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  1. #11

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    AW: Gaming und Fernwartung.

    @sinchilla
    Der Fehler in deiner TDP-Nennung ist mir ebenfalls aufgefallen, habe ich aber einfach ignoriert,
    da ich schon von einer Verwechslung ausgegangen bin.
    Aber danke für die Richtigstellung.
    Geändert von Delphis1982 (17.09.2019 um 15:52 Uhr)

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  2. #12
    Avatar von FKY2000
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    AW: Gaming und Fernwartung.

    Zitat Zitat von Delphis1982 Beitrag anzeigen
    @sinchilla
    Der Fehler in deiner TDP-Nennung ist mir ebenfalls aufgefallen, habe ich aber einfach ignoriert,
    da ich schon von einer Verwechslung ausgegangen bin.
    Aber danke für die Richtigstellung.
    Sag mal, warum ist dir denn vPro so wichtig? Würde mich einfach mal grundsätzlich interessieren, was man mit diesem Feature konkret anfangen kann und ob es kein AMD Äquivalent dazu gibt?

    Was das andere von dir ausführlich geschilderte angeht: es ist zutiefst menschlich, Leute anhand eigener Erfahrungen in Kategorien einzuteilen und danach (vorab) zu urteilen. Aber gerade in der IT lernt man doch, zumindest nach meinem Verständnis, stets Dinge zu hinterfragen, um individuelle und auch kleinteilige Lösungen erarbeiten zu können. Und nicht pauschal über einen Kamm zu scheren. Will man ja für sich selber auch nicht, das andere das tun. Also ich nicht

    Aber insofern alles gut. Vor allem gefällt mir deine Kritikfähigkeit sehr gut!


  3. #13

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    AW: Gaming und Fernwartung.

    @FKY2000

    vPro ist mir deswegen wichtig, da ich grundsätzlich IMMER mit Abstürzen oder Hängern rechnen muss.
    Bei meinen Installationen zwar nicht gerade üblich, aber WENN sowas passiert und niemand in der Wohnung ist, der mal eben den Resettaster drücken kann,
    hänge ich da im Ausland, will an meine Daten ran und komme nicht ran.
    Die Q-Chipsätze lassen sich ja grundsätzlich fernsteuern. Sogar aus der Ferne ins BIOS kann man gehen, man kann den PC ausschalten, selbst, wenn dieser abgestürzt ist. Computer und BIOS mögen tot sein, aber die AMT liegt eine Ebene tiefer und ist immer aktiv und hat eine eigene IP-Adresse (unabhängig von der NORMALEN IP-Adresse unter Windows).
    Wenn ein USB-Installationsstick drin steckt (Bootreihenfolge korrekt einstellen), könnte man sogar Windows komplett neu installieren und hätte nach knapp 1-2 Stunden ein funktionierendes System.
    Dazu muss aber eine passende CPU installiert werden, sonst ist die ganze Schose witzlos.
    Das Protokoll der AMT ist VNC basiert. Ja, VNC läuft zwar unter Windows und weiteren OS, aber dazu müsste Windows ja erstmal LAUFEN. Was, wenn NICHT?
    Dazu ist dann die AMT von Intel da. Die kommt sogar schon VOR dem BIOS zum Tragen.
    Und ich muss mir auch keine Gedanken darüber machen, dass irgendein Upgrade von Windows 10 ein installiertes UltraVNC deaktiviert, oder die Antivirensoftware das Teil sogar als "Schädling" erkennt, weil ich das SysTray-Icon ausblenden lasse (bietet das Programm selber an).
    Es ist also nicht zu erkennen, ob gerade jemand (also nur ICH) aus der Ferne zugreift. Das ist eigentlich die Definition einer Backdoor.
    Das umgehe ich mit der vPro-Funktion. Eigentlich ja auch eine Backdoor, aber lassen wir das.
    Nun, AMD hat sowas seit einiger Zeit zwar auch, nennt sich DASH, funktioniert ähnlich, basiert vollständig auf offenen Standards, es fehlen aber noch einige Funktionen, die bei vPro zum Standard gehören.
    Remote KVM z.B. und die Möglichkeit einen SMS-Server anzugeben, über dem Intels AMT SMS senden und empfangen kann.
    Es ist sogar möglich, einen solchen PC mittels einer speziellen SMS komplett zu bricken (und damit meine ich WIRKLICH Elektroschrott).
    In Verbindung mit einem TPM, der den Datenträger verschlüsselt (oder sowas wie PGP-WDE oder TrueCrypt), wäre die gesamte Maschine schlagartig unbrauchbar, samt Daten.
    Für mich persönlich kein Kriterium, aber vPro hat derzeit um einiges an Funktionen mehr, als AMD.
    Abgesehen davon findet man derzeit keine Mainboards mit DASH-Funktionalität.
    Ich kenne höchstens ein paar Laptops damit, das war's auch schon.
    Das wäre jetzt ein TECHNISCHER Grund, warum ich AMD nicht nutzen würde. Die anderen Äußerungen bezüglich AMDs Hitzeproblemen (die FRÜHER mal Gang und Gebe waren) sind für mich nur Geplänkel.
    Ist zwar stark sarkastisch, aber ich bin ja nicht everybodys darling.
    Kritikfähigkeit ist gerade in der IT essentiell. Man ist doch pronzipiell für JEDEN Fehler verantwortlich, auch für zu bitteren Kaffee.
    Ich schere grundsätzlich nicht alle über einen Kamm, ich mache mir prinzipiell ein eigenes Bild von JEDER Person.
    Nur ist dieses Bild bei den meisten (nicht ALLE) nicht gerade das beste.
    Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll, mag sein.
    Aber dafür, dass ich keine Ausbildung in dieser Richtung habe, bin ich deswegen umso froher, dass ich in diesem Betrieb ÜBERHAUPT eine Chance bekommen habe, die ich gut genutzt habe.
    Dass ich mit diesem Hintergrund dann fertig ausgebildete und dennoch strunzblöde "Fachinformatiker für Systemintegration" besonders gut leiden kann, dürfte klar sein.
    Aber das sind jetzt Dinge aus meiner Arbeit und das ist OT.

