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  1. #1
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    [NobLorRos-Testabteilung] 2 AM3+ Boards zum Preis von einem: Ein Vergleichstest



    Der NobLorRos Mainboard-Vergleichstest
    Der etwas andere Test!

    Mainboards unter 50€. Außer Vorurteilen dazu und abfälligen Äußerungen findet man im Netzt nur Empfehlungen, diese Systemplattformen für Business- oder Büro-PCs zu nutzen. Die Begründungen sind meist die Gleichen:

    - Alter Chipsatz
    - Kein Overclocking
    - Keine Unterstützung von Top-CPU`s
    - Keine schnellen Rams
    - Kein USB 3 und SATA3
    - Miese Optik
    uvm.

    NobLorRos stellt sich diesen Vorurteilen!
    Dazu habe ich mich selbst in WAHNSINNIGE UNKOSTEN gestürzt und gehe das Risiko ein und werde in zwei Projekten "BILLIGBOARDS" einsetzen.

    In diesem Test wird daher weniger auf die üblichen Standard-Daten und Spezifikationen eingegangen (guckst du Link, kannst du lesen), sondern mehr auf den Nutzwert und die Nutzung und, hoffentlich, kann mit einigen Vorurteilen aufgeräumt werden.
    Und natürlich bitte ich die Qualität meiner Fotos zu entschuldigen...Ich bin Modder, kein Fotograf!

    Die Testkandidaten:




    Beide Mainboards entsprechen genau den Vorurteilen, zumindest teilweise...
    Sie basieren beide auf "veralteten Chipsätzen" der AM3-Generation, die bei anderen Herstellern als Grund zum Aufrüsten benutzt werden, wenn FX-CPU`s genutzt werden sollen, wie Z.B. bei Gigabyte.
    So ersetzt das o.g. ASRock-Board mit vom Namen abweichenden 770er Chipsatz ein Gigabyte 770UD3 mit 770er Chipsatz...

    Der MSI-Kandidat ersetzt in einem System sogar ein 990 FX-Chipsatzsystem, da das vorherige SLI-System ersetzt wurde.

    Und natürlich wird auf das Preis-/Leistungsverhältnis eingegangen und einige Systemempfehlungen vorgestellt.
    Der Test wird über mehrer Tage ständig aktualisiert, um auch auf die Zuverlässigkeit eingehen zu können.

    Mal sehen, ob Ein positiver Award vergeben werden kann...

    Los gehts!

    1. MSI 760GA-P43 (FX)
    MSI Deutschland ? Motherboards - 760GA-P43 (FX)



    Auf der Verpackung steht schon das Wesentliche, um mit einigen Vorurteilen aufzuräumen:
    -Sata3
    -USB3
    -AMD FX-CPU`s (nach Bios-Update)

    Die Optik ist gefällig, man ist auch bei MSI weg von Villa-Kunterbunt-Mainboards im unteren Preissegment.

    Das PCB ist fast schwarz, auch wenn der Blitz meiner Kamera beim nächsten Bild etwas anderes behauptet...



    Schön zu sehen: Das Layout ist für ein Mainboard dieser Preisklasse ( wir sprechen von unter 50€ ) recht aufgeräumt. PCIe 2.0-Steckplatz mit 16 Lanes, 3 PCIe 1 und 2 PCI Steckplätze runden das Bild ab. 4 Ram-Sockel sind da auch nicht unbedingt normal.

    Ein USB 3.0-Header für Front-USB-Anschlüsse ist auch auf teureren Boards noch nicht unbedingt normal.
    Die Onboard Grafik ist eher nette Beigabe, bei einem Office-System aber brauchbar oder einem Grafikkartenausfall...

    Die Sata-Ports blockieren keine Grafikkarte.

    Der Lieferumfang ist überschaubar:
    Mobo, 2 Sata-Kabel, ATX-Blende, Handbuch und Treiber-CD. Punkt.



    Das ASRock ist ähnlich: Alter Chip, aber keine Grafik onboard.



    Auch das ASRock-Board ist schwarz gehalten und kommt da optisch gut und auch für Modder praktisch zur Geltung.


    Auch hier ist das Layout recht gut durchdacht, nur die zwei Sata3-Ports liegen oberhalb des 24poligen ATX-Stromanschlusses. Ein USB-Header fehlt, hier sind nur hinten USB3.0 Ports (2 Stück).
    Keine Grafik, dafür aber noch eine IDE und Floppy-Schnittstelle. Auch ein serieller Port ist noch vorhanden.



    Von der Grundausstattung liegt in der Verpackung das Gleiche, wie beim MSI-Kandidaten. Mehr nicht.

