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  1. #31
    Avatar von purzelpaule
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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von ToZo1 Beitrag anzeigen
    (DDR, Sowjetunion, Kuba etc.)? Du hast das 3. Reich vergessen! Das war auch Sozialismus, auch wenn es den Linken so garnicht paßt und sie ihre braunen Brüder und Schwestern immer gern weit von sich schieben.
    Das Problem ist der Mensch an sich? Ah ja... das kenne ich noch aus meiner Schulzeit in der DDR. Am besten funktioniert der Sozialismus anscheinend ohne Menschen. Die DDR, das war übrigens das Land, wo man hinterücks erschossen wurde, wenn man den Sozialismus nicht toll fand und aus diesem Freiluftgefängnis fliehen wollte. Schon vergessen oder verdrängt?

    Und deswegen gab es ja auch in allen Sozialismusgeschmacksrichtungen KZs und Gulags oder STASI-Foltergefängnisse, um die Menschen die nicht sozialistisch sein wollten, zu brechen oder zu töten.
    Übrigens haben die Chinesen noch heute solche Lager. Und heut erhebt sich dieses häßliche und unmenschliche Haupt schon wieder? Nach allen den Toten des letzten Jahrhunderts? Wieviel waren es nach dem Schwarzbuch des Kommunismus? 100 Millionen Problemmenschen mit der falschen Rasse, Klasse, Einstellung ermordet für die Ideologie ... ne du, steck dir deinen Sozialismus/Kommunismus-Wahnsinn dahin, wo die Sonne nicht scheint.

    Wir hatten übrigens damals in Staatsbürgerkunde in der 11.Klasse an der EOS einen Witz gerissen bzw. mit Engels bewiesen, daß es nie Kommunismus geben wird, was der Lehrer wiederum garnicht lustig fand:

    (1) Die Bewegung ist die Daseinsweise der Materie und die Materie ist ewig. Damit ist auch die Bewegung ewig.
    (2) Die Entwicklung erfolgt vom niederen zum höheren.
    (3) Da uns gesagt wurde, daß der Kommunismus die höchste (bzw. finale) Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung ist, werden wir diese also nie erreichen.
    q.e.d.

    PS: Kommunismus ist imo genauso ein Hirngespinst, süßes Gift bzw. Vertröstungsvehikel, wie das Himmelreich Gottes auf Erden, denn Kommunismus verstößt genau wie letzters fundamental gegen die von Charles Darwin beobachteten und aufgestellten Prinzipien des Lebens und der Evolution. Und die Geschichte hat bisher immer gezeigt:
    Wer gegen das Leben und dessen Regeln kämpft wird scheitern, egal wie hoch seine ideologisch gerechtfertigter Bodycounter sein wird.
    Schon traurig wenn man Kommunismus als Wirtschaftsform mit der Diktatur eines Staates verwechselt. Das was Du alles aufführst hat mit dem Machterhaltungsdrang der Eliten zu tun gehabt, aber nichts mit dem Kommunismus per se.
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  2. #32

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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von BxBender Beitrag anzeigen
    Die sollten das ganze Management rauswerfen, vor allem das Marketingteam und die Benchmarkersteller. Ein Fussballtrainer wird bei Bayern nach 2 verlorenen Spielen rausgekickt,
    Völlig unpassender Vergleich, mit dem Trainer wird der Teamleiter gefeuert, aber weder der Abteilungsleiter Fußball (falls es sowas überhaupt gibt und das nicht der Aufsichtsratsvorsitzende in Personalunion alles mit verantwortet) oder gar der Sportvorstand. Der Marketing-Vorstand wird in der Regel auch nicht entlassen, wenn die Mannschaft keine Leistung liefert und der Trainer dafür bestraft wird.

    Zitat Zitat von gerX7a Beitrag anzeigen
    Wie zu sehen ist, wird ein nennenswerter Teil der erwähnten "Kündigungen", Intel spricht von gar bis zu 16.000 Jobs, die in 2016/17 von der Restrukturierungsmaßnahme betroffen waren, von den Neuanschaffungen kompensiert. (Effektiv "nur" -3.300 weniger MAs von 2016 auf 2017.)
    Das ist halt wie in Deutschland: die alten und teuren Mitarbeiter werden gefeuert und ein paar Wochen spätest werden neue Leute fürs halbe Gehalt wieder eingestellt. Weiterbildung/Umschulung wäre schließlich viel zu teuer.

    Die Data Center Group hat sich entweder selber wegrationalisiert oder der "Vorstand" meint, dass ungelernte die selbe Arbeit genauso zufriedenstellend erledigen könnten.

  3. #33
    Avatar von WhoRainZone
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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    OT
    Spoiler:
    Zitat Zitat von TrueRomance Beitrag anzeigen
    Weil Kommunismus das Gegenteil von Kapitalismus ist?
    Hättest du die Beiträge vorher gelesen, würdest du wissen, dass es vorher schon um Kommunismus ging
    Und der liebe Purzelpaule verteidigt die Ideologie ja ziemlich krass.

