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  1. #21
    Avatar von -Shorty-
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    AW: Dashcam Kaufberatung

    Die dürfen sich auch gestört fühlen, die Aufnahme wird deswegen allerdings nicht abgebrochen, man darf diese Kontrollen filmen. Genauso nutzt es doch auch die Polizei mit den Body-Cams, ist 1:1 dieselbe Sache.

    Was man mit diesen Aufnahmen anstellt ist viel wichtiger. Nur für sich gemacht, um sich abzusichern kein Problem. Landen diese Aufnahmen aber mit kritischen persönlichen Informationen im Netz wirds schnell Mist.
    Allerdings sehe ich im normalen Betrieb auch keine Notwendigkeit da irgendwas hochzuladen.

    Erlaubt ist es aber meines Wissens Polizeikontrollen zu filmen, hier müssen natürlich trotzdem die Persönlichkeitsrechte der Beamten gewahrt werden. Schließt sich aber nicht aus.

    hab noch ne recht "übersichtliche" Website gefunden, offenbar Leute vom Fach^^ und immerhin erst ein paar Monate alt.
    i5 8600k @ 5,0 GHz @ 1,40V /GB Z370 Aorus UG/bQ Dark Rock Pro2
    NV2080 FE / 2x 16 GB G.SKILL TridentZ 3200 15-15-15-35 2T / FiiO E10k
    256GB m.2 960Pro+512GB Samsung850+ 1TB 860 SSD & 2x2TB Seagate Barracuda 7200.12
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  2. #22
    Avatar von Rage1988
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    AW: Dashcam Kaufberatung

    Zitat Zitat von -Shorty- Beitrag anzeigen
    Naja, der Verstoß muss dir ja irgendwie bewiesen werden, das wird m.E. schwer, sofern man damit nicht auf jeder Social Media Plattform Werbung für seine Dashcam Videos macht, zur Hexenjagd auf bestimmte Kennzeichen etc aufruft. Dann kommt es ja eigentlich erst im Unfall/Zweifel dazu, dass das Videomaterial relevant wäre, wie relevant kann der Richter nachher entscheiden und die Fälle, wo die Persönlichkeitsrechte hinten anstehen mussten existieren. Ebenso das Gegenteil, klar.
    Wir reden allerdings über eine ~ 200€ Investition die im Zweifel entscheiden kann. Allein die Option darauf und die damit ausbleibende Bestrafung kann es einem wert sein. Dabei spreche ich auch immer noch von materiellen Dingen.. in Verbindung mit Menschenleben und langjährigen Haftstrafen geht es um Existenzen.

    Aber Rage1988, schau doch mal ob du nen Hinweis darauf bekommst, wann so ein Urteil mal gesprochen wurde. Ich schließe das jedenfalls nicht aus, dass es solche Entscheidungen gab, das Thema Dashcam ist kein gänzlich neues Thema und gerade auf 2 Rädern gibt es das Thema schon länger, aka Ghostrider... aber ist ja nun schon ein paar Jährchen her. Vermutlich auch der Rechtsspruch, der dir im Kopf rumgeistert.


    Das kannste für wenig Geld mit nahezu jeder Handy-Scheiben-Halterung erreichen, kostet nicht viel und keiner sieht wann da die Cam läuft oder nicht. Die fahren doch so bereits draußen rum, teilweise klemmt man sich Ipads unter den Rückspiegel. Anschließend die Aufnahme gleich in die Cloud zu Google laden und fertig.
    Wie gesagt, ich kenn mich da nicht aus und lese nur immer wieder Dinge, die ich mir merke.
    Das mit dem Fall, wo der mit der Dashcam auch noch ne Strafe zahlen musste, fand ich so lächerlich, dass ich es mir gemerkt habe.
    Da ich keine Ahnung mehr habe, wann das ungefähr war und wo ich das gelesen haben könnte, werde ich es vermutlich auch nicht mehr finden.
    System: i5 4690@3,5 Ghz, GTX 1060 6GB, 16 GB RAM
    Kameras: Sony A7II & A7III + Tamron 28-75mm F2.8 + Samyang 135mm F2.0 + Sony 85mm F1.8

  3. #23
    Avatar von -Shorty-
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    AW: Dashcam Kaufberatung

    Ging mir nur darum, dass die Rechtssprechung bis vor 2018 da auch knallhart war, diese nähert sich ja auch Stück für Stück ans "Neuland" an.

    Nun zurück zu den gewünschten Empfehlungen.
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  4. #24
    Avatar von DKK007
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    AW: Dashcam Kaufberatung

    Ist halt die Frage, wie viel es Kosten darf. Auf Ebay findet man recht viele für um die 30-50€. dashcam loop | eBay
    Die wirken auf den Produktbildern recht ordentlich, ich weiß aber nicht, wie die Aufnahmen in der Praxis aussehen. Die Objektive sind teilweise aber schon deutlich größer als bei einer normalen Handykamera, was theoretisch für gute Bilder spricht.

