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  1. #1
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    Nachts um 3Uhr Disconnect, anschließend ~22% niedrigere DSL-Geschwindigkeit - DSLAM-Datenrate plötzlich reduziert

    Wer einen 100Mbit DSL-Zugang mit 40MBit Upload hat: Bitte mal einen Screenshot vom Spektrum aus der FritzBox posten, mit min. und max. Werten (so wie hier zu sehen), und wenn es geht noch einen Screenshot von "Ausgehandelte Verbindungseigenschaften" (wie hier im Beitrag zu sehen). Danke

    Hallo.

    Ich habe aktuell einen 100Mbit-Anschluß mit normalerweise 40Mbit im Upload. Diese Bandbreite habe ich seit ca. 2 Jahren, ohne irgendwelche Probleme.

    Vor ca. 3 Wochen hatte ich um 3Uhr morgens einen außerplanmäßigen Disconnect (keine Zwangstrennung!). Anschließend betrug die Geschwindigkeit meines Anschlusses laut FritzBox nur noch ca. 88Mbit im Download und ~30Mbit im Upload. Ich hab natürlich sofort bei 1und1 angerufen, dort wusste man aber auch nicht was passiert ist. Man schlug einen Port-Reset vor, und danach lief wieder alles.

    Einige Tage später der gleiche Käse, wieder um 3Uhr morgens. Wieder bei 1und1 angerufen, wieder wusste man nicht was passiert ist. Wieder ein Port-Reset, diesmal keine Besserung. Ein paar Tage später wieder angerufen, man wusste immer noch nicht was passiert war, aber man wollte es der Technik weitergeben, die mich dann im laufe des Tages anrufen wollte.

    Das ist jetzt wieder ca. 1 Woche her, und nichts passierte. Auch kein Anruf. Dann hab ich gerade eben wieder 1und1 angerufen, und hatte da eine sehr unfreundliche Dame am Hörer. Sie konnte zwar nicht sagen was genau passiert ist, aber spekulierte über potentielle Möglichkeiten. Unter anderem die Leitungsqualität. Ich habe ihr dann mehrfach versucht zu erklären, dass die zumindest bzgl meiner Leitung nicht das Problem sein könne, weil nicht nur die von der FB angegebene Leitungskapazität nach wie vor über 40Mbit liegt, und ich auch in der ganzen Zeit kein einziges Problem mit meinem Anschluß hatte (= 0 außerplanmäßige Discos).

    Irgendwann war mir das zu blöd, weil sie einfach immer nur spekulative Antworten hatte, und ich habe das Gespräch beendet. Jetzt weiß ich aber nach wie vor nicht warum mein Upload künstlich ausgebremst wird, noch wie lange (für "immer"?) dieser Zustand anhalten soll.

    Hier mal Bilder von meinem Problem. Aktuell verbunden mit:

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    DSLAM bzw. Leitungskapazität und aktuelle Datenrate:

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Im Internetz habe ich einen quasi identischen Fall gefunden: DSLAM Datenrate Max von gestern auf heute um 10MBit runter? (1und1 100/40)


    In dem Zusammenhang taucht auch immer wieder "Dynamic Line Management" auf.
    So, hier mal ein Versuch alle Informationionen zum Thema DLM zu buendeln.

    Einleitung:
    Eine Reihe von Nutzer haben hier und in anderen Foren berichtet, dass bei Ihren VDSL-Leitungen plötzlich die maximalen Grenzen im Vergleich zum "normalen" Ausgangszustand abgesenkt wurden, z.B. von 109.NNN Mbps auf exakt 100 Mbs oder noch geringer. Die Reaktion von Telekom Mitarbeitern im Telekom-Hilft Team und auf der Telekom Support Community deuten an, dass es sich dabei nicht um Fehler handelt sondern um ein bewusstes Eingreifen in die Leitungsparameter wohl mit dem Ziel die Leitung zu stabilisieren (wobei möglicherweise diese Stabilisierung fuer ein ganzes Kabel-Bündel durchgeführt wird, so dass auch solche Leitungen betroffen sein können, die selber gar keine Stabilitätsprobleme gezeigt haben). Es fehlt jedoch an wirklich belastbaren Aussagen zur Funktionsweise und zu den Schwellenwerten deren Unter- oder Überschreiten solche Eingriffe auslösen (und genau dieses Problem sollte dieser Thread behandeln).

