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  1. #81

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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    Zitat Zitat von Registrierzwang Beitrag anzeigen
    Leute schaltet einfach immer "Vsync" an, statt aus. Das wirkt sich zwar auf die FPS aus, wohl jedoch signifikant auch auf den Verbrauch (-> niedriger).
    Wieso reicht Euch 120fps nicht aus (gesetzt der Fall der Monitor kann die 120fps) ?
    Wer immer Spiele mit "mindestens 200fps" spielen will, sollte anfangen, sein Hirn zu suchen.
    Und wer meint, der Stromverbrauch spielt eben nicht die Rolle, wird genauso beim Autofahren oder beim Verbrauchen einer anderen Ressource handeln. Dann mal gute Nacht, im Jahre 2100 ist hier nur noch Wüste (oder im 'worst case' das Gegenteil, wegen Ausfall des Golfstroms). Aber klar, nach mir die Sinnflut.
    Interessante Ansicht, die du von anderen Menschen hast. Wer also Vsync bewusst nicht anschaltet ist grundsätzlich jemand, der in allen Lebensbereichen maßlos Ressourcen verschwendet.

    Ich vermute mal du gehst auch mit gutem Bsp. voran und bist privat nie mit dem Flugzeug unterwegs und hast auch kein Auto.

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  2. #82

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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    Zitat Zitat von JPower Beitrag anzeigen
    Ich sag mal so: der Menschengemachte Klimawandel ist stark umstritten und selbst wenn es stimmt könnten wir nichtmal 50% aller Länder dazu überzeugen weniger CO2 auszustoßen also müssen andere Wege her.
    99% der Wisenschaftler sind sich einig, dass es ihn gibt. Die beiden Fragen die noch geklärt werden müssen sein: wie stark ist er und wie schlimm wird er? Bei der ersten Frage gab es einige böse Überraschungen, es geht schneller voran als gedacht, bei den Folgen gibt es jedoch Hoffnung.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Ich schrieb den Satz um deutlich zum machen, dass wir auch mit Energiewende oder gerade wegen ihr, zu immer stabilerer Stromversorgung kommen. Strom ist in Zukunft, wenn wir den Ausbau der EE forcieren, keine knappe und sich verbrauchende Ressource mehr. Stromverschwendung zu beenden, ist aber durchaus eine sinnvolle Motivation.
    Dank der Energiewende ist die Netzstabilität so schlecht, wie seit Jahrzehnten nichtmehr und die Strompreise so hoch wie nie. Der Anteil an CO2 armen Strom hat sich, dank des Atomausstiegs, auch nicht nennenswert erhöht. Die Energiewende ist somit doppelt gescheitert.

    Wenn man konsequent verwirklichen würde, was nötig wäre (Ausbau der erneuerbaren Energiequellen, Netzausbau, Wasserstoffelektrolyse, Netz für den Wasserstoff), dann würde man wohl bei einem Strompreis zwischen 0,5-1€ pro kWh landen.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    - Kernkraft ist extrem teuer, schau einfach mal nach England und die Garantiekosten für den Strom aus dem neuen Kernkraftwerken Hinkley Point mit 92,50 Pfund pro Megawatt-Stunde, da lacht jedes Windkraftwerk drüber, aber so richtig, Das geht mit Speicherung für eine Woche zu dem Preis problemlos.
    Wenn du das mangelnde Verhandlungsgeschick der Britischen Regierung als Maßstab nimmst, dann nehmen wir auch bitteschön den Flop der Erneuerbaren als Maßstab:
    https://ruhrkultour.de/el-hierro-das...nde-maerchens/

    0,81€ pro kWh, trotz irrer Subventionen und noch 70% Strom aus einem Ölkraftwerk. Irgendwie sehen die 92,50 Pfund ganz vernünftig aus.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    - Es gibt keine Endlagerungskonzepte und die vorhandenen sind eine Riesenschweinerei für Nachfolgende Generationen, die irgendwann nach der nächsten Eiszeit wieder auf Rohstoffsuche gehen. Das gibt globale Vernichtungswellen, wenn man das Plutonium der Endlager freilegt.
    Klar gibt es die, man müßte sie nur mal Umsetzen. In Hessen haben wir in Herfa Neurode ein Giftmüllendlager, darüber regt sich keiner auf, inklusive den Grünen. Wenn du Ewigkeitskosten für so eine Scheinerei hältst, dann mußt du auch auf alles verzichten, was irgenwie Metalle enthält, mehr als Holzhütten ist dann nicht drin.

