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  1. #1
    Avatar von Skysnake
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    20.04.2010
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    XFX R7970 Double Dissipation Edition im PCGHX-Test UPDATE2: Jetzt mit howto Video

    XFX R7970 Double Dissipation







    Inhaltsverzeichnis:



    1. Danksagung
    2. Einführung
    3. Technische Daten (Herstellerangaben)
    4. Lieferumfang
      1. Erste Eindrücke
      2. Beilagen/Anleitung

    5. Verarbeitung/Optik
    6. Messungen*
      1. Messinstrumente
      2. Testsystem
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz


    7. Benchmarks
      1. FurMark
        1. E8400@4.0GHz

      2. Heaven
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      3. Mafia II
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      4. Tropico 4
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      5. Lebende Insel
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      6. Crysis
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      7. Batman Arkham City
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      8. BOINC Milkyway@home
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      9. VRAM Bandwidth
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      10. PCI-E Bandwidth Pinned Write
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      11. PCI Bandwidth Pinned Write MapBuffer
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz

      12. Fazit Benchmarks
        1. E8400@4.0GHz
        2. i7-920@3.36GHz
        3. GPU-Aufrüstung vs. CPU-Aufrüstung

      13. Leistungsaufnahme
      14. Temperaturen

    8. Undervolting
    9. OC Verhalten/Kühlung*
    10. Lautstärke*
    11. Fazit*
    12. Howto: Kühler entfernen (Video)






    1. Danksagung[^]

    Bevor wir uns der XFX R7970 Double Dissipation zuwenden, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um micht bei XFX dafür zu bedanken, dass Sie mir die hier getestete Karte zur Verfügung gestellt haben. Ebenso möchte ich mich bei FinalWire für die Unterstützung mit AIDA64 bedanken.

    2. Einführung[^]
    Dieser Test wird sich nicht nur mit der XFX R7970 Double Dissipation beschäftigen, sondern auch damit, ob es sinnvoller ist, sein Geld in eine neue GPU oder eine neue CPU zu stecken. Um eine möglichst gute Reproduzierbarkeit der Daten zu erhalten habe ich mich überwiegend für die internen Benchmarks verschiedener Spiele entschieden. Mir ist zwar voll auf Bewusst, dass es einige Kritiker von internen Benchmarks gibt, ich konnte allerdings in recht langwierigen Tests feststellen, dass die internen Tests ein recht gutes Bild von der allgemeinen Spielperformance wiederspiegeln. Im Allgemeinen musste ich sogar feststellen, dass die internen Benchmarks inkl. Aufzeichnung leicht niedrigere FPS generieren, als wenn man die Spiele einfach so spielt und die Worstcases betrachtet. Ein besonderes Problem hier waren immer wieder auftretende Festplattenzugriffe, die ganze Benchmarkläufe völlig unbrauchbar machten. Insbesondere Crysis stellte sich hier als schwieriger Kandidat in Verbindung mit der HD5870 heraus. Auf die weiteren Details werde ich allerdings innerhalb der einzelnen Benchmarks eingehen.

    3. Technische Daten (Herstellerangaben)[^]

    Zunächst die allgemeinen Daten der AMD HD7970, da die Daten den meisten bereits bekannt sein sollten, hier nur der Vollständigkeit halber
    Spoiler:


    • PCI Express® 3.0-Busschnittstelle: 16-fach
    • DirectX® 11-Support
    • Programmierbare Hardware-Tessellationseinheiten der 9. Generation
    • Shader Model 5.0
    • DirectCompute 11
    • Beschleunigtes Multithreading
    • HDR-Texturkomprimierung
    • OIT (Order-Independent Transparency)
    • OpenGL 4.2 support
    • Technologie zur Verbesserung der Bildqualität
    • Bis zu 24-fache Multisampling- und Supersampling-Antialiasing-Modi
    • Adaptives AntiAliasing
    • Morphologisches Antialiasing (MLAA)
    • DirectX® 10/11 Super-Sample Anti-Aliasing (SSAA)
    • 16-fache, vom Blickwinkel unabhängige anisotrope Texturfilterung
    • HDR-Rendering mit 128-Bit-Gleitkommaarithmetik
    • AMD Eyefinity Technologie zum gleichzeitigen Betrieb
    • Unterstützung für bis zu 6 Monitore mit DisplayPort 1.2 Multi-Stream Transport
    • Unterschiedliche Auflösungen, Bildwiederholfrequenzen, Farbsteuerungen und Videoüberlagerungen
    • Gruppierung von Monitoren
    • Kombination mehrerer Monitore zu einer einzigen großen Anzeige AMD-Anwendungsbeschleunigung2
    • OpenCL 1.2 Support
    • Microsoft C++ AMP
    • DirectCompute 11
    • Double Precision Floating Point
    • AMD HD Media Accelerator
    • Universal Video Decoder (UVD)
    • H.264
    • VC-1
    • MPEG-2 (SD & HD)
    • MVC (Blu-ray 3D)
    • MPEG-4 Part 2 (DivX/Xvid)
    • Adobe Flash
    • DXVA 1.0 & 2.0 support
    • Funktionen zur Videoqualitätsoptimierung
    • Erweiterte Nachbearbeitung und Skalierung
    • Deblocking
    • Denoising
    • Automatisches Deinterlacing
    • Moskito-Rauschunterdrückung
    • Kantenschärfung
    • 3:2-Pulldownerkennung
    • Advanced video color correction
    • Aufhellung von Weißtönen (Blue Stretch)
    • Unabhängige Gammakorrektur
    • Hauttonkorrektur
    • Farbsättigungssteuerung
    • Dynamischer Kontrast
    • Dynamische Steuerung des Bildbereichs



    • AMD HD3D-Technologie
    • Unterstützung für stereoskopische 3D-Monitore und -Brillen
    • Blu-ray-3D-Unterstützung
    • Stereoskopisches 3D-Gaming
    • Softwareunterstützung für Stereoskopie-/3D-Middleware von Drittanbietern
    • AMD CrossFireX™-Support für mehrere GPUs
    • 2-, 3 oder 4-fache GPU-Skalierung
    • Bahnbrechende integrierte Monitorunterstützung
    • DisplayPort 1.2
    • Max. Auflösung: 4096x2160 pro Monitor
    • Multi-Stream Transport
    • 21,6 Gbps Bandbreite
    • Audioverarbeitung mit hoher Bitrate
    • Quad HD/4k-Videounterstützung
    • Erweiterter Farbraum und Audioverarbeitung mit hoher Bitrate durch 3GHz HDMI 1.4a mit Frame-Packing-Format für stereoskopisches 3D
    • Max. Auflösung: 4096x3112 pro Monitor
    • 1080p60- und Stereo-3D
    • Dual-Link-DVI mit HDCP
    • Max. Auflösung: 2560 x 1600
    • VGA
    • Max. Auflösung: 2048 x 1536
    • Integrierter HD-Audiocontroller
    • Kopiergeschützter, hochauflösender 7.1-Kanal-Surround-Sound per HDMI oder DisplayPort ohne zusätzliche Kabell
    • Unterstützung für die Formate AC-3, AAC, Dolby TrueHD und DTS Master Audio
    • AMD PowerPlay™ Technologie
    • Automatic power management with low power idle states
    • AMD PowerTune-Technologie
    • Intelligente TDP-Verwaltungstechnologie
    • Dynamische Taktrate/Leistungssteigerung für Gamer
    • AMD Catalyst™-Software für die Grafik- und HD-Video-Konfiguration
    • Softwareunterstützung für Windows 7, Windows Vista und Windows XP
    • AMD Catalyst™ Control Center - Anwendung und Benutzeroberfläche für die Einrichtung und Konfiguration von bzw. den Zugriff auf die Funktionen der AMD Radeon™ Produkte
    • Unified Graphics-Monitortreiber - eine Softwarekomponente von AMD Catalyst™, die anderen PC-Programmen und Geräten die Verwendung der erweiterten Grafik-, Video- und sonstigen Funktionen von AMD Radeon™ Produkten ermöglicht.