    In Großbritannien wird ein solches System unter dem Namen DLM bereits seit einigen Jahren eingesetzt und darum gibt es dort bereits mehr Informationen zu diesem Thema. Auch wenn nicht klar ist welches System die Telekom verwendet, ist davon auszugehen, dass es wohl sehr ähnlich zu den britischen Systemen sein wird. D.h. wie TCP auf verlorene Pakete mit einer Reduzierung der Geschwindigkeit reagiert, wird das System versuchen bei Störungen (die eine bestimmte Schwelle überschreiten) die Stabilität zu erhöhen, was in der Regel mit Erhöhung der Latenz und Reduzierung der Bandbreite einhergeht (welche den Kunden dann auffallen). Und genau so wie TCP dann _langsam_ die Sendebandbreite wieder erhoeht sollte auch ein DLM-System die Eingriffe langsam zurücknehmen so weit bis der Bereich gefunden ist in dem die Leitung nach der internen Definition des DLM Systems stabilisier ist. (Dieser Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass eine weitere Reduktion der Latenz oder Erhoehung der Bandbreite wieder zu ueberschwellig vielen Fehlerereignissen fuehrt oderdass bereits wieder die maximale Profilgrenze erreicht wuerde).
    Quelle: DLM Thread - Dynamic Line Management


    Da man bei 1und1 scheinbar selbst keine Ahnung hat, und auch entweder nicht Willens ist sich die Antwort von der Telekom geben zu lassen, oder man sie von der Telekom nicht bekommt - woher bekomme ich eine Antwort?

    Warum wurde meine Leitung gedrosselt? Und ist diese Drosselung temporär oder dauerhaft?

    Von den Werten auf den Screenshots her sollte meine Leitung bzw. deren Werte doch nicht der Grund für die Drossel sein, oder?

    Und laut 1und1 könnte man die Frage [warum gedrosselt wurde] angeblich auch nur vor Ort (am Verteiler bei mir ums Eck) beantworten, und nicht aus der Distanz. Und auch die Telekom müsste dafür vor Ort sein. Kann das stimmen? Kann die Telekom nicht per Fernabfrage erkennen, warum der DSLAM Leitungen drosselt? Bzw. ob ein DLM-Eingriff vorliegt?

    Ich bin mittlerweile schon etwas genervt, weil es immerhin eine Drosselung des Uploads um fast 22% sind. Und natürlich ist bei 1und1 alles bis zu Minus 25% noch im grünen Bereich, und als "normal" anzusehen.



    Danke schon mal für eure Antworten.
    Geändert von INU.ID (16.01.2020 um 08:04 Uhr)
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  2. #2
    Avatar von NBLamberg
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    AW: Nachts um 3Uhr Disconnect, anschließend ~22% niedrigere Uploadgeschwindigkeit - DSLAM-Datenrate von ~42.000 auf 32.000 runter

    Das erstaunt mich, weil von der Telekom bin ich das gewöhnt und dort lag weder Brutto noch Netto die volle Geschwindigkeit beim Upload an. Vor ein paar Tagen habe ich zu 1&1 gewechselt und seit dem habe ich Down- und Upload die volle Geschwindigkeit. Ich habe eine 7490 und hatte bei der Telekom nur 100 gebucht aber eine Downloadrate von fast 14 MByte die Sekunde. Kann mir einer mal erklären wie ich mehr als 100 bekommen kann Netto, wenn die Fritzbox maximal nur 100 kann?

  3. #3
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    Ich würde mal testweise auf einen vorigen Systemwiederherstellungspunkt zurückgreifen um auszuschliessen das ein Windows-, Browser- oder Treiberupdate mit verursachen könnte.

    Vielleicht zuerst mal gegentesten mit Handy, Tablet oder Linux oder Apple-OS...
    Geändert von INU.ID (14.01.2020 um 16:05 Uhr) Grund: Multiposting

  4. #4
    Avatar von INU.ID
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    AW: Nachts um 3Uhr Disconnect, anschließend ~22% niedrigere Uploadgeschwindigkeit - DSLAM-Datenrate von ~42.000 auf 32.000 runter

    Sowas kann man denke ich ausschließen, weil das "Problem" ja unabhängig vom PC existiert. Das Problem besteht zwischen dem Router (FritzBox 7560) und dem DSLAM. Bzw. wird die DSLAM-Datenrate alleine vom DLSAM definiert. Die Frage ist nur warum er mir von jetzt auf gleich ~22% weniger Upload-Bandbreite gibt, und ob seine Drosselung jetzt dauerhaft so bleibt.
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  5. #5
    Avatar von almfeg
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    AW: Nachts um 3Uhr Disconnect, anschließend ~22% niedrigere Uploadgeschwindigkeit - DSLAM-Datenrate von ~42.000 auf 32.000 runter

    Kenn ich von der Telekom.

    Leitung war immer Stabil, es waren aber immer ein paar wenige Fehler in der Fritzbox unter DSL-Info zu sehen (allerdings war die Menge immer im geringen 10er bereich)
    Irgendwann mal gabs Nachts einen Disconnect und die die Neue Synchronisation zeigte eine etwas geringe Datenrate im Down- und Upload.

