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  1. #141

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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Zitat Zitat von Slezer Beitrag anzeigen
    Also ist Strom verbrauchen jetzt wieder schlecht? Wieso sollen wir dann alle E-Autos fahren?
    Wenn du mal eine viertel Stunde Zeit hast. Es wird klar, dass Elektroautos nicht der Heilsbringer sind, auf den die Menschheit gewartet hat.
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  2. #142
    Avatar von Idefix Windhund
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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Was die Studie irgendwie überhaupt nicht beachtet hat:
    Neuere (PC) Hardware nutzen!
    Mein altes System war ein Haswell Refresh Core i5 System, mit nVidia GTX 970, mit einem alten Asus 24" Monitor mit CCFL Beleuchtung. Beim Spielen war ein Verbrauch von 300 - 360W je nach Spiel normal. Nun habe ich ein Asus Monitor mit A+ Energieeffizienz durch LED Beleuchtung, ein Haswell Refresh Xenon Prozessor mit weniger TDP, und eine nVidia GTX 1080. Und verbrauche beim Spielen nun 200 - 300W je nach Spiel. Das witzige trotz nun 27" Monitor, mit 75Hz, und allgemein mehr Leistung.

    Gerade durch die Mehrleistung, muss sich das System nun weniger abrackern, was den Energiehunger merklich senkt.

    Und wie sage ich immer wieder!? Ein Hobby darf ruhig etwas kosten, in diesem Sinne auch Strom.
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  3. #143

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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Zitat Zitat von Mahoy Beitrag anzeigen
    Nun ja, das Problem ist doch eher, dass man eine ausschließlich vegane Ernährung nur schwer mit pflanzlichen Erzeugnissen hinbekommt, die nicht um die halbe Welt gekutscht und/oder unter landschaftszerstörenden Bedingungen angebaut werden müssen.

    Und auch wenn das für einzelne Verbraucher praktikabel sein sollte, wäre es immer noch unmöglich, eine rein vegane Menschheit zu versorgen.

    Gelegentlich sollte man auch mal auf Mutter Natur hören und zur Kenntnis nehmen, dass der Mensch sein Allesfresser-Gebiss und seinen Allesfresser-Verdauungsapparat weder dafür hat, um widernatürlich große Mengen an Fleisch (oder Zucker) zu verarbeiten, noch dafür, sich widernatürlich rein pflanzlich zu ernähren. Das gesunde Verhältnis macht's, angepasst an die jeweiligen Verhältnisse und Möglichkeiten vor Ort.
    Ja, der Mensch musste halt früher flexibel sein und das nehmen, was er bekommt. So wie Schweine letzten Endes auch. Für den Menschen ist eine Ernährung komplett auf Fleischbasis unmöglich, aber Gras fressen können wir dann halt auch nicht. Sondern halt mittendrin. Eine rein pflanzliche Ernährung kann alles abdecken, was der Körper braucht. Da ist nichts Widernatürliches dran. Man hat es uns nur nicht so beigebracht. Den meisten Menschen in erste-Welt-Ländern hat man stattdessen beigebracht "mindestens ein Mal Fleisch pro Tag ist das absolute Minimum, alles Andere ist Widernatürlich".

    Und was das Anbauen von naturzerstörenden Planten angeht: Soja geht beispielsweise zu 80% für die Tiermittelproduktion drauf. Würde sich die Menschheit von Heute auf Morgen nur noch von Soja anstatt Fleisch zu ernähren, bräuchten wir nur einen Bruchteil des Soja, den wir jetzt brauchen. Das ist dann halt die andere Seite der Geschichte. Natürlich ist es trotzdem am besten, wenn man regionale , pflanzliche Produkte verwendet. Nichtsdestotrotz, wenn man alle Faktoren mit einberechnet (das Futtermittel kommt ja dann doch meistens aus Regenwaldgebieten), dann wird es schwierig, Rindfleisch in der Ökobilanz zu unterbieten. Dazu müsste man seine pflanzlichen Lebensmittel schon ins All und wieder zurück schießen oder so.
    Nochmal, mein Ziel ist es nicht, hier alle zum Veganismus zu bekehren. Aber seinen Fleischkonsum auf 1-2* pro Woche zu reduzieren ist das einfachste, was man machen kann, um seinen ökologischen Impact zu reduzieren. Wer das schon macht, hat schon einen großen Schritt erledigt.

