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  1. #41
    Avatar von Atma
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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Zitat Zitat von DKK007 Beitrag anzeigen
    Nur kann Intel die aktuelle Nachfrage nicht bedienen, wie man an der Nichtverfügbarkeit von CCL-X sieht.
    Cascade Lake-X hat riesige DIEs und bedient einen winzigen Nischenmarkt. Mich ärgert der Umstand zwar auch, von einer generellen schlechten Verfügbarkeit kann aber nicht die Rede sein. So ziemlich alle anderen CPUs sind durchgehend verfügbar. Die Lieferprobleme betreffen primär die OEMs, für Endkunden ist mehr als genug vorhanden. Für den Umstand wird wohl auch AMD gesorgt haben, viele Selbstbauer sind zu Ryzen abgewandert und in Folge dessen verkauft Intel weniger.
    Intel Core i7-7820X // ASRock X299 Taichi // 32 GB DDR4-4000 // RTX 2080 Ti // Samsung 960 Pro 512 GB // Samsung 860 QVO 2 TB
    Samsung C49RG90 // Logitech G502 Hero // Corsair Strafe RGB MK.2 // FiiO K3 // Beyerdynamic MMX 300 // Windows 10 Pro x64

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  2. #42

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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Zitat Zitat von DKK007 Beitrag anzeigen
    Nur kann Intel die aktuelle Nachfrage nicht bedienen, wie man an der Nichtverfügbarkeit von CCL-X sieht.
    Was man an Cascade Lake-X sieht oder nicht sei mal dahingestellt. Aussagekräftiger sind da wohl eher die Beschwerden der großen OEMs bzgl. Lieferproblemen und weniger diese eine HEDT-CPU-Serie. Und wie Atma schon schrieb, bedient diese nur eine Nische, die zudem noch einmal deutlich kleiner geworden ist mit Threadripper 3000, auch wenn auch dessen Verfügbarkeit zurzeit durchwachsen ist.
    Die Preisanpassung war beträchtlich und 979 US$ für den 18-Kerner ist schon ein guter Kurs (insbesondere für Upgrader), aber Intel kann sich sicherlich einen besseren Verwendungszweck für diese Dies vorstellen, die aufgrund der benötigten Taktraten mit zu den Besten gehören müssen. Von daher gehe ich durchaus auch von einer wesentlich Marketing-getriebenen Motivation bei Cascade Lake-X aus.
    Gemäß Intel-Listenpreisen geht der kleinste/günstigste Xeon W-2295 für min. 1330 US$ über den Tisch, der kleinste reguläre Server Xeon Gold 5220 kostet bereits 1560 US$ und der teuertste 18-Kerner Xeon Gold 6240L kostet 10300 US$. Was glaubst Du, wo Intel diese Dies wohl eher verkaufen will?

    Und wie schon gesagt, ist zu unterscheiden zwischen können und wollen. Intel hat mehr als genug Geld (und verdient weiterhin sehr gut) und könnte auch mit geringeren Margen in einigen Segmenten leben und daher bspw. externe Fertigungskapazitäten hinzukaufen und tatsächlich einige Serien bei Samsung oder TSMC fertigen lassen (was übrigens nichts Neues für Intel ist und schon gemacht wird in anderen Segmenten). Bei den CPUs will man das offensichtlich aber nicht.
    Nichts anderes macht ja auch AMD. Der Unterschied ist hier, dass AMD keine Wahl hat, denn die haben keine eigene Fertigung und müssen daher einkaufen, was sich TSMC zweifelsfrei gut bezahlen lässt. (Und es lässt sich bspw. leicht überschlagen, dass AMD die Fertigung von deren 6/8-Kern-Ryzens teuerer kommt, als Intel die Fertigung seiner Consumer-Chips, grundsätzlich schon und es wird für Intel noch einmal günstiger, wenn man noch die Inhouse-Fertigung berücksichtigt.)

    Wie schon gesagt, so wie es die Roadmap und deren Handeln schon zuvor durchblicken lies und wie es Bob Swan jetzt ausführlich erklärte, wird Intel keine (aus ihrer Sicht) unverhältnismäßigen Anstrenungen unternehmen, um ein paar "kleinere" Löcher zu stopfen, insbesondere nicht im Consumer-CPU-Segment. Die werden weiter ihre Anfang 2019 neu ausgerichtete Roadmap umsetzen, die Fertigung aktualisieren und ausbauen und zuerst Datacenter-Produkte nachziehen (und daneben ein wenig Mobile) und vorerst wird das Consumer-Segment weiterhin unter der Zurückstellung zu leiden haben (ältere Fertigung, ggf. weitere Produktionsengpässe, keine neue Mikroarchitektur). Hier muss man einfach abwarten, wann was wirklich Neues kommt ...