    Erster Eindruck von beiden Kandidaten: Schlicht, optisch ansprechend, Ausstattung ok.
    Für Aufrüster, die langsam und schrittweise Aufrüsten möchten, sehr praktisch.

    So gibt es bisher zwei große Unterschiede:

    Schwarz-Blau mit onboard-Grafik vs. Schwarz mit IDE-Controller

    Hmmm, zwei Vorurteile eigentlich schon weg, oder?

    Beide liegen mit ihrem Design im Trend der großen Brüder und sind optisch ansprechend. Layout ist praktisch und die Features für solch günstige Platinen sehr gut.

    Warum dann Mehr zahlen?

    Mehr in den Praxis-Posts!




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  2. #2
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    AW: [NobLorRos-Testabteilung] 2 AM3+ Boards zum Preis von einem: Ein Vergleichstest

    1. MSI 760GA-P43 (FX)
    MSI Deutschland ? Motherboards - 760GA-P43 (FX

    Wie schlägt sich das Board in der Praxis?
    Und erst einmal einige Vorurteile:
    -keine Top-CPU`s
    -schlechtes Layout, es passen keine großen Kühler
    -kein schnelles Ram
    -lahm

    Das Testsystem:

    Die CPU kommt natürlich hier logischerweise von AMD
    Ein FX 8320.



    Die Rams sind Teamgroup DDR3 2133 mit 1,65 Volt Spannung, Die Grafikkarte ist ein VTX 3D 7870 XT




    Der CPU-Kühler ist ein kleiner Prolimatek Genesis



    Wie man sieht, passt er gut auf den Sockel.

    Um den FX ans laufen zu bringen, war, wie üblich bei neueren CPU`s, ein Bios-Update fällig.

    Richtig gelesen, BIOS, kein UEFI. Allerdings ist für mich UEFI nicht unbedingt ein Kaufgrund, wenn alle nötigen Funktionen auch im Bios gut verständlich vorhanden sind.

    Und Hand aufs Herz, wer ist denn ständig im Bios, wenn man nicht gerade extrem übertaktet? Und an diese Zielgruppe richtet sich dieses Mainboard gewiss nicht.

    Um dem Aufrüstgedanken nachzukommen, war das Mainboard zunächst mit einem AMD Phenom II X4 960T bestückt.
    Der Updateprozess vom Bios ist auch für Anfänger kein Problem, da das ganze unter Windows ablaufen kann.
    Das Live-Update Programm arbeitet hier sehr zuverlässig und kann auch alle Treiber beinhalten.
    Gesagt, getan. Die neue Version 1.2 unterstützt nun den FX 8320 komplett.
    Bis daher UEFI eigentlich unnötig.

    Nach dem Umrüsten auf den FX und die DDR3 2133-Module kam dann doch der Blick ins BIOS:

    Alles wurde korrekt erkannt, sogar die XMP-Profile des Arbeitsspeichers wurden korrekt angezeigt, allerdings nicht eingestellt.
    DDR3 1866 Speicher muss auch händisch über einen Speicherteiler eingestellt werden, mehr geht auf den ersten laienblick zunächst nicht.

    Konfiguration 1: FX 8320 mit DDR3 1866. Und stabil.

    Der erste Overclocking-Versuch: Im Bios unter OC-Genie sind alle relevanten Einstellungen vorhanden. Sehr gut!

    Über eine Anhebung des Multiplikators werden dem 8320 erst mal leicht die Sporen gegeben: 4 GHz und vorsichtige 4200 MHz Turbotakt (Ja, auch der ist einstellbar!)
    Und ein erster Test mit diesem Baby:



    Mit der angegebenen Konfiguration wurde zunächst ein erster Test mit dem 3D-Mark 11 durchgeführt.

    7539 Punkte deklassierten hier ein Gespann aus GTX 465 SLI mit FX 8120 auf einem 990FX Mainboard...

    Absolut spieletauglich.....

    Auf den ersten Blick:
    Was waren nochmal die Vorurteile?

    Bisher lässt sich feststellen, dass dieses Board einen günstigen Einstieg für die User darstellt, die einen FX etwas übertakten wollen und auch mit mindestens DDR3 1866 betreiben möchten.

    Erstes Zwischenfazit: Empfehlenswert (Und kein Geld verschenkt)

    Die Beispiel-Kosten für ein damit doch leistungsfähiges System Einsteiger)
    Gehäuse: 50€
    Netzteil: 50€
    Mainboard: 50€
    Rams: 40€
    CPU: 152€
    HDD: 55€
    SSD(128GB): 80€
    GraKa: (HD7870) 200€
    Gesamt: 677€

    Die grünen Positionen sind Komponenten, die eigentlich jeder, der aufrüstet schon hat, die Grafikkarte ist in der Größe sicherlich optional oder eine andere schon vorhanden.

