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  1. #101
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Nein.
    DU biegst Dir die Realität, wie DU sie brauchst.
    Das kannst Du nie im Leben belegen.
    Was soll man da belegen? Die Bitrate beim Livestream?
    Da kannste einfach jeden Player auf Twitch.TV aufmachen und guggen was da an Bitrate gesendet wird. Auch Youtube Player hat die Statistiken.
    Die Realität ist complex und DU unterschätzt massiv wie hoch der Bedarf bei speziellen Zielgruppen ist und das dieser wächst und nicht schrumpft - die Leitungen hier aber NICHT mitwachsen.


    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Nein.
    Ich muß nicht verstehen, daß ich Deinen überzogenen Lebensstandard mitfinanziere.
    Du finanzierst bei mir nichts, ich zahle für meine 500er Leitung 70€ im Monat. Gut, 69,iwas. Das REICHT auch um die Kosten dafür zu decken. Für Glasfaser würde ich auch 150€ zahlen. Weil das verdammt noch mal das einzige Arbeitswerkzeug ist was ich NICHT selbst ersetzen oder reparieren kann.
    Und die Landbevölkerung kann auch mal tiefer in die Tasche greifen für IHRE Leitungen die halt mitten in nirgendwo verlegt werden.
    Nur weil unser Land nicht so irre groß ist wie die USA oder Russland, heißt das ja nicht das wir hier in jedem Kuhkaff die gleiche Infrastruktur haben müssen wie im Ballungsgebiet.


    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Falls Du immer noch die falsche Brille auf hast: es geht um den Telekomnetzausbau in Deutschland.
    Und falls es dir nicht aufgefallen ist, die WELT ist GLOBAL, die Grenzen sind (normalerweise) OFFEN, man kann sich überall hinbewegen und wir sind hier in einem der reichsten Länder auf dem Planeten, da kann man auch erwarten das HIER mit die beste Infrastruktur existiert und das unsere Nachbarn uns nicht auslachen sondern bewundern. Bei den Autobahnen haben wir diesen Status erreicht, bei den Datenautobahnen - nicht wirklich. Lass dir das noch mal durch den Kopf gehen.
    Hier geht es nicht um pure Notwendigkeit, da könnte man auch mit 16Mbit/s ADSL leben. Hier geht es um Lebensqualität, gesparte Zeit und die Tatsache das wir an der Speerspitze sein sollten. Auch um neue Wirtschaftsrichtungen zu erobern braucht man gute Leitungen heutzutage. Einfach weil viele interessante Firmen mit einigen wenigen Leuten in einem Wohnzimmer starten (wie das auch bei uns war - es gab ein Projekt, es gab 2-3 Leute, es hat angefangen und alles war online und mittlerweile sind wir so 70 Leute und die Hälfte arbeitet dauerhaft im Home Office!). Ich weiß wovon ich rede, ohne gutes Internet hätten wir gerade mal 2/3 der Mitarbeiter und müssten die in ein Office stecken anstatt sie in der Welt zu verteilen.

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Sorry, das ist schon absolute geistige Abwesenheit, was Di hier vorführst.
    Dann gugg mal über deinen Tellerrand. Ich weiß ich bin ein absoluter Poweruser der online und nur online seine Brötchen verdient. Nur das ich nicht alleine bin, dieser Bereich wächst massiv - wir sind aber unsichtbar weil wir gar nicht aus den Wohnungen rausgehen zum arbeiten. Und praktisch ALLE Kollegen die das machen, sitzen in Städten, in relativ großen Städten. Wir haben nur einen Ami der in der Pampa wohnt (und sich zum Haus Glasfaser legen lassen hat weil das Haus einfach mal 5x billiger war als ein vergleichbares in einer dicht besiedelten Gegend!), die anderen sind in LA und New York. HQ ist Tel Aviv. Unser Bulgare sitzt in Sofia und die Liste geht endlos so weiter, nicht nur bei mir sondern bei anderen Firmen auch - z.B. die remote worker bei Restream.io - einer der Kollegen ist in Moskau, ist aus der Pampa dahin gezogen. Ballungsgebiete sind Vorreiter bei neuen Technologien und entsprechenden Leuten die diese entwickeln, umsetzen und auch testen - war immer so und wird auch so bleiben. Warum zum Geier sollte man Glasfaser in der Pampa finanzieren? Da wird ja auch keine Autobahn gebaut, kein neuer Bahnhof mit ICE-Anschluss, kein Flughafen, nichts. Die haben eine schmale Landstraße und fertig.
    Das ist nicht abwertend gemeint, ich würde auch gerne mal aufm Land rumeiern und chillen und n Haus haben statt ner Wohnung, ne Garage haben statt mein MTB in der Wohnung zu reparieren und viele andere Vorteile. Ich hab aber die Zivilisation viel zu lieb um das zu tun, es gibt Menschen die es in der Stadt nicht lange aushalten und aufs Land ziehen, ich gönne denen auch ihre Natur, ihre Ruhe, Platz, Frischluft und alles andere. Nur habe ich eine klassische Vorstellung was Landleben ist und was Stadtleben ist. Landleben ist gechillt und hat mit dem digitalen Alltag herzlich wenig zu tun. Kühe und Pferde und Hühner statt Internet-Verteilerkasten und Netflix-Banner. Ich gönne es den Leuten absolut das sie da gechillt leben können - ohne Fahrraddiebstähle und Demos jeden Tag, ohne den ganzen Mist der in Großstädten zum Alltag geworden ist. Das einzige was sie dafür tun müssen - mehr Geld für Sachen ausgeben die halt aufm Dorf sich nicht lohnen. Du hast kein Taxi da in 5min. Du hast keine 5 Bankfilialen, Du hast keinen ICE (oder oft nicht mal nen Regionalzug mehr). Du hast keinen Kino, keine 50 Restaurants bei Lieferando und keinen Flughafen in 30min mit den Öffis erreichbar. Das sind halt die Eigenschaften vom Leben aufm Land.