  4. #144

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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Zitat Zitat von Idefix Windhund Beitrag anzeigen
    Was die Studie irgendwie überhaupt nicht beachtet hat:
    Neuere (PC) Hardware nutzen!
    Mein altes System war ein Haswell Refresh Core i5 System, mit nVidia GTX 970, mit einem alten Asus 24" Monitor mit CCFL Beleuchtung. Beim Spielen war ein Verbrauch von 300 - 360W je nach Spiel normal. Nun habe ich ein Asus Monitor mit A+ Energieeffizienz durch LED Beleuchtung, ein Haswell Refresh Xenon Prozessor mit weniger TDP, und eine nVidia GTX 1080. Und verbrauche beim Spielen nun 200 - 300W je nach Spiel. Das witzige trotz nun 27" Monitor, mit 75Hz, und allgemein mehr Leistung.

    Gerade durch die Mehrleistung, muss sich das System nun weniger abrackern, was den Energiehunger merklich senkt.

    Und wie sage ich immer wieder!? Ein Hobby darf ruhig etwas kosten, in diesem Sinne auch Strom.
    Nur Hardware wächst auch nicht auf Bäumen. Allein die Herstellung der Hardware übertrifft die Schädlichkeit deines alten Systems bezüglich Stromverbrauch bei weitem.

  5. #145
    Avatar von Idefix Windhund
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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    @Freakless08
    Nicht nur der Umwelt, wenn man die Schlagzeilen bei Foxconn verfolgt.

    Mir ist als "billiger" Chemiker auch bewusst, bzw. teilweise bewusst, was nötig ist, alleine nur bei der Herstellung von Leiterplatten. Selbige Chemie habe ich Werktags täglich in der Hand. Und uns wird routinemäßig eingetrichtert wie Übel das Zeug für die Umwelt ist. Beziehungsweise wie übel das Zeugs für einen persönlich ist/ werden kann.
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  6. #146
    Avatar von Mahoy
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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Zitat Zitat von cPT_cAPSLOCK Beitrag anzeigen
    Ja, der Mensch musste halt früher flexibel sein und das nehmen, was er bekommt. So wie Schweine letzten Endes auch. Für den Menschen ist eine Ernährung komplett auf Fleischbasis unmöglich, aber Gras fressen können wir dann halt auch nicht. Sondern halt mittendrin. Eine rein pflanzliche Ernährung kann alles abdecken, was der Körper braucht. Da ist nichts Widernatürliches dran. Man hat es uns nur nicht so beigebracht. Den meisten Menschen in erste-Welt-Ländern hat man stattdessen beigebracht "mindestens ein Mal Fleisch pro Tag ist das absolute Minimum, alles Andere ist Widernatürlich".
    Ich glaube, wir missverstehen uns gerade ein wenig. Ich wollte gewiss nicht darauf hinaus, dass der Mensch zwingend Fleisch aufnehmen muss. Ich bin nur fest davon überzeugt, dass es Hyperkompensation wäre, ihn zum Pflanzenfresser zu machen.

    Im Regelfall schneidet pflanzliche Nahrung beim Flächen-, Energie- und Wasserbedarf deutlich besser ab. Allerdings hauptschächlich deshalb, weil - wie du ja schon schriebst - derzeit gewaltige (und für den Menschen eigentlich direkt verwertbare) pflanzliche Nahrung als Tierfutter vergeudet wird. Dieses direkt zu nutzen würde erst einmal bedeuten, dass Massentierhaltung vom Tisch wäre und man sogar Anbauflächen verringern könnte.