    DaS wAr KEin EChtEr kOmMuNisMuS!!

    Im Kommunismus sind manche eben gleicher als andere
    Es funktioniert NICHT. Ebenso ist es eine der (für mich) unattraktivsten Gesellschaftsformen
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  4. #34
    Avatar von Grestorn
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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von purzelpaule Beitrag anzeigen
    Schon traurig wenn man Kommunismus als Wirtschaftsform mit der Diktatur eines Staates verwechselt. Das was Du alles aufführst hat mit dem Machterhaltungsdrang der Eliten zu tun gehabt, aber nichts mit dem Kommunismus per se.
    Es ist evolutionär im Menschen angelegt, dass jeder einzelne in den für ihn wichtigen Dingen mehr erreichen will, als andere Menschen. Und meist sind das recht einfache Dinge wie Geld, Ansehen, Macht, Sex, Anerkennung usw.

    Und das widerspricht diametral den Zielen des Kommunismus. Deswegen 'funktioniert' Kommunismus, aka "wir stellen unsere individuellen Ziele hinter denen der Kommune zurück" nur durch Zwang und Gewalt und damit immer nur eine sehr begrenzte Zeit und unter Verlust von Freiheit und Menschlichkeit.

    Auch wenn der Kapitalismus brutal und oft ungerecht ist: Er entspricht genau dem, wie die Evolution den Menschen geformt hat: Der beste (oder das beste Team) setzt sich durch. Man muss das nicht mögen, man muss sich aber im Klaren sein, dass bei einem Wettbewerb um begrenzte Ressourcen (insb. Energie) es auch immer Verlierer gibt ...

    ...oder wir geben unseren Indivisualismus auf uns werden zu Borgs. Das meine ich absolut ernst.
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  5. #35

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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Ach all diese Weltverbesserer, die den anderen Menschen nur gutes wollen

    Raunzen wenn durch gestiegene Lebenskosten Produkte teuerer werden und gleichzeitig jammern weil wegen ihres eigenen Egoismus Menschen ihren Job verlieren... Tja..

    Ich gieß noch ein bisschen Öl ins antikapitalistische Feuer:
    Dem Aktienkurs hat die Meldung bisher nichts ausgemacht - weiter am steigen

  6. #36
    Avatar von Ob4ru|3r
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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von purzelpaule Beitrag anzeigen
    Bisher hat es jedoch nie einen wirklichen Kommunismus gegeben.
    Auf den Spruch warte ich in jeder Diskussion, wo das "K"-Wort fällt.

    Sagen wir den ~100 Mio+ Opfern des Kommunismus halt "war halt nicht richtig umgesetzt, gelle?! *Schenkelklopf*


    Kommunismus bedeutet im Kern das Unterordnen des Individuums unter den Willen der Gemeinschaft (zwar in gut gemeinter Manier, aber Menschen ticken nicht so), in so einem System verschwinden die Individualrechte solange man es mit "ja aber die Gemeinschaft sagt ..." rechtfertigen kann, die dann herrschende Elite (und die wirds immer geben, egal in welchem System) hat dann Narrenfreiheit die Gegner dieses Systems zu beseitigen, weil diese ja eine Gefahr für die Gemeinschaft darstellen .... insofern haben wir schon sehr oft "echten" Kommunismus gehabt, mit den bekannten Resultaten.

    Komischerweise liest man nie "der Faschismus war halt noch nie wirklich umgesetzt" ...

  7. #37

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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von major_tom403 Beitrag anzeigen
    Ich gieß noch ein bisschen Öl ins antikapitalistische Feuer:
    Dem Aktienkurs hat die Meldung bisher nichts ausgemacht - weiter am steigen
    Intel hat 20 Milliarden $ für Aktienrückkäufe bereitgestellt (aber für die Mitarbeiter fehlt das Geld...) - als Kurspflege, um die Shareholder weiter zu beruhigen... Unter anderem deshalb dieser widersinnige Anstieg, und weil die Analysten wirklich alles glauben was Intel vom Stapel lässt (heute Abend stehen wieder die Quartalszahlen und der Earnings Call an)...
    PC: Ryzen 5 1600x, 16GB RAM @3200CL14, Vega56 Red Dragon OC+UV, BeQuiet! E10 - 600W, auf Asrock AB350M Pro4 (microATX), im Silverstone SG10
    Unterwegs: Alienware 15r3, i7-6700HQ @-160mV , 16GB RAM, GTX 1070 @0,8V&1683MHz

  8. #38

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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von Ob4ru|3r Beitrag anzeigen
    Kommunismus bedeutet im Kern das Unterordnen des Individuums unter den Willen der Gemeinschaft (zwar in gut gemeinter Manier, aber Menschen ticken nicht so), in so einem System verschwinden die Individualrechte solange man es mit "ja aber die Gemeinschaft sagt ..." rechtfertigen kann, die dann herrschende Elite (und die wirds immer geben, egal in welchem System) hat dann Narrenfreiheit die Gegner dieses Systems zu beseitigen, weil diese ja eine Gefahr für die Gemeinschaft darstellen ....
    Sollte doch nur eine Phase des Überganges sein Rüber, in den echten Kommunismus.