    Nun noch die viel spannenderen Daten bzgl der Grafikkarte an sich

    Physische Maße:

    • Abmessungen der Karte (Zentimeter):27.5 x 11.12 x 3.81
    • Gewicht der Karte (Gramm):
    • Dual-Slot
    • 2x Radiallüfter
    • Vaporchamber


    Display-Anschlüsse:

    • HDMI-fähig:1.4a
    • Maximal unterstützte Auflösung (ANALOG):2048 x 1536
    • Maximal unterstützte Auflösung (DIGITAL):2560 x 1600


    • Ausgang - DL-DVI-I:1
    • Ausgang - HDMI:1
    • Ausgang - Mini-DP:2


    • Dual-Link-Support:Y
    • Display Port ready:1.2


    Speicher:


    • Speicherinterface: 384 Bit
    • Speichertakt: 1.375 MHz (Quad-Rated -> 5,5 GHz)
    • Speichergröße: 3 GB
    • Speichertype: GDDR5


    GPU:


    • Tahiti XT
    • GPU-Takt: 925 MHz



    4. Lieferumfang[^]

    XFX typisch fällt der Lieferumfang recht spärlich, aber gleichzeitig zweckdienlich und auch völlig ausreichend aus. Da es sich allerdings um eine vermutlich bereits geteste Karte handelt, kann ich nicht 100% sicher sagen, ob alles enthalten ist.


    Als Beilagen enthielt die Verpackung folgende Teile:

    • Schnellinstallationsanleitung
    • Installations-CD mit Benutzerhandbuch in verschiedenen Sprachen
    • CrossFire-Brücke

    5. Verarbeitung/Optik[^]

    Ein echtes Highlight der XFX Double Dissipation Karten ist der Kühlkörper, dem die Karten auch ihren Namen verdanken. Das Besondere an diesem Kühler ist neben den beiden großen staubfreien IP-5X-Axiallüftern, mit einem Durchmesser von 85 mm, die extrem hochwertige Verarbeitung und Erscheinung der Karte. Ich habe in meinem Leben bereits einige Grafikkarten besessen und vorallem gesehen, aber die XFX Double Dissipation macht einfach einen extrem edlen Eindruck. Das tiefe Rot mit dem silbernen Schriftzug auf der Seite der Karte ist ebenso aus Metall gefertigt wie der Rest der Abdeckung (Aluminium), und macht, wie man auf dem folgenden Bildern sehen kann eine sehr gute Figur im Case. Besitzer eines Gehäuses mit Fenster werden sich jeden Tag am Anblick der Karte erfreuen.

    Ansichten:


    Spoiler:






















    Details:






    Spoiler:























    Lüfter:

    Spoiler:









    Anschlüsse/Slotblende:



    Spoiler:








    Vergleich zur HD5870:

    Spoiler:












    Aber auch der Rest der Karte ist wie bereits gesagt großteils aus Metall gefertigt. Besonders gut gefallen haben mir die Umrandungen um die Lüfter, die an massive aus dem vollen gedrehte Werkstücke erinnern. Im Maschinenbau würde man sagen "Echte deutsche Wertarbeit...". Natürlich wird die Karte nicht in Deutschland gefertigt, man könnte es aber glatt glauben, so massiv ist Sie.

    Der einzige kleine Wehrmutstropfen ist die im Vergleich zur HIS HD5870 im Ref-Design fehlende Backblade. Wirklich schmerzlich ist dies allerdings nicht, da weder die Rückseite mit Speicherchips bestückt ist, die sich über die Kühlung freuen würden, noch die Karte auch nur die Tendenz des Durchbiegens zeigt. Hier scheint XFX mit der Kühlkonstruktion eine wirklich stabile Karte geschaffen zu haben, die auf solche Stabilisierungsmaßnahmen wie eine Backplane gar nicht angewiesen ist, und das trotz des nicht gerade kleinen Gewichts. Hierfür mache ich die massive Abdeckung und Kühlerkonstruktion an sich verantwortlich.

    Weitere Bilder

    6. Messungen[^]

    6.1 Messinstrumente

    Als Messinstrumente wurden folgende Geräte verwendet:

    Mastech MS8209
    VoltCraft Cost Control 3000

    Zusätzlich wurde noch der MSI Afterburner verwendet, da er erlaubt mit 10Hz die Daten der GPU aufzuzeichnen, sowie AIDA64 Extreme zur Kontrolle der Werte, sowie weiterführende Tests.

    6.2 Testsysteme

    Treiber: 12.6
    OS: Win7_64

    6.2.1 System I
    CPU: E8400@4.0GHz (FSB: 445 Multi: 9.0)
    MB: GigaByte EP45-DS3
    RAM: 4 GB Qimondo 64T256020EU2.5C2
    Lüfter: 1x120m unbeleuchtet; 1x120mm & 3x82mm beleuchtet
    Festplatten: 6xSata
    Laufwerke: 2xIDE

    6.2.2 System II
    CPU: i7-920@3.36GHz (BCLK: 160 Multi: 21)
    MB GigaByte X85A-UD7
    RAM: 12 GB
    Lüfter: 1x120m unbeleuchtet; 1x120mm & 3x82mm beleuchtet
    Festplatten: 6xSata
    Laufwerke: 0




    7. Benchmarks[^]

    7.1 FurMark
    800x600; Burn-in; Xtreme burn-in; Anti-aliasing off
    7.1.1 E8400@4.0GHz






    Wie man sieht, scheint die HD5870 am Ende wegen zu hohen Temperaturen herunter zu takten. Die XFX zeigt hier zwar scheinbar keine Taktreduzierung, ein Blick auf den Afterburner zeigt aber, dass dies bei einem Powertarget von 0, wie es hier verwendet wurde (siehe Punkt Leistungsaufnahme), fortwährend auftritt. Beim Test mit FurMark hat sich allerdings ein recht unerfreuliches Verhalten des Double Dissipation Kühlers von XFX gezeigt. Die VRMs/Spannungswandler werden über 100°C heis, und das obwohl die Karte an und für sich relativ kühl bleibt, und auch der Lüfter noch sehr viel Luft nach oben hat. Hierbei ist nicht 100% aus zu schließen, dass die Karte bereits getestet und der Kühler demontiert wurde. Dieser Punkt bedarf also einer weiteren Untersuchung.

    Laut verschiedenen Besitzern einer XFX DD scheinen höhere VRAM Temperaturen aber durchaus normal zu sein. Es ist aber schwer zu sagen, was hier wirklich noch normal ist, und was nicht. Immerhin hat die PCGH die OC-Version der Karte in der 8/2012 Ausgabe getestet, und nicht von einem derartigen Verhalten berichtet. (Mehr dazu unter OC-Verhalten/Kühlung) In meinem Fall hat dies dazu geführt, dass die Karte in die Notabschaltung ging. Jetzt mag der Einwand kommen, dass sich dies doch bestimmt nur auf FurMark bezieht, dem muss ich allerdings leider widersprechen. Auch der von mir geschriebene GPU-Stresstest konnte zu einer Notabschaltung führen. Dies ist aber nur dann ein Problem, wenn man wirklich GPGPU-Anwendungen mit extrem hoher Hitzeentwicklung betreibt. In Games kommt es praktisch nie zu derartigen Problemen.

    Die Lüftersteuerung von XFX ist hier sehr auf Silence ausgelegt, was zur Folge hat, dass die Kühlung je nach Außentemperatur eben nicht mehr ausreicht. Hier sei jedoch abermals erwähnt, dass die GPU-Temperaturen hierbei voll im grünen Bereich lagen, und nur die Spannungswandler überhitzen.


    7.2 Heaven
    Tes: Extrem; Shaders: High, AF: 16; AA 8; Full sreen 1920x1080
    7.2.1 E8400@4.0GHz





    Wie man sehr schön sehen kann, steigen die FPS in nahezu allen Bereichen an. Selbst die HD7970 scheint in diesem Benchmark von einem hochgezüchtetem Dual-Core nahezu ausgelastet werden zu können.

    7.2.2 i7-920@3.36GHz





    7.3 Mafia II
    Interner Benchmark
    Settings: 1920x1080; AA: Ein; AF: 16x; Schatten: Hoch; Umgebungsverdeckung: Ein; Geometrie Details: Hoch

    7.3.1 E8400@4.0GHz





    Mafia zeigt ein recht typisches Verhalten. Es kann zwar weder die HD5870 noch die HD7970 voll ausgelastet werden, dennoch steigen die FPS an. Insbesondere sind die Einbrüche auf 40 FPS bei der HD7970 deutlich reduziert worden, was man auch beim spielen merkt. Die recht niedrigen FPS am Anfang bleiben allerdings bestehen.