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Du bezahlst halt auch für ein paar Minuten parken etliche Euros.
    Ja, nur das ich als Stadtbewohner mich dafür entscheiden kann autofrei zu leben - und das mache ich. Gibt ja Mietwagen wenn man wirklich mal was von A nach B fahren muss. Die Landbewohner haben diesen Luxus nicht, sonst kommen die aus ihrem Dorf nicht raus. Das ist auch der Unterschied zwischen Stadt und Land, man kann es ja auch dabei belassen und nicht versuchen die Leute in der Stadt zu Autofahrern zu machen und die aufm Land zum autofreien Leben bewegen. Genau so wie mit der Dienstleistung Internetanschluss - die sind unterschiedlich zwischen Stadt und Land (meistens). Wer Auto fahren will, zahlt dafür. Wer ne dicke Leitung irgendwo haben will wo die meisten Leute noch nicht mal ne Ahnung haben wo es auf der Karte zu suchen wäre - der zahlt dafür. Nicht wir zahlen, der der die Dienstleistung eben haben will. Wenn ich in der Stadt ne geile Wohnung mit Dachterrasse im Zentrum haben will werde ich auch zahlen - und zwar viel. Das ist aber mein Wunsch und mein Problem wie ich das finanziere. Ich frage da keinen - kannste mir bitte die Penthouse-Bude da oben finanzieren?

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Weil Du es halt nicht begreifst / begreifen willst.
    Noch mal, da gibt es nichts zu begreifen. Wir haben noch Städte mit Gebieten wo kein vernünftiges Internet vorhanden ist (ne Schande für das Land), aber gleichzeitig wird die Pampa mit subventioniertem Glasfaser vernetzt, das ist doch schief und krumm, vor allem weil in der Stadt wesentlich mehr Leute schneller angeschlossen werden können.
    Egal wem ich das erzähle - Israeli, Amerikaner, Kanadier, Russe (wir haben halt Leute aus aller Welt in der Firma) - die sagen mir ganz klar - die Deutschen spinnen. Einst hatten wir mit die beste Infrastruktur mit den Autobahnen, das muss sich auch mit Glasfaser wiederholen, das wir wieder an der Spitze stehen werden. Und dafür ist alles vorhanden - Geld, Technologie, genug Mitarbeiter, genug Firmen die das übernehmen können, gute Voraussetzungen (wir haben hier kaum Erdbeben oder Tornados die Kabel kaputtmachen, wir haben ne sehr einfache Geologie die das verlegen sehr einfach gestaltet etc.). Aber eines fehlt - der Wille der Leute das Projekt zu finanzieren, weil es nun mal privatwirtschaftlich ist und sich für die Firmen lohnen muss. Was soll ich hier also begreifen?
    Übrigens, Grundversorgung Internet rein über Privatwirtschaft wird nie ordentlich klappen. Bei Wasser und Energie gibt es ja die Stadtwerke, bei der Internetinfrastruktur ist der Anteil ihrere Leitungen minimal. Und wie ich die Politik aktuell sehe, will ich die auch nicht in dem Infrastrukturprojekt haben, sonst haben wir BER2.0 in digital.
    1.PC:Ryzen 9 3900x@H2O | ASUS Crosshair VII Hero | Corsair Vengeance 32GB 3200 Cl16 | Lian Li PC-O11W | EK Hardline Kit + 2x360mm Coolstream SE+PE | Zotac 1080Ti Mini@H2O | Samsung 840 EVO & 970 Pro| Evga 850W G3
    2.PC: ASUS B350M-E | Ryzen 7 1700| 16GB Ripjaws 4 3200 DDR4 | Be Quiet Pure Power 11 600W | Alpenföhn Silvretta | Intenso 120GB M.2 SSD | Gigabyte 1070 Gaming

