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  1. #21
    Avatar von Cobar
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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Ich fand den Film nicht sonderlich gut, weil er mMn ein falsches Bild von Han zeigte.
    Vom coolen Draufgänger blieb in dem Film irgendwie nur ein in die falsche Frau verliebtes Weichei zurück, der mir einfach nicht sympathisch werden wollte.

    Er war zwar noch etwas besser als Episode 7 (über Episode 8 brauchen wir wohl gar nicht erst zu reden), die ich schon langweilig fand, weil es wie ein schlechter Neuaufguss von Episode 4 wirkte, aber mehr bräuchte ich von dem Film wirklich nicht sehen. Das Ende hat zwar eine vielleicht interessante Fortsetzung angeteasert, aber ich bin mir bei Star Wars einfach nicht sicher, wie weit die den Karren noch in den Dreck fahren können.
    Episode 9 werde ich mir daher übrigens auch nicht anschauen.
    "I'm not a leader of men, since I prefer to follow!"

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  2. #22
    Avatar von Asuramaru
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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Also für mich stellen sich zwei Wichtige Fragen,was bezeichnet man als Erfolg.Aus sicht des Regisseurs ist der FInanzielle Erfolg gemeint,ich selber sehe da noch einen anderen Faktor.Ich fand Solo garnicht Schlecht und daher verstehe ich nicht warum er immer als so Schlecht bezeichnet wird.

    Ich bewerte Star Wars nur untereinander und zwar mit dem was ich i nder Reihe am besten finde bis hin zum schlechtesten.

    Rogue One: 10/10
    Solo: 7/10
    EP1: 9/10
    EP2: 8/10
    EP3: 7/10
    EP4: 9/10
    EP5: 8/10
    EP6: 7/10
    EP7: 8/10
    EP8: 5/10

    So Bewerte ich Star Wars,immer von dem aus gemessen was ich am besten finde.
    „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“
    – David Dunning

  3. #23

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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Zitat Zitat von Cobar Beitrag anzeigen
    ich bin mir bei Star Wars einfach nicht sicher, wie weit die den Karren noch in den Dreck fahren können.
    Keine Jedi, keine Lichtschwerter, keine Skywalkers. Nostalgiemomente die über eine fehlende Handlung hinwegtäuschen sollen. Jeder Film mit 80% Reshoots wenige Monate vor Release. Man könnte noch Droiden, Raumschiffe und Leute in weißen Rüstungen rausnehmen aber weiter in Dreck fahren würde mir spontan dann auch nicht einfallen.

  4. #24

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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Zitat Zitat von Berky Beitrag anzeigen
    Ich weis noch das Solo in den Schlagzeilen war, wegen schlechter schauspielerischer Leistung vom Hauptdarsteller, es gab ein Regie wechsel und einige Szenen mussten nachgedreht werden. Analog dazu zeigte man jemanden in einem Video, das Harrison Ford als Junggeselle zum verwechseln ähnlich aussah, die Fans hätten lieber ihn als Darsteller gesehen.
    letzteres war ein deepfake von einem fan. also der typ sah nicht aus wie harrison ford sondern es war harrison ford

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  5. #25

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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Wie wärs wenn man star Wars mal in Ruhe lässt das Teil ist schon seit 20 Jahren ausgelutscht.

  6. #26
    Avatar von Mahoy
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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    "Solo" hätte gut werden können, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert hätte: Auf einen jungen Burschen und begeisterten Piloten, der von Corellia in die imperiale Armee flieht, sich jedoch darin auch nicht wiederfindet und anschließend als Schmuggler, Charmeur und Glücksritter unterwegs ist und dem hauptsächlich darum geht, Kohle zu machen.
    Anders ausgedrückt, es hätte ein gradliniger Abenteuerfilm sein sollen, bei dem man sich die ganze Schmonzette spart und ebenso die Vorwegnahme der Charakterentwicklung, die eigentlich erst ab Episode IV einsetzt. Dass Han sein Herz am rechten Fleck hat, hätte eher in kleinen Momenten durchblicken sollen, wenn es um Dinge geht, die seinen Prinzipien widersprechen: Beispielsweise ist es für ihn okay, Waren zu schmuggeln, aber bei Sklaven hört der Spaß auf.
    Han ist als Outlaw angelegt und hätte sich auch in diesem Milieu bewegen sollen. Sprich, alles ein bißchen geerdeter und dreckiger: Keine Weltraum-Tentakelmonster und interstellare Politik, statt dessen Schmuggel-Runs, Heists und Shoot-Outs mit Piraten, verärgerten Auftraggebern und den Imps. Sozusagen eine Abrundung des Star-Wars-Universums nach unten hin und nicht der verkrampfte Versuch, unbedingt möglichst viele Anschlüsse an die Haupthandlung einzubauen.

    Kurz, die Gewichtung der Handlungselemente stimmte nicht, der Stil stimmte nicht und das zig Leute an dem Film herumgedoktort haben, hat ihm auch nicht gut getan.
    Ron Howard hingegen sollte stolz darauf sein, dass der Film trotz dieser Handicaps nicht schlechter und teilweise sogar besser geworden ist als der Rotz, den Disney als Fortsetzung der Saga zu bezeichnen wagt.
    Geändert von Mahoy (11.06.2019 um 22:49 Uhr) Grund: Fehler behoben.
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  7. #27

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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Also ich für meinen Teil konnte mich einfach nicht motivieren dafür ins Kino zu gehen. Prinzipiell bin ich aber interessiert. Ich finde ein Setting um Solo hat viel Potenzial, auch oder gerade weil es ohne Lichtschwerter und Jedi auskommt. Vielleicht kommt man ja irgendwann mal so ran.