    Somit würde die Investition gerade einmal 242 Euro betragen, wenn alles vorhanden ist.


    Und hier 2 Screenshots vom 3D Mark11:

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Hier seht Ihr eine HD 7870 XT gegen 2 GTX 465, übertaktet im SLI.

    Der FX 8320 läuft dabei mit 4 GHz, der FX 8120 nur mit 3,8 GHz, allerdings auf einem 990FX Board...


    Einschränkungen:

    Die Lüftersteuerung:
    Das Betreiben eines CPU-Kühlers mit Lüftern, die nur über einen Dreipin-Anschluss verfügen, ist mit den verwendeten Vortex-Lüftern nicht regelbar. Zwar werden die Drehzahlen ausgelesen, allerdings nicht verändert. Mit einem PWM-Lüfter arbeitet die Lüftersteuerung aber zufriedenstellend. Die Kühlleistung des Genesis ist aber so ausreichend, dass die Lüfter mit 5 Volt-Adaptern ruhig gestellt werden konnten, trotz Übertaktung auf 4 GHz.

    Die Ram-Einstellungen:
    DDR-3 2133 funktioniert, allerdings muss der Bustakt verändert werden und dann wird die Ram Geschwindigkeit aufgrund des veränderten referenztaktes auch umgestellt.

    Overclocking:
    Frequenzveränderungen oder Multiplikatorumstellungen oder Spannungsveränderungen, das BIOS umfasst alle Möglichkeiten.
    Die automatische Übertaktung mit OC-Genie, einem MSI-Tool, arbeitet nicht gut.
    Als Tip: Schenkt euch die Systemtools von der CD, bis auf das Live-Update. Dann klappt es auch mit der Stabilität.
    Auf dem System mögen sich Live-Update und andere Systemtools nicht wirklich und dann verschwinden die Programme vom Desktop.....

    Zwischenfazit:

    Das System ist schnell, stabil und das BIOS reagiert gutmütig und ohne zu zicken. Wenn man nur 1866er Speicher verwendet, den Prozessor etwas übertaktet und keine Tools benutzt, die die Systemeinstellungen verändern (die von MSI), läuft das System lammfromm.
    Die ausgelesenen temperaturen (CoreTemp) liegen, wie häufig auch bei teureren Boards im Märchenland....oder glaubt jemand, dass ein FX 8320 bei 4,2 GHz nur 22 Grad warm wird beim 3D-Mark?
    Rechnet 30 Grad dazu und ihr seid auf der sicheren Seite Dann klappt es auch mit der Stabilität.
    Ich werde AMD Overdrive auch noch testen.
    Die Lüftersteuerung ist für mich persönlich so zu verschmerzen, das hatte ich auch schon bei teureren Boards. Und wenn man es weiss...


    Später folgen noch:
    - Sata3 Leistung
    - Benchmarks
    - Bilder
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    Geändert von nobbi77 (26.02.2013 um 09:47 Uhr)
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  3. #3
    Avatar von nobbi77
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    AW: [NobLorRos-Testabteilung] 2 AM3+ Boards zum Preis von einem: Ein Vergleichstest

    2. ASRock 970DE3/U3S3
    http://www.asrock.com/mb/overview.de.asp?Model=970DE3/U3S3

    Hier der geplante Testaufbau:

    CPU: FX 8120
    Ram: DDR3 1866 von Geil
    HDD: 500GB Seagate Barracuda
    SSD: ADATA 128 GB Sata 3
    GraKa: EVGA GTX 660 SC 3GB
    CPU-Kühler: Thermalright True Black

    Und er tritt dann gegen einen FX 8120 auf ASRock 990FX an mit DDR3 1866 GSkill, GTX 570 usw.

    So, ein kleines Update:
    Die Konfiguration musste mangels 1866 Speicher zunächst mit 8 GB DDR3 1600 Ram aufgebaut werden.

    Der erste Funktionstest:
    Nach der Ankunft des Prozessors wurde natürlich alles schnell eingebaut. Übergangsweise kamen DDR3 1600 Module von Geil zum Einsatz. Der CPU-Kühler, ein Turmkühler Thermalright True Black, konnte trotz Verschraubung ohne Mainboardausbau installiert werden.