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  2. #102

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Ja, nur das ich als Stadtbewohner mich dafür entscheiden kann autofrei zu leben - und das mache ich. Gibt ja Mietwagen wenn man wirklich mal was von A nach B fahren muss.
    Das funktioniert auch nur in Großstädten, in denen es nicht nur genügend Autovermieter gibt sondern auch einen (nahezu) 24h aktiven ÖPNV, damit ich den Mietwagen nicht nur an Werktagen zwischen 7 und 18 Uhr abholen kann und danach 5 km und mehr zu Fuß nach Hause laufen muss.

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Noch mal, da gibt es nichts zu begreifen. Wir haben noch Städte mit Gebieten wo kein vernünftiges Internet vorhanden ist (ne Schande für das Land)
    Es ist keine Schande für das Land, sondern für die Lokalpolitik, die selbst dort seit Jahren schläft. Hätte sie von Anfang an richtig gehandelt, gäbe es auch keine unterversorgten Sztellen oder sie könnte jetzt wenigstens nahcbessern. Köln ist bei weitem nicht Schuldenfrei, hat es aber trotzdem mit NetCologne geschafft, ein vernünftiges Unternehmen dafür aufzubauen. Dort hätte die Lokalpolitik auch die Möglichkeit, unterversorgte Gebäude "Zwangsversorgen" zu lassen. Genauso, wie es Kleinstädte und ländliche Gebiete auch getan habne, die nicht Jahrelang auf die Privatwirtschaft oder noch mehr Allmosen vom Bund gewartet haben.

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Was soll ich hier also begreifen?
    Dass es in Deutschland seit 30 Jahren per Gesetz nicht Aufgabe vom Bund ist, für schnelles Internet zu sorgen.

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Übrigens, Grundversorgung Internet rein über Privatwirtschaft wird nie ordentlich klappen. Bei Wasser und Energie gibt es ja die Stadtwerke, bei der Internetinfrastruktur ist der Anteil ihrere Leitungen minimal. Und wie ich die Politik aktuell sehe, will ich die auch nicht in dem Infrastrukturprojekt haben, sonst haben wir BER2.0 in digital.
    Ja was den sonst? 100% Subvention plus 100 Jahre garantierte Unterhalts- und Betriebskosten für die Privatwirtshcaft, aber alle Gewinne gehen an diese? Es ist zwar leider überlich Schulden zu verallgemeinern und Gewinne zu privatisieren. Aber hier gäbe es noch die Möglchkeit, diesen Schwachsinn zu stoppen.

  3. #103
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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    @ PCGH_Torsten

    LTT hat das mal getestet, per Remote Videos bearbeiten ist tatsächlich, je nach Software schwierig, gerade was Farbqualität und Komprimierungsartefakte angeht.
    Intern sollen die alle vom Server mit arbeiten jede WS mit 10GBit.

    Trotzdem laden viele die Projekte heimlich runter, bearbeiten sie lokal und laden es dann hoch.

    Das dürfte an den Latenzen liegen.
    Mit dem All-SSD-Server Projekt hoft Linus da zu beheben.
    Was dann am OS fast scheiterte wegen Interupt-Problemen. PCIe-SSDs waren zu schnell für Windows.
    Der Nackzocker eV. sucht noch aktive Mitglieder. Anmeldung unter Surveilance@nsa.gov. Benötigt werden Windows 10, Mikrofon und WebCam.
    Zur Zeit viel Mobil unterwegs, Rechtschreibung geht im Androide FF auf PCGH nicht.
    Wenn Onlineshops zwei Preise zur selben Zeit haben. Noch Fragen? Schick eine PN an die Teilnehmer.

  4. #104
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von Research Beitrag anzeigen
    @ PCGH_Torsten

    LTT hat das mal getestet, per Remote Videos bearbeiten ist tatsächlich, je nach Software schwierig, gerade was Farbqualität und Komprimierungsartefakte angeht.
    Intern sollen die alle vom Server mit arbeiten jede WS mit 10GBit.

