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  1. #21
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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Kann schon sein, daß Vega da weiter entwickelt wurde und man es eigentlich als GCN6 ansehen könnte.

    GCN und RDNA werden ja wie es aussieht parallel weiterentwickelt.

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  2. #22
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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Zitat Zitat von DKK007 Beitrag anzeigen
    Spannend wird es halt erst so richtig, wenn in einem Jahr die APUs mit Navi kommen.
    AMD hat ja durchblicken lassen, dass sie im mobile Bereich nicht mehr auf starke Gpus bei den APUs setzen und das den dGPUs überlassen. Ich befürchte das wir eventuell keine richtig starke APUs mehr sehen könnten also GPU seitig.

    MfG

  3. #23

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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    In Anlehnung an

    Zitat Zitat von gerX7a Beitrag anzeigen
    Interessant an der Stelle ist auch [...]
    alternative Marketingverschwörungstheorie Nr. 2, die vielleicht wahrscheinlichere Variante:

    Die +59 % mehr Graphics Core Performance ggü. der Vorgeneration von der CES sind ein schiefer Vergleich *) gewesen, um nur einen möglichst hohen Wert angeben zu können, denn irgendwie muss man dem Konsumenten ja auch erklären können bzw. man muss rechtfertigen können, warum plötzlich nur noch 8 CUs besser sein sollen als 10 CUs. **)
    Denn auf der CES sprach L.Su ausschließlich von dem Performance-Prozentwert ohne weiteren Bezug wie pro Watt/GHz/Clock Cycle, etc., während bspw. die damalige Angabe zur Leistungsverbesserung von Navi 10 explizit als IPC-Steigerung vorgestellt wurde.
    Dieses neue Vega-Design ist also voraussichtlich auf IPC-Basis keine +59 % schneller (was schon ein beträchtlicher Sprung wäre), ist aber auf jeden Fall signifikant leistungsfähiger als der Vorgänger aus Picasso, denn wie in dem Vergleich des Surface Laptop 3 15" zu sehen ist, hat Picasso kaum etwas Ice Lake U entgegenzusetzen und verliert sogar in den 3DMark-Benchmarks ***)
    Zumindest grob dürfte die Leistungssteigerung dennoch in etwa irgendwo auf dem Niveau von Navi annkommen, sodass es weiterhin verschmerzbar erscheint, dass Renoir nicht mit Navi sondern einer gepimpten Vega kombiniert wurde, weil das Endergebnis möglicherweise in etwa vergleichbar ist.
    Abschließend stellt sich natürlich die Frage, warum AMD dann einen solchen Aufwand betrieben hat, wenn man doch einfach hätte Navi nehmen können? In erneuter Anlehnung an "der Diskussionen bzgl. neueren Technologien wie RDNA2 [...] aus dem Weg zu gehen" ist ein denkbarer Grund, dass AMD die Kombination Zen2 mit Navi auf einer APU nicht frühzeitig in den Markt bringen will oder ggf. gar nicht darf, denn diese Kombination würde in etwa dem entsprechen, was man exklusiv für Sony/Microsoft entwickelt hat (abzüglich Raytracing und natürlich im niedrigerem Power Envelop). Dennoch würde die Veröffentlichung eines derartigen APU-Designs viele verleiten, frühzeitig von dieser APU auf das Leistungsverhalten der neuen Konsolen schließen zu wollen, was ggf. so früh vor der Veröffentlichung der Konsolen nicht erwünscht ist und vielleicht auch zu Fehlschlüssen verleiten würde, die die Vermarktung der neuen Konsolen behindern könnten?


    *) Vielleicht wurde hier gegen die Vega10 des 3700U verglichen, die im Mittel mit nur 1,1 GHz lief, während der neue Fertigungsprozess mit den neuen Cores auf dem 4800U ggf. im Mittel bspw. 1,3 GHz zulässt?

    **) Abseits dessen, wie schon gesagt, gehe ich davon aus, dass auf dem Die mehr als nur 8 CUs sind, sodass man auch noch Luft für die später folgenden Desktop-APUs hat (ggf. zur E3).

