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  1. #51
    Avatar von Kronos
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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Haha zuerst jeden Ramsch kaufen und dann auf die Barrikaden gehen, lustig diese Early Access Käufer
    CPU: Intel Core i7-7700k
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  2. #52
    Avatar von Oberst Klink
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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Zitat Zitat von Da_Obst Beitrag anzeigen
    Anthem an sich ist mir völlig egal. Das Spiel interessiert mich nicht im geringsten.
    Ich hoffe nur, dass Bioware jetzt nicht abgesägt wird. Der EA-Baum hat ja schon die meisten Äste verloren...

    Vielleicht lernt EA ja mal aus den krassen Fehlern die da im Management verbrochen werden, wobei ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen kann.

    Nach Apex wird EA vermutlich voll auf F2P umschwenken. Würde mich zumindest nicht wundern.
    Um BioWare ist es doch längst nicht mehr schade. Ich meine das Studio hat die besten Jahre hinter sich, nach ME3 und Dragon Age 2 ging es steil bergab, außerdem sind die besten Leute längst abgehauen. Mir täte es nur für die Mitarbeiter leid, die deshalb ihren Job verlieren würden, aber ganz sicher nich um das Studio, das BioWare genannt wird.

  3. #53

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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Mich würde mal interessieren ob ich einfach nur alt werde, oder ob sich an der Entwicklung von Belohnungssystemen in Spielen gesamtgesellschaftliche Phänomene erkennen lassen.

    Meine These: Die Gesellschaft ist zunehmend von Ungeduld geprägt. Bedürfnisaufschub ist für viele Menschen teilweise sogar körperlich unzumutbar und es ist kein selbstverständlicher Wert mehr, dass man für etwas besonderes hart arbeitet. Außerdem ist es nicht mehr normal, dass andere Menschen Dinge haben, die ich nicht habe.

    In Spielen mein Eindruck:

    - früher war ganz seltener Loot absolut normal (Ich erinnere mich an Everquest, oder die Anfänge von World of Warcraft). Da gab es Items, die hatten auch PowerGamer nicht, einfach weil das Lootglück nicht auf deren Seite war.
    - Items wurden teilweise monatelang gefarmt
    - Spieler hörten nicht auf, weil sie Item X oder Y nicht hatten
    - Das Erfolgserlebnis damals war unbeschreibbar, wenn man etwas wirklich Schweres geschafft hatte, oder in etwas sehr Mühsames die Geduld investiert hatte. Heutzutage ist so etwas nur noch im Indie-Game Bereich zu finden. Alle Mainstream Spiele sind komplett weichgewaschen, fühlen sich an wie der Konsum einer berauschenden Droge, die aber eigentlich jeden Antrieb raubt.

    Was ich so krank an diesem Protest finde ist, dass man für höhere Dropchancen protestiert und nicht dagegen. Wie ein Abhängiger der nach seiner Dosis schreit. Dabei weiß jeder wie die Spirale läuft und die wurde gerade bei Anthem doch von genau denselben Leuten schon im Vorhinein permanent kritisiert: Mehr Loot = stärkere Charaktere = trivialer Content = langweiliger Grind = fehlendes Endgame = mimimimi.

  4. #54
    Avatar von PCGH_Phil
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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Zitat Zitat von sunburst1988 Beitrag anzeigen
    Oh nein! Die Kunden die bereits den Vollpreis für das Spiel bezahlt haben spielen es nun nicht! Dadurch senken sie sogar noch den Stromverbrauch, und die Kosten, der Server.

    Da bekommt €A bestimmt Angst
    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Ein Spiel bestreiken. Das ergibt auch nur im Geiste eines Kindes Sinn. In was für einer Welt muss man eigentlich leben, um sowas ernsthaft zuende zu denken...
    Zitat Zitat von slasher Beitrag anzeigen
    Logo, ein Spiel boykottieren wofür man einen horrenden Preis gezahlt hat, nur weil die exzessiven Gamer unzufrieden sind.
    Das ist kein "Spiel" mehr, jedenfalls nicht nach EAs Rechnung. Sondern ein "Service". Einen solchen "Dienst" kann man schon boykottieren, der soll schließlich über Zeit Einnahmen generieren - ein bisschen wie ein Abo-Modell. Der Verkauf ist nur ein Bonus. Außerdem könnte ein Anthem-Boykott EAs Anleger nervös machen, oder vielleicht: noch nervöser...