    Aber die Menschheit wächst, also kommt irgendwann der Punkt, an dem man wieder Anbauflächen schaffen muss. Jetzt haben wir aber - seit dem fiktiven Zeitpunkt, als der Mastfutteranbau und globale Futtermitteltransport weltweit verboten wurden - eine nachhaltige Tierhaltung. Die Viecher bekommen nur für den Menschen ohnehin nicht verwertbare, natürlich und vor Ort anfallende Biomasse zu futtern. Die Quote von pflanzlicher Biomasse zu Fleisch ist immer noch schlecht, aber da es sich um anderweitig nicht verwertbare Biomasse handelt, ist es trotzdem ein Gewinn, wenn auch nur 10% davon in verwertbare Nahrung umgewandelt werden. Und das ist sehr potentes, quasi komprimiertes Protein, welches sich notfalls auch mit pro Masse geringerem Energieeinsatz dahin transportieren lässt, wo es kurzfristig benötigt wird.

    Das ist jetzt natürlich sehr theoretisch, also auch ein praktisches Beispiel dazu: Einem Nomaden in/an der Kalahari zu erzählen, er möge doch bitte damit aufhören, Ziegen zu halten, die ihn mit Milch und Fleisch versorgen und auf wenigen (wechselnden) Quadratkilometern trockenes Savannengras verwerten und stattdessen hektarweise Savanne mit Unmengen teurem Dünger, ohnehin knappem Wasser und lizenzrechtlich geschützten, gentechnisch modifizierten Saatgut in Anbaufläche zu verwandeln, damit er und seine Sippe künftig voll ökologisch vegan leben können, wäre sicherlich nicht zielführend.

    Generell ist bei nachhaltiger Umwandlung regenerativer Ausgangsmasse unerheblich, wie schlecht die Umwandlungsquote ist, das Entscheidende sind die Verfügbarkeit und die Unbedenklichkeit des Ausgangsmaterials.
    Das gilt nicht nur für Nahrungsmittel, sondern auch für Energie: Wenn beispielsweise Kalte Fusion irgendwann mal funktionieren sollte, hat man Energie ohne Ende und lediglich das Problem sie zu speichern und/oder überall hinzubekommen. Diese Energie unter erheblichen Verlust zu nutzen, um meinetwegen Brennstoffzellen zu produzieren, wäre absolut legitim, da die reingesteckte Energie sauber und unbegrenzt vorhanden ist. Da zählen die 70 bis 80% Verlust nicht, sondern nur die 20% bis 30% Gewinn an Brennstoffzellen, die man lagern, transportieren und mit denen man autarke Systeme antreiben kann - auch dort, wo man weder einen Reaktor hinstellen noch Leitungen hinführen kann.
    Das gilt analog auch für regenerative Energien, sofern diese irgendwann Bedarfsdeckung erreichen.

    Aber seinen Fleischkonsum auf 1-2* pro Woche zu reduzieren ist das einfachste, was man machen kann, um seinen ökologischen Impact zu reduzieren. Wer das schon macht, hat schon einen großen Schritt erledigt.
    Mein Reden.

    Ergänzung: Gemeint ist natürlich die Fleischmasse pro Woche. Zwei mal die Woche einen dicken Schweine- und/oder Rinderbraten zu vertilgen wäre jetzt auch nicht besser, als sich täglich auf eine Wurststulle zu beschränken.
    Einfach mal die anderen Brotscheiben nicht mit Wurst belegen, generell dünnere Scheiben schneiden und vielleicht auch mal genau hinschauen, wo das Fleisch herkommt.
    --= “As for me, I am tormented with an everlasting itch for things remote. =--
    --= I love to sail forbidden seas, and land on barbarous coasts.”. =--

    Herman Melville: Moby Dick

  7. #147

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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Zitat Zitat von Verak Beitrag anzeigen
    Wie gesagt wenn man weis wie das alles hier funktioniert und wenn selbst unser Innenminister min. zwei mal vor laufender Kamera bestätigt, das wir in keiner Demokratie leben. Ja, ne ... trotzdem weitermachen wie bisher und für die eigene heile Welt, sich den ganzen Mist hier schönreden ? Ne mach ich nicht mit, sorry.
    Dann lass es halt... Aber wenn du damit irgendwas veränderst, dann ziemlich sicher nicht zum Positiven.