    ***) Bei AnandTech wurden in diesem Kontext nahezu alle 3DMark-Varianten getestet nur leider genau der Time Spy-Benchmark nicht; vielleicht der Grund, warum AMD diesen für die CES-Präsentation auswählte?
    Geändert von gerX7a (17.01.2020 um 09:59 Uhr)

  4. #24

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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Egal was da mit Renoir kommt, ich freue mich auf die Notebooks und werde dann mein uralt Acer NB mit T6600 Dual Core CPU von 2009 in Rente schicken. Die hatte sogar noch eine TDP von 35W!
    Intel(R) Core™2 Duo Prozessor T6600 (2 MB Cache, 2,20 GHz, 800-MHz-FSB) Produktspezifikationen

    Ich hoffe auf ein richtig gutes Premium Produkt, wovor auch die Intel Premium NBs die Knie schlackern und man hier das Potential an Hardware Ausstattung nicht im geringsten so verfehlt wie bei den 3000er Picasso Notebooks. Sowas wie Schenker zb macht...nehmen zwar Picasso mit ins Portfolio (das ist eigentlich toll und sehr zu begrüßen), aber dann nur ausschließlich als Single Ram Variante. Was soll das?

  5. #25

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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Zitat Zitat von DaStash Beitrag anzeigen
    AMD hat ja durchblicken lassen, dass sie im mobile Bereich nicht mehr auf starke Gpus bei den APUs setzen und das den dGPUs überlassen. Ich befürchte das wir eventuell keine richtig starke APUs mehr sehen könnten also GPU seitig.

    MfG
    Der Grund ist ganz einfach, weil der Markt das nicht gewürdigt oder benötigt hat.
    Wer etwas spielen will, greift automatisch zumindest zu einer einfachen dGPU.
    Und wer maximal nur Videos schauen will, dem reicht jede iGPU, solange Hardwarebeschleunigung und Auflösung/hz an Bord sind.
    Eine APU von AMD ist einfach zwischen den Booten, zu viel Leistung, oder zu wenig.
    Packt man aber zu viel Leistung in die GPU, so bleibt für die CPU nicht genug Platz etc. übrig, udn man vergibt da unnötig Leistung und Kerne.
    Macht man aber das Package größer, braucht man wieder mehr Watt, die Chips werden zudem teurer.
    Also wie man es nimmt, es ist nicht wirklich sinnig und bringt halt nicht genug Käufer.
    Ich denke es ist die richtige Entscheidung, zumindest für den Mobilsektor.
    Im Desktopbereich könnte man schauen, ob man nicht mal mehr die Sache mit dem etwas größeren Chip, dann aber mit genug Rechenkernen und GPU-Power, aufgreifen sollte.
    Dann sind schließlich auch spielbare Miniwürfel für den TV endlich machbar, und man wäre nicht auf Schuhkartongröße wegen den hochkant stehenden Grafikkarten festgefahren, die zudem auch insgesamt mehr Strom fressen, als man vielleicht möchte.
    "Kauft euch eine PCGH - denn dafür ist sie schließlich da" :-)

  6. #26

    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Zitat Zitat von Sinusspass Beitrag anzeigen
    So, falls Renoir auch für den Desktop erscheint, bin ich mal so frei und wünsche mir einen entsprechend teildeaktivierten (Smt off) Test gegen den R5 3500, um festzustellen, wie viel Leistung wirklich durch das Chipletdesign verloren geht, dazu noch einen Test gegen einen in gleicher Weise teildeaktivierten Zen+, dann wissen wir auch, wie viel Leistung Zen 2 wirklich bietet und wie viel nur durch mehr Cache dazugekommen ist und wie viel durch das Chipletdesign wieder verloren ging.
    Renoir und Matisse haben auch große Unterschiede im Cache-Design. Diesen Faktor können wir nicht vom Chiplet-Konzept trennen und bereits 3500 vs. 3600 legt nahe, dass die Puffergröße einen großen Unterschied macht. Aber sobald Desktopmodelle da sind, werden wir sicherlich eine Reihe von sinnvollen oder weniger sinnvollen Gegenüberstellungen zwischen beiden Zen2 machen.