    Wenn kommende Generationen auf Rohstoffsuche gehen, dann werden sie wissen, was sie da finden. Problematisch sind dauerhaft zugängliche Endlager. Man kann das ganze aber auch komplett lösen,. indem man es entweder in der Antarktis oder der Tiefsee lagert.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Das geht mit Speicherung für eine Woche zu dem Preis problemlos.
    In Deutschland? Nicht wirklich.

    In Norwegen würde es gehen, auch Venezuela oder Brasilien wäre es machbar. Allerdings darf man sich auf die Aufstände der Umweltschutzorganisationen gefasst machen, wenn mal wieder ein Staudamm errichtet wird. In Deutschland bleiben Akkus oder Wasserstoff, beides ist sehr teuer.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    - Atomkraftwerke erzeugen wegen ihrer Größe immer schon Stromausfälle, wenn sie notabgeschaltet werden. Entweder hält man entsprechend viele konventionelle Kraftwerke vor, oder man lebt wie in Hamburg damit, das hin und wieder mal großflächig der Strom ausfällt
    Ein großes Verbundnetz kann das kompensieren, in Frankreich geht auch nicht permanent das Licht aus.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    - EE im virtuellen Kraftwerk mit kombinierten Kombination der Energieerzeugung produziert stabil und bedarfsgerecht den Strom
    Die beiden erneuerbaren Energien, die das in Deutschland können, sind die Wasserkraft und die Geothermie. Die erstere ist quasi nichtmehr Ausbaubar und die zweite extrem teuer und lokal begrenzt (in Deutschland ist Geothermie, ausschließlich zur Stromerzeugung, völlig unrentabel, da muß immer ein Konzept zur Wärmeversorgung dabei sein).

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    - Kernkraftwerke sind im Gegensatz zu Wasserkraft nicht schwarzstartfähig, Ein System nur aus Kernkraft kann nicht selbstständig hochgefahren werden.
    Klar sind sie das, ein Kernkraftwerk braucht immer eine Notstromversorgung (auch wenn es Reaktoren gibt, die ohne auskommen würden). Ist sie ausreichend dimensioniert, kann man das Kraftwerk anfahren. Im übrigen gäbe es in Deutschland dafür auch genug Wasserkraft.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    - Uran ist ziemlich begrenzt, würden wir unseren gesamten weltweiten Energiebedarf mit Uran decken, ist die Reichweite unter 50 Jahren. Bleibt Thorium, der Versuch ging in Hamm aber so richtig in die Hose.
    Uran ist nach menschlichen Maßstäben unbegrenzt. Alleine das abgereicherte Uran, das derzeit herumlagert, reicht aus, um 10 Mrd Menschen für 700 Jahre auf dem Niveau eines US Amerikaners zu versorgen. Selbst wenn das zu ende ist: in einem Kubikmter Erdkruste stecken 10t SKE (je über 8MWh thermisch) an Uran und nochmal 23t SKE Thorium. Es wird also nach menschlichen Maßstäben ewig reichen, vorher brennt wohl die Sonne aus.

    Die 50 Jahre sind die berühmte gesicherte Reichweite, aber danach hätte man Anfang 1990 das letzte mal Benzin tanken können.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Kernkraft ist alles, aber keine Lösung.
    Doch sie ist eine Lösung und zwar eine billige und praktikable. Aber das können Dogmatiker nicht eingestehen, genau wie beim sogenannten blauen Wasserstoff.
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  3. #83

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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    ... Die Energiewende ist somit doppelt gescheitert ...
    Das sehe ich auch so, weil sie von der Regierung Merkel systematisch torpediert wird.
    Hätte gut werden können, jetzt müssen wir sehen, was und wie wir es retten können.