    7.3.2 i7-920@3.36GHz





    Wie man sieht, genügt selbst ein auf 3,36GHz übertakteter i7-920 nicht aus, um durchgehend 60 FPS zu erreichen. Verblüffend hierbei ist, dass sowohl bei Auslastungsdrops, als auch bei Auslastungsspitzen der GPU Framedrops auftreten. Zudem kann bei allen Karten zwar die Auslastung gesteigert werden, für die HD5870 reicht es dennoch nicht, an die Frames der HD7970 zusammen mit dem E8400 heran zu reichen, nachdem sich diese nach dem Laden stabilisiert haben.

    Nachfolgend noch für die Interessierten der Frameverlauf ohne vsync.



    Wie man sieht, kann die Auslastung der GPU zwar nochmals gesteigert werden, eine durchgehende vollständige Auslastung ist allerdings auch jetzt nicht möglich. Besonders auffallend ist, dass die Framedrops ebenso auftreten wie mit vsync. Tendenziell sogar eher minimal stärker. Ob jemand die höheren FPS auf Kosten eines etwas höheren Stromverbrauchs wählt, muss jeder selbst treffen. Für mich selbst ist zumindest bei diesen Spiel der Verzicht auf vsync recht fragwürdig.



    7.4 Tropico 4
    Spielstand mit mehr als 1200 Einwohnern. Es wurde zunächst der Rand der Karte abgefahren, um dann über die Insel in verschiedenen richtungen zu fahren und in der Mittleren Stadt eine Kreuzung in allen Zoomstufen zu betrachten inkl Rotation.

    7.4.1 E8400@4.0GHz





    Tropico als klassisches Strategiespiel zeigt keinen nutzen von der HD 7970. Dies war auch durchaus zu erwarten.

    7.4.2 i7-920@3.36GHz



    Beide Grafikkarten profitieren stark vom Quadcore. Hier sieht man sehr schön, das RTS Games auch heute noch sehr fordernd für die CPU sind, allerdings auch allgemein mit niedrigeren FPS als andere Genres noch gut spielbar sind.

    7.5 Lebende Insel

    Start bei den Rettungsschwimmern -> laufen bis zum ersten Wagen + erledingen aller Gegner unterwegs -> einsteigen in den Wagen -> fahrt zur hinteren Tankstelle -> aussteigen -> laufen zum Liegestuhl auf dem Ausleger am Strand

    7.5.1 E8400@4.0GHz




    Mit dem Spiel Lebende Insel haben wir ein recht aktuelles und auch sehr ansehnliches Spiel im Parcour, welches ebenfalls ein sehr interessantes Verhalten zeigt. Wie man man sehr schön sieht, sind die FPS mit der HD7970 hier zwar nicht relevant ansteigen, insgesamt aber deutlich homogener. Gerade das Fehlen der FPS-Drops deutlich unter 60 FPS macht sich sogar auch beim Spielen bemerkbar. Das gesamte Spiel läuft einfach noch etwas gemscheidiger.

    7.5.2 i7-920@3.36GHz




    Wie man sieht, verhilft der core i7-920 zu nochmals höheren Frameraten, die sogar noch weitaus höher wären, wenn Sie nicht mittels Framelimiter begrenzt würden. Allein schon aus Energiespargründen aber eine absolut sinnvolle Einrichtung. Gleichzeitig verhindert man damit unangenehmes Spulenfiepen, welches bei derartig hohen Frameraten auftreten kann. Besonder positiv fällt ebenso auf, dass die Frameraten nochmal geglättet werden konnten.

    7.6 Crysis
    Mit Crysis haben wir auch einen echten Klassiger dabei. Hier wurde als Benchmark der Bereich vom Start des Spiels bis nach dem ersten Speicherpunkt gewählt.

    Für alle erweiterten Einstellungen wurde "sehr hoch" gewählt. Ansonste wurde 8x AA und 1920x1080 ausgewählt.

    7.6.1 E8400@4.0GHz






    Erstaunlicher weise lässt sich die HD7970 deutlich bessr auslasten als die HD5870, was man am Ende auch an den deutlich höheren FPS sieht. Betrachtet man allerdings noch zusätzlich die Speicherauslastung, sieht man, dass der Speicher der HD5870 voll ist, und die HD7970 bis zu 1,3 GB belegt. Hier scheint sich die kleinste RAM-Bestückung der HD5870 zu rächen. Die 2GB Version würde hier eventuell weniger Probleme haben und insbesondere nicht die starken Einbrüche aufweisen, wobei diese nicht immer auftraten. Es ist aber nicht ganz klar, ob es für die HDD Zugriffe nicht andere Gründe gab. Insgesamt kann man hier aber wiederum beim spielen einen klaren Vorteil der HD7970 bemerken.

    7.6.2 i7-920@3.36GHz




    Wie man sieht, sieht man fast keinen Unterschied zum E8400, obwohl dieser natürlich deutlich langsamer ist als der i7-920. Der Unterschied zwischen den beiden Karten bleibt allerdings weiter bestehen. Obwohl Crysis nun schon einige Jahre auf dem Buckel hat, ist es weiterhin ein echter GPU-Killer, wo es nicht all zu sehr auf die CPU ankommt.

    Natürlich gibt es in Crysis auch kurze Abschnitte, wie den von PCGH für ihre Benchmarks genutzt, dieser ist aber nicht unbedingt representativ für das gesamte Spiel, meiner Auffassung nach.

    7.7 Batman Arkham City
    Ingame Benchmark, alle Einstelungen auf max

    7.7.1 E8400@4.0GHz





    Bei Batman Arkham Ciry handelt es sich wohl um das neuste Spiel in diesem Test, und gleichzeitig auch um das Spiel mit den größten Überraschungen. Wie man sieht, sind die FPS der HD7970 deutlich höher als mit der HD5870, und das obwohl beide Karten nur mehr schlecht als recht ausgelastet werden. Dies hat zur Folge, das man auf der einen Seite mit der HD5870 in den gewählten Settings praktisch nur am ruckeln ist, und mit der HD7970 ein annehmbares Spielerlebnis hat. Hierbei sei allerdings zu erwähnen dass die FPS beim normalen spielen im Allgemeinen etwas höher ausfallen, was bei der HD5870 leider nichts bringt, der HD7970 aber den letzten nötigen Kick für ein angenehmes Spielgefühl verleiht.

    7.7.2 i7-920@3.36GHz





    Der Einsatz des i7 sorgt zwar für deutlich gestiegene Avg FPS, als auch Min FPS, dennoch kommt es immer wieder zu sehr starken FPS-Einbrüchen, die nicht verhindert werden können. Hierbei scheint es sich allerdigs eher um Nachladeruckler zu handeln, denn um echte Auslastungsprobleme. Im normalen Spiel ist davon nicht viel zu merken.

    Erstaundlich ist, dass der i7-920 es nicht schafft, der HD5870 zu höheren FPS zu verhelfen, als die HD7970 plus E8400 erreichen.

    7.8 BOINC Milkyway@home
    Bei Milkyway@home handelt es sich um ein Projekt aus dem BOINC Programm, welches Berechnungen auf der GPU ausführt. Das Besondere hieran ist, dass zwingend Double Percision erforderlich ist.

    7.8.1 E8400@4.0GHz


    Wie man sieht, steigt zwar die Leistungsaufne des Systems an, und damit auch bei 24/7 Betrieb der Stromverbrauch/kosten pro Tag, betrachtet auf eine WU überkompensiert allerdings die deutlich gesunkene Laufzeit die gestiegene Leistungsaufnahme. Der Nutzer hat also die Wahl, entweder mehr WUs bei gleichem Verbrauch oder gleich viel WUs bei geringeren Verbrauch zu berechnen. Zudem steht natürlich auch die Möglichkeit im 24/7 Betrieb sowohl den Verbrauch pro Tag als auch deutlich stärker die WUs pro Tag zu steigern.