    Bei mir hieß es von der Telekom das sie selbst nichts daran ändern können, sondern das DLM völlig automatisch läuft - habs also dabei belassen und beobachtet.
    In den folgenden Wochen kam es alle paar Nächte immer wieder zu neuen Synchronisationen, mal mit höheren dann wieder mit niedrigeren Datenraten immer im Bereich von wenigen Mbit.
    (Ausgangswert war 225/42 und ging runter bis auf 204/32) - ungefähre angaben.
    Dabei hat auch der Fehlzähler recht stark geschwankt. Das ganze hat sich nach geschätzten 8-10 Wochen wieder normalisiert und es gibt seit einiger Zeit keine neuen Disconnects.

    In einem anderen Forum hatte ich mal gelesen das es durchaus mehrere Wochen dauern kann bis du wieder im Profil hochgestuft wirst. Wann genau kann wohl niemand sagen.
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  6. #6
    Avatar von TurricanVeteran
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    AW: Nachts um 3Uhr Disconnect, anschließend ~22% niedrigere Uploadgeschwindigkeit - DSLAM-Datenrate von ~42.000 auf 32.000 runter

    Zitat Zitat von INU.ID Beitrag anzeigen
    In dem Zusammenhang taucht auch immer wieder "Dynamic Line Management" auf.
    Aha... Das würde das derzeitige verhalten meiner DSL-leitung erklären.
    Ich hab mittlerweile auch vectoring, welches bei mir 50 mbit bringen könnte, wenn ich bei der tkom und nicht bei easybell und meine leitung ohne störung wäre. (da ist in einem verbinder auf der strecke zur zeit wasser drin) Na jedenfalls lag die ursprüngliche max. dslam-datenrate bei ca. 107 mbit, ging nach einem großen haufen neu-syncronisierungen auf 29 mbit runter und hat sich heute früh um 3 auf 32 mbit syncronisiert. Mal sehen wie es morgen ausschaut... (ich bin derzeit bei 25 mbit gedrosselt)
    Wie schaut eigentlich dein spektrum aus? (min und max mit einblenden)
    Zitat Zitat von NBLamberg Beitrag anzeigen
    Kann mir einer mal erklären wie ich mehr als 100 bekommen kann Netto, wenn die Fritzbox maximal nur 100 kann?
    Die macht jetzt nicht bei strich 100 mbit zu. Sie verkraftet halt die 100 mbit und wenn die leitung noch etwas schneller syncronisiert (vectoring), dann auch mehr.
    Alles unter einem Bar Ladedruck ist ein Saugmotor. :D

  7. #7
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    AW: Nachts um 3Uhr Disconnect, anschließend ~22% niedrigere Uploadgeschwindigkeit - DSLAM-Datenrate von ~42.000 auf 32.000 runter

    Zitat Zitat von almfeg Beitrag anzeigen
    Dabei hat auch der Fehlzähler recht stark geschwankt.
    Der wurde beim Reset der FritzBox ja leider ebenfalls auf 0 gesetzt, daher weiß ich nicht welche Werte da vorher standen. Einmal hab ich da unten irgendwo maus dem Augenwinkel eine 3 gesehen, mehr weiß ich nicht mehr. ^^

    Ich kann nur mit Sicherheit sagen, dass es quasi keine Störungen durch außerplanmäßige Reconnects gab. Und ich dachte das wäre ausschlaggebend für alle Eingriffe seitens ISP in der Richtung - zumal man in der FritzBox ja sogar spezielle Einstellungen vornehmen kann, um die Geschwindigkeit zur Steigerung der Stabilität reduzieren zu können. Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass die Werte meiner Leitung tadellos sind - es gab ja auch 1,5-2 Jahre keine Probleme mit der 40Mbit Upload-Geschwindigkeit.

    Inwiefern meine Leitung wegen der Stabilität anderer Leitungen [vom Dynamic Line Management] gedrosselt wurde, kann ich natürlich gar nicht erkennen.

    Es nervt einfach dass der Support mir keine eindeutige Antwort geben kann, warum genau der DSLAM die Datenrate gedrosselt hat.
    Zitat Zitat von TurricanVeteran Beitrag anzeigen
    Wie schaut eigentlich dein spektrum aus? (min und max mit einblenden)
    Meiner laienhaften Meinung nach sehr stabil:

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  8. #8
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    AW: Nachts um 3Uhr Disconnect, anschließend ~22% niedrigere Uploadgeschwindigkeit - DSLAM-Datenrate von ~42.000 auf 32.000 runter