  3. #43

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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Schon seltsam wie man um den heißen Brei redet das Intel einfach auf gut deutsch gesagt AMD, den Markt und die kleineren Fertigungsverfahren unterschätzt hat. Wenn ich als normaler Desktop-Kunde heute eine CPU kaufen möchte wäre es ein Ryzen 5 3600 der 199€ kostet und eine aktuelle CPU ist aber der I7 8700K der schon über 2 Jahre alt ist über 400€ kostet und diese CPU´s haben gleiche Leistung in Spielen und Anwendungen. Intel führt weiter ihre arrogante Haltung durch und die hohe Nachfrage würde ich gerne in Zahlen sehen denn dieses Pseudo-Argument hat auch AMD beim Ryzen 9 3900X benutzt der jetzt erst einigermaßen lieferbar ist.

    Für mich hat AMD seit Ryzen stark aufgeholt obwohl ich immer Intel-CPU´s genutzt habe durch Innovation und Kampf gegen Intel aber Intel führt weiter ihre arrogante Haltung durch und ich frage mich wo intel selbst Kapazitäten hat und ihre CPU´s selbst fertigt wird dieser Produktionsvorteil nicht an den Kunden weiter gegeben während AMD einkaufen muss aber ihre Preise ungeschlagen sind gegenüber Intels Abzocker-Preise.

  4. #44
    Avatar von JanJake
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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Zitat Zitat von Atma Beitrag anzeigen
    Für den Umstand wird wohl auch AMD gesorgt haben, viele Selbstbauer sind zu Ryzen abgewandert und in Folge dessen verkauft Intel weniger.
    Im deuten Retail Markt stimmt das auf jeden Fall. Da verkauft AMD spitzenmäßig CPUs.

    Wie sieht es aber bei OEM aus? Und vor allem wie sieht es International aus? Von einigen regionen weiß man bereits das AMD auch dort erstklassig verkauft. Aber wie sieht das Große Ganze aus?
    | AMD Ryzen 7 3700X | Gigabyte X570 Aorus Elite | 32GiB Ram | RX 5700XT | 250GiB M.2 | 2x 2TB SSD | MX518 | G910 | G29 | Eyefinity 5040x1050 |
    | AMD Ryzen 3 3200G | Gigabyte B450I Aorus Pro Wifi | 16 GiB | Vega 8 | 128GiB SSD | 2TiB HDD |

  5. #45
    Avatar von RAVENXS1981
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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Die Artikel werden immernoch mit einigen Fehlern in der Grammatik geschrieben..... Aber, JA, Intel redet sich viel grade schön! Tatsache ist, es werden harte Jahre für Intel! AMD hat ca. einen Entwicklungsvorsprung von 2-3 Jahren und ich glaube nicht das das so schnell sich wieder ändert....
    Ryzen 5 2600 3.4 Ghz / 16GB DDR4 3000 / Gigabyte Vega 56 OC 8GB/ 1675 Mhz Base OC / 880Mhz Ramtakt, / Gigabyte X570 UD5 / 1xSSD 240GB für Windoof, 1 TB HDD, NVME SSD Evo Pro 970 500GB / 750W Be Quiet Netzteil

  6. #46
    Avatar von XXTREME
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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Zitat Zitat von gastello Beitrag anzeigen


    Da muß man ihm Recht geben. Endlich mal ein Statement mit Aussagekraft und dem Willen sich mit anderen den Markt zu teilen. Hut ab vor soviel Courage.
    Hahahahaha....klar wo der Kopf schon ab ist brauch ich mir um die Arme keine Sorgen mehr machen . Mit anderen Worten: Jetzt auf einmal wo Intel nach Jahren der Dominanz wirklich in der Bredouille sitzt wird behauptet.....ach 90% X86 CPU Marktanteil sind nicht (mehr) erstrebendswert, auf einmal...ja ne is klar du CEO Pappnase . Die Clowns da bei Intel machen sich immer lächerlicher .
    AMD Ryzen 7 2700 @ be quiet! Pure Rock Slim // Gigabyte GA-AB350N-Gaming WIFI-ITX // 16GB G-Skill RipJaws V DDR4-3200 // Zotac Nvidia Geforce RTX 2070 Super OC Mini // Samsung 512GB SSD // be quiet! E9 CM 480W 80+ Gold // Kolink Satellite-Plus // Windows 10 // WQHD