    7.9 VRAM Bandwidth
    Dieser Benchmark wurde inspiriert durch das AMD OpenCL SDK. Es sei hierbei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um REAL gemessene Bandbreiten handelt, welche natürlich dadurch, dass die Ausgabe des Testprogramms dargestellt werden muss, bereits belastet wird. Ich habe allerdings noch vor, die Benchsuite Multi-GPU tauglich zu machen. In diesem Fall sollte die Bandbreite dann für die GPU, die die Ausgabe NICHT übernimmt ziemlich genau mit dem theoretischen Wert übereinstimmen.

    7.9.1 E8400@4.0GHz



    Wie man sieht, konnte der Speicherdurchsatz von der HD5870 zur HD7970 stark erhöht werden. Dieser Test eignet sich auch insbesondere um die Grenzen des RAM-OC auszuloten, da hier die effektive Bandbreite gemessen wird. Wiederholte Speichertransfers durch Fehler aufgrund zu hohem OC, wirken sich daher negativ auf die Gesamtbandbreite aus. Ich hoffe dieses hierfür nützliche Tool findet euren Gefallen.

    7.9.2 i7-920@3.36GHz



    Im Vergleich zum E8400 hat sich kaum eine Ändrung ergeben, was auch nicht zu erwarten war.

    7.10 PCI-E Bandwidth Pinned Write
    Hierbei handelt es sich um einen von mir selbst geschriebenen Benchmark auf Grundlage der gleichnamigen OpenCL Funktionen. Die Legende entspricht einer Sortierung von kleinen Buffern (oben) hin zu großen Buffern (unten). Die entsprechenden Größen sind der Shell auf der rechten Seite zu entnehmen.

    7.10.1 E8400@4.0GHz





    Der Test zeigt sehr schön, wie stark die erreichbare PCI-E Bandbreite über PCI-E von der Paketgröße abhängt. Auf den ersten Blick scheint es hierbei sehr verwunderlich, wie stark die Schwankungen in der Bandbreite sind. Aus Erfahrung durch andere Projekte, kann ich dies allerdings dadurch erklären, dass die Grafikkarte eben nicht nur die Messung der Bandbreite durchführt, sondern eben auch die Ausgabe übernehmen muss. Dies führt zu den sehr großen Schwankungen, weshalb nur die Maximalwerte zu betrachten sind. Hierbei sollte allerdings auch noch beachtet werden, dass diese Schwankungen nur bei dem größten Buffer auftaucht, da hier in sehr viele PCI-E Pakete gesplittet werden muss.

    Es ist noch geplant, die Benchsuite Multi-GPU tauglich zu machen. Sollte dies noch geschen, die Entwicklung ruht im Moment, kann sich jeder selbst davon überzeugen, dass der Bench einer GPU, die NICHT die Grafikausgabe erledigt, selbst bei dem größten Buffer eine nahezu waagrechte Linie ergibt.

    7.10.2 i7-920@3.36GHz


    Wie man sehr schön sehen kann, ist die Bandbreite der HD7970 im Minimum rund 500MB/s und im Maximum sogar rund 1GB/s höher als auf dem E8400 System. Dieser Zugewinn beschränkt sich allerdings rein auf sehr große Buffer. Bei kleinen Transfergrößen gibt es keinen sichtbaren Unterschied

    7.11 PCI Bandwidth Pinned Write MapBuffer
    Auch hier handelt es sich um einen Benchmark auf Grundlage von OpenCL mit dem entsprechenden Datentransfer CPU<->GPU.

    7.11.1 E8400@4.0GHz





    7.11.2 i7-920@3.36GHz




    Wärend die "Pinned Write" Funktion auf dem i7-920 deutlich schneller war, sehen wir bei der "Pinned Write Map Buffer" Funktion genau das gegenteilige Verhalten, auch wenn in deutlich geringerem Ausmaße. Auch beschränkt sich der Unterschied erneut nur auf große Transfergrößen.

    7.12 Fazit Benchmarks

    7.12.1 E8400@4.0GHz
    Wie zu erwarten war, fällt das Bild sehr inhomogen aus. Auf der einen Seite gibt es Spiele wie Tropico, die komplett durch die CPU limitiert sind und von einer schnelleren GPU gar nicht profiteren, aber eben auch Spiele wie Batman Arkham City, welche verblüffenderweise trotz bereits limitierter HD5870 mit der HD7970 nochmals deutlich schneller laufen. Eventuell benötigt der Treiber für die Verwaltung deutlich weniger Performance als bei den alten VLIWx GPUs. Hier musste ja immerhin immer ein Mapping auf die Einheiten vorgenommen werden.

    Um diesen Vorteil zu erreichen muss aber wirklich alles auf Anschlag aufgezogen werden in den Grafikeinstellungen. Wer auch mal die letzte MSAA/AF Stufe weglassen kann, wird im Schnitt wohl mit der Aufrüstung der CPU besser bedient sein. Die GPU sollte allerdings auch entsprechend schnell sein. Eine HD5870 gehört zwar nicht mehr zu den neusten Karten, nichts desto trotz ist Sie etwa auf dem Niveau einer HD6950. Wer also nur eine Grafikkarte im Bereich einer HD7770 usw hat, sollte wohl trotz DualCore am Ende doch lieber sein Geld in eine GPU statt in eine CPU stecken. Denn hier besteht der Vorteil, das man nahezu in allen Fällen zumindest die höheren Settings fahren kann, und damit die Spiele ansehnlicher werden. (ausgenommen RTS)

    7.12.2 i7-920@3.36GHz
    Der i7 ist wahrlich kein langsamer Prozessor, dennoch limitiert selbst er immer wieder die HD7970. Dennoch würde ich mein Geld nicht in eine nochmals schnellere CPU stecken, wenn ich bereits einen hochgetakteten Phenom II X6/X4, FX8xxx/6xxx oder gar einen i5/i7 aus der Sandybridge oder Ivybridge-Serie hätte. Das mögliche Potential ist hier einfach zu niedrig.

    Daher würde ich auch eher mein Geld in eine zweite Grafikkarte, oder gar eine SSD stecken, als in die Aufrüstung der CPU.

    7.12.3 GPU-Aufrüstung vs. CPU-Aufrüstung
    Ich hatte es ja bereits zuvor das Thema angeschnitten, möchte nun aber nochmals gesondert darauf eingehen.

    Wenn man sich mehr Leistung des PC wünscht, steht man immer vor der Entscheidung, ob man die CPU oder doch besser die GPU aufrüsten soll. Dies ist eine wahrlich schwere Frage, die man so pauschal auch nicht beantworten kann, da, wie man in diesem Test sieht, Games einfach sehr unterschiedlich sind. Auf der einen Seite gibt es RTS, die sehr CPU lastig sind, und auf der anderen Seite echte GPU-Killer wie Crysis.

    Oft steht einem ja nur ein begrenztes Budget offen. Nehmen wir also mal den Fall an, das man nur GPU oder nur CPU inkl Boad usw aufrüsten kann, dann gibt es eigentlich zwei grundlegene Situationen:

    1. Der Aufrüster spielt liebend gerne RTS Spiele, und hat noch keinen FX 8xx0 oder i5-xxxx/i7-xxxx (SB&IB). Hier sollte man ganz klar die CPU aufrüsten, da die Spiele hiervon am ehesten profitieren. Wenn bereits eine sehr starke CPU verbaut ist, kann man auch getrost das Geld in die GPU stecken. Schaden tut es auf jeden Fall nicht.

    2. Man spielt Spiele wie Crysis und Batman Arkham City gern auf Max, mit einer GPU die nicht schneller als eine HD5870 ist. In diesem Fall lohnt es sich selbst mit einer sehr alten und auch langsamen CPU wie dem Crre2Duo E8400@4GHz auf eine High-End-GPU aufzurüsten. Man kann diese zwar nicht voll auslasten, hat am Ende aber dennoch mehr FPS auf dem Schirm als mit einer neuen CPU vom Schlage eines i7-920@3,36 GHz. Das Argument pro GPU-Aufrüstung wird sogar um so stärker, je Stärker je stärker die bereits vorhandene CPU ist. Sehr viele besitzen eben bereits einen Quadcore, der nicht viel langsamer, oder gar schneller ist als der hier getestete i7. Wenn dann noch eine GPU verwendt wird, die langsamer als die HD5870 ist, oder zumindest nicht viel schneller, steht die Entscheidung pro GPU praktisch schon fest.