  8. #28
    Avatar von dynastes
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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Zitat Zitat von raumich Beitrag anzeigen
    Nach Episode 8 war Solo tatsächlich ein noch tieferer Tiefpunkt. [...]

    Findest du? Weshalb siehst du das so?

    Nicht, dass ich haten will, es interessiert mich einfach tatsächlich. Episode 8 war so voll von Logikfehlern (Stichwort Hypersprung-Bombe), überflüssigem Plot (Beispiel: Die Finn-Arc, die ohne jeden Einfluss auf den Gesamtfilm bleibt und die man ersatzlos herausstreichen könnte ohne irgendetwas zu verlieren) und verdrehten Szenen (Stichwort Superman-Leia), dass ich mir nicht vorstellen kann, wie man Solo als schlechter empfinden kann. Ich habe beide seither noch je zweimal gesehen und der Eindruck, dass Solo weit besser ist, hat sich für mich nicht relativiert.

    Zitat Zitat von Berky Beitrag anzeigen
    Ich weis noch das Solo in den Schlagzeilen war, wegen schlechter schauspielerischer Leistung vom Hauptdarsteller, es gab ein Regie wechsel und einige Szenen mussten nachgedreht werden. Analog dazu zeigte man jemanden in einem Video, das Harrison Ford als Junggeselle zum verwechseln ähnlich aussah, die Fans hätten lieber ihn als Darsteller gesehen.

    Nachgedrehte Szenen sind nun nicht arg unüblich - und eine schlechte Schauspielleistung kann dem Hauptdarsteller meiner Meinung nach nicht vorgeworfen werden. Eher fängt er den Stil der Figur doch recht gut wieder ein - abgesehen davon, dass man sich von der Idee, dass "Harrison Ford in jung" eins zu eins nachgebildet werden könne, schlicht verabschieden sollte, denn das kann kaum das Ziel irgendeines Schauspielers sein.



  9. #29
    Avatar von Berky
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    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Zitat Zitat von Laforma666 Beitrag anzeigen
    letzteres war ein deepfake von einem fan. also der typ sah nicht aus wie harrison ford sondern es war harrison ford

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  10. #30

    AW: Trolle gegen Star Wars: Regisseur von Solo macht Stimmungsmache für Scheitern verantwortlich

    Zitat Zitat von Incredible Alk Beitrag anzeigen
    This.

    Solo ist der einzige STAR-WARS Film, den ich (der Starwars wirklich mag) noch immer nicht gesehen habe. Als der geteasert wurde dachte ich mir schon warum zur Hölle Han Solo? Warum einen der langweiligsten und in zig Szenen durchgenudelsten Charakter fürn Spin Off nehmen? Ich meine wen hätte man denn wählen können der noch uninteressanter ist? Jar-Jar Binks?

    Nebencharaktere die eine wikrlich interessante geschichte erzählen könnten gibts nun wirklich genug. Grieveous? Mace Windu? Selbst die ersten paar Hundert Jahre von Yoda wären interessanter gewesen als irgend son Schmuggler der einen auf cool macht.
    Also wie jemand so unfähiges wie Jar Jar mehrfach mit so wichtigen Aufgaben betraut werden konnte, sollte eine sehr interessante Story abgeben. So interessant und faszinierend, das bis heute niemand eine in-universe-Erklärung gefunden hat.

    Solo war auch eine sehr gute wenn nicht sogar die beste Auswahl für ein Spin-Off. Sein Charakter ist zwar durch EP4-6 sehr detailiert ausgearbeitet, aber es ist auch von sehr viel Lebenserfahrung. Lebenserfahrung, die offensichtlich einiges umfasst, was sich seine Mitmenschen nicht einmal vorstellen können und das sich auch weit abseits der gewohnten offiziellen Imperiums-/Rebellen-Untergrund-Strukturen bewegt. Aber was genau sich in seiner Vergangenheit spannendes ereignet hat, dazu gibt es kaum Andeutungen. Einzig das er irgendwann einen Wookie getroffen und mal einem Spieler ein Raumschiff abgeluchst hat, war bekannt.

    Das Problem des Films Solo: Den beiden Aspekten fügt er nur eine missratene Kindheit hinzu, nach der niemand gefragt hat. Während die als Einleitung für die gelungene Szene mit Chewy noch durchgeht, fehlen zwischen diesen ersten Schritten illegaler und interstellarer Aktivität und dem Aufstieg zum schnellsten Schmuggler der Galaxis einfach 1-2 Jahrzehnte Charakterentwicklung. Stattdessen bekommen wir die klassische Gutherzigkeit, die Han eigentlich erst während Episode IV entwickeln soll. Hätte Disney sich getraut, "Solo" mit einem Anti-Helden zu drehen und den Millenium Falcon gar nicht oder nur als Objekt der Begierde platziert, der Film wäre ein richtig guter Einstieg in die geplante Triologie gewesen. So ist er etwas halbgar und die spannenderen Lebensabschnitte wurden in zwei Folgeteile ausgelagert, die jetzt nie gedreht werden.

    Empfehlen kann ich den Film an Fans trotzdem. Er ist in meinen Augen deutlich besser als Episode 1, 2 und mindestens so gut wie 7, in meiner persönlichen Rangliste sogar auf Augenhöhe mit 3. Nur an Rogue, 6, 4 oder gar 5 kommt er nicht ran. (Zu 8 kann ich nichts sagen, den hab ich wiederum nicht gesehen. Nach allem, was man so hört, gibt es dazu aber auch nichts zu sagen.)

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