    Und die Stromstabilität ist in Bezug auf Stromausfälle nun wirklich nicht schlecht:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	106.JPG 
Hits:	117 
Größe:	47,0 KB 
ID:	1090852
    Quelle: Bundesnetzagentur


    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    ... In Hessen haben wir in Herfa Neurode ein Giftmüllendlager, darüber regt sich keiner auf,...
    Doch, ich, hier, hieeaar. Huhu ...

    Schon zu meiner Schulzeit, als wir ende der siebziger BASF, Bayer und Höchst vom Chemie Leistungskurs aus besuchten, regte ich mich lautstark über Deponien auf, deren Versiegelung für 20 Jahre ausgelegt war. Auch meine Fragem was danach kom, kaum erst einmal nur Schweigen. Seitdem kritisiere ich das, immer und überall. Hat aber rein gar nichts mit Kernkraft zu tun, Beides sind riesige Sauereien, die gelöst werden müssen. Dioxine sind extrem unangenehme Stoffe. Apropos Sauereein, was hälst Du eigentlich von den in der Nordsee und im Atlantik verklappten Fässen mit radioaktivem Müll und den russischen U-Booten im Eismeer, die mit intaktem Reaktor untergegangen sind? Da ticken richtige Zeitbomben.
    Liste von Verklappungen – Nucleopedia
    ZEIT ONLINE_Schrecken_der_Meere

    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Die beiden erneuerbaren Energien, die das in Deutschland können, sind die Wasserkraft und die Geothermie.
    Du vergisst Biogas. Das kann man dann im Bedarfsfall in tausenden billigen kleinen Gasturbinen verbrennen, der Wirkungsgrad ist relativ egal. Es geht um wenige Wochen im Jahr, ist der AUsbau eines europaweiten EE-Verbundnetzes einmal fertig. Doch, doch, das gent, man muss es nur wollen. Aber wen interessiert das Thema schon, betrifft doch nur die Energiesicherheit in einigen Jahrzehnten. Mir doch egal .....

    Zitat Zitat von Pu244 Beitrag anzeigen
    Uran ist nach menschlichen Maßstäben unbegrenzt. Alleine das abgereicherte Uran, das derzeit herumlagert
    Jaja, den guten alten schnellen Brüter besichtigte ich in Kalkar. Ging ja nie ans Netz und wäre vermutlich mit der benötigten Aufarbeitung eine riesen Sauerei. Ich rede von Uran 235 und herkömmlichen Kernkraftwerken. Bevor man zum schnellen Brüter kommt, nimmt man Thorium. Dann viel Spaß beim Genehemigungsverfahren
    Geändert von Rotkaeppchen (29.05.2020 um 23:48 Uhr)

  4. #84

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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    Zitat Zitat von Registrierzwang Beitrag anzeigen
    Was hast Du für ein Problem ? Scheinbar reagierst Du Dich mit dummen Kommentaren in Foren ab, damit es Dir besser geht. Versuche doch erstmal den Kopf einzuschalten, bevor Du was hier schreibst, Danke Dir.
    Was hast du für ein Problem?
    Null Aussage zum Thema aber andere Meinung einfach diskreditieren um sich moralisch zu überhöhen. Herzlichen Glückwunsch!

    Ich bin nicht seiner Meinung und das ist verboten oder was? Lächerlich solche Ansichten.

  5. #85
    Avatar von davidwigald11
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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    Zitat Zitat von Schaffebigbraintime Beitrag anzeigen
    Toller Spam. Was ist an meien aussage Falsch.
    Es ist völlig egal ob du falsche oder richtige Aussagen hier schreibst, es nimmt dich so langsam sowieso keiner mehr ernst.
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  6. #86

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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch so, weil sie von der Regierung Merkel systematisch torpediert wird.
    Hätte gut werden können, jetzt müssen wir sehen, was und wie wir es retten können.
    Das war schon unter der Regierung Schröder klar, man hat sich einfach um die harten Maßnahmen (Stromtrassen, Stromspeicher usw.) gedrückt. Das macht man auch heute noch beim Kohleausstieg. Irgendwelche Schwachsinnstermine nennen (2030, 2038 oder 2045)ist eine Sache. Die wichtige ist jedoch einerseits die neuen Gaskraftwerke auf den Weg zu bringen (wer soll sie bauen? wer soll sie bezahlen? wer soll sie betreiben?), mehr Stromspeicher und die neuen Stromtrassen (man muß quasi den Süden aus dem Norden versorgen können und umgekehrt) eine ganze andere Sache. Das ganze dürfte den Strompreis wohl auf um die 40 Cent je kWh treiben, aber da nichts geplant und entschieden wurde, wird auch vermutlich wenig geschehen.