    Über CPU-limitierungen wird immer sehr hitzig diskutiert, und man kann immer Stellen finden, an denen eine noch schnellere CPU einen klaren Vorteil bringt, diese Stellen werden aber immer seltener. Insbesondere wenn man sich die Stagnation bei den Computerspielen bzgl der CPU-Anforderungen auf der einen Seite, und die Stagnation beim Generationswechsel von SB auf IB anschaut, macht ein Aufrüsten der CPU immer weniger Sinn. Je nach Spiel kann sogar eine SSD deutlich mehr bringen für ein gutes Spielgefühl als eine neue CPU, da sowohl Ladezeiten minimiert werden, als auch die bei manchen Spielen hin und wieder auftretenden Nachladeruckler gemindert werden können.

    PCGH hatte hierzu auch bereits einen Artikel in ihrer Printausgabe, und wird sicherlich auch in Zukunft den Nutzen von SSDs contra schnellerer CPU weiterhin beleuchten.


    7.13 Leistungsaufnahme
    Während der Test der XFX R7970 Double Dissipation ging, wie bereits gesagt, die Karte unter FurMark in die Notabschaltung. Diesem Verhalten wollte ich natürlich durch eine manuelle Anhebung der Lüfterdrehzahl entgegenwirken. Hierbei stellte ich mit Erstaunen fest, dass die Leistungsaufnahme der Karte mit dem Anheben der Lüfterdrehzahl schlagartig absank. Sofort erinnerte ich mich an GF100 und eine Diskussion, ob man nicht Strom sparen könnte, indem man den Lüfter hoch zieht, womit die Karte kühler bleibt. Damals tat ich das als kleinen Effekt ab, der eben auch GF100 spezifisch ist. Diese Annahme scheint sich nun jedoch als Falsch heraus zu stellen, da eben auch die neuen AMD Karten ein derartiges Verhalten an den Tag legen.

    Aus diesem Grund habe ich daher die Karten Mittels FurMark an ihre Grenzen getrieben, um den Effekt möglichst gut zu zeigen.

    An dieser Stelle werde ich der Einfachheit, und um den Effekt besser zu verdeutlichen, auf AIDA64 zurückgreifen, welches zwar nicht die hohen Samplingrate des MSI-Afterburner erlaubt, dafür aber einige interessante zusätzliche Informationen zugänglich macht. Hiermit kann man gewisse Werte bzgl. der Leistungsaufnahme protokollieren. Es sollte klar sein, dass diese Werte nicht 100% stimmen, und auch nicht ganz klar ist, und für die beiden GPUs auch leicht abweichen können, Sie bieten aber eben die Möglichkeit den direkten kausalen Zusammenhang zwischen Leistungsaufnahme und Temperatur zu zeigen. Ich kann euch versichern, dass die Werte in den Rahmen passen, welche ich mit dem Strommessgerät direkt an der Steckdose ermittelt habe.

    Gerade unter Berücksichtigung der Zukunft mit ihren weiteren Shrinks, ist davon aus zu gehen, dass dieser Effekt in Zukunft sogar nocht größer werden dürfte. Nun aber zu den Messwerten:





    Wie man sieht, sieht man bei der HD5870 so gut wie nichts. Die Änderung der Leistungsaufnahme fällt nur sehr gering auf, und würde insbesondere wenn man direkt an der Steckdose misst nur schwerlich auffallen.

    Kommen wir nun zur XFX R7970 DoubleDissipation:





    Wie man hier gut sehen kann, taktet die GPU bei einem Powertarget von 0 nicht richtig hoch, sondern senkt forwährend ihren Takt, um innerhalb ihrer "TDP" zu bleiben. Eventuell ist es bereits jemanden aufgefallen, dass bei 80->100% Lüfterdrehzahl die Temperatur nicht weiter sinkt. Dies liegt daran, dass der Lüfter bereits mit 80% seine maximale Geschwindigkeit hat.

    Sehen wir uns nun den Zusammenhang zwischen Temperatur und Leistungsaufnahme genauer an:





    Das Powertarget von 0 zeigt das bereits von der HD5870 bekannte Verhalten, nur deutlicher. Die Leistungsaufnahme verändert sich hier ca im Bereich von 20W, was auch durch das Strommessgerät direkt an der Steckdose verifiziert werden konnte.

    Das Diagramm mit einem Powertarget von 20 steht diesem Ergebnis zunächst entgegen, denn hier sinkt die Leistungsaufnahme bei höherer Lüfterdrehzahl nur gering ab. Dies liegt aber daran, dass die Temperatur auch nur wenig sinkt. Die Einstellung von 60% Lüfterdrehzahl, die bei einem Powertarget von 0 bereits die VRAMs und GPU kühlte, reicht nun gerade noch aus, um die Notabschaltung zu verhindern.

    Halten wir fest. Die Leistungsaufnahme hängt bei der HD7970 zu einem nicht mehr vernachlässigbaren Teil von der Temperatur ab. Daher rate ich jedem Besitzer einer HD7970, die Lüfterkennlinie am Besten als Stufen zu wählen, und eben die Lüfter so hoch zu drehen, wie es gerade noch OK für den jeweiligen Nutzer ist. Hier an der Lüfterdrehzahl zu sparen ist an der falschen Stelle gespart.

    7.14 Temperaturen:
    Ich denke die Diagramme bzgl Temperatur und Lüfterdrehzahl sind völlig selbsterklärend. Die Messwerte beruhen hierbei auf der Messung zur Leistungsaufnahme zuvor. Bitte beachtet erneut, dass zwischen 80% und 100% Lüfterdrehzahl kein Unterschied bzgl. der RPM liegt.

    [CENTER]



    [LEFT]
    8. Undervolting[^]
    Zunächst sahen meine Undervoltingversuche mit dem MSI-Afterburner sehr vielversprechend aus. Wie man auf dem Diagramm sehen kann, konnte der Verbrauch stark gesenkt werden. Mich machte es allerdings bereits hier stutzig, dass ich von 1,112 V GPU-Spannung auf unter 0,9 V herunter gehen konnte. Also schaute ich mir die Werte mittels AIDA64 genauer an, und musste feststellen, dass sowohl die Änderungen der GPU- als auch der Speicherspannung mittels des MSI-Afterburner sich laut AIDA64 nur auf die RAM-Spannung auswirkten. Verblüffend war allerdings, das eine derartig große Verbrauchseinsparung zu realisieren war, die sich auch sehr positiv auf die Temperatur auswirkte. Einen Performanceverlust konnte ich in Furmark nicht ausmachen, was mich schon etwas verblüffte. Vollends ratlos bin ich allerdings nach meinen Tests mit meiner selbst geschriebenen Benchsuite, mit der ich sowohl die VRAM-Bandwidth getestet habe, als auch die Rechenleistung mittels Simulation einer 2D-Hitzeverteilung, die das Speicherinterface sehr stark belastet. In keinem der beiden Fälle konnte ich einen Leistungseinbruch feststellen, was man durchaus erwartet hätte, da davon aus zu gehen ist, dass bei derartig hohen Absenkungen der Spannung irgendwelche Fehler zumindest bei der Übertragung der Daten auftreten, womit die Daten erneut gesendet werden müssen, was eine Reduzierung der effektiven Bandbreite zur Folge hätte.

    Ich konnte auch keine Grafikfehler oder sonstigen Beeinträchtigungen feststellen, was sehr verwunderlich ist, denn irgendetwas müssen! die Änderungen an den Spannungen bewirkt haben, denn, wie man sieht, ist ja die Temperatur der GPU und der VRAMs deutlich gesunken.



    Eine Erklärung für das vorgefundene Verhalten ist mir leider nicht möglich. Denn selbst das Strommessgerät direkt an der Steckdose zeigte die Änderung in der Leistungsaufnahme von bis zu rund 70 Watt! Eventuell sind Spiele hier nochmals deutlich fordernder, es ist aber auf jeden Fall äußerst erstaunlich, wie sich zumindest in einigen Anwendungsfällen ohne jedwede Performanceeinbußen mal auf die Schnelle 70 Watt einsparen lassen.