    Zitat Zitat von Ob4ru|3r Beitrag anzeigen
    Sagen wir den ~100 Mio+ Opfern des Kommunismus halt "war halt nicht richtig umgesetzt, gelle?! *Schenkelklopf*


    Ne, wir reden denen ein, dass Kommunismus eine Wirtschaftsform ist, die man getrennt von einer Gesellschaftsform betrachten muss..

    Zitat Zitat von purzelpaule Beitrag anzeigen
    Schon traurig wenn man Kommunismus als Wirtschaftsform...

    Lian Li O11 Dynamic XL black// Asus Crosshair VI Extreme // Ryzen 2700X // 4x8 GB GSkill Trident Z // Asus Ryuo 240 // BeQuiet Straight Power 11 550W // Zotac GeForce GTX 1070 AMP! Extreme // Soundblaster-Z // Win10 Pro 1903

  9. #39

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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von Ob4ru|3r Beitrag anzeigen
    Auf den Spruch warte ich in jeder Diskussion, wo das "K"-Wort fällt.

    Sagen wir den ~100 Mio+ Opfern des Kommunismus halt "war halt nicht richtig umgesetzt, gelle?! *Schenkelklopf*


    Kommunismus bedeutet im Kern das Unterordnen des Individuums unter den Willen der Gemeinschaft (zwar in gut gemeinter Manier, aber Menschen ticken nicht so), in so einem System verschwinden die Individualrechte solange man es mit "ja aber die Gemeinschaft sagt ..." rechtfertigen kann, die dann herrschende Elite (und die wirds immer geben, egal in welchem System) hat dann Narrenfreiheit die Gegner dieses Systems zu beseitigen, weil diese ja eine Gefahr für die Gemeinschaft darstellen .... insofern haben wir schon sehr oft "echten" Kommunismus gehabt, mit den bekannten Resultaten.

    Komischerweise liest man nie "der Faschismus war halt noch nie wirklich umgesetzt" ...
    Der Satz stimmt durchaus, und zwar auch ganz ohne Unterstellung politischer Tendenzen. Nur wird er meistens nicht korrekt aufgefasst. Einen gut umgesetzten Kommunismus gab es in der Weltgeschichte in der Tat noch nie, primär deshalb, weil es allgemein in der Weltgeschichte noch nie überhaupt einen Kommunismus auf Staatenebene gab. Insofern ist die Formulierung vielleicht etwas unglücklich, zugegeben. Was man schon mehrfach hatte bzw. immer noch hat, sind sozialistische Staaten. Die DDR war einer, die Sovietunion war einer, usw. usf. Sozialistisch ist aber nicht das Selbe wie der Kommunismus, sondern laut der ursprünglichen Definition die Vorstufe. Also quasi: erstmal führen wir den Sozialismus ein, um den Menschen auf den Kommunismus vorzubereiten. Und irgendwann kommt dann der Kommunismus, wenn alle dazu bereit sind. Bisher hat es halt kein Land über die Vorstufe hinweg geschafft, aus den Gründen, die du genannt hast. Der Kommunismus ist dabei die idealisierte Endhaltestelle. Das Idealbild der Gesellschaft, in der Jeder nur das Beste für den Nächsten will und in der die gesamte Gesellschaft im Einklang mit sich lebt. Aber weil, wie du schon selber sagst, der Mensch einfach nicht so tickt, ist es mehr als fragwürdig, ob wir einen funktionierenden Kommunismus jemals sehen werden.
    Und genau deshalb gibt es den Satz „der Faschismus war halt noch nie richtig umgesetzt“ nicht, weil einen Faschismus, der ziemlich genau so funktioniert hat, wie es sich sein Erbauer vorgestellt hat, gab es eben schon mal...
    gRU?; cAPS

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  10. #40

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    AW: Stühlerücken bei Intel: Entlassungen, Managementwechsel, sogar Fabless?

    Zitat Zitat von Grestorn Beitrag anzeigen
    Auch wenn der Kapitalismus brutal und oft ungerecht ist: Er entspricht genau dem, wie die Evolution den Menschen geformt hat: Der beste (oder das beste Team) setzt sich durch. Man muss das nicht mögen, man muss sich aber im Klaren sein, dass bei einem Wettbewerb um begrenzte Ressourcen (insb. Energie) es auch immer Verlierer gibt ...
    Nun kann man sich halt fragen, wie hart man diese Verlierer fallenlassen möchte. Kapitalismus ist kein schlechtes System, nur gezügelt sollte er sein. Und dass der Trickle-Down-Effekt ohne ein bisschen Nachhilfe nicht ausreichend gut funktioniert und dass da Justierungsbedarf besteht zeigt sich ja auch an der Verschiebung der Wohlstandsverhältnisse. Es soll ja auch dabei bleiben, dass sich der beste produktiv durchsetzt und nicht der, der die reichsten Eltern hat oder sich eine gute Position in einem Unternehmen erintrigiert hat.

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