    Zitat Zitat von Slezer Beitrag anzeigen
    Also ist Strom verbrauchen jetzt wieder schlecht? Wieso sollen wir dann alle E-Autos fahren?
    Vielleicht hat die deutsche Automobilindustrie mal wieder Absatzprobleme. Ich sehe bis dato nur einen einzigen Grund, der für E-Autos spricht und das ist die Tatsache, dass durch die Benutzung die nötige Infrastruktur aufgebaut wird, die sinnvoll werden kann, wenn bzw. falls die Stromgewinnung irgendwann mal weitestgehend klimaneutral erfolgt und E-Autos wirklich einen Vorteil bringen. Ich bin aber immer noch nicht sicher, ob nicht mit regenerativen Energien synthetisierte Kohlenwasserstoffe nicht doch am Ende der bessere Energieträger sind.

  8. #148

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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Zitat Zitat von empy Beitrag anzeigen
    Würde hier natürlich keinem passieren.
    Pauschalisieren kannste bei deiner Oma! Ich spreche natürlich vom Durchschnitt. Dass es hier nicht genauso Egoisten und Halsabschneider gibt sag ich ja nicht.

    Oder willst du jetzt sagen das deutsche Mindset ist nicht anders als das von irgendwelchen Afrikanischen Ländern?

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  9. #149

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    AW: Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

    Zitat Zitat von AlexAwesome Beitrag anzeigen
    Oder willst du jetzt sagen das deutsche Mindset ist nicht anders als das von irgendwelchen Afrikanischen Ländern?
    Ich würde sagen, dass vieles auf einem anderen Niveau passiert, weil wir uns das leisten können. Ich weiß nicht, ob ich mich hier wirklich sicherer fühlen würde, wenn es hart auf hart käme. Was ich sagen wollte ist, dass ich dringende Zweifel daran habe, dass hier alle aus reiner angeborener oder meinetwegen auch anerzogener Herzensgüte totale Altruisten sind, die sich den ganzen Tag nur fragen, wie sie das Leben anderer besser machen können. Auch hier geht es vielen darum, einigermaßen gut hinzukommen, was ich auch bis zu einem gewissen Grad ganz normal finde.

    Den Unterschied im Mindset würde ich eher woanders suchen. Vielleicht liegt er eher darin, dass unsere Arbeitswelt durch die höheren nötigen Kompetenzen deutlich langfristigere Abläufe hat und man deswegen gezwungen ist, bzw. einsieht, so zu handeln, dass man auf lange Sicht besser dasteht. Wenn du hier mal unentschuldigt drei Wochen fehlst, bist ziemlich sicher weg vom Fenster und das zieht sich vermutlich dann auch noch in die nächste Jobsuche mit rein. Damit gefährdet man Jahre oder sogar Jahrzehnte an Ausbildung und Arbeitserfahrung, die man sich angeeignet hat und auch seine voraussichtlich relativ lange und recht genießbare Zukunft. Das Mindset in den Teilen Afrikas von denen ich ausgehe, dass du sie meinst, ist wohl eher geprägt davon, dass es von Tag auf Tag geht und es sich kaum lohnt weit zu planen und quasi unmöglich ist, sich wirklich was aufzubauen. Das niedrige Bildungslevel tut dann sein übriges.

    In Teilen stimme ich dir schon zu, aber ich würde es halt auch schon so sehen, dass man auch im Nachkriegsdeutschland noch auf viel aufbauen konnte, was es in den armen Teilen Afrikas nie gegeben hat und würde mich nicht auf das hohe Ross setzen, dass die einfach nichts auf die Kette kriegen, weil sie alle hoffnungslose Egoisten sind und unser Lebensstandard auf Altruismus aufbaut.

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