    Nachtrag:
    Ich konnte heute durch Zufall die Ursache für das seltsame Verhalten herausfinden. Ich erinnerte mich an GPUZ und schaute mir mit diesem nochmals die Werte an. In GPUZ zeigte sich nun auch die erwartete Spannungssenkung, welche allerdings leicht von den Werten des MSI-Afterburners abwichen. Da GPUZ auch die Werte zur Stromstärke auf der GPU ausgeben kann, werde ich die Messung zum Undervolting erneut durchführen. Die Karte scheint also tatsächlich in der Lage zu sein, statt mit dem Standardwert von 1,112V für die GPU auch mit 0,9V auf der GPU aus zu kommen. Ein wirklich beachtlicher Wert.

    Nachtrag2:
    Mit einem Powertarget von +20% zeigten sich beim Nachtest dieses mal direkt Bildfehler. Mit 925MHz sollte aber dennoch ein niedriger Spannungswert von unter 0,950V möglich sein, wie man auch im nachfolgenden Diagramm sieht.




    Hiermit bewegt sich die XFX R7970 Double Dissipation in einem Spannungsbereich, der auch dem der von xTc getesteten Sapphire HD7950. Wenn man bedenkt, dass die HD7970 nochmals mehr Einheiten hat, und 25MHz höher taktet, ist dies ein sehr gutes Ergebnis, welches auch mit einer immensen Verbrauchsreduzierung von ca 50 Watt im Vergleich zur Default-Spannung belohnt wird.




    9. OC Verhalten/Kühlung[^]
    Als aller erstes habe ich mittels meiner selbst geschriebenen Bench-Suite getestet, wie sich ein Speicher-OC auf die Speicherbandbreite auswirkt. Auch hierbei machte ich eine veblüffende Feststellung. Bei geringer Anhebung des Speichertaktes (1 bis 100 MHz), stieg die gemessene Bandbreite nicht etwa an, nein Sie sank von ~210 GB/s bei 1375MHz auf nur noch ~200 GB/s bei 1376 MHz. Durch weitere Taktsteigerung konnte die erzielte Bandbreite zwar wieder gesteigert werden, die Bandbreite bei Standardtakt übertrifft man allerdings erst bei mehr als ~1475 MHz. Ab diesem Zeitpunkt steigt die Bandbreite pro 25 MHz mehr Speichertakt um ~5 GB/s an, was auch den Erwartungen bei einem 384 Bit GDDR5 (quadrated) Interface mit 4,8 GB/s pro 25 MHz Takt entspricht.

    Als möglichen Grund für diese Absenkung der Bandbreite gibt es zwei Möglichkeiten. Auf der einen Seite kann es zu einem ungünstigen Taktversatz kommen, womit die Daten nicht richtig innerhalb der Speicherhirachie weitergeleitet werden können, oder auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit, dass die Störeinflüsse durch die Darstellung der Messung hierfür verantwortlich sind. Wirklich klären liese sich dies allerdings erst durch die Trennung der Messung und Ausgabe der Daten auf zwei GPUs.

    Für die Möglichkeit schlechter Timings, spricht die wieder korrekt funktionierende Skalierung, wenn man 1475 MHz erreicht hat. Also genau 100 MHz mehr als mit Standardtakt.

    Positiv lässt sich auf jeden Fall bewerten, dass die Karte ohne Probleme die im MSI-Afterburner maximal 1575 MHz Speichertakt erreicht hat.

    Wenden wir uns als nächstes der Übertaktung der GPU zu. Um die Stabilität zu testen, und den maximalen Takt zu ermitteln, habe ich die Lüftung auf 100% fixiert, das Powertarget auf +20% gestellt, und FurMark verwendet, um eine möglichst maximale Last zu erzeugen. Nachfolgend das entsprechende Diagramm.

    Bandbreiten VIDEO [wird noch nachgeliefert]

    Wie man auf dem Diagramm sieht, habe ich zunächst den Lüfter auf 100% fixiert, um danach dann das Powertarget auf +20% zu erhöhen, um ein heruntertakten der GPU zu verhindern. Als nächstes wurde der GPU Takt stufenweise angehoben. Anschließend wurde der RAM Takt angehoben, während der GPU-Takt wieder auf seinen Standardwert abgesenkt wurde. Abschließend wurden noch GPU und RAM zusammen übertaktet. Wie man sieht, war es immer wieder nötig, FurMark im extreme burn-in Mode zu unterbrechen, da die Temperatur der Spannungswandler nicht mehr kontrollierbar war.

    Die GPU schaffte sowohl für GPU als auch für den RAM die per MSI-Afterburner maximal einstellbaren Taktraten mit Standartspannung. Hierbei traten auch keine Grafikfehler, oder sonstigen Probleme auf.




    Man kann also sagen, dass sich die XFX R7970 DD prinzipiell sehr gut zum Übertakten eignet. Prinzipiell deswegen, da man bei Anwendungen wie FurMark inkl +20% Powertarget, keinerlei Chance hat, die Temperaturen unter Kontrolle zu halten. Aber nicht nur FurMark ist hier zu nennen, auch der von mir geschriebene GPGPU-Benchmark, der eine 2D-Hitzeverteilung berechnet, führt dazu, dass die Temperaturen nicht mehr kontrollierbar sind. Der Verbrauch ist aber auch im Vergleich zu den Standardeinstellungen massiv gestiegen, wie man im Diagramm sieht. Rund 20 Watt durch setzen des PowerTargets auf +20% und nochmals rund 20 Watt für das Anheben des Taktes, was in Anbetracht von 1125 MHz Takt, also ~22% OC absolut in Ordnung geht.

    Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass derartige Anwendungen sehr sehr fordernd für die GPU sind. Zudem weichen meine Messergebnisse deutlich von den Messungen von PCGH in der Ausgabe 8/2012 ab. Hier wurde die XFX R7970 Double Dissipation Black Edition getestet. Diese erreichte bei PCGH im VGA-Tool bei 44% Lüfterdrehzahl gerade einmal 79°C. Dies ist eine massive Abweichung von meinen Messwerten. Es ist aber auch davon aus zu gehen, das PCGH das Powertarget bei 0% belassen hat, womit die Karte nie ganz hoch taktet. Dennoch sind die Temperaturen des von mir getesteten Exemplars zu hoch im Vergleich zu der von PCGH getesteten Karte. In meinem Fall werden die Spannunngswandler selbst mit 50% Lüfterdrehzahl noch über 100°C heis.

    Da es sich bei der mir zur Verfügung gestellten Karte um ein Sample handelt, welches wohl bereits in Benutzung war, ist davon aus zu gehen, dass der Kühler eventuell bereits entfernt, und nicht wieder korrekt angebracht wurde. Da bei einer Kühlerdemontage immer die Gefahr von Schäden besteht, wollte ich zuvor diesen Test prinzipiell fertig stellen. Bilder von der Kühlerdemontage und einen Nachtest mit FurMark, nach erneuter Montage, werde ich möglichst zeitnah nachliefern.

    Einen Punkt, den man definitiv noch festhalten muss ist der, dass XFX trotz der Probleme mit den Spannungswandlern eine wahrhaft standfeste Grafikkarte abgeliefert hat. Wie ich zu diesem Urteil komme? Ganz einfach.

    Eben da mir die Probleme mit den heisen Spannungswandlern bewusst waren, erhielt die Karte eine Sonderbehandlung in Form von mehreren Monaten 24/7 Betrieb inkl. immer wiederkehrender hoher Belastung durch GPGPU-Anwendungen. Dieses Martyrium hat die Karte zu meiner Verwunderung praktisch unbeschadet überstanden. Sie lässt sich genau so leicht übertakten, wie zu Beginn.

    Es zeigen sich inzwischen jedeglich Verfärbungen auf dem PCB im Bereich der Spannungswandler, was auf die hohen Temperaturen zurückgeführt werden kann, welche auch mehrfach eine Notabschaltung verursachten. Des weiteren hat sich inzwischen ein leichtes/moderates Spulenfiepen/zirpen bei hoher Last eingestellt. In Anbetracht des wirklich schonungslosen Umgangs mit der Karte vertretbar. Ich für meinen Teil hatte eigentlich nicht erwartet, dass die Karte diese Dauerbelastung übersteht.