    Trotzdem laden viele die Projekte heimlich runter, bearbeiten sie lokal und laden es dann hoch.

    Das dürfte an den Latenzen liegen.
    Mit dem All-SSD-Server Projekt hoft Linus da zu beheben.
    Was dann am OS fast scheiterte wegen Interupt-Problemen. PCIe-SSDs waren zu schnell für Windows.
    Ja eben, deswegen ist die einzige vernünftige Möglichkeit die Files zum Editor zu transportieren wenn der besagte Editor eine schnelle Kiste daheim hat. Bei Linus ist das ja so das sein Editor-Team jetzt nicht gerade aus Hardwaregurus besteht und deren Privatrechner jetzt nicht die schnellsten sind, verglichen mit dem was sie im Office haben,
    Aber solche Projekte zeigen in welche Richtung alles geht und wie weit man das eben treiben kann WENN die Leitungen dafür bereits rumliegen.
    Wir sollten so langsam an dem Punkt angekommen sein wo jeder versteht das die ISP endlich aufhören sollten "catchup"-Taktiken mit so vielen Verzögerungen wie möglich anzuwenden und endlich mal dafür sorgen das diese Infrastruktur bereits steht bevor sie von dem Bedarf daran überrollt wird. Denn eines ist sicher - der Bandbreitenbedarf sinkt nicht, er steigt und das mit einer ziemlich konstanten Geschwindigkeit, somit lassen sich die ungefähren Zahlen für später gut schätzen - also lieber gleich investieren und dafür höhere Kosten zu haben für den Endkunden - aber auch entsprechende Leitungen zu haben die wesentlich mehr Reserven haben - anstatt die alte Technologie bis zum quietschen auszureizen und massig Geld zu verdienen ohne Investitionen dafür mit massivem Rückstand. Denn die müssen sowieso ran. ob sie jetzt oder vor 10 Jahren Glasfaser verlegt hätten - nen wirklich großen Unterschied bei den Kosten gäbe es nicht. Nur das damals wesentlich mehr Tiefbaufirmen frei waren für solche Projekte.

    Zitat Zitat von fotoman Beitrag anzeigen
    Das funktioniert auch nur in Großstädten, in denen es nicht nur genügend Autovermieter gibt sondern auch einen (nahezu) 24h aktiven ÖPNV, damit ich den Mietwagen nicht nur an Werktagen zwischen 7 und 18 Uhr abholen kann und danach 5 km und mehr zu Fuß nach Hause laufen muss.
    In den Großstädten die ich so kenne gibt es diverse Angebote für Carsharing und auch die Möglichkeiten normale Mietwagen wie Sixt&co außerhalb der üblichen 9-5 Arbeitszeit abzugeben. Auch hier kommt die Digitalisierung zu gute, weil statt Schlüssel einfach dein Smartphone mit NFC reicht wenn man sich vorher registriert etc. Sollte nicht unsicherer sein als Schlüssel die Leute ausleihen können. Da kannste im Bestfall nur mit einer Smartwatch (mit eSIM) bewaffnet sich einen Mietwagen holen. Aber dafür muss die Kiste ja dauerhaften Empfang haben damit sie egal wo mit der Technik funktioniert.

    Zitat Zitat von fotoman Beitrag anzeigen
    Es ist keine Schande für das Land, sondern für die Lokalpolitik, die selbst dort seit Jahren schläft. Hätte sie von Anfang an richtig gehandelt, gäbe es auch keine unterversorgten Sztellen oder sie könnte jetzt wenigstens nahcbessern. Köln ist bei weitem nicht Schuldenfrei, hat es aber trotzdem mit NetCologne geschafft, ein vernünftiges Unternehmen dafür aufzubauen. Dort hätte die Lokalpolitik auch die Möglichkeit, unterversorgte Gebäude "Zwangsversorgen" zu lassen. Genauso, wie es Kleinstädte und ländliche Gebiete auch getan habne, die nicht Jahrelang auf die Privatwirtschaft oder noch mehr Allmosen vom Bund gewartet haben.
    Nun ja wie viele solcher Unternehmen haben wir denn? Lokale Anbieter die gutes Internet liefern? Mir fallen auf Anhieb nur Netcologne und M-net. Lokal gibt es noch An! welches zur HL komm gehört - die nutzen aber überwiegend DOCSIS, haben mit Glasfaser angefangen aber die sind hier absolut irrelevant da sie nur wenige Straßenzüge haben. Viel mehr gibt es nicht. Sie alle sind auf ein Gebiet beschränkt, meist die Stadt, seltener noch mit etwas Umland dazu. Wenn man nicht in Köln oder München wohnt ist die Chance einen guten lokalen Anbieter mit Glasfaser zu finden... naja, mickrig. Und nicht jeder will in schweineteuren Städten wie Köln oder München leben, wenn es auch Berlin oder Leipzig gibt wo man einfach so tausende € im Jahr alleine bei der Miete sparen kann bei absolut gleichwertigen Wohnobjekten.