    Zitat Zitat von VikingGe Beitrag anzeigen
    Bei Live Service-Spielen mit Mikrotransaktionen als Haupteinnahmequelle sind niedrige Spielerzahlen durchaus ein Problem, denn die, die es nicht spielen, schmeißen dem Publisher auch kein zusätzliches Geld in den Rachen.
    Zitat Zitat von thrustno1 Beitrag anzeigen
    Bei einem Spiel mit Microtransaktion und DLC usw Schon. keine Ahnung ob Anthem das hat..
    Zitat Zitat von OldboyX Beitrag anzeigen
    [...]


    Zitat Zitat von OldboyX Beitrag anzeigen
    Meine These: Die Gesellschaft ist...
    ...genau so "erzogen" worden.

    Gruß,
    Phil
    "Dream like you'll live forever, live like you'll die today" - James Dean.

  5. #55

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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Zitat Zitat von OldboyX Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren ob ich einfach nur alt werde, oder ob sich an der Entwicklung von Belohnungssystemen in Spielen gesamtgesellschaftliche Phänomene erkennen lassen.

    Meine These: Die Gesellschaft ist zunehmend von Ungeduld geprägt. Bedürfnisaufschub ist für viele Menschen teilweise sogar körperlich unzumutbar und es ist kein selbstverständlicher Wert mehr, dass man für etwas besonderes hart arbeitet. Außerdem ist es nicht mehr normal, dass andere Menschen Dinge haben, die ich nicht habe.

    In Spielen mein Eindruck:

    - früher war ganz seltener Loot absolut normal (Ich erinnere mich an Everquest, oder die Anfänge von World of Warcraft). Da gab es Items, die hatten auch PowerGamer nicht, einfach weil das Lootglück nicht auf deren Seite war.
    - Items wurden teilweise monatelang gefarmt
    - Spieler hörten nicht auf, weil sie Item X oder Y nicht hatten
    - Das Erfolgserlebnis damals war unbeschreibbar, wenn man etwas wirklich Schweres geschafft hatte, oder in etwas sehr Mühsames die Geduld investiert hatte. Heutzutage ist so etwas nur noch im Indie-Game Bereich zu finden. Alle Mainstream Spiele sind komplett weichgewaschen, fühlen sich an wie der Konsum einer berauschenden Droge, die aber eigentlich jeden Antrieb raubt.

    Was ich so krank an diesem Protest finde ist, dass man für höhere Dropchancen protestiert und nicht dagegen. Wie ein Abhängiger der nach seiner Dosis schreit. Dabei weiß jeder wie die Spirale läuft und die wurde gerade bei Anthem doch von genau denselben Leuten schon im Vorhinein permanent kritisiert: Mehr Loot = stärkere Charaktere = trivialer Content = langweiliger Grind = fehlendes Endgame = mimimimi.
    So verallgemeinern kann man das nicht. Es kommt darauf an wie der Loot ausschaut. In einem World of Warcraft ist es vollkommen OK wenn die besten Items aus dem schwierigsten Content kommen und nur eine sehr niedrige Droprates haben. In einem Spiel wie z.B. Diablo wo der Loot und dessen Stats zufällig sind braucht man höhere Droprates um von den 1000 Items, dass eine Item zu bekommen was 0,1% besser ist als das was man bereits hat. Das ist aktuell das Problem in Anthem. Die Items sind von zufälliger Qualität mit zufälligen Stats wie in einem Diablo, haben aber Droprates wie in einem World of Warcraft wodurch man einen ewigen Grind hat für das 0,1% bessere Item. Pro Festung bekommt man auf Grandmaster 1 rund 1 Meisterwerk Item wodurch man nach 10 Runs oder so wahrscheinlich alle Slots befüllt hat. Man ist halt sehr schnell an dem Punkt angekommen wo es nur noch sehr selten Upgrades für einen gibt was für die Spieler ein Problem ist. Entweder muss die Qualität des Loot verbessert werden, also auf Grandmaster 2 oder Grandmaster 3 garantiert 1 Item der Qualität meisterwerk oder legendär, oder Items der höheren Qualität haben eine grobere Abstufung der Stats damit die Verbesserung nicht 0,1% sondern vielleicht 1-2% Unterschied macht. Alternativ könnte man auch in Richtung Diablo gehen und die Qualität des Loot so lassen, aber dafür die Droprate erhöhen damit man die 1000 Items in 10h anstatt 30h bekommt um das eine Item was einem etwas bringt zu bekommen.