    Das das jetzt hauptsächlich Hersteller sind, die hauptsächlich in Asien aktiv sind, würde ich auch nicht als Negativpunkt sehen, da dort die Dashcams quasi seit Jahren im Dauereinsatz sind und sich entsprechend bewehrt haben sollten.

    Selbst bei Markenherstellern muss gute Bildqualität nicht teuer sein (45€, aktuell 65€):
    Rollei CarDVR-308 (Dashcam) Test - CHIP

    Zitat Zitat von https://www.chip.de/test/Rollei-CarDVR-30840134_144872148.html
    Besonders praktisch: Der Ladestecker für den Zigarettenanzünder verfügt über einen zusätzlichen USB-Port – parallel zur Dashcam kann also beispielsweise auch das Handy geladen werden.
    Oder eben halt das Navi, was sonst ein Problem ist, wenn man beides benutzen möchte.

    Test von mehreren Geräten: Dashcam-Test: Autokameras im Vergleich - COMPUTER BILD
    Geändert von DKK007 (28.03.2019 um 20:46 Uhr)
    PC: CPU: i7-4770K @3.5GHz, MB: ASUS Z87-Pro, RAM: 20GiB, NT: bq Straight Power E9 CM 580W, GPU: Sapphire R9-380X Nitro 4 GiB [ASIC 75,7%], Win7 Ultimate (64bit) + OpenSuse 13.1 (64bit)
    2. PC: CPU: i5-2500K @Stock, MB: ASRock Z77-Pro4, RAM: 12GiB, NT: bq Straight Power E10 400W, GPU: Gigabyte GTX1050ti G1 Gaming 4 GiB, Gehäuse: R5 PCGH, Win7 Pro (64bit)
    Laptop: ASUS Pro P55VA, CPU: i5-3210M @ 2x2,5GHz, RAM: 8GiB, HD4000, Win10-TP + Linux Mint 17 Cinnamon (jeweils 64bit) auf MX100 256GB

  5. #25
    Avatar von Rage1988
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    AW: Dashcam Kaufberatung

    Zitat Zitat von -Shorty- Beitrag anzeigen
    Ging mir nur darum, dass die Rechtssprechung bis vor 2018 da auch knallhart war, diese nähert sich ja auch Stück für Stück ans "Neuland" an.

    Nun zurück zu den gewünschten Empfehlungen.
    Das kann durchaus vor 2018 gewesen sein, da ich es vermutlich irgendwann Anfang 2018 gelesen habe .
    System: i5 4690@3,5 Ghz, GTX 1060 6GB, 16 GB RAM
    Kameras: Sony A7II & A7III + Tamron 28-75mm F2.8 + Samyang 135mm F2.0 + Sony 85mm F1.8

  6. #26
    Avatar von -Shorty-
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    AW: Dashcam Kaufberatung

    Also ich geb mal eine kurze Rückmeldung, ich hab mir ja die VANTRUE N2 Pro Dual Dashcam bestellt und gebe nun mal eben meine Eindrücke preis, eventuell klärt es das ganze Thema etwas auf, denn ich hatte auch falsche Annahmen zur Funktionsweise.

    Grundsätzlich fand ich es erstmal praktisch, dass hier 2 Cams in einem Gehäuse untergebracht sind. Das erspart das Synchronisieren der Aufnahmen, es werden aber dennoch 2 einzelne Dateien angefertigt. Gleichzeitig sollte einem klar sein, dass die Sicht nach Hinten mit Kopfstützen und getönten Scheiben vor allem Tagsüber stark eingeschränkt ist.
    Zumindest hatte ich den Eindruck in meinem Octavia Kombi, die Aufnahmen nach Hinten sind eher mittelmäßig in Bezug auf die Quali, außergewöhnliche Ereignisse lassen sich aber im Ernstfall so nachvollziehen (zB. falls man Rechts überholt wird und dieser dann knapp vor einem einschert.) Kennzeichen, ob Mann oder Frau schafft die Cam nur bedingt durchs heck zu erfassen.
    Das würde in einem Smart oder Fiat 500 auch wieder anders aussehen, mein Kombi mit den leicht getönten Scheiben ist keine wirklich gute Referenz. Nützt aber nix, hab ja nur den Eindruck zur Verfügung. Achso, die 4 Infrarot-Leds machen ihre Sache erstaunlich gut, auf Wunder sollte man aber auch hier nicht hoffen, funktioniert und fertig.
    Geil auf alle Fälle, die Cam nimmt im Dual-Modus (beide Cams aktiv) mit beiden Cams 1080p @ 60Fps auf. Ob man das braucht , mir egal, ich hab Spaß dran.
    Aktuell betreibe ich die Cam im Single-Modus (nur nach Vorn) mit 1440p und 30Fps. Die höhere Auflösung macht das Bild noch schärfer, die 30 FPS fallen kaum ins Gewicht, im Stadtverkehr schon gleich gar nicht. Nutze die Cam mit dem GPS-Modul, gibts leider nur extra und sieht 1:1 wie der normale "Saugnapfanschluss" () aus, hier nimmt der Hersteller eben nochmal 30€ extra. Ob es einem die GPS-Positionsdaten und Geschwindigkeitsangaben wert sind, muss man selbst entscheiden, schließlich könnte es auch passieren dass man eigene Verstöße und Tempoüberschreitungen aufzeichnet. Da beides im Zweifel sehr wichtige Angaben sind, zeichne ich die auf und passe meinen Fahrstil eben etwas an, Tempo 30 ist nun mal keine 50 der 45.