    Das gleiche passiert auch in Belgien, da wußte man auch ewig, dass die alten Reaktoren ab 2015 ersetzt werden mußten. Vor der Entscheidung (neue Kernkraftwerke = Protest, Kohle = Ausstieg aus dem Klimaschutz, Gaskraft = teuer oder Erneuerbare Energien = extrem teuer) hat man sich gedrückt. Ich vermute, dass sie 2022 wieder erkennen müssen, dass sie nichts anderes haben und deshalb die Laufzeiten wieder um 10 Jahre verlängert werden.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen

    Und die Stromstabilität ist in Bezug auf Stromausfälle nun wirklich nicht schlecht:
    Es ist nicht ganz so rosig. Es mußten alte Ölkraftwerke als Reserve angemietet werden, bei den Fossilen Kraftwerken hat ein recht großer Teil der Uraltkraftwerke ein Abschaltverbot (die Betreiber wollen es stilllegen, dürfen aber nicht) (viel Spaß noch mit dem Kohleausstieg) und die Netzfrequenz ist heute sehr instabil (dumm für alle, die darauf angewiesen sind (z.B. die Papierverarbeitung).

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Dioxine sind extrem unangenehme Stoffe.
    Dioxine kann man wenigstens noch verbrennen. Es gibt aber einiges, das man entweder nicht umsetzen kann (die ganzen giftigen Elemente) oder die nochmal ein paar Hausnummern hinterhältiger sind (Dimethylquecksilber ist ein Stoff aus der Hölle). Das Problem ist, dass vieles einfach bei der Gewinnung von Metallen oder sonstigen Dingen anfällt. Aber gut, wie sagte eine große Philosophin so schön "das ist alternativlos"

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Apropos Sauereein, was hälst Du eigentlich von den in der Nordsee und im Atlantik verklappten Fässen mit radioaktivem Müll und den russischen U-Booten im Eismeer, die mit intaktem Reaktor untergegangen sind? Da ticken richtige Zeitbomben.
    Was kann man davon wohl halten? Herzlich wenig und es ist erstaunlich, wieviele Länder zu dieser kurzsichtigen Lösung gegriffen haben.

    Wenn man es zynisch sieht, dann kann man dem sogar etwas positives abgewinnen: jetzt ist immerhin klar, dass auch ein Haufen strahlender Müll nicht unbedingt der Weltuntergang ist (auch wenn einige irische Muschelfarmer da widersprechen würden). Die Großmeister in dieser Disziplin waren ja die Briten: warum das Technetium abtrennen, wenn man es auch einfach in die Nordsee leiten kann? So haben sie sogar den Anteil des Rheniums überholt. Auch haben sie bewiesen, dass es nicht unbedingt gesicherte Zwischenlager braucht, wenn man ein tieferes (5m) Freibad hat. Uns ist das ganze um die Ohren geflogen, wer konnte schon ahnen, dass nach Asse I und Asse III auch noch Asse II absäuft? Jeder, der damals den Gorlebenreport gelesen hat, aber das ist eine andere Geschichte.