    Zitat Zitat von fotoman Beitrag anzeigen
    Dass es in Deutschland seit 30 Jahren per Gesetz nicht Aufgabe vom Bund ist, für schnelles Internet zu sorgen.
    Steuergelder werden aber trotzdem verbuddelt. Ohne das Papa Staat die wieder bekommt. Gut, Telekom&co zahlen natürlich Steuern und von dem was sie über diese Leitungen einnehmen geht bissl was zurück in den Topf - aber das Problem ist das diese Steuern auch mit Kupfer statt Glasfaser reinkommen. Ich würde keinen Cent subventionieren sondern sagen - OK, Papa Staat finanziert das Projekt mit nem dicken Kredit ohne Zinsen praktisch, das zahlt das Unternehmen dann halt in den nächsten 10 Jahren aus den Gewinnen wieder zurück. Aber auch wirklich verpflichtend machen. Sonst stopfen wir Steuergelder in nur ganz wenige Unternehmen - davon profitieren die Internetanbieter die diesen Ausbau übernehmen und halt die Tiefbaufirmen, viel mehr ist da ja nicht. Tiefbaufirma - ist ja OK, die machen ihren Job und sind fertig, aber die Internetanbieter verdienen an den subventionierten Leitungen dann sehr lange sehr viel Geld, das sollte hier nicht möglich sein.

    Zitat Zitat von fotoman Beitrag anzeigen
    Ja was den sonst? 100% Subvention plus 100 Jahre garantierte Unterhalts- und Betriebskosten für die Privatwirtshcaft, aber alle Gewinne gehen an diese? Es ist zwar leider überlich Schulden zu verallgemeinern und Gewinne zu privatisieren. Aber hier gäbe es noch die Möglchkeit, diesen Schwachsinn zu stoppen.
    Das wird niemand stoppen. Genau so wie die Autokonzerne die zwar fette Gewinne Jahr für Jahr eingefahren haben und entsprechend ein riesiges Vermögen besitzen, aber sobald Corona kam haben die Papa Staat sofort angefangen zu melken. Ab und an kann man ja helfen wenn man z.B. bei Airlines einfach alles einstellen muss weil die Politik das so will (und wo die Politik für die entsprechenden Verluste verantwortlich ist), aber doch nicht bei Internetanbietern die aktuell boomen. Die sollten keinen Cent sehen aus der Staatskasse.
    Geändert von cryon1c (23.05.2020 um 01:09 Uhr)
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  5. #105

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Es ist erstaunlich das man direkt an den Kopf geworfen bekommen Strohmann zu sein und man hofft das ich wenigstens Geld bekomme. Klar, weiß gar nicht wohin mit meinem Reichtum !
    Nur weil ich diese verschobenen Meinungen nicht teile ? Lächerlich!
    Kabelbetreiber mussten Milliarden investieren , oh nein die armen. Haben alle anderen Betreiber auch getan. Was hier unter den Tisch gekehrt wird ist, das die Kabelnetzbetreiber keine komplett neue Infrastruktur aufbauen mussten , was bei FTTH aber zwingend notwendig ist um dies Flächendeckend zu realisieren. Und da ist es scheiss egal ob es Telekom, Netcologne, BNT Blatzheim oder sonst wer ist. FTTH braucht eine neue Infrastruktur und Kabelnetz brauchte diese nicht, oder wollt Ihr mir jetzt noch erzählen das diese noch sämtliche Hauszuführungen getauscht haben in ganz Deutschland ? Wäre ja ein nettes Gerücht was dann gestreut wird. FTTH hat man nicht mal grad in 2 Jahren quer durch Deutschland gezimmert, auch wenn sich alle Anbieter beteiligen würden, würde es lange dauern. Wie ich schon geschrieben habe braucht man auch tiefbaufirmen die fähig arbeiten können und das ist ein Problem, weil viele Mist machen, aussortiert werden und nicht ersetzt werden können, weil es einfach zu wenige gibt für solch ein Projekt Deutschlandweit und flächendeckend. Dieses Problem haben alle Anbieter die in irgendeiner Weise ausbauen wollen.
    Thema „ ich möchte nicht das meine Steuergelder ins Land gesteckt werden“ , warum soll das Land mit ihren Steuern dich in deiner Stadt finanzieren cyon , oder braucht man seit neuem aufm Land keine Steuern mehr bezahlen ?