    Ich hoffe, ich konnte vPro einigermaßen verständlich erklären.
    Wie gesagt, in der heutigen Zeit hätte ich gegen AMD nichts einzuwenden (trotz meiner teils kindischen Sprüche),
    aber es ist für meine Zwecke noch nicht ausgereift und Mainboards sind nicht verfügbar.
    So sehr ich zwar mit Intel groß geworden bin und daher etwas auf Intel fixiert bin, aber hier habe ich leider nicht wirklich eine Wahl.


    Lies dir mal die Infos dazu durch, sind recht gut beschrieben.
    Einmal für Intel
    https://www.intel.de/content/dam/doc...mily-paper.pdf

    Einmal für AMD
    https://www.amd.com/de/technologies/...-manageability



    Grüße,
    David

  4. #14
    Avatar von FKY2000
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    AW: Gaming und Fernwartung.

    Hallo David,

    Deine Antwort erst jetzt gelesen, Thread wohl nicht gebookmarked... Aber für Deine interessante und verständliche Erklärung muss ich mich doch nochmal bedanken.

    Ohne jetzt die genauen Hintergründe zu kennen, habe ich verstanden, dass Du sehr hohe Ansprüche an die Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit des Systems stellst. Dann muss man die Anforderungen natürlich mit professionellen Lösungen erkaufen/erbauen.
    Für meine privaten Zwecke des Daten- und Rechnerfernzugriffs reichen mir durchschnittliche Marktlösungen.



    Geändert von FKY2000 (25.09.2019 um 07:35 Uhr)

  5. #15
    Avatar von bastian123f
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    AW: Gaming und Fernwartung.

    Zitat Zitat von Delphis1982 Beitrag anzeigen
    Ist dieses Board ÜBERHAUPT gamingfähig (mir geht es nicht um das letzte bisschen FPS)?
    Habe ich beim Spielen irgendwelche Einbußen und wenn ja, wie STARK?
    Wenn ich zum Beispiel statt 200 "nur" noch 150 FPS hätte, darüber drauchen wir nicht zu reden, das ist für mich Erbsenzählerei.
    Was ich meine ist eher, ob ich ÜBERHAUPT damit spielen könnte.
    Werden CPU und Grafikkarte normal funktionieren, als wäre es ein B370 oder H370 oder läuft ein solches "Industrieboard" prinzipiell langsamer?
    Von einem generell langsameren POST mal abgesehen, aber wenn es nur DAS ist, ist es mir egal, der PC wird eh meist in den Standby geschickt)
    OC ist kein Thema, da keine K-CPU und über den BCLK kommt nicht in die Tüte.
    Zitat Zitat von Delphis1982 Beitrag anzeigen
    Das kommt von meiner Arbeit in der IT-Branche, bei der ich fast nur von Deppen umzingelt ist,
    Warum sollte es nicht gamingfähig sein? Wie kommt man darauf, wenn man in der IT-Branche arbeitet? Es ist ein Mainboard, auf dem Linux/Windows läuft. Theoretisch kann man auch auf einem Server Board mit 2 Epycs spielen. Das allerdings wird nur durch die niedrig taktenden Kerne ein wenig ruckelig. Soweit ich das beobachten konnte bieten die "Industrieboards" mehr Features bei fast gleichbleibender Leistung (nicht so wirklich messbar). Warum sollten die ja auch langsamer sein. Das würde ja für den Chef bedeuten, dass er viel Geld für wenig Leistung ausgibt.
    Ich habe früher auch auf meiner z600 Workstation mit 2 x5660 CPUs und einer R9 380 gespielt. Keine Probleme damit.