    Da das System umgerüstet wurde, von einem Gigabyte 770TA-UD3 mit AMD 770 Chipsatz auf das ASROCK sparte ich mir zunächst die Treiberinstallation.
    Windows startete ohne Mucken. Aufrüsteignung schon mal sehr gut. Nach der Treiberinstallation fehlen nur die SATA3-Treiber, da der 6GB Controller per Zusatzchip angebunden ist. Die fehlende Installation wird somit später erfolgen.
    Der CPU-Kühler drehte sich zu Beginn deutlich hörbar.
    Ein Blick ins Bios zeigte, dass standardmässig der Kühler mit 100 Prozent betrieben wird. Allerdings kann man die Anfangsgeschwindigkeit in 10 feinen Schritten seinen Bedürfnissen anpassen und dank PWM auch automatisch regeln lassen.

    Auch hier kein UEFI.

    Alles wurde korrekt erkannt, die wichtigsten Treiber automatisch installiert. In einem ersten 3D MARK 11 Durchlauf brachte das System auf Anhieb 6356 Punkte, ohne Übertaktung und liegt bei der Punktzahl über einem GTX 465 SLI-Gespann und 800 Punkte über einer GTX 570 Phantom auf 990FX Board.

    Somit lässt sich hier als erster Eindruck feststellen: Die Einsparung beim Mainboard und Investition in eine teurere Grafikkarte brachten das gewünschte Ergebnis. Trotz DDR3-1600 Speicher.

    Beim Blick ins Bios ist ein eigener Bereich fürs Overclocking vorhanden.
    Dieses wird dann der nächste Punkt, inkl. Ramkompatibilität.

    Das Bios ist auf Version 1.5, also kommt auch ein Punkt Bios-Update, da die Version 1.6 schon raus ist.
    Trotzdem ist 1.5 so aktuell, dass Visheras schon unterstützt werden.

    Bios-Update:
    Das Bios-Update gestaltet sich super simpel. Bios-Version für Windows downloaden, starten, Update automatisch, fertig.
    Alles läuft.

    Overclocking:
    Auch hier sind mehrere Möglichkeiten gegeben: Automatisch oder manuell.
    Der Automatische Vorschlag sah 4,2GHz vor, sodass ich lieber manuell startete. Nur eine Anhebung des Multiplikators, zunächst 3,6 GHz und die 1600er Speicher auf 1866 mit leichter Erhöhung der Voltcore.

    Cpu funktionierte gut, nur der Speicher wollte nicht. Trotzdem fuhr das Board im Anschluss sofort hoch und zeigte einen fehlerhaften OC-Versuch an. Einfach zurück ins Bios, Rams zurück auf 1600 und alles läuft wieder und schnell.

    Im 3D Mark 11 sind so 200 Punkte mehr drin.

    Die Funktionen im Bios enthalten alle wichtigen Einstellungen, so dass sicherlich noch eine Menge aus dem System herauszuholen wäre.
    Auf jeden Fall für OC-Anfänger oder vorsichtige OCler geeignet.

    Zwischenfazit:
    Auch das ASRock-Board überraschte mit seinen Möglichkeiten. Geschwindigkeit ist sehr gut, Funktion stabil und vor allem ohne Probleme. Nach einer kurzen Umstellung der Lüfterregelung arbeiten die zwei Coolermaster PWM-Lüfter super leise. Zwei PWM-Anschlüsse sind direkt nebeneinander vorhanden, sodass Kühler mit zwei PWM-Lüftern betrieben werden könnten. Ich habe beide Lüfter mit einem Y-Kabel zusammengeschlossen, um sie synchron laufen zu lassen. Funktioniert sehr gut.

    Das Bios ist übersichtlich und enthält alle wichtigen Punkte.

    Was waren nochmal die Vorurteile?
    Geändert von nobbi77 (02.03.2013 um 00:46 Uhr)
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  4. #4
    Avatar von nobbi77
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    AW: [NobLorRos-Testabteilung] 2 AM3+ Boards zum Preis von einem: Ein Vergleichstest

    Fazit:

    Beide Mainboards haben mich positiv überrascht. Layout, Ausstattung, Bios-Optionen-Bei beiden Kandidaten ähnlich gut vorhanden.
    Für Aufrüster mit älteren Laufwerken ist das ASRock die bessere Wahl, da hier noch IDE-Laufwerke verwendet werden können.
    Für diejenigen, die sich ihr System langsam aufbauen möchten und eine Grafikkarte erst zusammensparen, können getrost das MSI nehmen.

    Wer zunächst mit einem AM3-Prozessor anfängt, erhält mit beiden Boards die Möglichkeit, Kerne freizuschalten.