    Ryzen 5 2600X / G.Skill Ripjaws V Black DDR4 3200/ Kühlung Arctic Freezer 33 Penta/ Asrock X370 Pro 4/ Asus RX Vega 64 ROG Strix OC Aktiv/ Netzteil bequiet! STRAIGHTPOWER 11 650W/ Gehäuse coolmaster silencio 650/ Betriebssystem Windows 10 x64

  6. #106
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von mrfloppy Beitrag anzeigen
    Thema „ ich möchte nicht das meine Steuergelder ins Land gesteckt werden“ , warum soll das Land mit ihren Steuern dich in deiner Stadt finanzieren cyon , oder braucht man seit neuem aufm Land keine Steuern mehr bezahlen ?
    Klar zahlt man auf dem Land noch Steuern. Genau wie in der Stadt.

    Sie sind aber NICHT dafür da, der Telekom (und anderen Anbietern) ihren Hintern zu vergolden sondern sie sind für andere Sachen da die NICHT zur Privatwirtschaft gehören. Schulen zum Beispiel, die würden das Geld dankend annehmen. Oder Kindergärten. Sichere Radwege. Mehr Parkanlagen. Praktisch alles ist besser als das Geld da zu verbuddeln.
    1.PC:Ryzen 9 3900x@H2O | ASUS Crosshair VII Hero | Corsair Vengeance 32GB 3200 Cl16 | Lian Li PC-O11W | EK Hardline Kit + 2x360mm Coolstream SE+PE | Zotac 1080Ti Mini@H2O | Samsung 840 EVO & 970 Pro| Evga 850W G3
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  7. #107

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Steuergelder werden aber trotzdem verbuddelt.
    Wo denn?
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Ohne das Papa Staat die wieder bekommt. Gut, Telekom&co zahlen natürlich Steuern und von dem was sie über diese Leitungen einnehmen geht bissl was zurück in den Topf -
    Du widersprichst Dir von einem Satz zum nächsten.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    aber das Problem ist das diese Steuern auch mit Kupfer statt Glasfaser reinkommen.
    Was ist daran ein Probem?

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Sonst stopfen wir Steuergelder in nur ganz wenige Unternehmen - davon profitieren die
    Ach was, da ist ja ganz neu.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Internetanbieter die diesen Ausbau übernehmen und halt die Tiefbaufirmen, viel mehr ist da ja nicht. Tiefbaufirma - ist ja OK, die machen ihren Job und sind fertig, aber die Internetanbieter verdienen an den subventionierten Leitungen dann sehr lange sehr viel Geld, das sollte hier nicht möglich sein.
    Du begreifst unser Wirtschaftssystem so ganz überhaupt nicht.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Genau so wie die Autokonzerne die zwar fette Gewinne Jahr für Jahr eingefahren haben und entsprechend ein riesiges Vermögen besitzen, aber sobald Corona kam haben die Papa Staat sofort angefangen zu melken.
    Warum nur ?

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Ab und an kann man ja helfen wenn man z.B. bei Airlines einfach alles einstellen muss weil die Politik das so will (und wo die Politik für die entsprechenden Verluste verantwortlich ist), aber doch nicht bei Internetanbietern die aktuell boomen. Die sollten keinen Cent sehen aus der Staatskasse.
    Du bist ein unverbesserlicher

    Dreamer

  8. #108
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Hier werden massiv Steuergelder in Projekten versenkt die keine Sau bestellt hat.

    BER, Stuttgart 21 und eben die Subventionen für Glasfaser. So was muss von der Privatwirtschaft alleine finanziert werden, da sie daran verdient.

    Das Wirtschaftssystem hier mit Gewinne privatisieren und Verluste vom Steuerzahler decken zu lassen und Investitionen auch - das muss weg.
    Im Mittelstand haftet jeder Unternehmer praktisch mit seinem Privatvermögen, aber die großen nicht oder wie?