  6. #56
    Avatar von Terracresta
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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Als jemand, der auch gern Spiele wie Diablo und Torchlight spielt, finde ich den Loot in Loot-Shootern richtig langweiligt. Dabei ist es egal ob es sich um Spiele wie Destiny und Anthem oder Borderlands handelt. Der Loot unterscheidet sich im Gameplay kaum von einander und die Klassen sind ebenfalls zu ähnlich. Außerdem gibt es für solch ein lootbasiertes Spiel zu wenige Ausrüstungsslots. In WoW gibt es 17+1 (Hemd) Slots, die gefüllt werden wollen und früher noch einen mehr. In Diablo 3 sind es 13 mit zusätzlichen Upgrademöglichkeiten.

  7. #57

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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Zitat Zitat von PCGH-Redaktion Beitrag anzeigen
    Die Erfolgsaussichten der Revolte dürften aber wohl nicht wahnsinnig hoch sein.
    Wie so oft bei Andreas Link kann ich nur sagen; Das hast DU nicht bewerten.
    Aktuell: i5 4690, GTX 980 Ti (gebraucht gekauft), 1440p 144 Hz FreeSync Monitor
    Geplant: Ryzen 3, Navi im 300-400€ Segment

  8. #58

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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Zitat Zitat von OldboyX Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren ob ich einfach nur alt werde, oder ob sich an der Entwicklung von Belohnungssystemen in Spielen gesamtgesellschaftliche Phänomene erkennen lassen.

    Meine These: Die Gesellschaft ist zunehmend von Ungeduld geprägt. Bedürfnisaufschub ist für viele Menschen teilweise sogar körperlich unzumutbar und es ist kein selbstverständlicher Wert mehr, dass man für etwas besonderes hart arbeitet. Außerdem ist es nicht mehr normal, dass andere Menschen Dinge haben, die ich nicht habe.

    In Spielen mein Eindruck:

    - früher war ganz seltener Loot absolut normal (Ich erinnere mich an Everquest, oder die Anfänge von World of Warcraft). Da gab es Items, die hatten auch PowerGamer nicht, einfach weil das Lootglück nicht auf deren Seite war.
    - Items wurden teilweise monatelang gefarmt
    - Spieler hörten nicht auf, weil sie Item X oder Y nicht hatten
    - Das Erfolgserlebnis damals war unbeschreibbar, wenn man etwas wirklich Schweres geschafft hatte, oder in etwas sehr Mühsames die Geduld investiert hatte. Heutzutage ist so etwas nur noch im Indie-Game Bereich zu finden. Alle Mainstream Spiele sind komplett weichgewaschen, fühlen sich an wie der Konsum einer berauschenden Droge, die aber eigentlich jeden Antrieb raubt.

    Was ich so krank an diesem Protest finde ist, dass man für höhere Dropchancen protestiert und nicht dagegen. Wie ein Abhängiger der nach seiner Dosis schreit. Dabei weiß jeder wie die Spirale läuft und die wurde gerade bei Anthem doch von genau denselben Leuten schon im Vorhinein permanent kritisiert: Mehr Loot = stärkere Charaktere = trivialer Content = langweiliger Grind = fehlendes Endgame = mimimimi.