    Zitat Zitat von gerX7a Beitrag anzeigen
    Interessant an der Stelle ist auch, dass L.Su erwähnte, dass die neuen Graphics Cores +59 % mehr Performance als die letzte Generation bieten sollen (was bei den vorläufig präsentierten Zahlen durchaus nicht abwegig erscheint) und sie bezeichnete sie weiterhin als auf Vega-basierend.
    Wenn man jetzt dagegen hält, dass man auf der E3 2019 Navi 10 alias RDNA vorstellte mit lediglich +25 % Performance per Clock Cycle (und +50 % mehr Performance per Watt), dann liest sich dass eher so, als wenn AMD schnellstens RDNA als eine Art Fehlgriff begraben und die neue APU-GPU-Technologie als dedizierte GPU auf den Markt bringen sollte.
    Die bisherigen IGPs sind stark RAM-limitiert und Renoir ist für eine 33 Prozent höhere Speichertransferrate spezifiziert. Die 25 Prozent für Navi gegenüber Vega pro Takt müssen außerdem noch mit dem 25 Prozent höheren Takt multipliziert werden. Ergibt dann roundabout 56 Prozent mehr AMD-Versprechen-Leistung – bei gleichzeitigem Wechsel auf langsameren Speicher.

  7. #27
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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Zitat Zitat von BxBender Beitrag anzeigen
    Der Grund ist ganz einfach, weil der Markt das nicht gewürdigt oder benötigt hat.
    Wer etwas spielen will, greift automatisch zumindest zu einer einfachen dGPU.
    Und wer maximal nur Videos schauen will, dem reicht jede iGPU, solange Hardwarebeschleunigung und Auflösung/hz an Bord sind.
    Eine APU von AMD ist einfach zwischen den Booten, zu viel Leistung, oder zu wenig.
    Packt man aber zu viel Leistung in die GPU, so bleibt für die CPU nicht genug Platz etc. übrig, udn man vergibt da unnötig Leistung und Kerne.
    Macht man aber das Package größer, braucht man wieder mehr Watt, die Chips werden zudem teurer.
    Also wie man es nimmt, es ist nicht wirklich sinnig und bringt halt nicht genug Käufer.
    Ich denke es ist die richtige Entscheidung, zumindest für den Mobilsektor.
    Im Desktopbereich könnte man schauen, ob man nicht mal mehr die Sache mit dem etwas größeren Chip, dann aber mit genug Rechenkernen und GPU-Power, aufgreifen sollte.
    Dann sind schließlich auch spielbare Miniwürfel für den TV endlich machbar, und man wäre nicht auf Schuhkartongröße wegen den hochkant stehenden Grafikkarten festgefahren, die zudem auch insgesamt mehr Strom fressen, als man vielleicht möchte.
    Es gab halt leider nie eine APU die zumindestens auf damaligen Konsolenniveau war, ich hätte sofort zugegriffen, bei einer APU auf ps4+ Niveau. Ist halt die Frage, gabs die nicht, weil der Markt das nicht wollte oder interessierte es den Markt nicht, weil es die Angebote nicht gab.

    MfG

  8. #28

    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Es war (und ist) technisch nicht möglich. Die PS4 hat ein verlötetes 256-Bit-GDDR5-Interface, die von AMD genutzten Plattformen mit Grafikausgabemöglichkeit nur 128 Bit DDR3 oder 128 Bit DDR4 mit zwei Steckverbindungen. Dual-Channel-DDR4-2400 erreicht 38,4 GB/s. Da ist weniger als ein Fünftel der knapp 220 GB/s der PS4Pro.