    Ich bin kein Träumer, ich bin Realist. Wenn ich etwas haben will und dieses etwas dort nicht existiert, dann muss ich halt mehr zahlen um es zu bekommen, das war schon immer so und wird immer so sein.
    Egal ob ich mir etwas aus den USA bestelle und Zoll zahle oder mir eine Internetleitung legen lasse (oder umziehe dahin wo sie vorhanden ist) usw. - das ist MEIN Problem und das sind MEINE Kosten die ich zu tragen habe. Nix Papa Staat anpumpen mit "Hilfäääää ich bin ein armer Schlucker, hab n Haus aufm Dort was ne höhere 6stellige Summe kostet - aber kein Geld für Glasfaser, mach mal den Topf auf da!" - das ist das letzte.
    Und da Internetleitungen wesentlich komplex sind als Wasser und Strom und sich eh alle 10-20 Jahre die Technologie grundlegend ändert und die Anforderungen alle paar Jahre, ist die Politik zu lahm für. Privatwirtschaft ist wesentlich schneller bei neuen Technologien. Lass Papa Staat weiterhin an Flughäfen arbeiten die irgendwann öffnen wenn ich schon in Rente bin
    Geändert von cryon1c (23.05.2020 um 12:48 Uhr)
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  9. #109

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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Hier werden massiv Steuergelder in Projekten versenkt die keine Sau bestellt hat.

    BER,
    Mag ja sein, daß die Politik den Bau und die Fertigstellung des BER versaut hat, aber notwendig ist der Flughafen.

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Das Wirtschaftssystem hier mit Gewinne privatisieren und Verluste vom Steuerzahler decken zu lassen und Investitionen auch - das muss weg.
    Du willst unser Wirtschaftssystem ändern?
    Das hat der ganze Ostblock nicht geschafft.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Im Mittelstand haftet jeder Unternehmer praktisch mit seinem Privatvermögen, aber die großen nicht oder wie?
    Die Seele des Kapitalismus, wie sie Leibt und lebt.

    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Träumer, ich bin Realist.

    Schau mal ein paar Sätze nach oben.

    Das sind Phantasien in Reinkultur.
    Das Geld regiert unser Gesellschaft, falls Du es noch nicht weißt.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Wenn ich etwas haben will und dieses etwas dort nicht existiert, dann muss ich halt mehr zahlen um es zu bekommen,
    Kapitalismus - eben.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    das war schon immer so und wird immer so sein.
    Nein, das war nicht immer so.
    Da hat mal ein Leipziger eine gaaanz andere Gesellschaft zum Vorbild gehabt und geleitet,

    Aber da hast Du noch in die Wickel-Windeln gemacht.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Egal ob ich mir etwas aus den USA bestelle und Zoll zahle oder mir eine Internetleitung legen lasse (oder umziehe dahin wo sie vorhanden ist) usw. - das ist MEIN Problem und das sind MEINE Kosten die ich zu tragen habe.
    Ich weiß, daß Wirtschaftslehre stinklangweilig ist, aber beim Thema Infrastruktur warst Du bestimmt lange krank.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Nix Papa Staat anpumpen mit "Hilfäääää ich bin ein armer Schlucker, hab n Haus aufm Dort was ne höhere 6stellige Summe kostet - aber kein Geld für Glasfaser, mach mal den Topf auf da!" - das ist das letzte.
    Klar.
    Wenn man Glasfaseranbindung bis auf die Toilette braucht.
    Braucht hier aber keiner.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Und da Internetleitungen wesentlich komplex sind als Wasser und Strom und sich eh alle 10-20 Jahre die Technologie grundlegend ändert und die Anforderungen alle paar Jahre, ist die Politik zu lahm für.
    Soll ich Dir eine Gradientenindexglasfaser erklären:
    Lichtwellenleiter – Wikipedia.
    Soo komplex ist das nun wirklich nicht.
    Und die Telekom hat es auch schon begriffen.

    Die Können solche Teile sogar schweißen.
    Bei einer Monomodefaser mußt Du die Enden dabei auf wenige Mikrometer ausrichten fixieren und nach dem Schweißen den Schweißrand entfernen ohne die Krümel in die Umgebung gelangen zu lassen.
    Ich kenne eine Firma hier in der Nähe, die macht das jeden Tag.
    About us.
    Bei denen wollte ich mal anfangen.
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    Lass Papa Staat weiterhin an Flughäfen arbeiten
    Die dort arbeitenden Firmen kommen wohl zu 100% aus der Privatwirtschaft ... .
    Zitat Zitat von cryon1c Beitrag anzeigen
    die irgendwann öffnen wenn ich schon in Rente bin
    Nee, da komm ich Dir mit Sicherheit zuvor, mein Bester.

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  10. #110
    Avatar von cryon1c
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    AW: Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Mag ja sein, daß die Politik den Bau und die Fertigstellung des BER versaut hat, aber notwendig ist der Flughafen.
    Niemand sagt das der nicht notwendig ist.
    Alle lachen aber über die Umsetzung und die Kosten, wobei das eigentlich nicht zum lachen ist.
    Und so eine Lachnummer sollte man bei anderen Projekten nicht mehr hinnehmen, also Finger weg!