    Spoiler:





    Was sich beim Dauertest ebenfalls herausstellte ist, dass der Kühler und die Lüfter der XFX R7970 Double Dissipation extrem schwach zur Verschmutzung neigen. Auch nach Monaten im Dauerbetrieb hatte sich praktisch kein Schmutz abgesetzt. Die von XFX beworbenen staubfreien IP-5XL-Lüfter scheinen hervorragend zu funktionieren.
    [siehe Lüfterbilder oben]

    Hier mal zum Vergleich die HD5870 im Ref-Design:





    Nachtrag:
    Da die Spannungsänderungen doch funktioniert haben, nur eben unerwartet weit nach unten gingen, und sowohl von FurMark als auch von AIDA64 nicht korrekt angezeigt wurden, wurde nun erneut geschaut, wie es mit dem Overclocking aussieht, wenn man die Spannung senkt. Vor weg, die Ergebnisse waren sehr gut




    Als Ausgangspannung wurde 1.0V gewählt, um ein möglichst breites Frequenzband mit der gleichen Spannung abdecken zu können, um den Zusammenhang zwischen Takt und Verbrauch besser aufzeigen zu können. Im Prinziep lässt sich aber, wie der Undervoltingversuch zeigte, die Spannung im unteren Frequenzbereich wahrscheinlich noch weiter absenken.

    Ein Sehr gutes Ergebnis sind die 1050 bzw. 1060 MHz, die mit den 1,0V erreicht werden konnten. Zum Vergleich, die Sapphire aus dem Test von xTc erreicht selbst mit 1,031V nur 980MHz. Erneut ein wahrlich sehr gutes Ergebnis. Die Temperaturen sind zwar bereits recht hoch, aber mit 100% Lüfterdrehzahl noch gut im Zaum zu halten in FurMark. Da Spiele allgemein etwas bis deutlich weniger Last erzeugen, sollten die Temperaturen auch bei erträglicher Lautstärke im Zaum zu halten sein.

    Fü weitere Taktsteigerungen war nun allerdings wirklich eine Spannungserhöhung fällig, die ich direkt großzügig auf 1,049V setzte, womit dann letzten Endes auch die 1100 MHz noch gerade so im Temperaturfenster waren. Für Stabile 1125 MHz waren dann auch 1,068V notwendig (nach einigen Minuten dennoch Grafikfehler bei >100°C VRAM Temperatur), wobei die Temperatur auf Dauer nicht mehr unterhalb des Wertes der Notabschaltung zu halten gewesen wäre. (Nicht im Diagramm zu sehen).

    In Spielen könnte durch die geringere Last dieser Wert eventuell auch unter Luft für lägere Zeit zu realiseren sein, man bewegt sich aber definitiv am Rande des Machbaren. Auch aus Effizienzgründ, der Verbrauch steigt vergleichsweise stark an, rate ich dazu, es bei maximal 1100 MHz bei 1,049V zu belassen. Ein noch immer sehr guter Wert. Zm Vergleich xTc benötigte 1,15V für die 1125MHz seiner getesteten Sapphire HD7950.

    10. Lautstärke[^]
    Da akkurate Lautstärkemessungen sehr schwierig sind, möchte ich mich an dieser Stelle auf eine rein subjektive Darstellung beschränken, und ansonsten auf die PCGH 8/2012 verweisen, in der es einen großen GPU-Roundup gab.

    Wenden wir uns zunächst einmal dem Spulenfiepen zu. Wie ich bereits erwähnt habe, hat sich nach der massiven Dauerbelastung inzwischen ein moderates Spulenfiepen/Zirpen eingestellt, welches am Anfang nur minimal wahrnehmbar war, bei Frameraten >140 FPS.

    Die Lüfter weisen eine sehr angenehme Geräuschcharakteristik auf. Also kein Klackern und kein Fiepen, sondern nur ein eher niederfrequentes Seuseln.

    Im Leerlauf ist die Karte bei geöffnetem Gehäuse bei mir nicht wahrnehmbar. Selbst bei 30% ist die Grafikkarte nicht heraus zu hören. Erst ab 35% war es mir möglich die Grafikkarte heraus zu hören.

    Ab 40% ist der Lüfter dann deutlich heraus zu hören, wobei man sich hier, wenn ich mich nach den Werten von PCGH richte, etwas unterhalb von 3.0 Sone liegen sollte. Die Karte wird nun auch sehr schnell deutlich lauter, und soll laut PCGH (Ausgabe 8/2012) bei 44% dann eine Lautstärke von 3,4 Sone erreichen. Das können andere Customdesigns sowohl besser, als auch schlechter. Der Double Dissipation Kühler ordnet sich hier im Mittelfeld ein. Den Vergleich zu einem Ref-Design Kühler wie dem der HIS HD5870, braucht der Double Dissipation Kühler von XFX aber auf jeden Fall nicht zu fürchten. Hier gewinnt ganz klar das Customdesign.

    11. Fazit[^]
    Kommen wir nun zum abschließenden Fazit:

    Positiv:
    + Sehr edle Kühlerabdeckung aus Aluminium
    + Kühler besteht praktisch komplett aus Metall und ist sehr wertig gearbeitet
    + Lüfter und Kühler neigen praktisch gar nicht dazu zu verstauben
    + Sollte der Kühler dennoch einmal stärker verstopfen lässt er sich sehr leicht reinigen (gut zugänglich)
    + Allgemein die Günstigste, oder zumindest eine der Günstigsten Custom-Design HD7970
    + sehr gute OC-Eigenschaften (NICHT TEMPS!)
    + GPU bleibt auch mit OC relativ kühl
    + ZeroCore funktioniert ohne Probleme
    + großes Undervoltingpotenzial (unsicher)
    Nachtrag:
    + Bei Standardtakt Spannungssenkung von 1,112V auf <=0,949V möglich im FurMark
    + Bei 1,0V maximal 1060MHz möglich im FurMark
    + Die sehr hohen VRAM Temperaturen lassen sich durch den großen Undervoltingspielraum gut umgehen

    Neutral:
    o Notabschaltung funktioniert. Die Karte wird effektiv vor (kurzfristigen) Schäden durch Überhitzung geschützt
    o angenehme Lautstärke, für absolute Silentfans gibt es aber bessere Karten
    o Karte übersteht selbst mehrere Monate im Extremtest ohne Veränderung (Spulenfiepen) -> hochwertige Bauteile
    o 1125MHz mit ~1,17V relativ stabil, allerdings ohne Bedeutung, da die Temperatur nicht mehr zu kontrollieren ist unter FurMark. Spiele könnten aber mit dieser Taktrate noch laufen.

    Negativ:
    - sehr hohe VRAM Temperaturen (muss noch geprüft werden, ob fehlerhafte Kühlermontage vorliegt)
    Nachtrag:
    - viel zu hohe Standardspannung! Hier wird unnötig Energie verbraucht

    Wie man sieht, spricht eigentlich nicht viel gegen eine XFX R7970 Double Dissipation, außer eben die sehr hohen VRAM Temperaturen, welche einem dauerhaften massivem Übertackten entgegenstehen. Hierbei muss der abschließende Test mit Kühlerdemontage aber noch zeigen, ob es hier einen "Fehler" an der Kühlung gibt. Hier weichen die Messwerte von PCGH mit der Black-Edition einfach zu stark von meinen Beobachtungen ab, als das man dies ignorieren, oder auf die Serienstreuung schieben könnte.

    Wer die Karte bei Standardtaktraten betreiben will, muss sich um die VRAM Temperaturen keine Gedanken machen, so lange er nicht FurMark im Extreme Burn-in Mode laufen lässt, oder eben manche GPGPU-Anwendungen. Hier ist es aber wirklich sehr sehr knapp, das es zur Notabschaltung kommt oder nicht. Sprich die Gehäuse-/Außentemperatur entscheidet letzenendes darüber, ob mit Standardlüfterkurve es zur Notabschaltung kommt oder nicht, sofern das Powertarget bei 0 belassen wird. Mit einem Powertarget von +20 kann man im Allgemeinen bei GPGPU Anwendungen aber noch alles beherrschen, wenn man die Lüfterdrehzahl anhebt.