    Da bin ich voll bei dir ich kann dieses Loot hinterher schmeißen auch nicht verstehen.
    Die Spiele werden immer mehr auf Grind und Suchteln hin programmiert. Content egal Story egal....usw.... vielleicht spiele ich deshalb so gerne Retro Titel

  9. #59
    Avatar von Ion
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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Zitat Zitat von OldboyX Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren ob ich einfach nur alt werde, oder ob sich an der Entwicklung von Belohnungssystemen in Spielen gesamtgesellschaftliche Phänomene erkennen lassen. [...]
    Diesen Weltklasse-Kommentar sollte man sich ausdrucken und einem Bilderrahmen an die Wand hängen. Und zwar bei jedem "echten" Gamer.

    Was heute in den Spielen abgeht, ist nicht mehr mit Worten zu beschreiben. (Ich versuchs trotzdem)
    Da reicht es schon nur das Tutorial zu spielen, und man erhält als Belohnung 20 Schatzdruhen, 3 DLCs, den heiligen Gral und 576 Achievements. Ich denke da gerne mal an den aktuellen Tomb Raider Reboot, in welchem man Erfahrungspunkte (=Belohnung) für das aufsammeln von Rohstoffen erhält. Da läuft ein Käfer herum und du sammelst ihn ein? 25EP für dich, haste fein gemacht. Guck mal, da hinten ist eine Pflanze, und wir, die besten Entwickler der Welt, haben sie extra für dich mit einem Symbol und (!!) sogar glänzend markiert, damit du sie ja nicht übersiehst. Und wenn du sie einsammelst, bekommst du natürlich 15EP gutgeschrieben! Von diesen Dingern haben wir 459489 Stück in der Spielwelt verteilt. Du brauchst davon vllt. 10, aber es zeigt den guten Willen!!

    Öhm....

    Früher hat man Spiele einfach gespielt, um des spielen willens. Und da musste man den Kopf einschalten und logisch denken. Da gabs keine idiotischen Zwischensequenzen, die alles für dich gemacht haben, was Spaß macht. Nein, du musstest das selbst machen. Du, als Spieler in dieser Welt.

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  10. #60

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    AW: Anthem: Eigentlich geht es nur noch um das Loot

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Diesen Weltklasse-Kommentar sollte man sich ausdrucken und einem Bilderrahmen an die Wand hängen. Und zwar bei jedem "echten" Gamer.

    Was heute in den Spielen abgeht, ist nicht mehr mit Worten zu beschreiben. (Ich versuchs trotzdem)
    Da reicht es schon nur das Tutorial zu spielen, und man erhält als Belohnung 20 Schatzdruhen, 3 DLCs, den heiligen Gral und 576 Achievements. Ich denke da gerne mal an den aktuellen Tomb Raider Reboot, in welchem man Erfahrungspunkte (=Belohnung) für das aufsammeln von Rohstoffen erhält. Da läuft ein Käfer herum und du sammelst ihn ein? 25EP für dich, haste fein gemacht. Guck mal, da hinten ist eine Pflanze, und wir, die besten Entwickler der Welt, haben sie extra für dich mit einem Symbol und (!!) sogar glänzend markiert, damit du sie ja nicht übersiehst. Und wenn du sie einsammelst, bekommst du natürlich 15EP gutgeschrieben! Von diesen Dingern haben wir 459489 Stück in der Spielwelt verteilt. Du brauchst davon vllt. 10, aber es zeigt den guten Willen!!

    Früher hat man Spiele einfach gespielt, um des spielen willens. Und da musste man den Kopf einschalten und logisch denken. Da gabs keine idiotischen Zwischensequenzen, die alles für dich gemacht haben, was Spaß macht. Nein, du musstest das selbst machen. Du, als Spieler in dieser Welt.
    Ich stelle mir gerade ein Gothic 1 so vor....
    ....

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