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Du willst unser Wirtschaftssystem ändern?
    Das hat der ganze Ostblock nicht geschafft.
    Warum ändern? Niemand will hier was ändern, ich will nur den Leuten klar machen das wenn sie in der Pampa wohnen - sie auch in die Infrastruktur bissl mehr Geld reinpumpen sollen. Dafür ist das Leben aufm Land dann wieder schöner und günstiger.
    Und das hier die Kosten auf die eigentlichen Nutzer umgelegt werden und nicht auf die Allgemeinheit.
    Wir sollten endlich mal aufhören dicken Firmen in den Popo zu kriechen nur weil diese eben so groß sind und so viele Arbeitsplätze schaffen. Alles was kleiner ist kriegt keine Sonderbehandlung.

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Die Seele des Kapitalismus, wie sie Leibt und lebt.


    Schau mal ein paar Sätze nach oben.
    Wir haben nun mal Kapitalismus, aber es muss die gleichen Regeln für alle geben die mitmischen. Und nicht so das der mit dem befreundet ist und der dem die Wahl durchfinanziert hat und nun sind das beste Kumpels und kriegen alles etc.


    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Das sind Phantasien in Reinkultur.
    Das Geld regiert unser Gesellschaft, falls Du es noch nicht weißt.
    Kapitalismus - eben.
    Nein, das war nicht immer so.
    Da hat mal ein Leipziger eine gaaanz andere Gesellschaft zum Vorbild gehabt und geleitet,
    Ja nun haben wir aber Kapitalismus, also sollte das auch so sein das Firmen mit ihrem Kapital und die Aktionäre etc. auch mit ihrem Vermögen dafür haften was sie so veranstalten. Meine Steuern sind nicht dazu da, irgendwo jemandem eine Leitung zu finanzieren von der weder ich noch die Allgemeinheit was haben. Straßen, Krankenhäuser, Schulen, selbst nen Flughafen - ja OK, gerne doch, davon hab ich ja was wenn ich das nutze. Aber Glasfaser ist keine öffentliche Sache die für alle da ist, das ist eine individuelle Leitung die auch noch an einen Anbieter gekoppelt ist und als Dienstleistung in Anspruch genommen wird - ohne Vertrag geht nix. Also warum zum Geier ist da Papa Staat dabei, unsere Steuern zu verbuddeln?


    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Aber da hast Du noch in die Wickel-Windeln gemacht.
    Ich weiß, daß Wirtschaftslehre stinklangweilig ist, aber beim Thema Infrastruktur warst Du bestimmt lange krank.
    Klar.
    Wenn man Glasfaseranbindung bis auf die Toilette braucht.
    Braucht hier aber keiner.
    Soll ich Dir eine Gradientenindexglasfaser erklären:
    Lichtwellenleiter – Wikipedia.
    Soo komplex ist das nun wirklich nicht.
    Und die Telekom hat es auch schon begriffen.

    Die Können solche Teile sogar schweißen.
    Bei einer Monomodefaser mußt Du die Enden dabei auf wenige Mikrometer ausrichten fixieren und nach dem Schweißen den Schweißrand entfernen ohne die Krümel in die Umgebung gelangen zu lassen.
    Ich kenne eine Firma hier in der Nähe, die macht das jeden Tag.
    About us.
    Bei denen wollte ich mal anfangen.
    Die dort arbeitenden Firmen kommen wohl zu 100% aus der Privatwirtschaft ... .
    Unterscheide mal zwischen öffentlicher Infrastruktur die für alle da ist und rein staatlich finanziert ist (aber von Privatfirmen gebaut wird) und zwischen deiner persönlichen Infrastruktur die niemand mehr außer dir nutzen kann. Das erste muss von Steuergeldern gebaut werden. Das zweite ist Privatwirtschaftlich und das muss auch so bleiben. Nix subventionieren, die ISP haben massig Geld her um das selbst zu erledigen. Die Subventionen kriegen wir ja nie zurück, das ist einfach sinnlos verbuddeltes Geld damit sich halt irgendwelche Nutztiere über etwas Unterhaltung freuen wenn bei denen auf der Wiese rumgebuddelt wird und auch noch Papa Staat dafür aufkommt.

    Zitat Zitat von wuselsurfer Beitrag anzeigen
    Nee, da komm ich Dir mit Sicherheit zuvor, mein Bester.
    Na ob das so gut ist wenn man als erster in die Rente will.. xD
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