    Die beiliegende Software scheint bei ASRock besser abgestimmt zu sein (Systemtools haben beide), laufen hier stabiler.
    Das MSI Live-Update ist das angenehmere Programm, wenn mal ein Download von Treibern oder Bios ansteht und beinhaltet sogar eine programmierbare Automatikfunktion.

    Letztlich sind beide gut geschnürte Pakete, um auch die großen AMD-FX zu befeuern.

    Wem letztendlich 2 SATA3 und USB-3 Ports ausreichen und keinen PCIe-2-8 oder 16 zusätzlich braucht, sowieso.

    Die SATA3-Ports liefern die angegebenen Geschwindigkeiten der SSDs und AHCI läuft ohne Mucken.


    Die Netzwerkgeschwindigkeit ist gut, beide setzen da auf bewährte Controller, die auch in ihren teureren geschwistern eingesetzt werden. Das gleiche gilt für den Onboard Sound, der aber bei 5.1 Aufhört. Für extra Soundkarten stehen bei beiden ausreichend Pcie-Steckplätze bereit.

    Einzig die Lüfteranschlüsse sind mit Dreien noch ausreichend.

    Bei Preisen um 50,-€ liefern beide ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, da sie keinerlei Einschränkungen gegenüber dem 970er Chipsatz ausser der Anbindung von Sata3 und USB3 per Zusatzchip oder einem fehlenden PCIe-Steckplatz, der allerdings bei den 970ern auch nur mit 4 Lanes angebunden ist. Die Wahrscheinlichkeit, ein revoDrive auf einem 50€-Board zu nutzen ist da sicherlich auch gering.

    Die Ramkompatibilität ist gut, alles größer als DDR3 1866 wird schwierig, jedoch ist auch das ASRock bei Verwendung von FX-CPUs nun auch bis DDR3 2000+ geeignet!

    Super Alternativen mit ausgereifter Hausmannskost.

    Letztendlich kann man sich dann nur noch entscheiden: Schwarz oder schwarz-blau....

    Somit bleibt mir, bis auf den Dauertest, der nun startet und natürlich bei wichtigen Ereignissen hier dokumentiert wird, nur noch eins zu tun:


    Vielen Dank!
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    Geändert von nobbi77 (02.03.2013 um 01:26 Uhr)
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  5. #5
    Avatar von derP4computer
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    AW: [NobLorRos-Testabteilung] 2 AM3+ Boards zum Preis von einem: Ein Vergleichstest

    Ganz egal wie der Test ausgeht, finde ich diese Aktion klasse.
    Weiter so und viel Erfolg dabei.
    Toshiba Qosmio X870-11D

  6. #6
    Avatar von nobbi77
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    Vielen Dank!
    Ich hatte eben die Situation, ein optisch ansprechendes Board zum günstigen Preis zu finden, da ich mehr Wert auf die anderen Komponenten legen wollte. Bisher bin ich ziemlich zufrieden.

    Und für den Mehrpreis zu einem FX 990 Board habe ich den Genesis....
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  7. #7
    Avatar von Schienenbruch
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    AW: [NobLorRos-Testabteilung] 2 AM3+ Boards zum Preis von einem: Ein Vergleichstest

    Hi!
    Zitat Zitat von nobbi77 Beitrag anzeigen
    (...) Punkt.
    Was für ein 'Punkt' ist denn dabei?
    Der 'grüne Punkt' oder eher der rote von der Umweltzone?
    Es gibt kein Problem, das sich nicht mit: einem Vorschlaghammer, einer Flex oder genug Sprengstoff ......aus der Welt schaffen lässt!
    'Alterchen -aber kluge Alterchen!' (aus: Flügel aus Stahl)
    'Eigentlich habe ich eine Seriöse Firma' (aus 'der Clown')

  8. #8
    Avatar von nobbi77
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    @ Schienenbruch:
    .
    Der hier!
    Und bessere Fotos, da fällt mir gerade jemand ein....
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  9. #9
    Avatar von inzpekta
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    Sehr nette Aktion, zumal ich grad was günstiges in der Richtung suche...
    Schlaf...!?!...Ist das nicht dieser minderwertige Kaffeeersatz...???

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  10. #10
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    Moin moin nobbi!^^

    Sehr gelungener Anfang! Würde aber behaupten, dass der verwendete CPU-Kühler (+ die 2 Lüfter ) mehr als 50 € kostet!
    Bin schon aber gespannt auf die Fortsetzung!
    Review: BitFenix Survivor white ED ||| MSI GE72VR 6RF Apache Pro

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