    Zitat Zitat von Delphis1982 Beitrag anzeigen
    Bitte nicht mit AMD kommen, wir heizen mit Gas. *hust*
    Da haben wir wieder den Herren "Fachmann". Alles außer Intel ist ja generell schlecht. Das kommt aus der Arbeit in der IT-Branche, da hier nur Intel gekauft wird und deswegen viele keine Ahnung von neuen Produkten der Konkurrenz haben.

    Wenn das weiter geht mit AMD, dann müsste es bald so heißen: "Bitte nicht mit Intel kommen, wir heizen mit Gas."
    PC1: CPU: Ryzen 7 2700X; GPU: Gigabyte RX5700XT; MB: B450 Aorus Pro; RAM: RipJaws V DDR4-3200 (2x8GB); SSD:850 Evo (250Gb); SSD:Crucial P1 (1Tb); HDD: P300 (3Tb); NT: E11-650W; CPU-Kühler: EKL Brocken 3 ; Case: Cooltek Skall (red)

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  6. #16

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    AW: Gaming und Fernwartung.

    Zitat Zitat von bastian123f Beitrag anzeigen
    Warum sollte es nicht gamingfähig sein? Wie kommt man darauf, wenn man in der IT-Branche arbeitet? Es ist ein Mainboard, auf dem Linux/Windows läuft. Theoretisch kann man auch auf einem Server Board mit 2 Epycs spielen. Das allerdings wird nur durch die niedrig taktenden Kerne ein wenig ruckelig. Soweit ich das beobachten konnte bieten die "Industrieboards" mehr Features bei fast gleichbleibender Leistung (nicht so wirklich messbar). Warum sollten die ja auch langsamer sein. Das würde ja für den Chef bedeuten, dass er viel Geld für wenig Leistung ausgibt.
    Ich habe früher auch auf meiner z600 Workstation mit 2 x5660 CPUs und einer R9 380 gespielt. Keine Probleme damit.



    Da haben wir wieder den Herren "Fachmann". Alles außer Intel ist ja generell schlecht. Das kommt aus der Arbeit in der IT-Branche, da hier nur Intel gekauft wird und deswegen viele keine Ahnung von neuen Produkten der Konkurrenz haben.

    Wenn das weiter geht mit AMD, dann müsste es bald so heißen: "Bitte nicht mit Intel kommen, wir heizen mit Gas."
    Die Frage hatte einen anderen Gedankenhintergrund.
    Bei Serverboards ging ich erstmal instinktiv davon aus,
    dass sie STABIL sein sollen.
    Ich kannte bis dahin stets "stabil = langsamer".
    Ich habe mir zwar schon eigentlich gedacht, dass das heute anders ist (oder sein MÜSSTE).
    Daher nur zur Sicherheit nochmal ins Blaue gefragt.

    Nochmal, ich habe keine Ausbildung,
    all mein Wissen basiert auf eigener Erfahrung (denken, versuchen und Irrtum, lernen)
    sowie ab und an in Foren und bilde mir darauf basierend dann eigene Erfahrungswerte.


    Und nochmal, ich bin HEUTE (seit knapp 3-4 Jahren) auch AMD gegenüber offen, aber das, was ich derzeit brauche, kann mir AMD leider nicht bieten.
    Über Preise kann man viel erreichen, auch bei mir,
    aber leider ist Funktionalität für mich essentiell und damit indiskutabel.
    Ich weiß ja schon, dass die neueren Intels ganz schöne Hitzköpfe sind, würde ich mir daher auch nicht kaufen. Wozu auch.
    Leistung hat mein JETZIGES System mehr als genug.
    Dabei habe ich derzeit noch ein i7-5775c auf einem ASUS B85M-G Plus/USB3.1.
    CPU läuft meist in den niedrigeren Taktstufen, der Leerlaufverbrauch hält sich sehr in Grenzen (bei ausgeschaltetem Monitor nur knapp mehr als meine NAS).
    WIRKLICHE Last liegt eher selten an, aber WENN, dann soll sie VERFÜGBAR sein.
    Aber eben keine Fernwartungsmöglichkeiten (außer auf OS Ebene).
    Mit Xeon hatte ich auch schon geliebäugelt, bis vor kurzem habe ich aber keine brauchbaren gefunden.
    Seit kurzem sind auf der Intel Seite zwei Xeons gelistet, aber noch ohne Preisangabe.

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