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  1. #1

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    Faupax Liquid Metal i7700k

    Servus, ich tauschte heute bei meiner geköpften CPU die WLP durch Liquid Metal (phobya lm). Es war mein erster Versuch mit Flüssigmetall und leider spritzte mir ein Tropfen beim erstmaligen Dosieren auf das PCB. Ich schob den Tropfen vorsichtig zurück auf die PCB und tupfte mit einem Taschentuch vorsichtig den Rest weg. Danach tupfte ich ganz vorsichtig mit einem leicht befeuchteten Wattestäbchen mit Azedon die Ecke ab.

    Auf dem Bild ist auf der linken Seite die Fläche zu sehen. Da ich leider keinen Alkohol bzw Propanol zur Hand hatte, baute ich die CPU nun wie auf dem Bild sichtbar ein und alles funktionierte. Die Werte sind ein Traum und bisher kann ich nichts feststellen. Meine Frage nun an die erfahrene Community, welche Folgeschäden könnten daraus entstehen? Sollte ich die CPU so nun eingebaut lassen oder nochmal den Heatspreader lösen und mit geeigneten Mitteln die Fläche besser reinigen?

    Ich habe irgendwie Angst, dass in ein paar Monaten mir die CPU abraucht, weil sich vllt irgendwas hineinfrisst *rolleyes*

    Ich danke bereits für aufklärende Antworten und bitte nicht zuviel Angst machen

    Grüße,

    Manuel
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    Geändert von wdkhifi (19.05.2017 um 18:38 Uhr)
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  2. #2
    Avatar von Incredible Alk
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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    Dann nehme ich dir mal die Angst:

    1.) An der beschmutzten Stelle sind keinerlei Bauteile/SMDs die du kurz schließen könntest, sprich selbst wenn du das ganze PCB hier mit Metall zukleisterst würde es höchstwahrscheinlich keinen UNterschied machen
    2.) Wenn jetzt alles funktioniert wie es soll wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch so bleiben - denn bei Kurzschlüssen an CPUs gibts in der Regel nur geht oder geht nicht (vollständig). Folgeschäden gibts in dem Sinne keine, die entstehen dann später durch zu hohe Spannungen bzw. hartes OC.
    Anders gesagt: WENN das schlimm gewesen wäre hättest du die CPU in dem moment wo du sie eingebaut und eingeschaltet hast getötet (du hättest VORHER fragen müssen^^). Da sie noch lebt wird das auch so bleiben.
    Ryzen9 3900X, 32GiB DDR3200CL14, RTX2080@1,9GHz/180W
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  3. #3
    Avatar von sinchilla
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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    och incredible...wäre doch viel schöner gewesen ihn noch ne weile zu quälen im laufe des abends hätte man ihn dann aufgeklärt
    3700X geklöppelt auf ein B450 steel legend sowie einer 2070s als pixelschubse

  4. #4

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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    Vielen Dank für die schnelle Antwort und das beruhigt mich doch sehr Ich hatte mich so geärgert, dass ich den ersten Dosiertropfen nicht auf ein Tuch machte, ich hatte vorher noch dran gedacht, aber als die Die blank war, wollte ich nur noch loslegen...

    Zwei kleine Fragen hätte ich jedoch noch, ich habe den Heatspreader nicht verklebt, sollte ich ihn nun mal öffnen müssen (oder wollen) müsste ich denke das gesamte alte Liquid Metal entfernen oder? Und wenn ja, wie und mit welchem Mittelchen könnte man bedenkenlos auf der Die und PCB putzen (schrubben) um die alten Reste zu entfernen?

    Beste Grüße,

    Manuel

  5. #5
    Avatar von IICARUS
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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    In der Regel ist Flüssigmetall langlebig.
    Im Grunde wird man den Heatspreader nicht mehr abnehmen müssen.

    Hierzu habe ich selbst für meine CPU UHU-Hochtemperatursilikon verwendet.
    Hierbei kann es am Rad des Heatspreader ganz dünn auftragen werden.
    Weniger ist mehr... denn zu viel könnte den Abstand zur DIE wieder vergrößern.

    Zudem solltest du eine kleine Stelle ohne den Silikon lassen, damit der Druck ausgeglichen werden kann.
    Ist Original von Intel auch so verklebt. Siehst du auf dein Bild vom Abdruck/Restkleber noch.

    Kann dir keine Langzeit Erfahrung geben, denn ich habe meine ja nicht mehr öffnen müssen.
    Habe aber mal auch eine geköpfte CPU nach etwa einer Stunde erneut geöffnet und hier konnte ich mit Propanol alles restlos entfernen.
    Flüssigmetall soll soweit was ich hierzu zum Teil schon gelesen habe sich nach langer Zeit auch einbrennen... wird falls es der Fall sein soll schwer zu entfernen und zum Teil nicht ohne weg schleifen möglich sein.

    Die Aussagen sind hierzu aber etwas umstritten, denn manche meinen es würde sich problemlos einfach entfernen lassen, andere meinen das das ganze so stark verbunden war das ein Trennen sehr schwer war.
    Wenn sich das ganze wirklich einbrennen könnte, würde ich dir sogar empfehlen den Heatspreader gar nicht mehr abzunehmen, den sollte der auf der DIE drauf kleben könntest du das Silizium beim abnehmen beschädigen.
    Es reicht da schon aus dass eine kleine Ecke abbricht das deine CPU dann nicht mehr laufen wird.
    Geändert von IICARUS (08.05.2017 um 18:33 Uhr)
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  6. #6

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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    Vielen Dank für die aufklärenden Antworten, ich denke, dann lasse ich nun meine CPU lieber im Sockel, bis ich mir eine andere anschaffe.. Vielleicht ist sie ja irgendwann so eingebrannt, dass der Heatspreader von alleine hält, aber prinzipiell ist es ja nicht nötig, sie aus dem Sockel zu nehmen, selbst beim Kühlertausch oder ähnlichem. In Zukunft würde ich sie aber verkleben, einfach, um sie mal herauszunehmen zu können ohne dass der HIS abfällt.

  7. #7
    Avatar von IICARUS
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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    Vollkommen Korrekt und würde ich auch nicht anders machen.
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  8. #8
    Gast20180319
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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    Aceton auf Kunststoff *facepalm*

    Naja wird wohl trotzdem nichts passiert sein.

  9. #9

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    Hallo,

    Mir ist heute ein ähnliches Missgeschick passiert (siehe Bild, ober dem Chip)
    Hab noch nicht versucht die CPU einzubauen, ist da noch was zu retten?

    Hab die Stelle mit Isopropanol abgewischt aber man sieht es immer noch ein bisschen

    Bitte um schnelle Antworthttps://uploads.tapatalk-cdn.com/201...44f2ab02b0.jpg

    Geändert von Klutten (17.05.2017 um 20:08 Uhr) Grund: Doppelpost

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  10. #10
    Avatar von IICARUS
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    AW: Faupax Liquid Metal i7700k

    Auf dein Bild sehe ich nichts und vergrößern kann ich das Bild auch nicht um genauer was sehen zu können.
    Auf dem PCB macht die Wärmeleitpaste nichts aus, wichtig ist nur dass damit bei deinen Prüfpunkte nichts mehr verbunden wird und danach sieht es laut dem Bild nicht aus.
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