    Bei den russischen Atomubooten hätte man etwas machen sollen. Entweder bergen oder mit einigen duzend Metern Lehm bedecken. Aber dafür fühlt sich keiner zuständig, incl. Rot Grün unter Gerhard Schröder. Es reicht, wenn der Reaktor ein Leck hat und 5-10L Wasser eindringen, dann springt er wieder an. Aber das wird erst zum Thema, wenn eigenartige Messwerte zu Vorschein kommen, wir Menschen sind schon eine seltsame Spezies.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Du vergisst Biogas. Das kann man dann im Bedarfsfall in tausenden billigen kleinen Gasturbinen verbrennen, der Wirkungsgrad ist relativ egal.
    Biogas ist nicht wirklich nachhaltig, zumindest zum großen Teil. Einerseits verdrängt es andere Agrarprodukte und andererseits verursacht die Landwirtschaft selbst Treibhausgase, die man aber schön ignoriert. Eine Studie kam mal zu dem Ergebnis, dass es insgesamt besser wäre, man würde statt der Bioenergien den Strom aus Kohle und den Kraftstoff aus Erdöl herstellen. Natürlich gibt es eine nachhaltige Nische, in der man Abfälle und Gülle vergärt, aber das meiste ist nunmal Mais und andere Energiepflanzen, mit allen Nachteilen. Deshalb muß man da großteils aussteigen, eigentlich sogar noch schneller als aus den Fossilen Energieträgern.

    Zitat Zitat von Rotkaeppchen Beitrag anzeigen
    Jaja, den guten alten schnellen Brüter besichtigte ich in Kalkar. Ging ja nie ans Netz und wäre vermutlich mit der benötigten Aufarbeitung eine riesen Sauerei. Ich rede von Uran 235 und herkömmlichen Kernkraftwerken. Bevor man zum schnellen Brüter kommt, nimmt man Thorium. Dann viel Spaß beim Genehemigungsverfahren
    Wenn man es nur auf das Uran 235 bezieht, dann befinden sich in jedem Kubikmeter Erdkruste im Schnitt 70 Kg Steinkohleäquivalent, wir Graben die Erdkruste schon für deutlich weniger um.

    Beim Genehmigungsverfahren ist es nur eine Frage des politischen Willens, ähnlich wie bei der Windkraft oder zusätzlichen Startbahnen an Flughäfen.
    Geändert von Pu244 (31.05.2020 um 00:26 Uhr)
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  7. #87

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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    @Topic
    Auf der einen Seite denke ich mir, dass mir als Gamer der Verbrauch beim Spielen ziemlich egal ist, der zu hohe Verbrauch, wenn ich nicht spiele, stört mich viel mehr. Auf der anderen Seite versuche ich immer das beste P/L Verhältnis zu erreichen. Dabei rechne ich selbst sehr gerne mit solchen Werten wie Kaufpreis, Spieldauer, Stromkosten etc... Damit stößt man aber leider zu 99% auf Desinteresse. Sieht man in dem Thread ja ganz gut

    Man muss auch so fair sein, dass, wenn man es halbwegs genau wissen will, es ein enormer Aufwand ist das zu berechnen. Der Verbrauch ist ja nicht konstant. Dazu kommt noch, dass es imo fast nur Sinn macht, wenn man sein eigenes System und sein eigenes Nutzungsverhalten "berechnet". Oder mehr oder weniger zutreffende Hochrechnungen macht. Ich bin zu faul, um mir die Mühe zu machen. Wäre sicher eine tolle Sache, wenn sich 100 User finden würden, die 6 Monate lange jede Minute Gebrauch vom Rechner aufzeichnen.

    Laut dem PCGH 1080ti Test zieht die Karte 15W mit 2 Bildschirmen oder 19W bei UHD Youtube. Bei mir sind es laut GPU-Z gerade 31,9/32,1W mit 607,5/101,3Mhz bei 0,6500v. 3 Bildschirme und 2 Chromefenster (gesamt 12 Tabs, davon 1x youtube 360p, weil nur musik). Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die anderen Messungen bei mir und meiner 1080ti auch nicht zutreffen würden. Ich kann nur sagen, mal zieht ein Game die ganzen 300W, mal nur 140W. Ich weiß ja leider auch nicht, wie viel in diesen Momenten gerade eine AMD cpu oder AMD gpu verbraucht hätte.

    Die Tests im Internet laufen ja meist nur wenige Minuten, wenn überhaupt und sind damit auch nur ungefähre Werte. Meine Meinung atm.