    Nur zu den Aufnahmen als solches, diese können mit Ton oder ohne erstellt werden, kann man mit 1 Taste zuschalten oder sperren.

    Die Cam beginnt die Aufnahme sobald sie Strom bekommt und beschreibt die SD-Karte mit Filmen, die jeweils der Intervall länge entsprechen. Kann zwischen 1 Minute, 3 Minuten und 5 Minuten wählen. Diese werden ALLE vorübergehend auf der Karte in einem normalen Ordner abgelegt, glaube der hieß Normal oder so. Erst wenn ein Event Eintritt, sei es der G-Sensor oder die manuelle Auslösung landet die Aufnahme im Event Ordner.
    Bei Auslösung wird exakt die Hälfte des Intervalls vor und nach Auslösung aufgenommen. Am 5 Minuten Intervall-Beispiel also 2:30 Min vor und 2:30 Min nach Auslösung, man muss sich also wenig Gedanken machen wann der beste Moment für eine Aufnahme wäre.

    Füllt sich die SD-Karte, beginnt die Cam selbständig alte Videos aus dem Normal-Ordner zu überschreiben, der Event -Ordner bleibt natürlich unangetastet. Das hat zur Folge, dass trotz "Daueraufnahme" die Karte ständig neu überschrieben wird. Ich kann zB. im "Normal"-Ordner höchstens 1,5 Tage zurückschauen, Aufnahmen von vor 2 Tagen oder 2 Wochen sind bereits überschrieben. Das erscheint mir auch ausreichend, im Falle eines Unfalls würde die Datei zum einen im Eventordner landen, zum anderen wird die Cam in so einem Fall wohl nicht mehrere Tage weiterfilmen. Ohne Betriebspannung ist die Cam eh nach 10 Sec. aus. Daher halte ich es für sehr unwahrscheinlich, das in so einem Moment Aufnahmen verloren gehen.

    Einziges bisheriges Manko, die Cam verlangt nach einer SD-Karte mit FAT32 Formatierung. ExFat etc. funktioniert nicht, betrifft soweit ich das verstanden hab alle SDXC Karten.
    Hab daraufhin ne "uralte" günstige Sandisk mit 8GB verwendet, was wie gesagt ausreicht, bzw. kaum relevant ist, da die Cam dann höchstens mehr zwischenspeichert. Allerdings hat es auch wenig Sinn Hunderte Videos ohne relevanten Inhalt zwischenzuspeichern, zumindest nicht für mich. So konnte ich immerhin einer längst vergessenen SD-Karte ein 2tes Leben schenken.

    Ob der recht hohe Preis gerechtfertigt ist oder nicht möchte ich nicht festlegen, meine Ansprüche erfüllt die Cam jedenfalls.

    Falls es jemand bis hier gelesen hat und sich nach meinen Ansprüchen fragt, einfache Installation + möglichst wenig Kabel verlegen, hohe Bildqualität.
    Mit 2 Cams in einem Gehäuse sind die ersten beiden Punkte erfüllt, die Bildqualität ist in 1080p schon gut, auf 1440p nochmal besser.

    Eigene Videos kann ich euch nicht anbieten, da das wie bereits bei der Anschaffung erwähnt nicht mein Ziel ist Inhalt zu veröffentlichen. Wenn man den Produktnamen auf YT eingibt, bekommt man schon einen guten Eindruck der Aufnahmen zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten.

    Eine weitere Erkenntnis, 60 FPS Aufnahmen sind eigentlich schon zuviel des Guten, 30 FPS Aufnahmen reichen völlig. Ist eben normaler Pendler- und Berufsverkehr und kein Qualify auf der Nordschleife wo man jeden Bremspunkt nachvollziehen möchte, dort sind 60 FPS sinnvoll. Das Geld für 60FPS Dashcams kann man sich sparen, außerdem blähen die 60 Bilder natürlich die Aufnahmen auf.

    Keine Ahnung ob das hier jemals jemand liest, sollten sich dennoch Fragen ergeben, nur her damit.

    PS: Das Fahrverhalten aller anderen Teilnehmer hat sich deutlich geändert, gerade tagsüber im Berufsverkehr ist die Cam leicht zu erkennen und scheinbar möchte sich keiner davon überführen lassen. Plötzlich keine spontanen Spurwechsel ohne zu Blinken, oder die klassischen "Brake-Checks" mehr, kurios.

    Mein Ziel ist erreicht, mehr Gelassenheit am Steuer für mich und dem Unfallgegner nicht auf Verderb ausgeliefert zu sein, weil sein bester Kumpel den "neutralen" Zeugen mimt.
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