezahlt.

    Das die Telekom dabei ein Quasi-Monopol besitzt, ist vollkommen irrelevant. Fakt ist, sie tut nicht mehr als nötig. Galt jahrelang auch für Intel, die partout nicht mehr als 4 Kerne im Mainstream veröffentlicht haben, sondern erst jetzt nachziehen, wo es Konkurrenz gibt.

    Hätte die Bundesregierung damals die Telekom nicht privatisiert, hätte man schon damals sagen können, dass entsprechend ausgebaut wird. Ob das nun per Kabel erfolgt oder Glasfaser, ist egal. Fakt ist, man hat die Telekom freigelassen und diese tut das, was sie tun muss, nämlich Geld verdienen.

    Wir können uns vortrefflich darüber streiten, ob das Verhalten der Telekom richtig war, ist oder sein wird. Aber dem Unternehmen selbst ist es doch scheiß egal. Nimm stattdessen Vodafone, Telefonica usw. usf. Wären die an der Stelle der Telekom, die würden das das Gleiche machen! Die kleineren Unternehmen wie die Deutsche Glasfaser haben hier lediglich erkannt, dass man in Zukunft verdammt viele Kunden gewinnen kann und Kunden bedeuten mehr Geld. Wenn also die anderen "zu doof" sind, Glasfaser schneller auszubauen, kommt eben solch ein Unternehmen.

    Beschäftige dich mit der Wirtschaft und du wirst noch weitere Beispiele von Monopolen etc. finden, wo Firmen genauso handeln wie die Telekom es hier tut. Wenn du das nicht tust, dann ist es Pech.

    Selbstverständlich (!) hilft uns das wenig, weil eben wie du ja auch mitgeteilt hast, der Bedarf an Bandbreite steigen wird. Aber du kannst einem privaten Unternehmen nicht vorwerfen "falsch" zu handeln, wenn es aus dessen Sicht alles richtig macht. Du musst dir den Ursprung dieser sinnlosen Diskussion ansehen und der liegt vor mehr als 20 Jahren bei der damaligen Bundesregierung.

  9. #189

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von Stormado Beitrag anzeigen
    Das die Telekom dabei ein Quasi-Monopol besitzt, ist vollkommen irrelevant. Fakt ist, sie tut nicht mehr als nötig.
    Danke, nichts weiter kritisiere ich.

    Warum widersprichst du mir, wenn du mir doch eigentlich komplett zustimmst?

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  10. #190

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von Doraleous Beitrag anzeigen
    Danke, nichts weiter kritisiere ich.

    Warum widersprichst du mir, wenn du mir doch eigentlich komplett zustimmst?
    Ganz einfach, weil du willst - andere sind auch deiner Meinung -, dass ein privates Unternehmen, welches ein Quasi-Monopol hat, entsprechend in Deutschland Glasfaser ausbauen "muss". Und das geht nicht, wenn man sich die Wirtschaft weltweit anschaut. Auf mehr will ich gar nicht hinaus. Wir sind uns ja durchaus einig.

    Es gibt aber noch Argumente, dass man eben sofort die Glasfaseranschlüsse haben muss, obwohl es noch nicht zwingend notwendig ist -> in Zukunft aber selbstverständlich sein wird. Das war eben ein anderes Thema, aber da gehe ich nicht mehr drauf ein, da man hier bereits knapp 20 Seiten an einer Diskussion hat, die sich nur noch im Kreis dreht.

    Edit: ach ja, es wird einem, wenn man die Telekom verteidigt, immer wieder vorgeworfen, dass man ein Mitarbeiter dieses Unternehmens sei. Das ist auch noch so eine Sache, die ich hasse und eben nicht stimmt... Das nur so nebenbei noch.

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