  9. #29
    Avatar von -ElCritico-
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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Zitat Zitat von DKK007 Beitrag anzeigen
    Das mit dem einen Kern übertakten machen die Ryzen automatisch. Da ist aktuell meistens so bei 4,6 GHz Schluss.
    Dann ist er für meine Zwecke nicht schnell genug. Ich werde auf die nächste Gen von AMD warten.
    Zitat Zitat von gerX7a Beitrag anzeigen
    Interessant an der Stelle ist auch, dass L.Su erwähnte, dass die neuen Graphics Cores +59 % mehr Performance als die letzte Generation bieten sollen (was bei den vorläufig präsentierten Zahlen durchaus nicht abwegig erscheint) und sie bezeichnete sie weiterhin als auf Vega-basierend.
    Wenn man jetzt dagegen hält, dass man auf der E3 2019 Navi 10 alias RDNA vorstellte mit lediglich +25 % Performance per Clock Cycle (und +50 % mehr Performance per Watt), dann liest sich dass eher so, als wenn AMD schnellstens RDNA als eine Art Fehlgriff begraben und die neue APU-GPU-Technologie als dedizierte GPU auf den Markt bringen sollte.
    Der Takt wurde gleichzeitig erhöht, außerdem halte ich den Rest fürs AMD Marketinggeschwätz. In dem Low-Power-Bereich kommt es nicht darauf an, die fetteste iGPU zu haben, da man mit ihnen moderne Spiele sowieso nicht spielen kann ( die Speicherbandbreite limitiert zu sehr), sondern die minimal bessere als der Konkurrent, damit der Rest vom Wattbudget der CPU bleibt. Das Spiel hat Intel nämlich jahrelang mit den U-Prozessoren betrieben und sich fast den gesamten Notebook/Ultrabook Markt gesichert. Jetzt spielt AMD das Spielchen mit, gut für AMD schlecht für Intel, weil sie den stromsparenderen Prozess benutzen
    Geändert von -ElCritico- (17.01.2020 um 11:55 Uhr)

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  10. #30

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    AW: AMD Ryzen 4800H/U: Zwei Benchmarkwerte machen die Runde

    Also irgendwie liest sich die News sehr komisch und irgendwie leider wieder typisch Clickbaiting.

    Ja ein Benchmarktwert ist aufgetaucht, soweit also zumindest schon mal nicht gelogen.
    Nein, dieser Benchmarktwert sagt 0 % aus!
    Warum? Ganz einfach, im Notebook reglementiert das thermische Element viel zu stark, so dass bereits die Benchmarkauswahl viel zu viel Einfluss auf das Ergebnis hat. Dauert der Bench nur 2 Sekunden ist die mobile CPU im Vergleich viel stärker als wenn der Test 10 Stunden dauert und man immer im thermischen Limit landet und die CPU beginnt herabzutakten. Das Problem ist bei mobilen Chips viel größer. Daher sagen die Werte ohne irgendeine Angabe nichts aus.

    Die Diskussion um die Grafikeinheit kann ich nur sehr begrenzt nachvollziehen. Ich habe die AMD immer empfohlen eben weil eine starke Grafikeinheit verbaut war, dies aber eben nur auf minimale Kosten PCs mit ganz gelegentlichem Spieleeinsatz. Kann die Entscheidung aber irgendwie nachvollziehen, denn wirklich interessant waren die APUs ja nicht wegen der Stärke und das der Markt das nicht bezahlt sehe ich genauso. Daher ist der Schritt besonders logisch, da man eben die Grafik nicht mehr als Alleinstellungsmerkmal zu erwähnen braucht und man bereits mit der CPU Leistung mind. gleichauf zu Intel ist.
    In 2018 wurden rund 860 Mio in Euro in Deutschland für Gaminghardware ausgegeben,davon entfallen 420 Mio auf die Ps4 und 60Mio auf die Xbox
    26,3 Mrd, also 26.300 Mio groß ist der Hardwaremarkt,der Desktopmarkt liegt dabei ca. bei 30%,damit ist der Anteil für DesktopGaming bei 0,43% (114Mio in 2018)


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