    Allgemein sollte sich eh jeder Besitzer einer HD79x0 darüber Gedanken machen, ob er nicht doch lieber die Lüfter einen tick höher drehen lässt, um damit Dauerhaft Strom zu sparen. Hier gibt es wirklich ein großtes Potenzial, welches allgemein nicht genutzt wird. Dies muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden, welche Lautstärke er noch akzeptieren kann. Wer allerdings die Lüfterdrehzahl absenkt, obwohl er die Karte nicht mehr wahrnimmt, verschwendet definitiv Geld.

    Ich hoffe euch hat der Test gefallen. Ich freue mich bereits sehr auf eure Kritik, Anregungen und auch Wünsche zu eventuellen weiteren Tests. Sofern gewünscht kann ich auch komplett alle Messdaten bereitstellen. Ihr könnt dann die entsprechenden Diagramme im Detail betrachten, und euch auch zusätzliche Werte einblenden lassen.

    Nachtrag:
    Nimmt man die noch gewonnen Informationen zum Undervolting und dem OC mit Undervolting hinzu, kann man eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen, da sich das Problem der hohen VRAM Temperaturen so wirkungsvoll beseitigen lässt. Der einzige wirkliche Kritikpunkt, der negativ hängen bleibt ist die eindeutig viel zu hoch gewählte Standardspannung. Bedenkt man, wie groß das Undervoltingpotenzial ist, wird hier einfach völlig unnötig Energie verbraten. Eventuell lässt sich aber auch damit die besseren Ergebnisse der BlackEdition im PCGH Test erklären, da diese eventuell eine niedrigere Spannung hat.

    Mit Undervolting lässt die Karte auf jeden Fall keine Wünsche mehr übrig und lässt sich auch sehr leise betreiben, selbst mit leichtem bis mittlerem OC, ohne dass die Spannungswandler zu heis werden.


    [anker=a12]12. Howto: Kühler entfernen (Video)[/anker][^]
    Sodele Leute, hier mal noch ein Video, welches zeigt, wie man den Kühler entfernt, plus einige nette Bilder. Viel Spaß damit.




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  2. #2

  3. #3
    Avatar von Westcoast
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    AW: XFX R7970 Double Dissipation Edition im PCGHX-Test

    finde die karte toll, edle kühllösung wegem dem ganzen metall. die karte scheint leise zu agieren, frage mich gerade warum der vram so heiss wird.
    ein schöner test SkySnake, hast dir richtig mühe gegeben.
    Intel I7 6700K ;EVGA GTX 1070 SLI FTW ; GIGABYTE Z170X Ultra ; 16GB Teamgroup Dark Series 3000MHZ; Samsung 830 256GB ; Intel Postville 160gb G2 ; Windows 10 64bit
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  4. #4
    Avatar von GoldenMic
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    AW: XFX R7970 Double Dissipation Edition im PCGHX-Test

    So bin dann auch mal durch. Bei den Diagrammen musste ich teilweise sehr schauen, ich denke da wäre für diverse Werte eine andere Darstellungsweise besser.

    Was mir besonders gefallen hat sind die Fotos. Darf man erfahren welches Fotoequip du verwendet hast?
    Musste allerdings etwas viel scrollen weil die Bilder so groß eingebunden sind

    Ob das OC Verhalten so gut ist muss man denke ich in Frage stellen. Das problem beginnt ja dort, das nicht jeder Chip gleich ist und du einfach nur ein gutes Model erhalten haben könntest. Ich wäre zu Aussagen dazu also doch zumindest leicht vorsichtig, auch wenn sich alle 7xxxer Karten recht gut takten lassen.
    ​

    Hobbyfotograf: www.instagram.com/micgphotography

  5. #5
    Avatar von Cook2211
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    AW: XFX R7970 Double Dissipation Edition im PCGHX-Test

    Zunächst mal ein schöner, umfangreicher Test.

    Frage: Könntest aus dem Inhaltsverzeichnis auch Links (mit Ankern) machen? Das würde die Navigation doch sehr vereinfachen, wenn man einzelne Punkte nachschauen möchte.

    Anmerkung: Ich kann die Bilder bei mir nicht sehen. Die Links funktionieren nicht. Weder auf dem iPad, noch auf dem Mac (Safari), noch unter Windows (Chrome)
    Gleiches gilt für den Inhalt der Spoiler
    Geändert von Cook2211 (16.01.2013 um 17:07 Uhr)
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    PS4 Pro - 15,4“ MacBook Pro 2019 - iPhone XS Max - iPad Pro 2018

  6. #6
    Avatar von the.hai
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    AW: XFX R7970 Double Dissipation Edition im PCGHX-Test

    Zitat Zitat von Cook2211 Beitrag anzeigen
    Zunächst mal ein schöner, umfangreicher Test.

    Frage: Könntest aus dem Inhaltsverzeichnis auch Links machen? Das würde die Navigation doch sehr vereinfachen, wenn man einzelne Punkte nachschauen möchte.

    Anmerkung: Ich kann die Bilder bei mir nicht sehen. Die Links funktionieren nicht. Weder auf dem iPad, noch auf dem Mac
    Gleiches gilt für den Inhalt der Spoiler
    Dito, keine Bilder und leere Spoiler @ Firefox auf W7
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    Yamaha MT-10 ;)


  7. #7
    Avatar von Skysnake
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    AW: XFX R7970 Double Dissipation Edition im PCGHX-Test

    Genau deswegen ist das OC-Verhalten ja (erwartet) gut. Die HD7970 lässt sich halt allgemein sehr gut takten. Da ist auch nicht davon aus zu gehen, dass ich ein besonder überragendes Modell erwischt habe. Ist praktisch wie bei E8400 oder dem i7-2600k, wo halt praktisch alle Chips sich sehr sehr gut übertakten lassen.

    Bzgl. der Diagramme:
    Ja, das ist schwierig. Man sieht aber eben gut die Zusammenhängt. Ich stell aber eh noch alle Messdaten zur Verfügung, dann kann jeder nach Herzenslust sich selbst seine Diagramme zusammenstellen


    Bzgl Equip:
    D90
    SB800
    Nikkor AF 28-80 1:3.5-5.6D
    Tamron SP60mm DiII F2.0 Macro
    Stativ
    große Rolle Papier

    PS:
    Im Anhang sind die Messwerte+Tabellen zu finden. Viel Spaß damit

    EDIT:
    Wegen den Bildern, probierts mal jetzt nochmal. Die Alben waren noch auf "Pivat" gesetzt. Deswegen konnte nur meine Kontakte die sehen. PS: In den Alben sind noch mehr Bilder von der 7970 und 5870 drin

    Bzgl den Links, wollte ich das noch machen, aus gegebenem Anlass aber so schnell online gegangen. Ich muss mir das mit den Links auch nochmal anschauen
    Wird aber nachgeliefert
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  8. #8
    Avatar von Cook2211
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    Zitat Zitat von Skysnake Beitrag anzeigen
    Wird aber nachgeliefert
    Sehr gut

    Ich muss mir das mit den Links auch nochmal anschauen
    Falls du Tipps brauchst, sag bescheid, denn Links und Anker setzen kann ich mittlerweile
    Geändert von Cook2211 (16.01.2013 um 17:23 Uhr)
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  9. #9

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  10. #10
    Avatar von Skysnake
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    AW: XFX R7970 Double Dissipation Edition im PCGHX-Test

    Sodele, ich hab das Problem mit der angeblich nicht greifenden Spannungsänderung gelöst. Aida64 und FurMark zeigen die Spannungsänderung nicht korrekt aus, sondern geben immer den Defaultwert an.

    GPU-Z und MSI-Afterburner weichen voneinander ab, zeigen aber beide Spannungsänderungen an. So passt dann auch die Beobachtung mit der deutlich sinkenden Leistungsaufnahme ins Bild

    Das OC-Verhalten hat sich mit der Spannungssenkung auch DEUTLICH verbessert. Selbst 1100MHz waren bei gerade einmal 1,049V noch zu kühlen. Kein Vergleich zu der Situation mit 1,112V. Diese sind ganz eindeutig viel viel viel zu hoch gewählt.

    Unterm Strich steht die Karte dennoch viel besser da, als aufgrund der anscheinend nicht richtig funktionierenden Spannungsänderung gedacht wurde.

    Jetzt reicht es auch für eine wirklich uneingeschränkte Kaufempfehlung. Selbst Silentfans sollten jetzt mit der Karte glücklich werden, da man den Lüfter viel niedriger laufen lassen kann.

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