    Zitat Zitat von INU.ID Beitrag anzeigen
    laienhaften Meinung nach sehr stabil
    Stabil vieleicht,.. i.o. aber nicht. Am linken ende, so bis träger 256, fehlt es doch erheblich. Die träger sollten dort mindestens so belegt sein wie bei ADSL2+ und entsprechend fehlt dir an der stelle der up- und download. Leider hab ich kein bild vom spektrum gemacht, als meine leitung noch i.o. war und im netz gibts nur bilder wo die leitung auch nicht ganz astrein ist.
    Dazu weist dein spektrum einen ganz schönen "sägezahn" auf. Das kann allerdings am übersprechen im bündel liegen. Bei mir ist das halbwegs glatt und schaut momentan so aus:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Hier ist übrigens schön zu sehen, das die unteren frequenzen regelrecht ab saufen (das darf man bei meiner leitung derzeit wörtlich nehmen) und die oberen frequenzen nicht so sehr davon betroffen sind.
    Alles unter einem Bar Ladedruck ist ein Saugmotor. :D

  9. #9
    Avatar von INU.ID
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    Zitat Zitat von TurricanVeteran Beitrag anzeigen
    Stabil vieleicht,.. i.o. aber nicht. Am linken ende, so bis träger 256, fehlt es doch erheblich. ... Dazu weist dein spektrum einen ganz schönen "sägezahn" auf.
    Du sprichst aber von meinem Downstream, oder? Hier liegt die Leitungskapazität trotzdem noch bei ~140Mbit. Und ich bekomme hier ja vom DSLAM noch 116.000kbit/s, und von 1&1 eine Bandbreite von 102,6Mbit.

    Ich habe ja ~22% Verlust bei meinem Upload, also dem grünen Spektrum, und da kann ich keinen Sägezahn erkennen. Oder deute ich das Spektrum falsch?



    Edit: Aber gehen wir mal davon aus dass die Signalqualität meiner Leitung der Auslöser ist - woran liegt das? Wenn die Leitung 2 Jahre lang einwandfrei lief, und ja auch bis zum Schluß keine Probleme gemacht hat - was kann die Werte soweit verschlechtert haben, dass der DSLAM bzwl. DLM die Bandbreite reduziert?

    Eher mein Kabel? Oder eher doch das Zusammenspiel mit den anderen Leitungen? Wobei, dann müsste ich die Tage ja nur mal bei meinen Nachbarn fragen, ob die auch 100Mbit/40Mbit Internetz gebucht haben, und ob deren Leitung auch irgendwo gedrosselt wurde.
    Geändert von INU.ID (14.01.2020 um 18:40 Uhr)
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  10. #10
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    Zitat Zitat von INU.ID Beitrag anzeigen
    Du sprichst aber von meinem Downstream, oder?
    Eher im allgemeinen. Das grüne häufchen elend ganz links gehört übrigens auch noch zu deinem upload, auch wenn es nicht viel ist. Zudem ist der mini-bereich meist voll belegt, wenn alles normal ist.
    Und meine theorie zu dem ganzen:
    Wenn es sowas wie "DLM" gibt, dann bremst es vermutlich nicht nur den bereich an trägern der fehlerhaft ist, sondern das ganze spektrum. (mehr oder weniger dezent->im ganz rechten grünen bereich scheint dir auch etwas zu fehlen obwohl der i.o. aus sieht)
    Edit: Aber gehen wir mal davon aus dass die Signalqualität meiner Leitung der Auslöser ist - woran liegt das?Wenn die Leitung 2 Jahre lang einwandfrei lief, und ja auch bis zum Schluß keine Probleme gemacht hat - was kann die Werte soweit verschlechtert haben, dass der DSLAM bzwl. DLM die Bandbreite reduziert?
    Schlechte kontakt-stellen, wasser in den abzweigen unter der straße, APL fängt an zu rosten usw.
    Unsere leitung wurde 1990 gebaut und lief über 20 jahre ohne probleme. In den letzten jahren gehen diese allerdings los, weil die abzweige z.T. nicht richtig versiegelt wurden. Dazu scheinen die techniker auch keine fett-gefüllten scotchlock-verbinder zu nehmen...
    Eher mein Kabel? Oder eher doch das Zusammenspiel mit den anderen Leitungen? Wobei, dann müsste ich die Tage ja nur mal bei meinen Nachbarn fragen, ob die auch 100Mbit/40Mbit Internetz gebucht haben, und ob deren Leitung auch irgendwo gedrosselt wurde.
    Wo das problem liegt lässt sich ohne messung der leitung nicht bestimmen. Und selbst die tkom-techniker haben da so ihre schwierigkeiten. Ein richtiges ergebniss liefert erst der bau-trupp und der kommt erst, wenn die leitung fast platt ist.
    Deshalb bin ich ganz froh hier noch einen analogen telefon-anschluß zu haben. Der ist immer das erste was ausfällt. (man glaubt ja nicht wie robust so eine DSL-verbindung ist )
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