  7. #47
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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Ach Leute! Ich freue mich zwar, dass AMD stetig Marktanteile dazu gewinnt und mein neuer Rechner setzt auch auf Ryzen 3000, aber wie hier immer der Untergang Intels beschworen wird, ist doch lächerlich. Nur mal so zur Verdeutlichung:
    Umsatz 2018:
    • Intel: 70 Milliarden
    • AMD: 6,5 Milliarden


    Gewinn 2018:
    • Intel: 18,7 Milliarden
    • AMD: 330 Millionen


    Intel macht also fast drei mal soviel Gewinn wie AMD Umsatz. Umso beeindruckender die Leistung AMDs, insbesondere da es an der GPU- Front ähnlich aussieht, aber Intel harte Zeiten oder gar den Untergang vorherzusagen, entbehrt jeder Logik. Das einzige, was AMD vor der Übernahme durch nVidia oder Intel schützt, ist das Kartellrecht. Und dafür können wir dankbar sein!
    Mein Rechner / Meine CPU-Historie: C64, Amiga 500, 486 DX2/40, hier fehlt was (?), AMD K6/2 400, AMD K7 800, AMD Athlon XP 1800+, AMD Athlon64 3000+, Intel C2D E8400, Intel C2Q Q9500, Intel i5 2500K, Intel i7 2600K, AMD R5 3600 / Meine GPU-Historie: S3 VGA, Matrox Mystique 220 & Diamond Monster 3D, Riva TNT, GeForce2 MX, Radeon 9600, X800, GeForce 7800GT, GeForce GTX 260, GeForce GTX 460, Radeon HD 7950 Boost, Radeon RX480, Radeon RX Vega 56

  8. #48

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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    ich mach mir noch keine Sorgen um Intel. Langsam kommen sie aber wieder dort an - wo für gewöhnlich Unternehmen sind: In der Realität. Und dort ist eben nicht jeden Tag Kindergeburtstag. Aber noch steht Intel das Wasser sicher noch nicht bis zum Hals. Sondern die "Intels" sind noch immer in ihrem Silizium-Fantasyland sie fühlten sich dort noch so wohl fette Einhörner und Prinzessinnen in Glitzerkleidern.

  9. #49

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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Zitat Zitat von gerX7a Beitrag anzeigen
    Und wie schon gesagt, ist zu unterscheiden zwischen können und wollen. Intel hat mehr als genug Geld (und verdient weiterhin sehr gut) und könnte auch mit geringeren Margen in einigen Segmenten leben und daher bspw. externe Fertigungskapazitäten hinzukaufen und tatsächlich einige Serien bei Samsung oder TSMC fertigen lassen (was übrigens nichts Neues für Intel ist und schon gemacht wird in anderen Segmenten). Bei den CPUs will man das offensichtlich aber nicht.
    Nichts anderes macht ja auch AMD. Der Unterschied ist hier, dass AMD keine Wahl hat, denn die haben keine eigene Fertigung und müssen daher einkaufen, was sich TSMC zweifelsfrei gut bezahlen lässt. (Und es lässt sich bspw. leicht überschlagen, dass AMD die Fertigung von deren 6/8-Kern-Ryzens teuerer kommt, als Intel die Fertigung seiner Consumer-Chips, grundsätzlich schon und es wird für Intel noch einmal günstiger, wenn man noch die Inhouse-Fertigung berücksichtigt.)
    Wieso sollte die Inhouse Fertigung von intel günstiger sein, meinst du die arbeiten da für Luft und Liebe? BWL erstes Semester Eigenfertigung vs Fremdfertigung und ersteres ist per se nicht immer günstiger. Vor allem wenn man mit TSMC einen sehr kompetenten Partner an der Seite hat. Die Fertigungsprozesse zu entwickeln kostet zudem ja auch immer mehr Geld, welches sich bei TSMC auf eine viel größere Produktionskapazität verteilt
    Aber du darfst natürlich gerne mit Zahlen die Behauptung belegen, da haben wir alle bestimmt nichts dagegen

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  10. #50
    Avatar von MySound
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    AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

    Zitat Zitat von Chatstar Beitrag anzeigen
    Es ist einfach schlimm, Intel steht immer mehr mit dem Rücken zur Wand, aber man denkt nicht daran seine Geschäftspraktiken zu überdenken, stattdessen macht man einfach stur weiter!
    Boeing lässt grüßen....
    Fanboys und Flat Earther - selbes Niveau

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