    @Video
    Ich hätte lieber die Karte von nvidia mit der oc cpu gesehen, leider unterstreicht man hier den Fakt noch, dass Karten von AMD einen höheren Verbrauch haben. Könnte man daher eine falsche Meinung hineininterpretieren, wenn man will. Man hätte einen etwas neutraleren Vergleich wählen können.

  8. #88

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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    Zitat Zitat von davidwigald11 Beitrag anzeigen
    Es ist völlig egal ob du falsche oder richtige Aussagen hier schreibst, es nimmt dich so langsam sowieso keiner mehr ernst.
    Aber dich als Anführer der roten Brigade. Wie desillusioniert muss man sein. empfiehlt Navis links und rechts aber schreibt selber bleibe bei dem bestimmten Trieiber weil ihm die Treiberprobleme anscheinend DOCH bewusst sind na aber sowas hoppla.

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  9. #89
    Avatar von BxBender
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    AW: Warum Effizienz so wichtig ist: Stromverbrauch und Folgekosten günstiger Grafikkarten

    @Willi:
    Du vergisst vollständig euren Effizienz-Artikel der Printausgabe über die Vega und die 1000er Serie.
    Demnach war bei Vsync 60fps die Vega sogar minimal besser als die gesamte Konkurrenz.
    Natürlich @Stock.
    Zudem muss man anmerken, dass Übertaktern der Stromverbrauch sowas von Latte ist, da kann man den ganzen Videotest(Hinweis) eigentlich gleich ganz weglassen, außer man wünscht sich diese Diskussionen hier. ^^
    Ich hätte den Bericht also für Normalos gemacht, die eine Karte oder CPU einfach nur kaufen wollen, und wissen möchten, in was für Wattdifferenzen man da tappen kann, und wieviel das später auf der Stromrechnung ausmachen kann.
    Z.B., ob es sich lohnt eine günstigere Hardware (im Abverkauf oder gebraucht) zu holen, ode rlieber ein paar Euro mehr in andere (aktuelle) Technik zu stecken.
    Als Beispiel sei da die RX580/590 genannt, die ich heute noch wo im Angebot für 169 Euro gesehen habe.
    Das hätte man gegen eine 5500XT rechnen können (oder Alternative von NVidia), wann man dann zb die 40 Euro mehr bzw. weniger durch den Stromverbrauch wieder ausgeglichen hätte.
    Und wie gesagt, einfach nur davon auszugehen, dass beim Spielen die Karten auch imemr zu 100% ausgelastet sind, ist auch ziemlich vage formuliert.
    Bei meiner 1080 ist das nämlich in den letzten 2 Jahren der Nutzung eher kaum der Fall gewesen (MSI Afterburner).
    Dazu habe ich nicht genug Grafikkracher gespielt, und wenn, dann nach Möglichkeit mit Vsync bei 120, 100, oder 60hz.
    Das kann man auch mit Prozessoren so sehen, wo die Auslastung in Spielen oft gar nicht gegeben ist, vor allem wenn die Prozessoren gar nicht Last auf alle Kerne bekommen (können).
    Es gibt genügend Leute, die im Forum schreiben, dass deren 9900K nur maximal 100 Watt oder so benötigen soll.
    Das ist auch kein Wunder, wenn die Kiste nur zur Hälfte ausgelastet werden kann.
    Übrigens: aber das ist auch nur eine Momentaufnahme, denn wenn so ein System älter wird, steigt allgemein die Anforderung an eben jene Rechenwerke, udn dann kommt man nämlich irgendwann die volle Last und erreicht theoretisch fast Regionen wie die Werte mit reinen Auslastungsbenchmarks.
    Wenn also am Ende Vsync und Framelimiter etc. die Stromaufnahme nicht mehr (oder kaum noch) herunterregeln können, wird der Stromverbrauch wieder mehr, was anfangs alles noch Tutti war (siehe "mein System verbraucht aber viiiiiel weniger!"^^).
    Das mal so als meine allgemeine Anmerkung zum Video.
    Ansonsten natürlich schönen Dank für die Mühe.
    Ist sicher nicht leicht, sich jeden Tag was Neues für die fordernde und kritische Community auszudenken oder zu finden. )
    "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Bote mit der Print!"
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